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	<title>Türkische Welt Archive - tuerkische-allgemeine.de</title>
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	<description>Ihre Zeitung für Türkische News aus dem Deutschsprachigen Raum</description>
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	<title>Türkische Welt Archive - tuerkische-allgemeine.de</title>
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	<item>
		<title>Warum Beethoven in Wien nie schweigt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Feb 2026 17:01:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Türkische Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 02. Juli 2026 ( Sonntag) veröffentlichte die seriöse, säkulare und investigativ&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/02/01/warum-beethoven-in-wien-nie-schweigt/">Warum Beethoven in Wien nie schweigt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1"><span class="s2">Am 02. Juli 2026 ( Sonntag) veröffentlichte die seriöse, säkulare und investigativ arbeitende türkische Tageszeitung Cumhuriyet (Die Republik) auf ihrer prominenten Kultur‑ und Gesellschaftsseite( Seite2)  einen Artikel des Wiener Verlegers und Obmanns der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich (TKG Think Tank), Prof. Birol Kilic, unter dem Titel „Warum ich in der Wiener Ballsaison an Beethoven denken muss?“.</span></p>
<p class="p1"><span class="s2"><br />
Die Türkische Allgemeine  hat den Essay-Artikel ohne Kommentar ins Türkische übersetzt.</span></p>
<h4><strong>Warum ich in der Wiener Ballsaison an Beethoven denken muss?<br />
</strong></h4>
<p class="p1"><span class="s1">Zwischen Kristalllüstern und Stille: Warum Beethoven in Wien nie schweigt</span></p>
<p>Cumhuriyet, 01.02.2026, von Birol Kilic, Wien</p>
<p>Ab Ende November wechselt die Stadt in eine andere Sprache: die Sprache der Bälle. Mit mehr als vierhundert Ballveranstaltungen verwandelt sich Wien in das Zentrum der Ballkultur. Säle, Kristalllüster, schwarze Fräcke und hinter steinernen Mauern verborgene Erinnerungen… Jedes Jahr, wenn ich an der Staatsoper vorbeigehe, legt sich dasselbe Gefühl auf mein Herz: Diese Stadt, die eine atemberaubend widersprüchliche Geschichte und ebenso außergewöhnliche Menschen hervorgebracht hat, erinnert einen zugleich an die Zerbrechlichkeit und die Widerstandskraft des Menschseins. Draußen die schneidende Kälte, drinnen eine glitzernde Welt – und über all dieser Pracht ein feiner kafkaesker Nebel. Eleganz und Beklemmung stehen Seite an Seite, als hätten sie sich seit Jahrhunderten aneinander gewöhnt.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-76525 aligncenter" src="https://www.yenivatan.at/wp-content/uploads/2026/02/Cumhuriyet.01.02.2026-Viyana-Birol-Kilic-360x450.jpg" alt="" width="360" height="450" /></p>
<p class="p2"><span class="s2">Am 12. Februar 2026 wird der Wiener Opernball – der Ball aller Bälle – dieses Haus wieder für eine Nacht in einen Ballsaal verwandeln, und ich werde unbedingt dabei sein und beobachten. Während die Welt von Kriegsängsten, wirtschaftlichen Erschütterungen und dem Ruf nach Gerechtigkeit durchgeschüttelt wird, bereitet Wien sich darauf vor, sein Ritual erneut zu drehen. Das ist das Schicksal dieser Stadt: Selbst aus Schmerz macht sie einen Walzer. Wenn „Alles Walzer“ erklingt, bewegt sich die Zeit nicht mehr geradeaus, sondern beginnt Kreise zu ziehen – als würde die Stadt selbst für einen Moment den Atem der Geschichte anhalten.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2">Doch das wahre Gedächtnis Wiens liegt nicht in den Bällen, sondern in der Musik – und in den Menschen, die dieser Stadt ihren Stempel aufgedrückt haben. Und die stärkste Stimme dieses Gedächtnisses ist jener goldene Name, zu dem wir immer wieder zurückkehren: Beethoven.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2">Er ist der unsichtbare Dirigent dieser Stadt, der noch immer jede Gasse, jeden Platz, jeden Winterabend mit einer leisen moralischen Schwingung erfüllt.</span></p>
<h4 class="p3"><strong><span class="s3">Er vergrößerte die Stimme der Menschheit</span></strong></h4>
<p class="p2"><span class="s2">Als Beethoven nach Wien kam, träumte er davon, Schüler Mozarts zu werden; Mozarts Tod ließ diesen Traum unerfüllt. Doch Beethovens Ankunft in Wien veränderte die Richtung der Musikgeschichte. Damals war Wien mit seinen aristokratischen Salons die Kulturhauptstadt Europas. Diese Stadt nährte Beethoven nicht nur – sie verwandelte ihn. Beethoven, der die Ideale von Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Brüderlichkeit in Musik übersetzte, wurde in diesen steinernen Gassen zu einem moralischen Gewissen. Auch als sein Gehör schwand, komponierte er weiter und ließ die Stimme der Menschheit wachsen.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2">Er hörte die Welt nicht mehr – aber die Welt hörte ihn. Und bis heute hört sie ihn, besonders in Wien, wo jeder Ton wie ein Echo der Freiheit wirkt.</span></p>
<h4 class="p2"><span class="s2">Ein Moment der Menschlichkeit: Beethoven und Haydn im kafkaesken Wien</span></h4>
<p class="p2"><span class="s2"><br />
Im Hintergrund dieser Geschichte steht Joseph Haydn. Haydns letzter öffentlicher Auftritt fand im Saal der heutigen Österreichischen Akademie der Wissenschaften statt. An jenem Abend, an dem der alte „Papa Haydn“ mühsam in seine Loge geführt wurde, stand Beethoven auf, ging zu seinem Lehrer und küsste seine Hand. Diese Szene ist nicht nur ein musikalischer Moment; sie ist die reinste Form menschlicher Anständigkeit. Wer verstehen will, woher Beethovens Gerechtigkeitssinn stammt, braucht nur diesen Augenblick.</span></p>
<h4 class="p3"><span class="s1">Eine Stadt aus Licht und Schatten</span></h4>
<p class="p2"><span class="s2">Wien ist deshalb nicht nur ein Konzertsaal, sondern ein Produktionsort für Schönheit und Unruhe zugleich. In derselben Stadt schwebt Strauss’ Walzer, hallen Freuds dunkle Korridore nach, hört man die Schritte Kafkas. Wien ist die Stadt Hitlers – und zugleich die Stadt Theodor Herzls, des geistigen Vaters Israels. Wien ist kafkaesk: Hoffnung und Frieden, Anstachelung und Hass, das Gefühl eines ausweglosen Labyrinths – alles wandert hier auf denselben Straßen nebeneinander.</span></p>
<p class="p2"><span class="s2">Diese Stadt trägt ihre Widersprüche wie ein kostbares, aber schweres Kleid: funkelnd, aber voller Schatten.</span></p>
<h4 class="p3"><span class="s1">Ein Blick von Wien in die Türkei</span></h4>
<p class="p2"><span class="s2">Mit genau diesen Gefühlen blicke ich auf die Türkei und höre die Stimmen von Millionen, die nach Gerechtigkeit verlangen, nach Rechtsstaatlichkeit suchen, nach innerem Frieden dürsten. Diese Stimmen erinnern mich an Beethoven – an einen Mann, der trotz zunehmender Taubheit nicht verstummte, sondern im Gegenteil den größten Friedensruf der Menschheit komponierte.</span></p>
<h4 class="p3"><span class="s1">Die 9. Symphonie: Die Menschheit erhebt ihre Stimme</span></h4>
<p class="p2"><span class="s2">Das Finale der 9. Symphonie von Beethoven, der zum Zeitpunkt der Komposition bereits vollständig taub war, ist die „Ode an die Freude“ – nicht nur die Hymne Europas, sondern die Hymne der Menschheit: „Alle Menschen werden Brüder.“</span></p>
<p class="p2"><span class="s2">Beethovens 9. Symphonie mit dem berühmten Chorfinale wurde am 7. Mai 1824 im Theater am Kärntnertor in Wien uraufgeführt. Dieses Theater befand sich genau dort, wo heute das Hotel Sacher bzw. die Wiener Staatsoper stehen. Beethoven wollte unbedingt anwesend sein – und er war es. Doch er konnte den Jubel nicht hören.</span></p>
<h4 class="p3"><span class="s1">Der Moment, in dem Beethoven die Menschheit sah</span></h4>
<p class="p2"><span class="s2">Als das Werk endete, waren die Menschen überwältigt. Sie erhoben sich, applaudierten minutenlang, riefen, weinten. Beethoven jedoch stand mit dem Rücken zum Publikum, völlig in seiner lautlosen Welt gefangen. Erst als eine Sängerin – nach den meisten Quellen die Altistin Caroline Unger – ihn sanft am Arm berührte und zu den jubelnden Menschen drehte, sah er, was er nicht mehr hören konnte:</span><span class="s2">ein Meer aus Dankbarkeit, Bewunderung und Menschlichkeit. </span><span class="s1">Beethoven konnte keinen einzigen Ton hören, aber er sah die Tränen, die Begeisterung, die brüderliche Ergriffenheit. Und in diesem Moment wurde sichtbar, was seine Musik uns bis heute zuflüstert:</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Selbst in den dunkelsten Momenten verstummen Hoffnung, Gerechtigkeit und Brüderlichkeit nicht – sie werden nur tiefer hörbar. Auch für die Türkei…</span></p>
<h4 class="p3"><strong><span class="s1">Der wahre Wiener Winter</span></strong></h4>
<p class="p2"><span class="s2">Vielleicht ist das der wahre Wiener Winter: ein leiser, aber unzerstörbarer Glaube daran, dass die Menschlichkeit immer wieder zu ihrer eigenen friedlichen Melodie findet.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle:</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-76525 size-full" src="https://www.yenivatan.at/wp-content/uploads/2026/02/Cumhuriyet.01.02.2026-Viyana-Birol-Kilic-scaled.jpg" alt="" width="2048" height="2560" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/02/01/warum-beethoven-in-wien-nie-schweigt/">Warum Beethoven in Wien nie schweigt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Atma Şiwan, din kardeşiyiz: Fake History / Sahte Tarih</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/12/16/atma-siwan-din-kardesiyiz-fake-history-sahte-tarih/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Dec 2025 07:29:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Türkische Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andreas Güneş-Analiz, Berlin, 16.12.2025 “Tarihçi” etiketiyle sunulan ideolojik anlatıya üç dilde cevap.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/12/16/atma-siwan-din-kardesiyiz-fake-history-sahte-tarih/">Atma Şiwan, din kardeşiyiz: Fake History / Sahte Tarih</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p2"><span class="s2">Andreas Güneş-Analiz, Berlin, 16.12.2025</span></p>
<p>“Tarihçi” etiketiyle sunulan ideolojik anlatıya üç dilde cevap. Türkçe, Almanca ve İngilizce. Sırayla. Peki niye?</p>
<p class="p2"><span class="s2">Rudaw adlı Kürt medya organının, “tarihçi” sıfatıyla Emin Şiwan’ı öne çıkararak dolaşıma soktuğu anlatılar, tarih yazımının değil, ideolojik ajitasyonun ürünüdür.<br />
</span></p>
<p class="p2"><span class="s2"> Ortada ne akademik yöntem vardır ne de kaynaklarla desteklenen bir analiz.</span></p>
<p>Bunun yerine, belgeleri bağlamından koparan, kavramları kasıtlı biçimde çarpıtan ve yüzlerce yıllık çok aktörlü tarihsel süreçleri tek bir etnik öznenin hanesine yazmaya çalışan bir propaganda dili bulunmaktadır. Bu dil, tarih üretmez; mit üretir. Ve bu mitin adı nettir: Fake History. Bu söylemlerde tarihçilik yoktur; mitoloji mühendisliği vardır. Arşiv okumayı slogana indirgeyen, karmaşık süreçleri tek bir etnik kahramanlık hikâyesine dönüştüren bu yaklaşım, bilimselliğin değil kimlik ajitasyonunun alanına aittir.</p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Rudaw üzerinden dolaşıma sokulan dört temel iddia</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2">Rudaw Türkçe hesabından servis edilen içerikte Emin Şiwan adına dört temel iddia ortaya atılmaktadır. Bu iddialar, ilk bakışta “belge”, “arşiv” ve “tarih” gibi kelimelerle süslenmiş olsa da, biraz kazındığında geriye yalnızca politik hedeflere hizmet eden sloganlar kalmaktadır. Polemik tam da burada başlamalıdır; çünkü bu söylemler masum akademik hatalar değil, bilinçli yönlendirmelerdir. Bu iddiaların ortak özelliği, bağlamdan koparma, indirgeme ve ajitasyon yoluyla tarihsel gerçekliği etnik bir mitolojiye dönüştürme çabasıdır.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Çaldıran Savaşı’nı etnik slogana indirgemek</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2">“Şah İsmail ile Yavuz Selim arasındaki savaşta dengeyi Kürtler değiştirdi” iddiası, Çaldıran Savaşı gibi askerî tarih açısından son derece iyi çalışılmış bir olayı kaba bir etnik indirgemecilikle yeniden yazma girişimidir. Çaldıran’ın sonucunu belirleyen faktörler tarih literatüründe açıktır: Osmanlı ordusunun ateşli silah ve topçu üstünlüğü, Safevi ordusunun klasik süvari yapısının bu teknoloji karşısında yetersiz kalması, lojistik ve disiplin farkı, merkezi komuta yapısı ve Şah İsmail’in stratejik hataları. Kürt beylerinin bir kısmının Osmanlı ile ittifak kurduğu bilinmektedir; ancak bu durum “dengeyi Kürtler değiştirdi” şeklinde sunulamaz. Bu, askeri tarihi kimlik siyasetine kurban eden bilim dışı bir basitleştirmedir. Bu iddia, tarihsel gerçekliği değil, etnik romantizmi besleyen bir slogandır.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Coğrafi terimi idari statüye dönüştürme manipülasyonu</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2">“Kerkük Osmanlı belgelerinde Kürdistan vilayetinin sancağıdır” iddiası, kavram çarpıtmanın en açık örneklerinden biridir. Osmanlı arşivlerinde “Kürdistan” ifadesinin zaman zaman geçtiği doğrudur; ancak bu kullanım coğrafi ve etnografik bir tanımlamadır. Osmanlı idari sisteminde sürekli ve resmî bir “Kürdistan vilayeti” yoktur. Kerkük’ün idari bağlılığı Şehrizor Eyaleti ve Musul Vilayeti üzerinden açıkça belgelenmiştir. Coğrafi bir ifadeyi idari statüye dönüştürmek tarihçilik değil, bilinçli bir sahteciliktir. Bu tür iddialar, tarihsel terminolojiyi keyfi biçimde yeniden tanımlayarak bugünün politik hedeflerine malzeme üretme çabasından ibarettir.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Yeniçeriler üzerinden üretilen tarih karikatürü</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2">“Yeniçeriler Kürt hâkimiyetini kırmak için müdahale etti” söylemi, Osmanlı askerî ve idari yapısına dair en temel bilgileri bile yok saymaktadır. Yeniçeriler, Osmanlı merkezî ordusunun bir parçasıdır; etnik gruplara karşı özel bir “kırma misyonu” ile hareket ettiklerine dair ne bir arşiv belgesi ne de ciddi bir akademik çalışma vardır. Osmanlı–Kürt ilişkileri yüzyıllar boyunca ittifak, özerklik, merkezileşme ve isyan ekseninde ilerlemiştir. Bu karmaşık tarihsel süreci tek cümlelik bir slogana indirgemek, tarih üretmek değil, tarihi karikatürize etmektir. Bu iddia, Osmanlı tarihini çizgi film düzeyine indiren bir basitleştirmedir.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">“Hindistan ekolü” ve hayali bir devlet anlatısı</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2">İngilizlerin “Hindistan ekolü” ve “Kürdistan Devleti’nin iptali” iddiası, akademik tarih yazımından ziyade politik retoriğin alanına aittir. Kürdistan özelinde kurumsallaşmış bir “Hindistan ekolü” kavramı uluslararası literatürde bulunmamaktadır. İngiliz mandater yönetiminin Irak’taki politikaları bellidir: petrol bölgelerini kontrol etmek, merkezi devleti ayakta tutmak ve Kürt taleplerini sınırlı özerklik düzeyinde tutmak. Ortada ne tanımlı bir Kürdistan Devleti vardır ne de iptal edilen bir hukuki yapı. Bu iddia, tarih değil, siyasi mağduriyet üretimi amacıyla kurgulanmış bir söylemdir.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Ortak yöntem: bağlamdan koparma, indirgeme ve ajitasyon</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2">Bu dört iddianın ortak yöntemi açıktır: belgeler bağlamından koparılmakta, kavramlar yerinden oynatılmakta, çok aktörlü süreçler tek bir etnik anlatıya indirgenmekte ve akademik literatür yerine medya manşeti dili kullanılmaktadır. Bu yaklaşım, tarih disiplininin temel ilkeleriyle bağdaşmaz. Bu, tarih değil; kimlik inşası için üretilmiş bir ajitasyon paketidir.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Akademik tarihçi mi, popüler yorumcu mu?</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2">Kamuya açık kaynaklarda Emin Şiwan’ın uluslararası akademik camiada tanınan bir tarihçi olduğuna dair güçlü bir veri bulunmamaktadır. Peer-review dergilerde yayımlanmış çalışmalar, üniversite unvanları veya metodolojik katkılar görünmemektedir. Buna rağmen, “tarihçi” etiketiyle sunulması izleyicinin bilinçli biçimde yanıltılması anlamına gelir. Bu durum, akademik otoriteyi taklit ederek meşruiyet devşirme girişimidir.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Bir kuyuya atılan dört taş</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2">Türkçede meşhur bir söz vardır: “Bir deli kuyuya taş atar, kırk akıllı çıkaramaz.” Emin Şiwan’ın Rudaw kuyusuna attığı bu dört taş, tarihsel hakikatle değil politik motivasyonla şekillenmiştir. Akademik kaynaklarla doğrulanmayan, yalnızca aynı medya ağının kendi haberlerinde dolaşıma sokulan iddialar, tarih değil propagandadır.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">Tarih değil, kimlik ajitasyonu yapılıyor</span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s2">Sonuç olarak Emin Şiwan üzerinden servis edilen bu anlatılar ne Kürt tarihine ne de bölgenin çok katmanlı geçmişine katkı sunmaktadır. Aksine, tarih disiplinini araçsallaştırarak Fake History üretmekte ve savunduğunu iddia ettiği toplumu da bilim dışı iddialarla küçük düşürmektedir. Tarih sloganla yazılmaz; arşivle, yöntemle ve entelektüel dürüstlükle yazılır. Bunların olmadığı yerde geriye yalnızca gürültü kalır.</p>
