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	<title>Monika Schieler, Autor bei tuerkische-allgemeine.de</title>
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	<description>Ihre Zeitung für Türkische News aus dem Deutschsprachigen Raum</description>
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	<title>Monika Schieler, Autor bei tuerkische-allgemeine.de</title>
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		<title>Musik als universelle Sprache „11th World Orchestra Festival“</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Monika Schieler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Jul 2025 11:14:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Otmar Lahodynsky, Wien, 29.07.2025 Das 11. World Orchestra Festival in Wien&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/07/29/musik-als-universelle-sprache-11th-world-orchestra-festival/">Musik als universelle Sprache&lt;p&gt; „11th World Orchestra Festival“&lt;p&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>von Otmar Lahodynsky, Wien, 29.07.2025</p>
<p>Das 11. World Orchestra Festival in Wien endete am 26. Juli. Es fand vom 23. bis 26. Juli statt und umfasste Konzerte, Workshops und Wettbewerbe für junge Musiker aus aller Welt. Das Motto lautete: &#8222;<b><em>One future</em></b>, our better <b><em>future&#8220;  </em></b>(„Eine Zukunft, unsere bessere Zukunft”.)  Die Veranstaltungen fanden in renommierten Wiener Sälen, unter anderem im Musikverein, statt.</p>
<p>Auf Einladung der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich (TKG) und der Neuen Heimat Zeitung (Yeni Vatan Gazetesi), dem Unterstützungspartner dieses Tages, erlebten wir eine große Vielfalt an Musikstücken, dargeboten von jungen Künstlerinnen und Künstlern aus fünf Ländern.</p>
<p>Im Haus des Musikvereins der Wiener Philharmoniker erlebten wir nicht nur die Faszination gelungener Konzerte: Für ihre Darbietungen erhielten die Künstlerinnen und Künstler auch goldene und silberne Auszeichnungen einer hochkarätigen Jury.</p>
<p>Unter den Gästen befand sich auch der <strong>ehemalige Vorstand der Wiener Philharmoniker, Clemens Hellsberg,</strong> der zur Eröffnung des Konzerts eine Anekdote erzählte. Als man den Komponisten <strong>Joseph Haydn</strong> vor seiner Reise nach London fragte, wie er sich ohne Englischkenntnisse dort zurechtfinden wolle, antwortete er: <strong>„Meine Musik wird auf der ganzen Welt verstanden.“</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Nach diesem Motto traten auch die sieben Orchester nacheinander auf: Zuerst sorgte das „Antena Philharmonic Orchestra“ mit zwei Sopranistinnen aus Chile mit lateinamerikanischen Rhythmen für einen schwungvollen Auftakt. Vor allem das Stück „<strong>Tribut an Violeta Parra“</strong> mit der Hymne an das Leben <strong>„Gracias a la vida“</strong> wurde heftig beklatscht.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<div style="width: 1200px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-7031-1" width="1200" height="675" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/07/chilemusikvereinyenivatanat_pJwEkeAL.mp4?_=1" /><a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/07/chilemusikvereinyenivatanat_pJwEkeAL.mp4">https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/07/chilemusikvereinyenivatanat_pJwEkeAL.mp4</a></video></div>
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<p>Anschließend zeigte das <strong>Youth Chamber Orchestra of Turkmenistan</strong> sein beeindruckendes Talent mit der Komposition <strong>„Der Tod und das Mädchen”</strong> von Franz Schubert. Selten habe ich eine so gelungene Interpretation dieses Werks gehört.</p>
<p>Das <strong>„Shenzhen Yunsheng Accordion Ensemble</strong>“ führte den berühmten „Säbeltanz“ des armenischen Komponisten Aram Khatschaturian mit 20 Akkordeons auf.</p>
<p>Anschließend war das <strong>„Yüzüncü Yıl University Academic Orchestra“</strong> aus Van in der Türkei an der Reihe. Mit dem Stück <strong>„Telli Turnalar”</strong> des berühmten türkischen Komponisten <strong>Nevit Kodallı (1924–2009)</strong> brachten die türkischen und kurdischen Musiker anatolische Klänge zu Gehör und stellten damit eine willkommene Abwechslung im Programm dar.</p>
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<p>Die jungen Mitglieder des <strong>„Guangzhou Happy Friday Wind Orchestra“</strong> spielten eine Komposition von<strong> Yu Jianfang</strong> mit dem Titel <strong>„Wild Geese Fly</strong>“ und demonstrierten ihre Meisterschaft im Umgang mit allen Blasinstrumenten.</p>
<p>Die italienische <strong>„Banda Giovanile Città di Rimini“</strong> zollte dem aus Rimini stammenden Filmregisseur Federico Fellini Tribut. Das erste Stück brachte ein Dampflokomotiv-Rennen akustisch in den Saal, gefolgt von <strong>„Antarctica“</strong>, das mit epischen Klängen wie aus einer Filmmusik aufwartete.</p>
<p>Zum Abschluss spielten gleich zwei Orchester aus Hongkong gemeinsam auf: die St. Stephen’s College Symphonic Band und das St. Stephen’s College Orchestra.</p>
<p>Vor allem die Musik zu „Jupiter” aus Gustav Holsts „Die Planeten” füllte den Goldenen Saal zur Freude des Publikums. Ebenso begeisterten ein chinesisches Volksstück und zum Abschluss „When You Believe” aus dem Musical „Der Prinz von Ägypten”.</p>
<p>Anschließend erfolgte die Preisverleihung an alle Dirigenten, gefolgt von einer Zugabe – ganz wie beim weltberühmten Neujahrskonzert im Wiener Musikverein. Zum Finale spielten alle sieben Orchester gemeinsam den „<strong>Radetzky-Marsch”</strong> <strong>von Johann Strauß Vater.</strong> Das Publikum klatschte begeistert mit.</p>
<div style="width: 1200px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-7031-2" width="1200" height="675" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/07/radetskyyenivatanat_5FEx7D0A.mp4?_=2" /><a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/07/radetskyyenivatanat_5FEx7D0A.mp4">https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2025/07/radetskyyenivatanat_5FEx7D0A.mp4</a></video></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Man darf sich schon jetzt auf die zwölfte Ausgabe des <strong>„12th World Orchestra Festival“ im Jahr 2026 freuen.</strong> Bisher empfing die Musikstadt Wien zu diesem wunderbaren Wettbewerb schon über 20.000 junge Künstler:innen aus aller Welt.</p>
<p>Vielen Dank für die persönlichen und freundlichen Einladungen der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich (TKG).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/07/29/musik-als-universelle-sprache-11th-world-orchestra-festival/">Musik als universelle Sprache&lt;p&gt; „11th World Orchestra Festival“&lt;p&gt;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<title>KI zwischen Respekt und Bevormundung</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/07/05/zwischen-respekt-und-bevormundung-warum-ki-systeme-kulturell-und-religioes-dazulernen-muessen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Monika Schieler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Jul 2025 07:21:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Efgani Dönmez,  02.07.2027 Zwischen Respekt und Bevormundung: Warum KI-Systeme kulturell und&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/07/05/zwischen-respekt-und-bevormundung-warum-ki-systeme-kulturell-und-religioes-dazulernen-muessen/">KI zwischen Respekt und Bevormundung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>von Efgani Dönmez,  02.07.2027</p>
<p