<p>Deutsch</span></p>
<h3 class="p1"><span class="s1">Erzähl keinen Unsinn, Şiwan – wir sind Glaubensbrüder: Fake History / Falsche Geschichte</span></h3>
<p class="p1"><span class="s1">„Historiker“-Etikett für eine ideologische Erzählung</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das kurdische Medienorgan Rudaw hat unter dem Etikett „Historiker“ die Erzählungen von Emin Şiwan in Umlauf gebracht. Diese sind kein Produkt der Geschichtsschreibung, sondern ideologischer Agitation. Es gibt keine akademische Methode und keine Analyse, die durch Quellen gestützt wäre. Stattdessen werden Dokumente aus dem Zusammenhang gerissen, Begriffe bewusst verfälscht und jahrhundertelange, vielschichtige historische Prozesse einer einzigen ethnischen Gruppe zugeschrieben. Diese Sprache produziert keine Geschichte, sondern Mythen. Und dieser Mythos hat einen klaren Namen: Fake History. In diesen Erzählungen gibt es keine Geschichtswissenschaft, sondern Mythenproduktion. Archivlektüre wird auf Schlagworte reduziert, komplexe Prozesse werden zu einer ethnischen Heldengeschichte umgedeutet – das ist keine Wissenschaft, sondern Identitätsagitation.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Vier zentrale Behauptungen, die über Rudaw verbreitet werden</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Im über den Twitter-Account von Rudaw Türkçe verbreiteten Inhalt werden im Namen von Emin Şiwan vier zentrale Behauptungen aufgestellt. Diese Behauptungen sind auf den ersten Blick mit Begriffen wie „Dokument“, „Archiv“ und „Geschichte“ geschmückt, doch bei näherem Hinsehen bleibt nur politische Parole. Die Polemik muss genau hier beginnen, denn diese Aussagen sind keine harmlosen Fehler, sondern bewusste Manipulationen. Ihr gemeinsames Muster ist klar: aus dem Kontext reißen, reduzieren und agitieren.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die Schlacht von Çaldıran auf ein ethnisches Schlagwort reduzieren</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die Behauptung „Im Krieg zwischen Schah Ismail und Yavuz Selim haben die Kurden das Gleichgewicht verändert“ ist der Versuch, ein militärhistorisch gründlich erforschtes Ereignis grob ethnisch zu verfälschen. Die Faktoren, die das Ergebnis von Çaldıran bestimmten, sind in der Literatur klar: die Überlegenheit der osmanischen Feuerwaffen und Artillerie, die Unzulänglichkeit der klassischen Safawiden-Kavallerie gegenüber dieser Technologie, Unterschiede in Logistik und Disziplin, die zentrale Kommandostruktur und die strategischen Fehler von Schah Ismail. Dass einige kurdische Beys ein Bündnis mit den Osmanen eingingen, ist bekannt; doch dies kann nicht als „die Kurden haben das Gleichgewicht verändert“ dargestellt werden. Das ist eine wissenschaftsferne Simplifizierung, die Militärgeschichte der Identitätspolitik opfert. Diese Behauptung nährt nicht historische Realität, sondern ethnische Romantik.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Geografische Begriffe in Verwaltungsstatus verwandeln</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die Behauptung „Kerkük ist in osmanischen Dokumenten ein Sanjak der Provinz Kurdistan“ ist ein Paradebeispiel für Begriffsverfälschung. Ja, der Ausdruck „Kurdistan“ taucht in osmanischen Archiven gelegentlich auf; doch dies ist eine geografische und ethnografische Bezeichnung. Eine dauerhafte und offizielle „Provinz Kurdistan“ existierte im osmanischen Verwaltungssystem nicht. Die Zugehörigkeit Kerküks ist über das Eyâlet Şehrizor und das Vilâyet Mosul klar dokumentiert. Einen geografischen Ausdruck in einen Verwaltungsstatus umzuwandeln ist keine Geschichtsschreibung, sondern bewusste Fälschung.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Eine Karikatur der Geschichte über die Janitscharen</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die Behauptung „Die Janitscharen griffen ein, um die kurdische Herrschaft zu brechen“ ignoriert die grundlegendsten Kenntnisse über das osmanische Militär- und Verwaltungssystem. Die Janitscharen waren Teil der zentralen Armee des Osmanischen Reiches; es gibt weder ein Archivdokument noch eine seriöse Studie, die belegt, dass sie mit einer speziellen Mission gegen ethnische Gruppen agierten. Die osmanisch-kurdischen Beziehungen verliefen über Jahrhunderte entlang von Bündnissen, Autonomie, Zentralisierung und Aufständen. Diesen komplexen Prozess auf einen Slogan zu reduzieren, produziert keine Geschichte, sondern karikiert sie.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">„Indien-Schule“ und eine imaginäre Staats-Erzählung</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die Behauptung über die „Indien-Schule“ der Briten und die „Annullierung des kurdischen Staates“ gehört nicht in die Geschichtswissenschaft, sondern in die politische Rhetorik. Ein institutionalisierter Begriff „Indien-Schule“ im Zusammenhang mit Kurdistan existiert in der internationalen Literatur nicht. Die Politik der britischen Mandatsverwaltung im Irak ist klar: Kontrolle der Ölfelder, Aufrechterhaltung des Zentralstaates und Begrenzung kurdischer Forderungen auf eingeschränkte Autonomie. Es gab weder einen definierten kurdischen Staat noch eine annullierte Rechtsstruktur. Diese Behauptung ist keine Geschichte, sondern die Produktion politischer Opfermythen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Gemeinsame Methode: Kontextverlust, Reduktion und Agitation</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Das gemeinsame Muster dieser vier Behauptungen ist klar: Dokumente werden aus dem Zusammenhang gerissen, Begriffe verschoben, vielschichtige Prozesse auf eine ethnische Erzählung reduziert und statt akademischer Literatur wird die Sprache der Schlagzeilen benutzt. Das ist keine Geschichtswissenschaft, sondern ein Agitationspaket zur Identitätsbildung.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Akademischer Historiker oder populärer Kommentator?</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">In öffentlich zugänglichen Quellen gibt es keine starken Hinweise darauf, dass Emin Şiwan in der internationalen akademischen Gemeinschaft als Historiker anerkannt ist. Es gibt keine Veröffentlichungen in peer-reviewten Zeitschriften, keine Universitätspositionen, keine methodologischen Beiträge. Dennoch wird er mit dem Etikett „Historiker“ präsentiert – das ist eine bewusste Irreführung des Publikums. Es ist der Versuch, akademische Autorität zu imitieren, um Legitimität zu gewinnen.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Vier Steine, die in einen Brunnen geworfen wurden</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Im Türkischen gibt es ein bekanntes Sprichwort: „Ein Verrückter wirft einen Stein in den Brunnen, vierzig Weise können ihn nicht herausziehen.“ Die vier Steine, die Emin Şiwan in den Rudaw-Brunnen geworfen hat, sind nicht durch historische Wahrheit, sondern durch politische Motivation geformt. Behauptungen, die nicht durch akademische Quellen bestätigt werden und nur im eigenen Mediennetzwerk zirkulieren, sind keine Geschichte, sondern Propaganda.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Keine Geschichte, sondern Identitätsagitation</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Die über Emin Şiwan verbreiteten Erzählungen tragen weder zur kurdischen Geschichte noch zum vielschichtigen Erbe der Region bei. Im Gegenteil: Sie instrumentalisieren die Geschichtswissenschaft, produzieren Fake History und diskreditieren die Gesellschaft, die sie zu verteidigen vorgeben, mit unwissenschaftlichen Behauptungen. Geschichte wird nicht mit Parolen geschrieben, sondern mit Archiven, Methoden und intellektueller Redlichkeit. Wo dies fehlt, bleibt nur Lärm, Agitation und Mythologie.</span></p>
<p class="p2"><strong><span class="s2">English</span></strong></p>
<h3 class="p1"><span class="s1">Atma Şiwan, we are brothers in faith: Fake History</span></h3>
<p class="p1"><strong><span class="s1">The “Historian” label for an ideological narrative</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">The Kurdish media outlet Rudaw has circulated the narratives of Emin Şiwan under the label “historian.” These are not products of historiography but of ideological agitation. There is no academic method and no analysis supported by sources. Instead, documents are torn from their context, concepts deliberately distorted, and centuries of multi-actor historical processes attributed to a single ethnic subject. This language does not produce history; it produces myths. And this myth has a clear name: Fake History. In these narratives there is no scholarship, but myth-making. Archival reading is reduced to slogans, complex processes are turned into an ethnic hero tale – this is not science but identity agitation.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Four central claims circulated via Rudaw</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">In content distributed through Rudaw Türkçe’s account, four central claims are attributed to Emin Şiwan. These claims, at first glance decorated with words like “document,” “archive,” and “history,” reveal upon closer inspection only political slogans. Polemic must begin here, because these are not innocent mistakes but deliberate manipulations. Their common method is clear: remove context, reduce complexity, and agitate.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Reducing the Battle of Çaldıran to an ethnic slogan</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">The claim “In the war between Shah Ismail and Yavuz Selim, the Kurds changed the balance” is an attempt to rewrite a thoroughly studied military event with crude ethnic reductionism. The factors determining Çaldıran’s outcome are clear in the literature: Ottoman superiority in firearms and artillery, the inadequacy of Safavid cavalry against this technology, differences in logistics and discipline, centralized command, and Shah Ismail’s strategic errors. That some Kurdish beys allied with the Ottomans is known; but this cannot be presented as “the Kurds changed the balance.” This is an unscientific simplification sacrificing military history to identity politics. This claim feeds not historical reality but ethnic romanticism.</span></p>
<p class="p1"><strong><span class="s1">Turning a geographic term into administrative status</span></strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">The claim “Kirkuk is a sanjak of the Kurdistan province in Ottoman documents” is a textbook case of conceptual distortion. Yes, the term “Kurdistan” appears occasionally in Ottoman archives; but this is a geographic and ethnographic designation.<br />
</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">A permanent and official “Kurdistan Province” did not exist in the Ottoman administrative system. Kirkuk’s administrative affiliation is clearly documented through the Şehrizor Eyalet and the Mosul Vilayet. Turning a geographic expression into an administrative status is not historiography but deliberate falsification. Such claims are nothing more than attempts to arbitrarily redefine historical terminology to manufacture material for contemporary political goals.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">A caricature of history through the Janissaries</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">The claim “The Janissaries intervened to break Kurdish dominance” ignores even the most basic knowledge of the Ottoman military and administrative system. The Janissaries were part of the central Ottoman army; there is neither an archival document nor a serious academic study suggesting that they acted with a special mission against ethnic groups. Ottoman–Kurdish relations unfolded over centuries along the axes of alliance, autonomy, centralization, and rebellion. Reducing this complex historical process to a one-sentence slogan does not produce history; it caricatures it. This claim reduces Ottoman history to the level of a cartoon.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">The “India school” and an imaginary state narrative</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">The claim about a British “India school” and the “cancellation of the Kurdistan State” belongs not to academic historiography but to political rhetoric. There is no institutionalized concept of an “India school” in the international literature regarding Kurdistan. The policies of the British Mandate administration in Iraq are clear: controlling oil regions, maintaining the central state, and limiting Kurdish demands to restricted autonomy. There was neither a defined Kurdish state nor an annulled legal structure. This claim is not history but a narrative constructed to produce political victimhood.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Common method: removing context, reducing complexity, and agitating</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">The common method of these four claims is clear: documents are removed from their context, concepts are shifted, multi-actor processes are reduced to a single ethnic narrative, and instead of academic literature, the language of media headlines is used. This approach is incompatible with the fundamental principles of the historical discipline. It is not history; it is an agitation package produced for identity construction.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Academic historian or popular commentator?</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Publicly accessible sources provide no strong evidence that Emin Şiwan is recognized as a historian in the international academic community. There are no publications in peer-reviewed journals, no university positions, no methodological contributions. Nevertheless, he is presented with the label “historian,” which constitutes a deliberate deception of the audience. This is an attempt to imitate academic authority in order to gain legitimacy.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Four stones thrown into a well</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">There is a well-known Turkish proverb: “A madman throws a stone into a well, and forty wise men cannot retrieve it.” The four stones that Emin Şiwan has thrown into the Rudaw well are shaped not by historical truth but by political motivation. Claims that are not confirmed by academic sources and circulate only within the same media network are not history but propaganda.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">Not history, but identity agitation</span></p>
<p class="p1"><span class="s1">In conclusion, the narratives circulated through Emin Şiwan contribute neither to Kurdish history nor to the multilayered past of the region. On the contrary, they instrumentalize the discipline of history, produce Fake History, and discredit the very society they claim to defend with unscientific assertions. History is not written with slogans; it is written with archives, method, and intellectual honesty. Where these are absent, only noise remains.</span></p>
<p class="p1"><span class="s1"> </span></p>
<p class="p2"><span class="s2"> </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/12/16/atma-siwan-din-kardesiyiz-fake-history-sahte-tarih/">Atma Şiwan, din kardeşiyiz: Fake History / Sahte Tarih</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<media:content url="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/12/EminSivansahtetarihturkischeallgemeine.jpg" medium="image"></media:content>
            	</item>
		<item>
		<title>Türkiye, Muğla: 22 Syrian Alawite Asylum Seekers Face “De Facto HTS Death Threat”</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/10/23/tuerkiye-mugla-22-syrian-alawite-asylum-seekers-face-de-facto-hts-death-threat/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2025 12:12:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Türkische Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Association of Contemporary Lawyers in Türkiye has issued an urgent appeal:&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/10/23/tuerkiye-mugla-22-syrian-alawite-asylum-seekers-face-de-facto-hts-death-threat/">Türkiye, Muğla: 22 Syrian Alawite Asylum Seekers Face “De Facto HTS Death Threat”</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>The Association of Contemporary Lawyers in Türkiye has issued an urgent appeal: <span class="Apple-converted-space"> </span>“Do not send the Arab Alawites who have sought refuge in Türkiye back to Syria — to certain death.” <span class="Apple-converted-space"> </span></h4>
<h4>The association emphasized that deporting the 22 detained Arab Alawite asylum seekers in Muğla-Ula would constitute a serious violation of the non-refoulement principle under international law and could expose them to persecution, torture, or death at the hands of HTS forces in Syria.</h4>
<h4>The Turkish Cultural Community in Austria (TKG Think Tank) has called for the protection of Syrian Alawites in Muğla-Ula and urged Türkiye and international institutions to uphold the principle of non-refoulement.</h4>
<p><strong>BERLIN/İZMİR, 23.10.2025 —</strong> The Association of Contemporary Lawyers in Türkiye (Çağdaş Hukukçular Derneği, İzmir branch) announced that 22 members of Syria’s Arab Alawite minority, who fled persecution by HTS and sought refuge in Türkiye, are being unlawfully detained at the Muğla-Ula Removal Center. The association reminded authorities that Türkiye is legally obliged not to return Syrian Alawite citizens who have been subjected to systematic massacres under HTS rule in Syria.</p>
<p>According to the İzmir branch, at least 22 Syrian asylum seekers from the Arab Alawite minority are currently under administrative detention at the Muğla-Ula Removal Center. These individuals reportedly fled territories controlled by the armed group Hay’at Tahrir al-Sham (HTS) due to their Alawite faith. HTS is identified as a radical jihadist organization notorious for attacks and massacres targeting the Alawite community during the Syrian civil war. International human rights reports indicate that armed forces under the HTS “interim administration” have killed thousands—possibly tens of thousands—of Alawite civilians. Fighters reportedly went door to door interrogating civilians about their sect, looting valuables, committing violence accompanied by sectarian insults, and engaging in widespread sexual violence against women. Numerous documented cases also indicate that women and children were abducted for slavery and human trafficking.</p>
<p>The association emphasized that the Republic of Türkiye, under both domestic law and international conventions to which it is a party, is obligated not to forcibly return any person facing persecution. Under the principle of non-refoulement, it is prohibited to deport a person if doing so would expose them to life-threatening danger. Therefore, the administrative detention of at least 22 Syrian Alawite asylum seekers, including children, at the Muğla-Ula center is legally unacceptable.</p>
<p>The Association of Contemporary Lawyers issued the following demands to Turkish authorities:</p>
<p>•<span class="Apple-converted-space">  </span>Immediate termination of all administrative detention orders concerning the 22 Syrian asylum seekers held in Muğla-Ula.</p>
<p>•<span class="Apple-converted-space">  </span>Prompt processing of their asylum applications based on a well-founded fear of persecution, and granting them temporary protection status.</p>
<p>•<span class="Apple-converted-space">  </span>Full compliance with national and international legal obligations regarding the principle of non-refoulement.</p>
<h3><strong>Urgent Warning from the Turkish Cultural Community in Austria (TKG Think Tank) <span class="Apple-converted-space"> </span></strong></h3>
<p>The Turkish Cultural Community in Austria (TKG Think Tank) has declared that Syrian Arab Alawite/Shiite asylum seekers held at the Muğla-Ula Removal Center must be urgently protected due to the risk of persecution and violence posed by HTS. The organization calls on Türkiye and international institutions to uphold the principle of non-refoulement and to take immediate protective measures. TKG, committed to human rights advocacy and democratic awareness—especially regarding injustices faced by the Turkish community in Austria—released a statement titled: These People Must Be Helped Immediately!</p>
<p>Statement Highlights <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>According to verified information, the individuals listed below face the risk of massacre, rape, and all forms of inhuman treatment in Syria solely because of their Alawite faith. Relevant sources are provided below. Across the world and in Türkiye, there are businesspeople, NGO representatives, politicians, and media professionals of Alawite/Shiite Arab origin from Syria and Lebanon. Our appeal to them is this: they must become the voice of those Syrian Alawite Arabs who have fallen victim to massacres since November 2024. They know this tragedy better than anyone. We, as TKG, are not directly connected to the region; we view this as a humanitarian catastrophe unfolding just kilometers beyond Türkiye’s border. Foreign intelligence networks active inside Türkiye may exploit these developments, and there is a real risk that the HTS regime could export its Alawite genocide into Türkiye. Preventive measures must be taken immediately. Why do prominent and influential figures in Austria and the EU remain silent in the face of potential migration from Türkiye’s Hatay region? Are they afraid—or are they opportunistic intellectuals who speak of humanity, harmony, and beauty only at the dinner table?</p>
<p>On Regional Silence and Sectarian Risk <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>One recalls that the PKK/YPG/PYD once allegedly fought against ISIS. Why is there now no solidarity against al-Nusra (HTS) in its terror campaign against Syria’s Alawites? Are politically active Kurdish and Alawite figures in Türkiye and abroad not disturbed by this? This is a humanitarian tragedy. Regardless of identity, we must not remain silent in the face of systematic violence and massacres committed by HTS (Hay’at Tahrir al-Sham) since November 2024. Millions in Türkiye—Sunnis, Alawites, Kurds, Zazas, Albanians—see these atrocities as a continuation of a 500-year pattern of violence. We call upon the Republic of Türkiye to take concrete measures to ensure the safety of its citizens against threats posed by HTS, Daesh/ISIS, and similar entities. The situation must not be downplayed. Our purpose is to inform the public and prevent Türkiye from being drawn into chaos and sectarian conflict through Syria. The notion that the belt breaks, but we keep quiet is wrong—human life and dignity must be protected.</p>
<p>Final Call to Türkiye’s Authorities <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Turkish authorities must not create the impression—through any administrative or political act—that they are delivering Syrian Alawite Arabs to HTS supporters or to an HTS-controlled regime. The government should immediately open the Yayladağı border crossing to provide humanitarian protection to those living just kilometers away in Latakia (Lāzkiye). The massacres, rapes, sexual enslavement, property looting, forced displacements, and starvation imposed by the HTS/Salafi-Wahhabi regime must be stopped. The Republic of Türkiye must put an end to this crime against humanity. The Alawite Arabs of Syria trust in the founding principles of the modern Republic of Türkiye and in their millions of relatives living in Hatay and across Türkiye—this trust is justified. We express our respect and confidence in the Turkish nation.</p>
<p>Subject: Concerning the Syrian Nationals Held at the Muğla-Ula Removal Center in Türkiye <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dear Sir or Madam, <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>We have received credible information that numerous Syrian nationals, including several children, are currently being detained at the Muğla-Ula Removal Center in the province of Muğla. Our findings indicate that several of these individuals belong to the Alawite faith. Given the situation of the Alawite community in Syria and the widespread human rights violations documented there, returning these persons would expose them to death, torture, or other cruel, inhuman, or degrading treatment. Therefore, under Article 4 of Law No. 6458 on Foreigners and International Protection, the non-refoulement principle must be strictly observed. The individual circumstances of each person must be carefully assessed, and all deportation procedures must be suspended. Regarding the Syrian Arab Alawites who sought refuge in Muğla-Ula, we have received their Turkish and Arabic first names and birth years from the EU Commission in Brussels. The first names have been abbreviated, and surnames removed. The ages range from four small children to 45 years old.</p>
<p class="p1">A.—</p>
<p class="p1">M.—</p>
<p class="p1">B.—</p>
<p class="p1">M.—</p>
<p class="p1">W.—</p>
<p class="p1">S.—</p>
<p class="p1">H.—</p>
<p class="p1">H.—</p>
<p class="p1">A.—</p>
<p class="p1">R.—</p>
<p class="p1">K.—</p>
<p class="p1">A.—</p>
<p class="p1">M.—</p>
<p class="p1">A.—</p>
<p class="p1">N.—</p>
<p class="p1">A.—</p>
<p class="p1">A.—</p>
<p class="p1">S.—</p>
<p class="p1">S.—</p>
<p class="p1">J.—</p>
<p class="p1">S.—</p>
<p>We respectfully request the competent authorities to urgently carry out the necessary reviews and measures, and to keep us informed of all developments regarding this matter.</p>
<p>Respectfully, <span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p><strong>Turkish Cultural Community in Austria (TKG Think Tank) <span class="Apple-converted-space"> </span></strong></p>
<p><strong>Vienna, 23 October 2025</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4 class="p1"><b>Verified and Relevant Sources (URLs):</b><b></b></h4>
<p class="p3">Çağdaş Hukukçular Derneği İzmir Branch:</p>
<p class="p3"><strong>https://cagdashukukcular.org/subelerimiz/</strong></p>
<p class="p3">UN &amp; Alawite Violence Report — Al Jazeera:</p>
<p class="p3"><a href="https://www.aljazeera.com/news/2025/8/14/war-crimes-likely-committed-by-both-sides-in-syria-sectarian-violence-un-commission-says">https://www.aljazeera.com/news/2025/8/14/war-crimes-likely-committed-by-both-sides-in-syria-sectarian-violence-un-commission-says</a></p>
<p class="p3">UN Security Council Press Release — HTS:</p>
<p class="p3"><a href="https://press.un.org/en/2025/sc16020.doc.htm">https://press.un.org/en/2025/sc16020.doc.htm</a></p>
<p class="p3">HRW Report: <i>“Are You Alawi? Identity-Based Killings During Syria’s Transition”</i> — HRW</p>
<p class="p3"><a href="https://www.hrw.org/report/2025/09/23/are-you-alawi/identity-based-killings-during-syrias-transition">https://www.hrw.org/report/2025/09/23/are-you-alawi/identity-based-killings-during-syrias-transition</a></p>
<p class="p3">Yeni Vatan Newspaper: <i>“UN: War Crimes Committed Against Alawite Minority in Syria”</i><i></i></p>
<p class="p3"><a href="https://www.yenivatan.at/birlesmis-milletler-bm-suriyedeki-alevi-azinliga-karsi-savas-sucu-islenmistir/amp/">https://www.yenivatan.at/birlesmis-milletler-bm-suriyedeki-alevi-azinliga-karsi-savas-sucu-islenmistir/amp/</a></p>
<p class="p3">PİRHA News Portal — Statement of the Association of Contemporary Lawyers:</p>
<p class="p3"><a href="https://pirha.org/alevi-soykirimindan-kacan-22-suriyeli-siginmaci-ula-geri-gonderme-merkezinde-tutuluyor-490777.html/22/10/2025">https://pirha.org/alevi-soykirimindan-kacan-22-suriyeli-siginmaci-ula-geri-gonderme-merkezinde-tutuluyor-490777.html/22/10/2025</a></p>
<p class="p3">Additional references:</p>
<p class="p3">UK Government Document: <i>“Country Policy and Information Note: Alawites and Actual or Perceived Assadists, Syria, July 2025”</i><i></i></p>
<p class="p3"><a href="https://www.gov.uk/government/publications/syria-country-policy-and-information-notes/alawites-and-actual-or-perceived-assadists-syria-july-2025">https://www.gov.uk/government/publications/syria-country-policy-and-information-notes/alawites-and-actual-or-perceived-assadists-syria-july-2025</a></p>
<p class="p3">Reuters Investigation: <i>“How Syrian Government Forces and Factions Are Linked to the Mass Killings of Alawites”</i> — Reuters</p>
<p class="p3">USCIRF Report: <i>“2022 Factsheet – HTS-Syria”</i> — USCIRF PDF</p>
<p class="p3"><a href="https://www.uscirf.gov/sites/default/files/2022-11/2022%20Factsheet%20-%20HTS-Syria.pdf">https://www.uscirf.gov/sites/default/files/2022-11/2022%20Factsheet%20-%20HTS-Syria.pdf</a></p>
<p class="p3">UN News – Official Summary of Speech:</p>
<p class="p3"><a href="https://news.un.org/en/story/2025/09/1165940">https://news.un.org/en/story/2025/09/1165940</a></p>
<p class="p3">YouTube — UN Session Video:</p>
<p class="p3"><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ZJ1hXwN8_wo">https://www.youtube.com/watch?v=ZJ1hXwN8_wo</a></p>
<p class="p3">Türkische Allgemeine Reports:</p>
<p class="p3"><a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/09/26/ahmed-al-sharaa-vor-der-un-digitale-loeschung-als-diplomatische-rehabilitierung/">https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/09/26/ahmed-al-sharaa-vor-der-un-digitale-loeschung-als-diplomatische-rehabilitierung/</a></p>
<p class="p3"><a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/09/23/stratejik-silinme-julani-bm-yaptirim-listesinden-cikarildi-mi/">https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/09/23/stratejik-silinme-julani-bm-yaptirim-listesinden-cikarildi-mi/</a></p>
<p class="p3"><a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/09/23/westliche-doppelmoral-wie-terror-auf-dem-un-podium-salonfaehig-gemacht-wirdwestliche-doppelmoral-terror-auf-dem-un-podium-die-maske-von-ahmed-al-sharaa-alias-golani-und-die-wahre-natur-von-hts/">https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/09/23/westliche-doppelmoral-wie-terror-auf-dem-un-podium-salonfaehig-gemacht-wirdwestliche-doppelmoral-terror-auf-dem-un-podium-die-maske-von-ahmed-al-sharaa-alias-golani-und-die-wahre-natur-von-hts/</a></p>
<p class="p1">
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/10/23/tuerkiye-mugla-22-syrian-alawite-asylum-seekers-face-de-facto-hts-death-threat/">Türkiye, Muğla: 22 Syrian Alawite Asylum Seekers Face “De Facto HTS Death Threat”</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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            	</item>
		<item>
		<title>Hoffnung und Gerechtigkeit  im Schatten Kafkas</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/10/19/hoffnung-und-gerechtigkeit-im-schatten-kafkas/</link>
					<comments>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/10/19/hoffnung-und-gerechtigkeit-im-schatten-kafkas/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Birol Kilic]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Oct 2025 07:05:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Türkische Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die traditionsreiche türkische Qualitätszeitung Cumhuriyet („Die Republik“), die älteste noch erscheinende Zeitung&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/10/19/hoffnung-und-gerechtigkeit-im-schatten-kafkas/">Hoffnung und Gerechtigkeit  im Schatten Kafkas</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="p1">Die traditionsreiche türkische Qualitätszeitung <i>Cumhuriyet</i> („Die Republik“), die älteste noch erscheinende Zeitung der Türkei, veröffentlichte am 19. Oktober 2025 auf Seite zwei in ihrer Rubrik einen Essay von Birol Kılıç aus Wien mit dem Titel „Gerechtigkeit und Hoffnung im Schatten Kafkas“ (<i>Justice and Hope in Kafka’s Shadow</i>), auf Türkisch: „Kafka’nın gölgesinde adalet ve umut“.</p>
<p class="p1">Wir haben den Beitrag sowohl ins Deutsche als auch ins Englische übersetzt.</p>
<h3><img decoding="async" class="alignnone wp-image-7557 size-large" src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-19-at-09.47.11-1-1024x768.jpeg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-19-at-09.47.11-1-1024x768.jpeg 1024w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-19-at-09.47.11-1-300x225.jpeg 300w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-19-at-09.47.11-1-768x576.jpeg 768w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-19-at-09.47.11-1-1536x1152.jpeg 1536w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-19-at-09.47.11-1-800x600.jpeg 800w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-19-at-09.47.11-1-1160x870.jpeg 1160w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-19-at-09.47.11-1-600x450.jpeg 600w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/10/WhatsApp-Image-2025-10-19-at-09.47.11-1.jpeg 1600w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></h3>
<h3><a href="https://www.cumhuriyet.com.tr/pazar-yazilari/kafka-nin-golgesinde-adalet-ve-umut-2444884">Gerechtigkeit und Hoffnung im Schatten Kafkas</a></h3>
<p>Cumhuriyet (Die Republik), Seite 2, Birol Kilic, Wien-Istanbul, 12.10.2025</p>
<p class="p1">Haben Sie sich jemals gefühlt, als würden Sie angeklagt, ohne zu wissen, wessen man Sie beschuldigt? Oder als befänden Sie sich in einem Gerichtssaal, ohne je ein Urteil gehört zu haben? Manchmal, wenn man morgens aufwacht, erscheint das Leben selbst wie ein Gefängnis – wie ein Tribunal. Josef K. aus Franz Kafkas Roman „Der Prozess“ ist vielleicht genau der Name dieses Gefühls.</p>
<h3><b>Der Mann zwischen den Sprachen</b></h3>
<p class="p1">Franz Kafka wurde 1883 in Prag geboren, als Bürger der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Aufgewachsen zwischen verschiedenen Identitäten, starb Kafka 1924, ohne sich je wirklich irgendwo zugehörig gefühlt zu haben. Sein Satz „Deutsch berührt meine Sprache, aber Tschechisch mein Herz“ ist ein prägnanter Ausdruck dieser zerrissenen Identität.</p>
<h3><b>Die Sprache der Ohnmacht</b></h3>
<p class="p1">Zu Kafkas Hauptwerken zählen „Der Prozess“, „Das Schloss“, „Der Verschollene“ und „Die Verwandlung“. Mit einer klaren, aber symbolisch aufgeladenen Sprache behandelt er Themen wie Entfremdung, Ohnmacht und die Hilflosigkeit gegenüber der Autorität. Seine Prosa vereint nüchterne Realität mit einem Bewusstseinszustand, der am Rande des Absurden wandelt, und hebt so die Einsamkeit des modernen Menschen gegenüber dem System auf eine universelle Ebene.</p>
<h3><b>Was „kafkaesk“ wirklich in der Türkei bedeutet</b></h3>
<p class="p1">Diese Erzählweise hat den Begriff „kafkaesk“ geprägt – ein Ausdruck für die existenzielle Beklemmung und das Eingesperrtsein des Individuums im System. Auch heute spiegelt sich dieser kafkaeske Zustand in der seelischen Verfassung von Millionen Menschen in der Türkei wider, insbesondere in der Figur Josef K. aus „Der Prozess“.</p>
<h3><b>Die unsichtbare Anklage</b></h3>
<p class="p1">Josef K. wird in „Der Prozess“ wegen eines unbekannten Verbrechens verhaftet. Weder die Anklage ist klar, noch ist ein Gericht sichtbar, noch wird ihm eine Verteidigung gewährt. Alle gehen davon aus, dass er schuldig ist; am Ende wird er ohne jede Erklärung hingerichtet. Kafka beschreibt hier nicht nur das Drama eines Einzelnen, sondern die willkürliche und unterdrückende Macht eines Systems, das an die Stelle der Gerechtigkeit tritt.</p>
<h3><b>Der türkische Josef K.</b></h3>
<p class="p1">Erleben nicht auch Menschen in der Türkei oder in der Diaspora das Gefühl von Josef K.? Jene, die am Rand der Meinungsfreiheit stehen, sich in bürokratischen Labyrinthen verlieren oder als unschuldig Schuldige behandelt werden? Denn in „Der Prozess“ ist die Anklage unklar, die Verteidigung eingeschränkt und das Urteil oft schon gefällt, bevor das Verfahren beginnt.</p>
<h3><b>102 Jahre später: Das kafkaeske Erbe</b></h3>
<p class="p1">Als 1923 die moderne Republik Türkei gegründet wurde, lebte Kafka noch. Heute, im 102. Jahr der Republik, scheint es, als fühlten sich viele Bürger wie Josef K. Die Ungewissheit der Justiz, wirtschaftliche Erschütterungen, politischer Loyalitätsdruck und bürokratische Willkür erzeugen eine kafkaeske Beklemmung in den Seelen. Kürzlich wurde ein junger Mensch allein wegen eines Lächelns verhaftet – er erlebt, was es heißt, die eigene Identität nicht verteidigen zu können. Er ist kein Bürger mehr, sondern eine Aktennummer.</p>
<h3><b>Die Geschichte der verlorenen Puppe</b></h3>
<p class="p1">Die von Kafkas letzter Lebensgefährtin Dora Diamant überlieferte Geschichte betrifft all jene, die inmitten der Menge zunehmend vereinsamen. Franz Kafka, 40 Jahre alt und unverheiratet, begegnete eines Tages in einem Berliner Park einem Mädchen, das weinte, weil es ihre Lieblingspuppe verloren hatte. Kafka suchte mit dem traurigen Mädchen überall nach der Puppe – vergeblich.</p>
<h3><b>Briefe aus einer anderen Welt</b></h3>
<p class="p1">Obwohl sie die Puppe nicht fanden, brachte Kafka dem Mädchen beim ersten Treffen einen Brief, angeblich von der Puppe selbst, und las ihn ihr vor: „Bitte weine nicht um mich und sei nicht traurig. Ich bin auf eine lange Reise gegangen, um die Welt zu sehen. Ich werde dir erzählen, was ich erlebt habe und welche Abenteuer ich hatte.“</p>
<p class="p1">Dies war der erste von vielen Briefen, die noch folgen sollten. So begann eine Geschichte, die bis zum Ende von Kafkas Leben andauerte. Bei jedem Treffen las Kafka dem Mädchen neue Briefe vor, in denen er die imaginären Abenteuer der geliebten Puppe schilderte. Das Mädchen fand Trost in diesen Briefen.</p>
<h3><b>Die letzte Begegnung</b></h3>
<p class="p1">Schließlich kam es zum letzten Treffen. Kafka brachte dem Mädchen eine neue Puppe mit. Das Mädchen starrte überrascht auf die Puppe, die ihrer alten kaum ähnelte: „Sie sieht gar nicht wie meine Puppe aus“, sagte sie. Im letzten Brief der verlorenen Puppe stand: „Sei nicht überrascht. Die lange Reise, die ich nach unserer Trennung gemacht habe, hat mich sehr verändert.“</p>
<p class="p1">Daraufhin nahm das Mädchen die Puppe in den Arm und ging glücklich nach Hause. Ein Jahr später starb Kafka. Jahre später, als das Mädchen längst erwachsen war, fand sie in der Puppe, die sie wie einen Schatz gehütet hatte, einen weiteren Brief, den sie zuvor nie bemerkt hatte. Kafka hatte geschrieben: „Alles, was du liebst, wirst du früher oder später verlieren. Vielleicht kommt das Verlorene nie zurück. Aber am Ende wird die Liebe auf irgendeine Weise zu dir zurückkehren.“</p>
<h3><b>Ein Brief an die Verlorenen </b></h3>
<p class="p1">Kafkas Literatur aus Wien-Prag ist ein Brief an jene, die sich im System verirren und nach einem Weg suchen. Für alle, die sich in der Türkei wie Josef K. fühlen, gilt dieser Brief an das kleine Mädchen noch immer. Das Wesentliche ist nicht der Satz, sondern der Weg, der ihn trägt – jener Weg, der über jedes Wort hinausgeht. Denn im Gehen selbst liegt die Würde, die Wahrheit und das Bleibende.( Birol Kilic, Wien-Istanbul, 19.10.2025)</p>
<p>Quelle:<br />
<strong>Cumhuriyet ( Die Republik, 19.10.2025): Kafka’nın gölgesinde ad</strong>alet ve umut<br />
<a href="https://www.cumhuriyet.com.tr/pazar-yazilari/kafka-nin-golgesinde-adalet-ve-umut-2444884">https://www.cumhuriyet.com.tr/pazar-yazilari/kafka-nin-golgesinde-adalet-ve-umut-2444884</a></p>
<p><strong>English</strong></p>
<h2 class="p1"><b>Justice and Hope in Kafka’s Shadow</b><b></b></h2>
<p class="p2">Cumhuriyet (The Republic), Page 2, Birol Kılıç, Vienna–Istanbul, 12 October 2025</p>
<p class="p2">Have you ever felt as if you were being accused without ever knowing what you were being charged with? Or as though you were standing in a courtroom at every moment, without ever hearing a verdict? Sometimes, when you wake up in the morning, life itself seems like a prison, like a tribunal. Josef K., the protagonist of Franz Kafka’s novel <i>The Trial</i>, may well be the very name of that feeling.</p>
<p class="p1"><b>The Man Between Languages</b><b></b></p>
<p class="p2">Franz Kafka was born in 1883 in Prague, a citizen of the Austro-Hungarian monarchy. Raised amidst multiple identities, Kafka died in 1924 without ever truly feeling that he belonged anywhere. His statement, “German touches my language, but Czech touches my heart,” is a poignant expression of this divided identity.</p>
<p class="p1"><b>The Language of Powerlessness</b><b></b></p>
<p class="p2">Kafka’s major works include <i>The Trial</i>, <i>The Castle</i>, <i>America</i>, and <i>The Metamorphosis</i>. Using a clear yet symbolically charged language, he explores themes of alienation, helplessness, and the individual’s impotence in the face of authority. His prose fuses stark reality with a state of consciousness that borders on the absurd, elevating the loneliness of modern humans within the system to a universal dimension.</p>
<p class="p1"><b>What ‘Kafkaesque’ Really Means in Turkey</b><b></b></p>
<p class="p2">This narrative style gave rise to the term “Kafkaesque”—a description of existential anxiety and the individual’s entrapment within a system. Today, this Kafkaesque condition is reflected in the emotional state of millions in Turkey, especially through the figure of Josef K. in <i>The Trial</i>.</p>
<p class="p1"><b>The Invisible Accusation</b><b></b></p>
<p class="p2">In <i>The Trial</i>, Josef K. is arrested for a crime that is never clearly specified. The charges are vague, the court remains invisible, and no defense is provided. Everyone assumes he is guilty; in the end, he is executed without explanation. Kafka portrays not only the drama of an individual, but also the arbitrary and oppressive power of a system that replaces justice.</p>
<p class="p1"><b>The Turkish Josef K.</b><b></b></p>
<p class="p2">Do not many people in Turkey, or within the diaspora, experience Josef K.’s condition? Those who stand at the margins of free expression, who become lost in bureaucratic labyrinths, or who are treated as guilty despite their innocence? In <i>The Trial</i>, the accusation is unclear, the defense restricted, and the verdict often predetermined before the trial even begins.</p>
<p class="p1"><b>102 Years Later: Kafka’s Legacy</b><b></b></p>
<p class="p2">Kafka was still alive when the modern Republic of Turkey was founded in 1923. Today, in the Republic’s 102nd year, many citizens seem to live as Josef K. Judicial uncertainty, economic upheavals, political loyalty pressures, and bureaucratic arbitrariness generate Kafkaesque anxiety in the soul. Recently, a young person was arrested for nothing more than a smile—he experienced what it means to be unable to defend one’s own identity. He is no longer recognized as a citizen, but reduced to a case file.</p>
<p class="p1"><b>The Story of the Lost Doll</b><b></b></p>
<p class="p2">A story preserved by Kafka’s last companion, Dora Diamant, speaks to all those who feel increasingly isolated within the crowd. Kafka, then forty and unmarried, once encountered a girl crying in a Berlin park because she had lost her favorite doll. Kafka searched everywhere with the grieving child for the doll—in vain.</p>
<p class="p1"><b>Letters from Another World</b><b></b></p>
<p class="p2">Though the doll was never found, Kafka brought the girl a letter at their next meeting, allegedly written by the doll herself, and read it aloud: “Please do not cry for me and do not be sad. I have gone on a long journey to see the world. I will tell you what I have experienced and the adventures I have had.”</p>
<p class="p2">This was the first of many letters to follow. Thus began a story that continued until the end of Kafka’s life. At every meeting, Kafka read the girl new letters describing the imaginary adventures of her beloved doll. The girl found comfort and solace in these letters.</p>
<p class="p1"><b>The Final Encounter</b><b></b></p>
<p class="p2">Eventually, they met for the last time. Kafka brought the girl a new doll. She stared at it in surprise—it bore little resemblance to the old one. “It doesn’t look like my doll at all,” she said. In the final letter from the lost doll, it read: “Do not be surprised. The long journey I undertook after our separation has changed me profoundly.”</p>
<p class="p2">The girl embraced the doll and went home happy. A year later, Kafka passed away. Years after that, when the girl had grown up, she discovered a final letter hidden inside the doll she had cherished all her life. Kafka had written: “Everything you love you will eventually lose. Perhaps what is lost will never return. But in the end, love will return to you in some form.”</p>
<p class="p1"><b>A Letter to the Lost</b><b></b></p>
<p class="p2">Kafka’s literature—from Vienna to Prague—is a letter to those who lose themselves in the system and search for a way out. For all who feel like Josef K. in Turkey, this letter to the little girl still resonates. What matters is not the sentence itself, but the path it carries—the path that transcends every word. For in the act of walking lies dignity, truth, and permanence.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-74667 size-large" src="https://www.yenivatan.at/wp-content/uploads/2025/10/Bildschirmfoto-2025-10-19-um-07.40.02-720x673.jpeg" alt="" width="720" height="673" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/10/19/hoffnung-und-gerechtigkeit-im-schatten-kafkas/">Hoffnung und Gerechtigkeit  im Schatten Kafkas</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Viyana: Çeçen araştırmasında Avusturya´da yerleşik Suriye´de terör estiren Çeçen sayısı merak ediliyor</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/01/24/viyana-cecen-arastirmasinda-avusturyada-yerlesik-suriyede-teroer-estiren-cecen-sayisi-merak-ediliyor/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birol Kilic]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2025 12:16:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Türkische Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Birol Kilic, Viyana&#8217;dan analiz ve gözlemler, 24.01.2025 Analiz ayrıca Almanca yayınlanıp 25.345&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/01/24/viyana-cecen-arastirmasinda-avusturyada-yerlesik-suriyede-teroer-estiren-cecen-sayisi-merak-ediliyor/">Viyana: Çeçen araştırmasında Avusturya´da yerleşik Suriye´de terör estiren Çeçen sayısı merak ediliyor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Birol Kilic, Viyana&#8217;dan analiz ve gözlemler, 24.01.2025<br />
</strong>Analiz ayrıca Almanca yayınlanıp 25.345 bin Aboneye yollanmıştır</p>
<p>Avusturya Başbakanlığına bağlı Siyasal İslam Dokümantasyon Merkezi (DPI), Alman Dış İlişkiler Konseyi (DGAP) ile işbirliği içinde AB&#8217;de en fazla ülkede sığınmacı, mülteci ve Çeçen asıllı insanın yaşaması nedeniyle ama Almanya&#8217;yı içine alacak şekilde Çeçen diasporası üzerine bir çalışma yayınladı.</p>
<h4><strong>Avusturya&#8217;da 40 bin Çeçen sığınmacı yıllardır yaşıyor</strong></h4>
<p>Raporda geçen, &#8222;40. 000&#8217;den fazla Çeçen ile Avusturya, yarısı Viyana&#8217;da yaşayan Avrupa&#8217;nın en büyük topluluklarından birine ev sahipliği yapıyor ve bu topluluk her zaman çatışmadan uzak değil. Örneğin, Viyana&#8217;da &#8211; Handelskai de dahil olmak üzere &#8211; kendi kendini atayan ahlak bekçileri şimdiden infiale neden oldu. Erkekler kendi yorumlarına göre kendi deyimleriyle sessiz ama bazen sokaklarda bağırarak &#8222;şeriat, helal ve haram&#8220; dedikleri sistemleri uygulamaya çalışmışlardır.&#8220; ifadeleri aslında Avusturya&#8217;da Çeçen toplumunun bugüne kadar çoğulcu, seküler, çok sesli ve demokratik Avusturya hukuk devleti sistemine entegre olmadığını göstermesi açısından önem arz ediyor.</p>
<p>“Avrupa&#8217;nın Çeçen toplumunda cihatçılık ve &#8218;ahlak koruyucuları&#8217;” başlıklı yayın, diğer yerlerin yanı sıra Viyana&#8217;da yapılan görüşmelere dayanmakta olduğu ve Çeçen toplumu ve tarihinin yanı sıra diaspora topluluklarının güncel bir analizini sunmaktadır ifadeleri kullanıldı ve &#8222;Radikalleşmenin nedenlerinin sıklıkla yer aldığı sosyo-kültürel, etno-milliyetçi ve dini tutumlar araştırılmıştır. “DGAP ile yapılanlar gibi uluslararası araştırma işbirlikleri, Avusturya&#8217;nın ötesine uzanan ulusötesi yapıları yeterince analiz etmeyi mümkün kıldığı için dokümantasyon merkezi için önemlidir.&#8220; denildi.</p>
<p>&#8222;Geleneksel aile yapıları, örfi hukuk ve din konularına odaklanan bu çalışma, diasporadaki Çeçen topluluklarında önemli bir rol oynayan alanları da kapsıyor” diyen Siyasal İslam Dokümantasyon Merkezi Direktörü Lisa Fellhofer&#8217;in Türkçeye çevirdiğim şu ifadelerini Avusturya ama aslında tüm Avrupa, Türkiye ve hatta yangın yerine dönen Suriye&#8217;de yerli vatandaşların okuması gerekiyor : &#8222;Tahminlere göre Avusturya, kolektif bir travma ile birleşen Avrupa&#8217;daki en büyük Çeçen topluluklarından birine ev sahipliği yapıyor. Bunlar arasında Suriye&#8217;deki cihatçı gruplara katılmak isteyenlerin ya da İslam Devleti (İD) topraklarına gerçekten seyahat edenlerin oranı özellikle yüksekti. Çeçen diasporasında süregelen siyasi çatışmalar nedeniyle yaşanan kutuplaşma, özellikle genç yetişkinleri Çeçen direnişinde öncü rol oynayan İslamcı grupların propagandasına açık hale getirmektedir. Rusya&#8217;ya karşı mücadelenin yanı sıra, Suriye&#8217;ye gitmenin en önemli nedenlerinden biri de küresel Müslüman topluluğuna (<i>Ümmet</i>) katılma ve “daha büyük bir davaya” iştirak etme fırsatıydı.&#8220;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Çeçenler yiğit ve güzel bir halk. Ama içlerinden çıkan tekfirciler?</h4>
<p>Çeçenler yiğit ve güzel bir halk. <a href="https://www.sabah.com.tr/gundem/2017/01/30/turkiyedeki-cecenler-deas-iddialarindan-rahatsiz">Kuşkusuz.</a> Vatanları işgal altında ve büyük baskı, katliam ve zulümlerden geçmişler. Mazlum Çeçen halkının acılarını paylaşıyoruz.</p>
<p>Bu onları vatanlarından kaçmaya, göç etmeye sevk etmiş ama bir yandan onların selefi &#8222;vahabi tekfici ve cihadçı&#8220; grupların elinde radikalleşmesine neden olmuş. Mazlumken önemli bir Çeçen grup zalim olmuş ve şu anda Suriye&#8217;de başka insanların vatanlarında yerli Süryani, Ermeni Hristiyan, Dürzi ve Arap Hristiyan, Arap Alevilerine zulüm yapıyor. Video ve resimlerde görüyoruz bu zalimlikleri sözde İslam adına tekfirci vahabi selefi mezhebine girmiş ve radikalleşmiş ve paralı asker olmuş bu Çeçen asker tiplerine benzer insanları başta Viyana olmak üzere tüm AB&#8217;de görmek mümkün. Sanki bu teröristçe tekfirci bazı Çeçenler Avrupa&#8217;nın sığınmacılık siyasetini suistimal edip koruma altında girip buralarda dinleniyorlar. Evlenip çocuk yapıp Irak, Suriye, Balkan ve Al Kaida&#8217;nın olduğu Taliban ülkesinde terör estirmek için ihale bekliyorlar. Sözümüz tüm Avusturya&#8217;daki Çeçen toplumuna değil ama büyük sorunlar var. Avusturya tehlikenin farkında ama gelecek faciaların değil. Avusturya&#8217;dan Suriye&#8217;de HTŞ, AL Nusra vs. altında savaşan kaç Çeçen asıllı erkek var ? Viyana: Çeçen araştırmasında Avusturya´da yerleşik Suriye´de terör estiren Çeçen sayısı merak ediliyor. Mesela AA&#8217;nın verdiği haberlerden biri şöyle <a href="https://www.aa.com.tr/tr/turkiye/deasa-katilmaya-giden-4-cecen-yakalandi/722004">&#8222;Mersin&#8217;in Tarsus ilçesinde, terör örgütü DEAŞ&#8217;a katılmak için Suriye&#8217;ye, Arapça gitmeye çalıştığı öne sürülen 4 Çeçen uyruklu tutuklandı.&#8220;</a>  Veya bu haber, &#8222;<a href="https://www.hunattv.com/guzelligi-ile-deasi-karistiran-cecen-terorist-istanbulda-yakalandi/">DEAŞ’a katılması ile Çeçenistan’daki babasının bakanlık koltuğunu kaybetmesine neden olan, Suriye’ye gittikten sonra da güzelliği ile DEAŞ’ı da karıştıran Seda Dudurkaeva isimli kadın İstanbul’da tutuklandı.&#8220;</a></p>
<p>Avusturya Türk Kültür Cemiyeti bu Amerikan Adalet Bakanlığı&#8217;nın şu anda ABD&#8217;nin ve AB&#8217;nin HTŞ siyasi duruşuyla ilgili  resmen ters duruşunu <a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20241230_OTS0057/tkg-stoppt-den-voelkermord-in-syrien">Avusturya Basın Ajansı APA OTS</a> üzerinden kamuoyu duyurarak Suriye&#8217;de Hiristiyan Arap, Ermeni ve Asuri vatandaşlarının korku ve tedirginlik içinde diken üstünde yaşamalarını ve Suriye&#8217;de Arap Alevi katliamlarını dile getirdi.</p>
<p>Bunun gibi yüzlerce Türkçe, Almanca, İngilizce ve Fransızca haber var. Şüphelerimizde haksız değiliz. Şu anda HTŞ altında Çeçen asıllı asker adı altında teröristleri gördükçe.</p>
<h4><strong>Avusturya ve Alman Devleti işbirliğinde<br />
yayınlanan rapor</strong></h4>
<p><b>Siyasal İslam Dokümantasyon Merkezi</b> &#8211; tam adı: <b>Dini Motifli Siyasal Aşırıcılığın Dokümantasyonu için Avusturya Fonu (Siyasal İslam Dokümantasyon Merkezi)</b> &#8211; 2020 yılında Avusturya Federal Hükümeti Kurz II tarafından kurulmuştur ve “siyasal İslam&#8217;ı bilimsel olarak belgelemek ve araştırmak amacını taşımaktadır. Avusturya Vakıf ve Fon Yasası 2015 kapsamında bağımsız bir fondur.&#8220; denildi.</p>
<h4><strong>Siyasal İslam Dokümantasyon Merkezi ! AB ilk ve tek</strong></h4>
<p>Avusturya Başbakanlığı&#8217;na bağlı Siyasal İslam Dokümantasyon Merkezi, 2015 tarihli Federal Vakıf ve Fon Yasası uyarınca bağımsız bir Cumhuriyet fonu olarak kurulmuştur. 5 ila 7 uzmandan oluşan bir ekip, bir direktör tarafından bağımsız olarak yönetilmektedir. Avusturya Entegrasyon Bakanı Raab kuruluş aşamasında şunları ifade etmişti:&#8220;<strong><em>Siyasal İslam Dokümantasyon Merkezi çalışmalarına başlıyor “Merkezi Viyana&#8217;da bulunan fon, ulusal ve uluslararası uzmanlık katkısında bulunacak bir bilimsel danışma kurulu tarafından da desteklenecektir. Bu, merkezin bağımsızlığı ve bilimsel niteliği açısından merkezi bir öneme sahiptir. Dokümantasyon Merkezi&#8217;nin amaçları siyasi İslam&#8217;la mücadele, bilimsel araştırma ve dokümantasyonun yanı sıra dini motifli siyasi aşırılıkçılık hakkında bilgi toplamaktır” dedi. Ayrıca dernek ve yapılar, arkalarında hangi ağların ve destekçilerin olduğunu ve Avusturya&#8217;daki dernekler üzerinde yurtdışından zararlı etkiler olup olmadığını bulmak için incelenecek. İnternet ve sosyal medyadaki faaliyetler de izlenecek. Siyasal İslam Dokümantasyon Merkezi ile aşırıcılığa zemin hazırlayan, siyasal İslam&#8217;ın bu aşırıcı ideolojisine zemin hazırlayan ağlara ve yapılara ışık tutmak istiyoruz. Örneğin, kulüp yapıları veya sosyal medya ya da eğitim sektöründe, anaokullarında veya okullarda, Avusturya&#8217;da burada ve orada yurtdışından &#8211; Türkiye, Suudi Arabistan ve diğer ülkelerden &#8211; bir etki olduğunu da fark ettik.&#8220;</em></strong></p>
<h4><strong>Kitabın ortasından konuşmak zorundayız</strong></h4>
<p>&#8222;Avusturya´da Başbakanlık altında kurulan  AB&#8217;de tek olan &#8222;Siyasal İslam Dokümantasyon Merkezi&#8217;nin&#8220; Alman Dış İlişkiler Konseyi ile işbirliği içinde yaptığı 22 Ocak 2025  yayınlanan bir araştırma  dikkat çekti. Özellikle &#8222;Rusya Devleti Başkanı Putin&#8217;in emrinde çalışan Çeçenistan Devlet Başkanı Ramzan Kadirov&#8217;un kolu diasporaya kadar uzanıyor&#8220; iddiası bu raporunun konularından biri. Ama raporda eksik olan konular daha fazla dikkat çekti. Şu anda Avusturya, Almanya ve AB&#8217;yi  Çeçenler konusunda ilgilendirmesi gereken Rusya değil Sudi Arabistan kökenli batı emperyalist destekli Çeçen toplumun travmasını suistimal edilmesiyle özellikle Irak, Suriye, Balkanlar artı AB&#8217;de ve yakında Türkiye&#8217;de tekfirci cihadcı Çecen teröristler.  Lafı uzatmadan kitabın ortasından konuşmak zorundayız. Hele hele geçen gün bir Cezayir asıllı Belçika vatandaşı AB Komiserinin Suriye&#8217;de HTŞ lideri Golani ile görüşüp ona 220 milyon Avro değerinde çek uzattıktan sonra.</p>
<p>Şu anda Amerikan Adalet Bakanlığı sayfalarında , &#8222;Dikkat kod adı HTŞ bunlar eski Al Nusra ve önceden IS( DEAŞ)&#8220; diye tabir edilen Çeçen asıllı tekfirci cihadcı insanlar Suriye&#8217;yi kana buluyorlar. Özellikle HTŞ yönetiminde Suriye&#8217;de Hristiyan ve silahlarını bırakmayan Durzi topluluklarla büyük baskı, ayrımcılık, belirsizlik, tedirginlik ve korku hakim. Suriye&#8217;nin yerli halkı olan Arap Alevi toplumunu HTŞ yönetimin içindeki her alanda görevli Çeçen, Uygur, Özbek, Türkmenistan&#8217;da selefi ve vahabileştirilmiş cihadçıların son bir ayda icra ettikleri katliamları dünyanın gözü önünde teşekkül ediyor. Özellikle merak edilen bu HTŞ altında şu anda emrindeki Çeçen erkeklerinin kaçı Avusturya&#8217;da mülteci, sığınmacı veya Avusturya vatandaşı? Kaçı Avusturya&#8217;da sosyal yardım alıyor ve şu anda Suriye&#8217;de terör estiriyor ve daha sonra ailesini Türkiye üzerinden Avusturya&#8217;da gelerek bu ülkede dinleniyor ve tekrar Suriye&#8217;ye geri dönüyor. Bu soruların cevapları bu raporda yok ama cevap bekliyor. <a href="https://2017-2021.state.gov/amendments-to-the-terrorist-designations-of-al-nusrah-front/index.html"><u>(Kaynak: El Nusra Cephesi&#8217;nin terörist kategorisinde yapılan değişiklikler KONUŞMACININ MEDYA DUYURUSU 31 MAYIS 2018)</u></a></p>
<h4>Peki rapor içinde neler var?</h4>
<p>Çeçenlerin çoğunluğu, özellikle bugün hala insanları etkileyen bir çatışma olan iki Çeçen savaşı sırasında Kuzey Kafkasya&#8217;daki Rus ordusu ve müttefiklerinden kaçarak Avrupa&#8217;ya gelmiştir. Görüşmelerde hem erkek hem de kadın görüşmeciler İS ( DEAŞ, Al Nusra vs.) ile ilk temaslarının internet ya da sosyal medya aracılığıyla olduğunu belirtmişlerdir.</p>
<p>-Ebeveynler için çocuklarının internet faaliyetlerini kontrol etmek zor. Kadirov klanı Çeçenistan&#8217;da klan gözaltısını uygulamaya koyduğu için insanlar ailece kaçıyor.</p>
<p>-Kadınlar tehdit ediliyor ve hatta yaralanıyor. Mağdurlar, mayolu fotoğrafların ya da Çeçen olmayan biriyle ilişkinin ahlak bekçileri için yeterli olduğunu bildiriyor. Fotoğraflar daha sonra kadının iddia edilen kötü davranışına dikkat çekmek için camilere asılıyor. Ahlak koruyucuları faaliyetlerini çevrimiçi sohbet grupları aracılığıyla organize etmektedir. Çalışmanın da gösterdiği gibi, bu gelişmenin nedenleri, öncelikle umutların yokluğu ve dinin bir “direniş ideolojisi” olarak araçsallaştırılmasında yatıyor.</p>
<p>Analizin Çecen toplumu arasında gençler, İslam öncesi Çeçen geleneklerden etkilenen ve katı bir ataerkil yönelime sahip olan Çeçen örfi hukuku &#8222;<i>Adat</i>&#8218;a da&#8220; güçlü bir şekilde atıfta bulunmaları olmuş.</p>
<p>-“Ahlak bekçileri”, kendi kaderlerini tayin etme haklarını engellemek amacıyla öncelikle kendi toplumlarından kızların ve kadınların davranışlarına odaklanmaktadır.</p>
<p>-Özellikle “Batılı” davranış biçimlerine karşıdırlar ve “Çeçen soyunu” korumak istemektedirler. Araştırmanın sonuçlarına göre, Çeçen kadınlarla topluluk dışından erkekler arasındaki ilişkileri ve evlilikleri engellemek temel amaçlardan biri.</p>
<p>-“Ahlak koruyucuları” faaliyetlerini nispeten gayri resmi, hiyerarşik olmayan, merkezi olmayan çevrimiçi sohbet grupları aracılığıyla organize etmektedir. Çalışmanın da gösterdiği gibi, bu gelişmenin başlıca nedenleri gençlerin beklentilerinin olmaması ve etnik milliyetçi tutumları ile dinin bir “direniş ideolojisi” olarak araçsallaştırılmasıdır.</p>
<h4><strong>Tekrar, tekrar: Avusturya´da yerleşik Suriye´de terör estiren Çeçen sayısı merak ediliyor</strong></h4>
<p>Ama asıl bizim bu araştırma ve analizlerde merak ettiğimiz konu kısaca şu : &#8222;Avusturya´da yerleşik Suriye´de terör estiren Çeçen sayısı&#8220;. Suriye&#8217;deki cihatçı gruplara katılanların oranı Avusturya&#8217;dan Çeçenler arasında özellikle yüksek. Bizi ilgilendiren Avusturya&#8217;dan Suriye&#8217;de HTŞ, AL Nusra veya DEAŞ vs. altında savaşan kaç Çeçen asıllı erkek var ?</p>
<p>Ama asıl en önemlisi yukarıda dile getirdiğimiz soruların cevapları yok. Avusturya&#8217;dan başka bir ülkenin ordusuna katılmak veya bu gibi terör örgütlerinin hizmetinde olmak büyük suç ve başta hapis, para cezası ve vatandaşlıktan atılmaya kadar cezaları var.</p>
<p>Başta Avusturya olmak üzere AB acilen HTŞ&#8217;ye yolladığı 220 milyon avrodan daha fazlasını bu konuda hem Avusturya&#8217;da hem AB&#8217;de 500 milyon avro bütçe ayırarak bu Avrupa&#8217;da yaşayıp  bu ülkeleri her şey içinde devlet destekli beş yıldızlı otel olarak kullanıp daha sonra başta Irak, Suriye&#8217;de ve Türkiye&#8217;de terör estiren ve yerli halkı tehdit eden kendi vatandaşı olan veya sığınmacı sayısını bulmak , tespit etmek ve derhal çözül bulmak zorunda. Viyana&#8217;da ve Avusturya&#8217;da boks başta olmak üzere spor salonlarında bu cihadçı tekfir vahabi selefi erkekler vücut geliştirmiyor, tam tersine şu anda özellikle Müslüman ülkelerde operasyona savaşçı olarak katılıp yerli Müslüman halka zülüm yapmak için paralı ihale bekliyor.</p>
<p>Bu konuda Avusturya&#8217;da özellikle Suriye&#8217;deki Arap Alevi toplumuna yapılan zulüm konusunda Avusturya Arap Alevi toplumundan tık yok. Sosyal medya paylaşımlarında yeme içme, kakara kikiri başta olmak üzere son bir ayda her şey var ama Suriye&#8217;deki zulümler konusunda ne Avusturya toplumu ve basınını ne de Türkçe  ve Arapça konuşan vatandaşları bilgilendiren paylaşımlar var. Aynısını Alevi adlı Avusturya devleti tarafından tanınmış din toplumu kuruluşunda da göremedik.</p>
<p>Bu konuda gözlemlediğimiz Avusturya Alevi Federasyonun&#8217;nun iki hafta önce Avusturya Parlamentosu önünde Suriye&#8217;de tüm topluma ama başta Suriye Arap toplumuna yapılan keyfi katliam, zülüm ve ayrımcılıklar.  Avrupa Alevi Federesyonun&#8217;nun tartışmalı ismi Turgut Öker bir TV tartışmasında,  birebir değil ama mealen şu ifadeleri kullandı : &#8222;Viyana&#8217;daki protestolarımıza 150 gibi az kişi katıldı. Duvarlara konuştuğumuzu fark ettik ve Avrupa kamuoyunu ne basın ne de siyasetçi yönünde etkileyemedik. Bu konuda Avrupa&#8217;da Arap Alevi toplumundan davalarına birinci derecede daha sesli sahip çıkmalarını bekliyoruz&#8220;. Zayıf ama en azından Viyana&#8217;ya gelerek Avusturya Parlamentosu önüne gelerek bu protesto içinde oldu. Birkaç tane  Alevi toplumuna yakın Türkçe yayın yapan medyaya konuştu ama Avusturya medyası yoktu. Diğer Türkçe sosyal medya veya yazılı medya bu toplantıya ilgi göstermedi.</p>
<p>Avusturya Parlamentosu önündeki toplantıdan sonra birkaç önemli Alevi toplumunun önderleriyle konuştum. Bir tanesinin açıklaması şöyle : &#8222;Suriye´deki zulmü protesto etmek için Avusturya Parlamentosu önündeki bu toplantıya ne ALEVİ ne de Avusturya Arap Alevi Toplumu temsilciler katıldı ne de destek verdi. Bu kurumların bir de aralarında kavgaları var. Hoş değil. Alevi ismini kullanarak kamuoyunda temsil ettiğini sananlar bu ismi böyle artık kullanmayı hak etmeden kullanmamalı ve isterse Dede isterse Şeyh soyundan gelsinler. Herkesin aklını başını alıp özeleştiri yapması gerekiyor . Yapmıyorlarsa isterse inançlı isterse inançsız olsun Alevi toplumunun yakasından düşsünler diyenler çoğunlukta.&#8220;</p>
<h4><strong>Asıl konumuza gelecek olursak</strong></h4>
<p>Bu gündeme getirdiğimiz soruları Almanca kamuoyunun önünde sormak farz! Hangi soru. Tekrar olacak ama önemli : &#8222;Avusturya´da yerleşik Suriye´de terör estiren Çeçen sayısı merak ediliyor&#8220;</p>
<p>Sadece Çeçen asıllılar değil. Arap, Türk, Kürt, Zaza, Arnavut, Boşnak ve hatta direk kafadan selefi cihadçı ve tekfirci olarak Müslüman yapılmış Avusturya , Sırp ve eskiden Hristiyan olan gençlerin sayısı çok önemli. Hepsi pimi çekilmiş bomba gibi Avusturya&#8217;da aramızda yaşıyor ve Suriye&#8217;de HTŞ&#8217;nin iktidarı ele geçirmesinden sonra kendilerini çok mutlu, güçlü hissediyorlar ve ihale bekliyorlar.</p>
<p>Avusturya tehlikenin farkında ama gelecek faciaların değil.</p>
<p><strong>İlgili haberler</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p class="firstHeading mw-first-heading"><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Dokumentationsstelle_Politischer_Islam"><span class="mw-page-title-main">Dokumentationsstelle Politischer Islam</span></a></p>
<p><a href="https://www.dokumentationsstelle.at/">https://www.dokumentationsstelle.at/</a></p>
<p><a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/neue-dokumentationsstelle-in-wien-gegen-die-netzwerke-des-100.html"><span class="section-article-head-area-subtitle">Neue Dokumentationsstelle in Wien. </span>Gegen die Netzwerke des politischen Islam</a></p>
<p><a href="https://www.bundeskanzleramt.gv.at/bundeskanzleramt/nachrichten-der-bundesregierung/2020/integrationsministerin-raab-dokumentationsstelle-politischer-islam-nimmt-arbeit-auf.html">Integrationsministerin Raab: Dokumentationsstelle Politischer Islam nimmt Arbeit auf</a></p>
<p><a href="https://www.yenivatan.at/?s=%C7e%E7en">Çeçenler ile ilgili  Yeni Vatan Gazetesi&#8217;nde yayınlanan haberler</a></p>
<p class="p1"><a href="https://cdn2.pa.edu.tr/Upload/Rapor/Dosya/deasin-yukselisi-ve-dususu.pdf">DEAŞ’IN YÜKSELİŞİ VE DÜŞÜŞÜ </a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/01/24/viyana-cecen-arastirmasinda-avusturyada-yerlesik-suriyede-teroer-estiren-cecen-sayisi-merak-ediliyor/">Viyana: Çeçen araştırmasında Avusturya´da yerleşik Suriye´de terör estiren Çeçen sayısı merak ediliyor</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Das neue Buch: &#8222;Der Papst muss sterben&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jan 2025 10:52:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Türkische Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WIEN. In seinem neuen Buch „Der Papst muss sterben“ erzählt der Mailänder&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/01/17/das-neue-buch-der-papst-muss-sterben/">Das neue Buch: &#8222;Der Papst muss sterben&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WIEN.</strong> In seinem neuen Buch „Der Papst muss sterben“ erzählt der Mailänder Schriftsteller Ezio Gavazzeni die Geschichte des Attentats von Mehmet Ali Agca auf Papst Johannes Paul II. anhand offizieller Dokumente aus den italienischen Staatsarchiven.</p>
<p>Laut Gavazzeni haben die italienischen Geheimdienste, die wussten, dass der armenische ASALA Terrorismus hinter dem Attentat von 1981 steckte, die Staatsanwälte belogen und bewusst dazu beigetragen, die Schuld auf den KGB und die Türkei zu schieben.</p>
<p>Der Autor Ezio Gavazzeni schreibt die Geschichte des Attentats von Mehmet Ali Agca auf Papst Johannes Paul II. am 13. Mai 1981 neu und stützt sich dabei auf mehr als 400 offizielle Dokumente aus den Staatsarchiven der italienischen Geheimdienste SISDE und SISMI, der Polizei Digos, der Ministerien, der Polizei und der Gouverneursämter.</p>
<p>Gavazzeni weist in seinem Buch nach, dass der armenische Terrorismus hinter der Ermordung des Papstes steckt und dass die Armenische Geheimarmee zur Befreiung Armeniens (ASALA) Mehmet Ali Agca als Auftragsmörder angeheuert hatte.</p>
<p>Die ASALA, die den polnischen Papst von 1977 bis 1983 ständig mit dem Tod bedroht hatte, will, dass die von Henry Kissinger im Auftrag des Vatikans, der italienischen Regierung und der USA organisierte Operation Safe Haven so schnell wie möglich beendet wird. Im Rahmen dieser geheimen Operation wurden Tausende von Armeniern, die in Armenien, in den von der Sowjetunion kontrollierten Ländern, in Syrien, im Iran, im Irak, im Libanon und vor allem in Armenien lebten, nach Rom gebracht, wo sie eine Zeitlang in 16 vertraglich gebundenen Herbergen untergebracht wurden, um dann, nachdem die erforderlichen Dokumente vorbereitet worden waren, nach Amerika auszuwandern.</p>
<p>Die ASALA mit ihrer marxistisch-leninistischen Ideologie, die sich gegen die Evakuierung der Armenier aus diesen Ländern, die sie als Eigentum der Armenier bezeichnete, und gegen die Überführung der Armenier in imperialistische Länder aussprach, begann in Italien mit Terroranschlägen und Morddrohungen gegen den Papst, der für diese Operation verantwortlich war. Aus diesem Grund nahm der italienische Staat 1980 Verhandlungen mit der ASALA in Beirut auf, um die Angriffe auf italienisches Territorium zu unterbinden und im Gegenzug den Strom armenischer Flüchtlinge durch Rom zu stoppen.</p>
<p>Diese Verhandlungen führten erst 1983 zu einem Abkommen. Ilario Martella, der Richter, der das Attentat auf den Papst untersuchte, wurde über all dies nicht informiert, auch nicht über die Drohungen Asalas gegen den Papst, und er wurde in dem Glauben gelassen, das Attentat sei vom KGB organisiert worden. Kurzum, die italienischen und amerikanischen Geheimdienste hatten bewusst gelogen. Für das Attentat hatte ASALA den türkischstämmigen Mehmet Ali Ağca als Auftragsmörder angeheuert. Ziel von ASALA war es, durch das Attentat den Hass auf die Türkei und die Türken im Westen zu verstärken.</p>
<p>Das auch für die Türkei interessante Buch des Mailänder Schriftstellers Ezio Gavazzeni, das die Geschichte des Papstattentats neu schreibt, wurde von der in Italien lebenden Journalistin Birgül Göker Perdisa in der Sendung „Nişan Tasi“ (Stein des Anstoßes) von MK Haber mit Tayfun Gönüllü auf die Tagesordnung gesetzt.</p>
<p><strong>Der Schriftsteller Ezio Gavazzeni stellt das Buch vor</strong></p>
<p>Der Mailänder Schriftsteller Ezio Gavazzeni schreibt auf seiner offiziellen Homepage in italienischer Sprache, die wir als Türkische Allgemeine ins Deutsche übersetzt haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6445 size-full" src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2025-01-17-um-11.49.33-scaled.jpeg" alt="" width="2560" height="1397" srcset="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2025-01-17-um-11.49.33-scaled.jpeg 2560w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2025-01-17-um-11.49.33-300x164.jpeg 300w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2025-01-17-um-11.49.33-1024x559.jpeg 1024w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2025-01-17-um-11.49.33-768x419.jpeg 768w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2025-01-17-um-11.49.33-1536x838.jpeg 1536w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2025-01-17-um-11.49.33-2048x1117.jpeg 2048w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2025-01-17-um-11.49.33-200x110.jpeg 200w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2025-01-17-um-11.49.33-800x436.jpeg 800w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2025-01-17-um-11.49.33-1160x633.jpeg 1160w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2025-01-17-um-11.49.33-3072x1676.jpeg 3072w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2025-01-17-um-11.49.33-1600x873.jpeg 1600w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2025-01-17-um-11.49.33-2320x1266.jpeg 2320w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/01/Bildschirmfoto-2025-01-17-um-11.49.33-600x327.jpeg 600w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /></p>
<p>Der Papst muss sterben</p>
<p>von Ezio Gavazzeni</p>
<p>Mehr als 400 Dokumente von Geheimdiensten, Ministerien, Digos, Polizeipräsidien und Präfekturen aus dem Zentralen Staatsarchiv rekonstruieren die Geschichte des Attentats von Mehmet Ali Ağca auf Karol Wojtyła im Mai 1981. Aus dieser Rekonstruktion geht hervor, dass die Geheimarmee zur Befreiung Armeniens (ASALA) den polnischen Papst von 1977 bis 1983 mit dem Tod bedrohte. Der Grund? Die geheime Operation Safe Haven&#8220;, die vom Vatikan, der italienischen Regierung und den USA (Henry Kissinger) durchgeführt wurde, mit dem Ziel, Armenier aus der damaligen UdSSR zu vertreiben und sie in 16 konventionellen&#8220; Unterkünften nach Rom zu bringen, um sie von dort aus in die USA weiterzuschleusen. 1980 nahm der italienische Staat in Beirut Verhandlungen mit den armenischen Terroristen auf, die 1983 mit der Unterschrift von Oscar Luigi Scalfaro abgeschlossen wurden. Ein Strom, der laut den Inhabern dieser Pensionen tatsächlich gestoppt wurde. Als der Richter Ilario Martella 1983 die Ermittlungen zum Attentat auf Johannes Paul II. mit der so genannten „bulgarischen Spur“ abschließen wollte, wurde er von den Geheimdiensten über die vorangegangenen Morddrohungen gegen den Pontifex belogen.</p>
<p>&#8230; Und es wurde erwähnt, dass es eine italienische Zeitschrift gab<br />
zu einer Zeit gab, als ein Führer der armenischen Gemeinschaft<br />
in seinem Bemühen, die Türkei und die Türken anzugreifen<br />
und die Türken und die Geschichte dieses Antagonismus, den er für so stark hielt.<br />
Dieser armenische Führer fühlte sich so stark<br />
dass sie sogar einen Türken anheuern konnten.<br />
Türken anheuern konnte, um den Papst zu töten.&#8220;<br />
Ezio Gavazzeni&#8220;</p>
<p>Quellen:</p>
<p><strong>https://www.eziogavazzeni.com/</strong></p>
<p><iframe hcb-fetch-image-from="https://www.youtube.com/watch?v=UsRFyLRHNhg" title="&#039;Il Papa deve morire&#039;, ne parlano l&#039;autore Ezio Gavazzeni e il vaticanista Francesco Antonio Grana" width="1200" height="675" src="https://www.youtube.com/embed/UsRFyLRHNhg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/01/17/das-neue-buch-der-papst-muss-sterben/">Das neue Buch: &#8222;Der Papst muss sterben&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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            	</item>
		<item>
		<title>Griechische Gesundheitsminister: „Es ist durchaus möglich, dass wir eines Nachts mit F-35 nach Ankara kommen.“</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/07/25/griechische-gesundheitsminister-es-ist-durchaus-moeglich-dass-wir-eines-nachts-mit-f-35-nach-ankara-kommen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birol Kilic]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jul 2024 08:08:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Türkische Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Griechischer Gesundheitsminister: „Es ist durchaus möglich, dass wir eines Nachts mit F-35&#8230;</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Griechischer Gesundheitsminister: „Es ist durchaus möglich, dass wir eines Nachts mit F-35 nach Ankara kommen.“</h2>
<p>von Birol Kilic, Analysen und Beobachtungen aus Wien, 25.07.2024</p>
<p>Es ist bedauerlich, dass sich die Situation zwischen Griechenland und der Türkei seit dem 20.07.2024 wieder so melodramatisch zugespitzt hat. Aber die griechischen Politiker:innen und die Mehrheit der Medien in Griechenland leben davon. Schade&#8230;</p>
<p>Griechen und Türken lieben das Melodramatische. Vor allem das mit &#8222;Ich komme an einem unbekannten Abend ohne Verabredung und werde dich&#8230;&#8220;.</p>
<p><strong>Griechisch-türkische Melodramen</strong></p>
<p>Laut Definition ist das Melodram &#8222;eine faszinierende Theater- und Filmform, die starke emotionale Geschichten mit dramatischer Musik zu einem intensiven Erlebnis verbindet. Durch die Betonung von Gefühlen wie Liebe, Eifersucht und Heldentum spricht das Melodram direkt das Herz an und lässt den Zuschauer die Handlung intensiver erleben. &#8220;</p>
<p>Aber das Wort &#8222;Drama&#8220; ist griechisch, und die Griechen sind in der Geschichte bis heute für ihr &#8222;Drama&#8220; bekannt und haben die ganze EU unter Druck gesetzt, weil sie angeblich &#8222;Lösegeld&#8220; für ihre Kultur verlangen, die eigentlich &#8222;altgriechisch&#8220; war und wenig mit den heutigen Griechen zu tun hat, die eine Mischung aus viel Türkischem, Albanischem, Ägyptischem, Ungarischem und Persischem sind.</p>
<p>Alles orthodox-christlich natürlich, wo ich auch zum Teil in Istanbul in dieser Atmosphäre aufgewachsen bin. Zwischen den Griechen und den Türken gibt es als Menschen kein Problem, wenn man nicht über die Geschichte redet. Jeder sieht den anderen nur halb und sieht das Positive und die Gemeinsamkeiten nicht so sehr, obwohl sie so groß sind.</p>
<p>Es gibt kein Volk, das den Griechen so ähnlich ist wie die Türken und umgekehrt. Sie sind sich sogar zu ähnlich. Man bekommt als türkische Person Angst vor so vielen Ähnlichkeiten und fragt sich immer: &#8222;Warum sind wir nicht ein gemeinsames Land&#8230;&#8220;! Das geht sowieso nicht&#8230; Wir müssen lernen zusammen zu leben.</p>
<p>Darum fliehen jetzt alle modernen mittelständigen Bürger:innen aus der Türkei auf die griechischen Inseln, weil die Türkei zu teuer geworden ist und das gleiche gegenüber 30 bis 50 Minuten, weil sie die gleiche Kultur haben, essen und trinken. Die Türkinnen und Türken lassen viel mehr Geld dort, als ein durchschnittlicher Tourist aus einem anderen Land, der mit All-Inclusive-Paketen nach Griechenland kommt. Das sollte man unterstützen.</p>
<p><strong>Was nicht gut ist. Schreiben wir jetzt!</strong></p>
<p>Prof. Dr. Necdet Basa ist einer der wichtigsten Berater des Präsidenten der Türkischen Republik Nordzypern. Ersin Tatar hat als Chefberater in den letzten Wochen anlässlich der Befreiung Nordzyperns von der Türkei am 20. Juli 1974, die sich am 20. Juli 2024 zum <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/07/21/basa-es-gibt-kein-bizonales-und-bikommunales-foederales-zypern-sondern-zwei-getrennte-und-unabhaengige-staaten-auf-der-grundlage-souveraener-gleichheit/">50. Mal jährt, folgendes gesagt: </a><em>“<strong>Es gibt kein „bizonales und bikommunales föderales Zypern, sondern zwei getrennte, unabhängige Staaten auf der Grundlage souveräner Gleichheit. Die beiden souveränen Staaten auf Zypern haben keine Souveränität über den anderen. Für die türkische Nation sind rassistische Obsessionen wie die Megalo- und Enosis-Idee inakzeptabel.”</strong></em></p>
<p>Ich denke, wir sollten jetzt auch die griechische Seite zu Wort kommen lassen bzw. die Entwicklungen der nächsten Tage ab dem 20. Juli 2024 beobachten, damit die deutschsprachigen Leser:innen eine Vorstellung davon bekommen, wie 9 Millionen Griechen, die vor einigen Jahren bankrott gingen und von der EU mit Steuergeldern gerettet wurden hier hinter den Kräften der EU und der USA gegen die Türkei eine Flagge gezeigt haben. Wir sehen hier, dass es ein großes Konfliktpotential gibt, welches der EU nichts Gutes bringen wird. Hier versuchen die USA und Frankreich Fehler aus der Vergangenheit zu wiederholen, durch eisernen Waffenlieferungen an Griechenland (F35 bis andere&#8230;) und der Verstärkung des Konfliktpotentials zwischen zwei NATO-Ländern. Dadurch bringen sie Unheil, wie zwischen den Nachbarn Ukraine und Russland.</p>
<p>Aber jetzt muss ich ohne Kommentar die letzten Entwicklungen an Sie weitergeben. In Reaktion auf die Zuspitzung der Debatte nahm der griechische Gesundheitsminister wie folgt Stellung: <a href="https://youtu.be/zcmvsozn2xg?si=MGQioJtx2A46xHpy"><strong>„Es besteht die Möglichkeit, dass wir eines Nachts mit F-35 nach Ankara kommen.“</strong></a></p>
<p><strong>Mit welchem Ziel? Aussagen des türkischen Verteidigungsministeriums nicht nachvollziehbar</strong></p>
<p>Nachdem in der griechischen Presse ein Video des türkischen Verteidigungsministeriums mit dem Titel „Ich kann eines Nachts plötzlich kommen“ veröffentlicht wurde, nahm der griechische Gesundheitsminister im Kabinett Andonis Samaras, Spyridon-Adonis Georgiades, Stellung. In seiner Reaktion sagte Georgiades, dass ein Überraschungsangriff auf Ankara mit F-35-Kampfflugzeugen (die ab 2028 von den USA geliefert werden) durchaus eine Option sei. Wir sollten hier auch betonen, dass wir kein Verständnis dafür haben, dass das türkische Vereinigungsministerium (siehe unten) eine solche unterschwellige Botschaft an Griechenland gesendet hat. Das ist nicht gut.</p>
<p>Auch nach dem 50. Jahrestag der Friedensoperation auf Zypern bleibt die Kontroverse zwischen der Türkei und Griechenland über den Kommentar „Wir können eines Nachts plötzlich nach Ankara kommen“ bestehen. Der Kommentar des Verteidigungsministeriums der Republik Türkei „Rufen Sie mich nicht so herzlich an, ich kann eines Nachts plötzlich kommen“ in der Beschreibung des Videos, das vom Verteidigungsministerium zur Feier der Operation von 1974 ausgestrahlt wurde, hat in der griechischen Presse ein breites Echo hervorgerufen.</p>
<p>In seiner Rede vor dem Fernsehsender OPEN sagte Georgiades: „Die wiederholte Verwendung des Ausdrucks ‚plötzlich eines Nachts‘ ist für mich Anlass zur Heiterkeit“.</p>
<p>Ein Flug mit F-35 in die Türkei ist grundsätzlich möglich. Die Frage sei erlaubt, ob Ihnen die jüngsten Ereignisse im Jemen bekannt sind. Unter der Voraussetzung, dass F-35 Kampfflugzeuge zur Verfügung stehen, die nicht vom Radar erfasst werden, wäre ein nächtlicher Abschuss dieser Flugzeuge über Ankara jederzeit möglich. An dieser Stelle sei angemerkt, dass eine solche Handlung seitens der griechischen Regierung nicht beabsichtigt ist. Diese Argumentation steht jedoch in einem gewissen Kontrast zu den Aussagen Erdogans. Wie wollen Sie nachts nach Griechenland einreisen? Mit den Flugzeugen, über die Sie verfügen. Es steht außer Frage, dass die türkische Luftwaffe über begrenzte Kapazitäten verfügt.</p>
<p>Nach dem Kauf der S-400-Abwehrsysteme durch die AKP-Regierung wurde die Türkei sowohl aus dem Hersteller- als auch aus dem Käuferprogramm der NATO ausgeschlossen. Der Ausschluss erfolgte, weil die Türkei zuvor am F-35-Herstellerprogramm teilgenommen hatte. Der Kaufpreis für den F-35 in Höhe von zwei Milliarden US-Dollar wurde von der NATO einbehalten, da die Türkei zuvor am F-35-Herstellerprogramm teilgenommen hatte. In der Folge konzentrierte sich Ankara auf die Beschaffung von F-16-Kampfflugzeugen und Modernisierungspaketen zur Erneuerung der veralteten Flotte, die aus den USA bezogen werden sollten. Im Rahmen des Abkommens wurden 40 F-16 und 79 Modernisierungspakete im Wert von 23 Milliarden US-Dollar geliefert. Die Lieferung der F-16 an die Türkei stand jedoch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des US-Kongresses. Aufgrund der griechischen Lobby im Kongress wurde beschlossen, Griechenland 40 F-35 im Wert von 8,6 Milliarden US-Dollar zu liefern. Griechenland erhielt somit das modernste Modell des Kampfflugzeugs F-35, während die Türkei ein modifiziertes Modell desselben Typs F-16 für 23 Milliarden US-Dollar erhielt.</p>
<p>Am Jahrestag der Friedensoperation auf Zypern ist die Kontroverse zwischen der Türkei und Griechenland, die sich in der provokativen Formulierung „Wir können eines Nachts plötzlich kommen“ manifestiert, nach wie vor ungelöst. In der Beschreibung des Videos, das vom Ministerium für Nationale Verteidigung zur Feier der Operation von 1974 ausgestrahlt wurde, fand der Satz „Ruft mich nicht so herzlich, ich kann eines Nachts plötzlich kommen“ ein breites Echo in der griechischen Presse. In diesem Zusammenhang stelle sich die Frage, ob das Kampfflugzeug KAAN ein adäquater Ersatz für die F-35 sei.</p>
<p>Spyridon-Adonis Georgiades führte in seiner oben erwähntenRede weiter aus, dass die Beschaffung der F-35 sowie der Fregatten zu einer Erhöhung der militärischen Schlagkraft führen würde. Die Beschaffung von F-16 Viper-Kampfflugzeugen würde zu einer Erhöhung der Resilienz führen. „Wir werden eine größere Resilienz haben, wenn wir Verteidigungsbündnisse mit den USA und Frankreich eingehen.”</p>
<p>Die Aussagen des pensionierten Generalleutnants der Luftwaffe, Erdoğan Karakuş, gegenüber der Hürriyet wurden in der griechischen Presse breit diskutiert. „Unsere Verteidigungsindustrie ist deutlich größer als die griechische“, erklärte Karakuş und wies darauf hin, dass die Türkei als Hersteller von UCAVs und Drohnen große Fortschritte bei Luftverteidigungssystemen gemacht habe. Griechenland befinde sich in dieser Hinsicht noch in der Anfangsphase, so Karakuş. Diese Einschätzung basiere auf der Annahme, dass die Türkei jederzeit in der Lage sei, Griechenland anzugreifen. Diese Haltung sei von einer tiefen Angst vor einem türkischen Angriff geprägt. In einem solchen Szenario sei man sich bewusst, dass die türkische Luftwaffe entsprechend reagieren würde.</p>
<p>Die Türkei, so Karakuş, verfüge zwar nicht über die F-35, plane aber, diese Lücke mit dem KAAN zu schließen, der bis 2028 einsatzbereit sein soll. Das Jahr 2028 ist von entscheidender Bedeutung, da Griechenland ab diesem Zeitpunkt voraussichtlich die ersten F-35 aus den USA erhalten wird. Im Falle eines Angriffs auf Athen, so Karakuş, werde Ankara unsichtbar beschossen.</p>
<p><strong>Hier die Reaktionen des griechischen Verteidigungsministers Nikos Dendias</strong></p>
<p>Bereits einige Tage vor dem Jahrestag der Friedensmission hatte der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias erklärt, dass er die schändlichen Feierlichkeiten der türkischen Zyprioten und die seit einem halben Jahrhundert andauernde illegale Präsenz der türkischen Besatzungsarmee auf Zypern aufs Schärfste verurteile. Dendias machte keine neuen oder anderen Aussagen. Dies ist nicht die erste Äußerung eines griechischen Verteidigungsministers.</p>
<p><strong>Erdoğan kritisiert hart</strong></p>
<p>Nach diesen Worten wandte sich Staatspräsident Erdoğan auch an den griechischen Ministerpräsidenten Mitsotakis und sagte, er habe gehört, dass auch dieser in Südzypern sei. Er gehe davon aus, dass Mitsotakis ihn nicht wie Dendias verspotten werde. Eine solche Reaktion sei nicht beabsichtigt. „Wenn man nicht an eine solche Reaktion denkt, braucht man sich keine Sorgen zu machen. Wir machen weiter und gehen unseren Weg&#8220;.</p>
<p>Nach seiner Rückkehr nach Zypern äußerte sich Erdoğan gegenüber Journalisten erneut zu Dendias. In seiner Erklärung warnte Erdoğan Premierminister Mitsotakis in einem warnenden Ton: „Es ist bedauerlich, dass der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias Erklärungen abgegeben hat, die offensichtlich in Unkenntnis unseres Treffens mit Premierminister Mitsotakis gemacht wurden. Es gibt keine unverschämtere und unanständigere Äußerung als die Behauptung, die Türken seien dort Besatzer. Es wäre daher angebracht, dass Herr Mitsotakis den Verteidigungsminister in dieser Angelegenheit zur Ordnung ruft.&#8220;</p>
<p>Auch der griechische Gesundheitsminister Georgiades hat sich in seiner Stellungnahme im Sender OPEN zum Fall Dendias geäußert: Man kann nicht leugnen, dass die Fortschritte Griechenlands in der Türkei Irritationen hervorrufen. Die Republik Türkei wird in der öffentlichen Wahrnehmung im Allgemeinen mit einer aggressiven Außenpolitik in Verbindung gebracht. Angesichts des jüngsten Vorfalls erscheint die Frage durchaus berechtigt, ob die Regierung in Ankara durch gezielte Provokationen eine Verschlechterung der Beziehungen zu Griechenland anstrebt. Dendias hat in seiner Erklärung keine neuen oder anderen Aussagen über die Haltung der Türkei gemacht.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Was wir wirklich brauchen, ist Frieden. Für den Frieden brauchen wir mehr Empathie und in diesem Fall null “Arroganz der Macht” und Chauvinismus. Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt!</p>
<p>( Birol Kilic, Analysen und Beobachtungen aus Wien, 25.07.2024)</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="https://youtu.be/zcmvsozn2xg?si=MGQioJtx2A46xHpy">https://youtu.be/zcmvsozn2xg?si=MGQioJtx2A46xHpy</a></p>
<p><a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/07/21/basa-es-gibt-kein-bizonales-und-bikommunales-foederales-zypern-sondern-zwei-getrennte-und-unabhaengige-staaten-auf-der-grundlage-souveraener-gleichheit/">https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/07/21/basa-es-gibt-kein-bizonales-und-bikommunales-foederales-zypern-sondern-zwei-getrennte-und-unabhaengige-staaten-auf-der-grundlage-souveraener-gleichheit/</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=10219658393930403&amp;set=a.10203901296092805">https://www.facebook.com/photo/?fbid=10219658393930403&amp;set=a.10203901296092805</a></p>
<p class="elementor-heading-title elementor-size-default"><strong>Makarios: Charismatischer Führer oder Architekt der Katastrophe?</strong><br />
<a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/07/16/makarios-charismatischer-fuehrer-oder-architekt-der-katastrophe/">https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/07/16/makarios-charismatischer-fuehrer-oder-architekt-der-katastrophe/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/07/25/griechische-gesundheitsminister-es-ist-durchaus-moeglich-dass-wir-eines-nachts-mit-f-35-nach-ankara-kommen/">Griechische Gesundheitsminister: „Es ist durchaus möglich, dass wir eines Nachts mit F-35 nach Ankara kommen.“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/07/25/griechische-gesundheitsminister-es-ist-durchaus-moeglich-dass-wir-eines-nachts-mit-f-35-nach-ankara-kommen/feed/</wfw:commentRss>
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            	</item>
		<item>
		<title>Basa: &#8222;Es gibt kein bizonales und bikommunales föderales Zypern, sondern zwei getrennte und unabhängige Staaten auf der Grundlage souveräner Gleichheit&#8220;.</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/07/21/basa-es-gibt-kein-bizonales-und-bikommunales-foederales-zypern-sondern-zwei-getrennte-und-unabhaengige-staaten-auf-der-grundlage-souveraener-gleichheit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birol Kilic]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jul 2024 10:27:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Türkische Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Birol Kilic, Analysen und Beobachtungen aus Wien, 21.07.2024 Prof. Dr. Necdet&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/07/21/basa-es-gibt-kein-bizonales-und-bikommunales-foederales-zypern-sondern-zwei-getrennte-und-unabhaengige-staaten-auf-der-grundlage-souveraener-gleichheit/">Basa: &#8222;Es gibt kein bizonales und bikommunales föderales Zypern, sondern zwei getrennte und unabhängige Staaten auf der Grundlage souveräner Gleichheit&#8220;.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>von Birol Kilic, Analysen und Beobachtungen aus Wien, 21.07.2024</p>
<p>Prof. Dr. Necdet Basa ist einer der wichtigsten Berater des Präsidenten der Türkischen Republik Nordzypern Ersin Tatar als Chefberater.</p>
<p>Er beriet bisher auch den liberalen ehemaligen türkischen Ministerpräsidenten Mesut Yilmaz und war in wichtigen türkischen staatlichen Institutionen tätig, insbesondere im Bereich des Arbeits- und Völkerrechts, lehrt in der Türkei und in Nordzypern als Professor.</p>
<p>Deshalb sollte man die Aussagen von Basas in türkischer Sprache in seinen offenen sozialen Personenmedien über die Türkische Republik Nordzypern bei der gestrigen Feier am 20. Juli genau lesen und die Politik der EU bzw. Transanatlantik überdenken bzw. korrigieren.</p>
<p>Denn die EU ist keine &#8222;Insel der Seligen&#8220;, sie braucht an ihren Grenzen und in den EU-Ländern, wenn schon nicht Seligen, so doch jedenfalls keine Spannungen und Kriege mehr und keine Ignoranz der anderen Seite (Türkei, Nordzypern), sondern Gleichberechtigung auf Augenhöhe.</p>
<p><a href="https://www.yenivatan.at/aussenminister-schallenberg-und-die-mozartkugel-diplomatie/"><strong>&#8222;Wie aus dem Paradies vertrieben&#8230;&#8220;</strong></a></p>
<figure id="attachment_5391" aria-describedby="caption-attachment-5391" style="width: 700px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5391 size-full" src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/07/WhatsApp-Image-2024-07-02-at-13.02.39-e1719923784326.jpeg" alt="" width="700" height="525" /><figcaption id="caption-attachment-5391" class="wp-caption-text">Außenminister Alexander Schallenberg beantwortete beim Treffen im Außenministerium mit den Mitgliedern der Foreign Press Association in Wien auch die Fragen des Publizisten Birol Kilic.</figcaption></figure>
<p>Was mir nach dem Treffen mit dem Außenminister der Republik Österreich am 1. Juli 2024, also vor genau 20 Tagen, in Erinnerung geblieben ist, sind die Worte des österreichischen Außenministers Alexander Schallenberg: <strong><em>„Nach der Pandemie und dem Ukraine-Russland-Krieg hat Österreich einige wichtige Werte wiederentdeckt: „Zum Beispiel die Mozartkugel. Nach der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine fühlen wir uns in Österreich wie aus dem Paradies vertrieben. So viel hat sich verändert. Um diese moralische Unsicherheit und diese Probleme loszuwerden, muss sich der Westen intellektuell und philosophisch mit diesen Problemen auseinandersetzen und seine Beziehungen zu anderen Ländern neu überdenken, nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe, mit viel Empathie“.</em></strong></p>
<p>Diese Worte stammen von einem erfahrenen österreichischen Diplomaten und Außenminister.</p>
<p>Die Ägäis und das Mittelmeer müssen zu einem Meer des Friedens werden, und es nützt nichts, dass die USA dem griechischen Staat de facto die F35 geschenkt haben, dass die USA hier ihre Unparteilichkeit an den Grenzen zurücknehmen müssen, wo Russland jetzt de facto an der Grenze am Hals der EU steht. Die transatlantischen Kräfte müssen hier auf Zypern und in der Ägäis Frieden schaffen, vor allem gegen Russland und China, bevor es zu spät ist und der Balkan und die EU und die Türkei in einem Sumpf versinken. Das wollen wir nicht.</p>
<p>Deshalb versuche ich, wenn Sie mir gestatten, diese Botschaft des Chefberaters des Präsidenten, die de facto zur Staatsräson geworden ist (Türkei und türkischer Nordzypern), sinngemäß in türkischer Sprache wiederzugeben, ohne an Bedeutung zu verlieren.</p>
<figure id="attachment_5879" aria-describedby="caption-attachment-5879" style="width: 436px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5879 " src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/07/452051140_10219658393890402_4005125985900896681_n.jpg" alt="" width="436" height="654" srcset="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/07/452051140_10219658393890402_4005125985900896681_n.jpg 640w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/07/452051140_10219658393890402_4005125985900896681_n-200x300.jpg 200w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/07/452051140_10219658393890402_4005125985900896681_n-400x600.jpg 400w" sizes="(max-width: 436px) 100vw, 436px" /><figcaption id="caption-attachment-5879" class="wp-caption-text">Facebook-von Necdet Basa https://www.facebook.com/photo/?fbid=10219658393930403&amp;set=a.10203901296092805</figcaption></figure>
<p>Der Chefberater Necdet Basa von der Türkischen Republik Nordzypern Ersin Tatar beginnt als offenen Brief an die Öffentlichkeit mit einem Bild mit der Türkischen Republik Nordzypern Tatar folgende Botschaft.</p>
<p>Die Zwischenzitate sind von ihm, ich habe sie zum besseren Verständnis hervorgehoben:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5878  aligncenter" src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-21-um-12.14.42-1024x622.png" alt="" width="562" height="342" srcset="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-21-um-12.14.42-1024x622.png 1024w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-21-um-12.14.42-300x182.png 300w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-21-um-12.14.42-768x466.png 768w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-21-um-12.14.42-1536x932.png 1536w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-21-um-12.14.42-2048x1243.png 2048w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-21-um-12.14.42-800x486.png 800w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-21-um-12.14.42-1160x704.png 1160w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-21-um-12.14.42-1600x971.png 1600w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-21-um-12.14.42-2320x1408.png 2320w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-21-um-12.14.42-600x364.png 600w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/07/Bildschirmfoto-2024-07-21-um-12.14.42.png 2468w" sizes="(max-width: 562px) 100vw, 562px" /></p>
<h5>Die neue türkische These: „Vision einer Zwei-Staaten-Lösung auf der Grundlage souveräner Gleichheit“.</h5>
<p>von Prof. Dr. Necdet Basa, 20.07.2024, Facebook</p>
<p>Liebe Freundinnen und Freunde,</p>
<p>mit dem Bewusstsein und der Verantwortung, die Türkische Republik Nordzypern, die nach einem epischen Existenzkampf um einen hohen Preis errichtet werden konnte, für immer am Leben zu erhalten, hat sie einen historischen Schritt getan, indem sie mit bewundernswerter Entschlossenheit die „Vision einer Zwei-Staaten-Lösung auf der Grundlage souveräner Gleichheit“ als die neue türkische These zur Zypernfrage der Weltöffentlichkeit vorgestellt hat.</p>
<h5>&#8222;Für die türkische Nation sind rassistische Obsessionen wie die Megalo- und Enosis-Idee inakzeptabel&#8220;.</h5>
<p>Wir danken allen Personen, Institutionen und Organisationen, insbesondere den Präsidenten der Republik Türkei und der Türkischen Republik Nordzypern, die der Weltöffentlichkeit deutlich gemacht haben, dass das Streben des griechisch-zypriotischen Duos nach absoluter Souveränität im östlichen Mittelmeer und über Zypern mit rassistischen Obsessionen wie der Megalo- und Enosis-Idee für die türkische Nation inakzeptabel ist.</p>
<p>Wir möchten Mustafa Kemal Atatürk und insbesondere in Nordzypern Dr. Fazıl Küçük und Rauf Denkir unsere tiefe Verbundenheit und mit Liebe, Respekt und natürlich mit Dankbarkeit und Barmherzigkeit unserer heiligen Märtyrer gedenken, die dieses heilige Land durch das Vergießen ihres gesegneten Blutes in einem Verteidigungskrieg als Heimat besiegelt haben.</p>
<h5>&#8222;Es gibt kein „bizonales und bikommunales föderales Zypern, sondern zwei getrennte, unabhängige Staaten auf der Grundlage souveräner Gleichheit&#8220;.</h5>
<p>Wir feiern den 20. Juli 2024, den Tag des Friedens und der Freiheit seit 50 Jahren in der Türkischen Republik Nordzypern.</p>
<p>Es gibt kein „bizonales und bikommunales föderales Zypern“ mehr, sondern nur noch „ein Abkommen über Freundschaft, Frieden und Zusammenarbeit zwischen zwei getrennten unabhängigen Staaten auf der Grundlage souveräner Gleichheit“&#8230;</p>
<p>Kurz gesagt, die Existenz von zwei de facto getrennten souveränen Staaten in Zypern ist heute eine Realität; was fehlt, ist die Tatsache, dass die TRNC international nicht anerkannt wird; dies ist ein vorübergehender Prozess und wird sicherlich überwunden werden.</p>
<h5>&#8222;Die beiden souveränen Staaten in Zypern haben keine Souveränität über den anderen&#8220;.</h5>
<p>Bitte bedenken Sie, dass die beiden souveränen Staaten auf Zypern keine Souveränität übereinander haben und auch in Zukunft nicht haben werden und dass es seit 1974, also seit 50 Jahren, kein Massaker an TürkInnen auf der Insel gegeben hat.</p>
<p>Deshalb werden die Republik Türkei und die Türkische Republik Nordzypern als „zwei Staaten und eine Nation“ für immer Hand in Hand, Herz in Herz, mit entschlossenen Schritten in eine Zukunft gehen, von der wir glauben, dass sie hell sein wird.</p>
<p>Unsere Wege sind eins; mögen sie immer offen und strahlend sein. RA.Prof.Dr.Necdet Basa&#8220;</p>
<p>Ende&#8230;</p>
<p>Was in Zypern bis 1974 geschah, schrieb der <strong>große südzypriotische Grieche Prof. Dr. Leonidas Leonidou</strong>  unter dem Titel <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/07/16/makarios-charismatischer-fuehrer-oder-architekt-der-katastrophe/">&#8222;Makarios: Charismatischer Führer oder Architekt der Katastrophe?&#8220;</a> in der griechischen Zeitung &#8222;ekathimerini-com&#8220; in englischer Sprache als Antwort auf den Artikel von Professor Evanthis Hatzivassiliou, der am 8. Februar 2022 in ekathimerini.gr unter dem Titel „Die charismatische Führung von Erzbischof Makarios“ veröffentlicht wurde, beschrieben.</p>
<p><a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/07/16/makarios-charismatischer-fuehrer-oder-architekt-der-katastrophe/">Es lohnt sich zu lesen,</a> warum Prof. Dr. Necdet Basa und die Türken in Nordzypern und in der Türkei eine solche Haltung einnehmen. Wir brauchen wirklich Frieden. Für den Frieden brauchen wir mehr Empathie und in diesem Fall null &#8222;Arroganz der Macht&#8220;  und Schovanismus.  &#8222;Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt&#8230;&#8220;( von Birol Kilic, Analysen und Beobachtungen aus Wien, 21.07.2024)</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/photo/?fbid=10219658393930403&amp;set=a.10203901296092805">https://www.facebook.com/photo/?fbid=10219658393930403&amp;set=a.10203901296092805</a></p>
<p class="elementor-heading-title elementor-size-default"><strong>Makarios: Charismatischer Führer oder Architekt der Katastrophe?</strong><br />
<a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/07/16/makarios-charismatischer-fuehrer-oder-architekt-der-katastrophe/">https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/07/16/makarios-charismatischer-fuehrer-oder-architekt-der-katastrophe/</a></p>
<p><strong>Wer ist Necdet Basa?</strong></p>
<p>Prof. Dr. Necdet Basa, (5. Mai 1950, Ardeşen, Rize) ehemaliger türkischer Bürokrat und Jurist, Universitätsprofessor.</p>
<p>Er schloss 1971 sein Studium an der juristischen Fakultät der Universität Ankara ab. Er diente als Arbeitsattaché und Arbeitsberater an der Botschaft in Bonn, Deutschland, wo er viele Jahre verbrachte. Außerdem war er als Lehrbeauftragter an der Universität Köln tätig. Zwischen dem 13. September 1991 und dem 29. Januar 1992 war er Unterstaatssekretär im Ministerium für Arbeit und Soziale Sicherheit und 1991 Chefberater von Premierminister Mesut Yılmaz. Necdet Basa war von Januar 1996 bis Oktober 1997 Generalsekretär der Großen Nationalversammlung der Türkei (TBMM), von 1996 bis 2000 Mitglied des Rates für Hochschulbildung (YÖK) und arbeitete kurzzeitig in der Verwaltung der Demokratischen Partei. Er ist verheiratet und Vater eines Kindes.</p>
<p>Viele Jahre lang war er Chefberater des Präsidenten der türkischen Anwaltskammer in Ankara. Heute ist er Berater des Präsidenten der türkischen Republik Nordzypern, Ersin Tatar, und Universitätsprofessor.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/07/21/basa-es-gibt-kein-bizonales-und-bikommunales-foederales-zypern-sondern-zwei-getrennte-und-unabhaengige-staaten-auf-der-grundlage-souveraener-gleichheit/">Basa: &#8222;Es gibt kein bizonales und bikommunales föderales Zypern, sondern zwei getrennte und unabhängige Staaten auf der Grundlage souveräner Gleichheit&#8220;.</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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            	</item>
		<item>
		<title>Verhaftung der schwedisch-türkischen Journalistin Seda Sanlier am Flughafen in der Türkei löst Proteste aus</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/06/26/verhaftung-der-schwedisch-tuerkischen-journalistin-seda-sanlier-am-flughafen-in-der-tuerkei-loest-proteste-aus/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jun 2024 06:41:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Türkische Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FRANKFURT. Der Verband Türkischer Journalisten in Europa (ATGB) protestiert gegen die Verhaftung&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/06/26/verhaftung-der-schwedisch-tuerkischen-journalistin-seda-sanlier-am-flughafen-in-der-tuerkei-loest-proteste-aus/">Verhaftung der schwedisch-türkischen Journalistin Seda Sanlier am Flughafen in der Türkei löst Proteste aus</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FRANKFURT.</strong> Der Verband Türkischer Journalisten in Europa (ATGB) protestiert gegen die Verhaftung seiner in Schweden lebenden Mitgliedsjournalistin Seda Sanlier in der Türkei.</p>
<p>&#8222;Wir verurteilen das Geschehene und fordern, dass die türkische Justiz schnellstmöglich einschreitet und die europäischen Journalisten ihre Freiheit wiedererlangen.Journalismus ist kein Verbrechen. Seda Şanlıer ist nicht allein. Wir stehen bis zum Schluss an der Seite unseres Mitglieds Seda Şanlıer&#8220;, heißt es in einer Erklärung des ATGB.</p>
<p><strong>In der Presseerklärung der Vereinigung Türkischer Journalisten in Europa (ATGB) heißt es:</strong></p>
<p>&#8222;Unser Mitglied, die in Schweden lebende Journalistin Seda Sanlıer, wurde bei ihrer Einreise in die Türkei am Istanbuler Flughafen Sabiha Gökçen von der Polizei festgenommen. Sanlıer war von der regierungsnahen Presse und Parteianhängern wegen ihrer kritischen Berichterstattung heftig angegriffen worden, nachdem sie im Fernsehsender Tele 1 über den in Schweden lebenden Emrullah Gülüsken berichtet hatte, der mit einem Privatflugzeug der türkischen Regierung in die Türkei gebracht worden war, und behauptet hatte, er sei in Schweden nicht behandelt worden.</p>
<p>Am Dienstag, dem 25. Juni, flog Şanlıer um 14.50 Uhr vom Flughafen Dortmund in Deutschland mit Flug PC1052 der Pegasus Airlines zum Flughafen Sabiha Gökçen und landete um 19.25 Uhr türkischer Zeit in Istanbul. Um 19.44 Uhr schrieb Seda Şanlıer an einen Verwandten: &#8222;Ich glaube, sie werden mich mitnehmen&#8220;, und dann teilte einer der Passagiere den Verwandten unseres Journalistenfreundes mit, dass Sanlıer verhaftet worden sei.</p>
<p>Die Regierung des Reichs der Angst in der Türkei, die darauf abzielt, im Ausland lebende Journalisten durch Methoden wie Verhaftung und Inhaftierung einzuschüchtern, hat schließlich unsere schwedische Kollegin Seda Sanlier ins Visier genommen.</p>
<p>Als Verband türkischer Journalisten in Europa verurteilen wir, was Seda Sanlier angetan wurde und fordern, dass die türkische Justiz so schnell wie möglich eingreift und unser Mitglied, die Journalistin Sanlier, ihre Freiheit wiedererlangt.</p>
<p>Journalismus ist kein Verbrechen. Seda Sanlier ist nicht allein. Wir stehen bis zum Schluss an der Seite unseres Mitglieds Seda Sanlier&#8220;.<br />
( Türkische Allgemeine, Frankfurt, 26.06.2024)</p>
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		<item>
		<title>„Die Arroganz der AKP-Bürokraten führt zu einer Sicherheitskrise auf allen Flughäfen der Türkei”</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/06/20/die-arroganz-der-akp-buerokraten-fuehrt-zu-einer-sicherheitskrise-auf-allen-flughaefen-der-tuerkei/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2024 08:27:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Türkische Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Andreas Günes,  Wien, Türkische Allgemeine, 20.06.2024 AKP-Bürokraten, die sich gegen Leibesvisitationen an&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/06/20/die-arroganz-der-akp-buerokraten-fuehrt-zu-einer-sicherheitskrise-auf-allen-flughaefen-der-tuerkei/">„Die Arroganz der AKP-Bürokraten führt zu einer Sicherheitskrise auf allen Flughäfen der Türkei”</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Andreas Günes,  Wien, Türkische Allgemeine, 20.06.2024</p>
<p>AKP-Bürokraten, die sich gegen Leibesvisitationen an Flughäfen wehren, wenn Röntgengeräte ein Signal geben, verursachen eine Sicherheitskrise.</p>
<p>Während die Debatte über die „Bürokratie” innerhalb der AKP weitergeht, hat die Zeitung Yeni Şafak, nach der Zeitung „Türkiye”, die Nachricht über „arrogante” AKP-Bürokraten auf ihre Schlagzeile gesetzt.</p>
<p>Schließungen der Flughäfen für internationale Flüge stehen auf der Tagesordnung. Gemäß den Beschlüssen der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) werden Staatsoberhäupter und Sicherheitschefs, die für den Schutz von Flughäfen zuständig sind, nicht durchsucht. Der Rest, egal wer sie sind und welche Position sie haben, muss die Leibesvisitation am Flughafen hinter sich bringen.</p>
<p>Am 29. Mai 2024 hatte die Tageszeitung Türkiye, die das Organ der reaktionären <a href="https://tr.wikipedia.org/wiki/Işıkçılar_Cemaati">„</a><span class="mw-page-title-main">Işıkçılar Cemaati </span><a href="https://tr.wikipedia.org/wiki/Işıkçılar_Cemaati">” (Die Leuchtkörper)</a> ist, in ihrer Schlagzeile berichtet, dass die Bürokraten eine Krise innerhalb der AKP verursachen. Die Zeitung hat dargelegt, dass Mitglieder des Hohen Beirats, die als die „großen Brüder der AKP” bekannt sind, in einer Sitzung zu Erdoğan sagten: „Selbst gesetzliche Regelungen werden nach den Forderungen der AKP-Bürokratie gemacht, nicht um zu sehen, was die Bürger dazu sagen würden. Die Bürokratie, die wir zu zerstören versuchten, hat begonnen, die Politik wieder in ihre Hände zu nehmen.”</p>
<p>Die Zeitung „Türkiye” und die Zeitung „Yeni Şafak” – zwei der führenden Zeitungen in der Türkei – haben über die arroganten AKP-Bürokraten berichtet. Sie schrieben zu einige Bürokraten, die Privilegien für sich selbst forderten und zu diesem Zweck „Probleme” schufen, folgendes: „Bürokraten, die sich der Leibesvisitation widersetzen, die durchgeführt werden sollte, wenn die Röntgengeräte auf den Flughäfen Signal geben, verursachen eine internationale Sicherheitskrise – und das ist wirklich spannend!”</p>
<p>Die Tatsache, dass ein stellvertretender Gouverneur einer Stadt sich der Leibesvisitation widersetzte, die zuvor von einem Richter an die Justiz herangetragen worden war, hat die Krise neu entfacht. Das ist wirklich aufregend! Nach internationalen Vereinbarungen sind nur Staatsoberhäupter und Sicherheitschefs, die für den Schutz von Flughäfen zuständig sind, von Leibesvisitationen befreit. Es heißt, dass eine Lockerung der Ausnahmeregelung internationale Flüge gefährden könnte.</p>
<p><strong>Schließungen der Flughäfen für internationale Flüge auf der Tagesordnung</strong></p>
<p>Es wurde berichtet, dass die Anträge von Richtern, Staatsanwälten und einigen hochrangigen Bürokraten, von Leibesvisitationen ausgenommen zu werden, den internationalen Regeln der Zivilluftfahrt widersprechen. In den vergangenen Jahren hat ein Richter die Angelegenheit vor Gericht gebracht. Eine Person, die sich als stellvertretender AKP-nahe Gouverneur des Istanbuler Flughafens ausgab, verweigerte eine Leibesvisitation. Dadurch wurde eine Krise ausgelöst. Diejenigen, die die Sicherheitskontrollen am Flughafen ohne Leibesvisitation passieren wollen, könnten die Türkei, die Vertragspartei internationaler Sicherheitsabkommen ist, vor ungeahnte Probleme stellen. Es heißt, wenn die Zahl der Personen, die sich der Leibesvisitation verweigern zunimmt, könnte sogar die Schließung der Flughäfen für internationale Flüge auf der Tagesordnung stehen. Ein Richter, der auf dem Flughafen Sabiha Gökçen reisen wollte, wollte sich unter Berufung auf seinen Beruf nicht durchsuchen lassen, woraufhin die Angelegenheit vor das Verwaltungsgericht gebracht wurde. Akkreditierung steht zur Diskussion</p>
<p><strong>Skandal!</strong></p>
<p>Die 10. Justizkammer des Staatsrats, die den Fall untersuchte, stellte mit Beschluss vom 23. September 2023 fest, dass die Leibesvisitation von Richtern rechtswidrig ist. Ein Skandal! Daraufhin legte das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur bei der Verwaltungskammer des Staatsrats Berufung gegen diese Entscheidung ein. Der Minister für Verkehr und Infrastruktur, Abdulkadir Uraloğlu, gab eine Erklärung zu diesem Thema ab und erklärte, dass die Entscheidung zu Diskussionen über die Akkreditierung und internationale Anerkennung von Flughäfen in der Türkei führen werde.</p>
<p>Einige AKP-Bürokraten sind nicht damit einverstanden, von Hand durchsucht zu werden und trotz des Signals erneut durch das Gerät zu gehen. Es wird berichtet, dass das Sicherheitspersonal, das Einwände gegen die Leibesvisitation hat, Schwierigkeiten bei der Ausübung seiner Pflichten hat. Vor allem AKP-nahe Richter, Staatsanwälte, Sicherheitspersonal und hochrangige Bürokraten lehnen Leibesvisitationen ab. Die AKP Türkei steht auf dem Prüfstand.</p>
<p><strong>Verbot der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO)</strong></p>
<p>Gemäß den Beschlüssen der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) werden Staatsoberhäupter und Sicherheitschefs, die für den Schutz von Flughäfen zuständig sind, nicht durchsucht. Abgesehen davon werden alle Passagiere, einschließlich VIPs, einer Röntgenkontrolle und gegebenenfalls einer manuellen Durchsuchung unterzogen. Die Türkei ist eines der Gründungsmitglieder der ICAO, die 1947 im Rahmen der UNO gegründet wurde. Die Entscheidungen der Organisation, die in bestimmten Zeiträumen Flughäfen inspiziert, sind verbindlich. Die Vereinbarung hat Gesetzeskraft.</p>
<p>Wenn die ICAO feststellt, dass die Sicherheit nicht ausreichend ist, wird der Flughafen geschlossen. Es wurde berichtet, dass auch die Türkei aufgrund der jüngsten Durchsuchungskrisen überprüft wurde, wobei jedoch kein Problem festgestellt wurde. 193 Länder aus allen Kontinenten, darunter die USA, Deutschland und das Vereinigte Königreich, haben sich verpflichtet, sich an die Entscheidungen der ICAO zu halten. Die Türkei hat einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Modernisierung gemacht: Die internationalen Vereinbarungen haben jetzt Gesetzeskraft.</p>
<p><strong>Pensionierter Richter aus Ankara: &#8222;Die EU will die Türkei jetzt zum Sumpf illegaler EU-Massenmigration machen.&#8220;</strong></p>
<p>&#8222;Die moderne, halbwegs rechtsstaatliche und säkulare Türkei wird seit der Machtübernahme der AKP im Jahr 2002 Schritt für Schritt demontiert und an allen Schaltstellen der Republik reaktionäre AKP-Bürokraten ohne Verdienst installiert. Die EU schaut tatenlos zu, wie der Vollmitgliedskandidat Türkei mit der AKP und all ihren reaktionären Bündnissen heute nicht einmal die Kopenhagener Kriterien erfüllt. Die Beschäftigungspolitik der EU gegenüber der Türkei bringt nichts. Die EU hat keine Stabilität, sondern bisher nur Instabilität in die Türkei exportiert, kooperiert mit der AKP und ihren Vertretern und will nun die Türkei zum Sumpf der illegalen EU-Massenmigration machen. Aber eines vergisst die EU. Wenn die Türkei versinkt, wird die EU mit in den Sumpf gezogen. Die Türkei als &#8222;Afghanistan-Pakistan-Syrien-Mischsumpf&#8220; wird die Nachbarn bzw. die EU (und vor allem den Balkan) mit in den Sumpf ziehen.&#8220; So die Kritik eines pensionierten säkularen Richters aus Ankara, der seinen Namen nicht in dem Bericht der Türkischen Allgemeinen lesen will, weil dies für ihn lebensgefährlich sei.</p>
<p>(Andreas Günes, Türkische Allgemeine, 20.06.2024)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/06/20/die-arroganz-der-akp-buerokraten-fuehrt-zu-einer-sicherheitskrise-auf-allen-flughaefen-der-tuerkei/">„Die Arroganz der AKP-Bürokraten führt zu einer Sicherheitskrise auf allen Flughäfen der Türkei”</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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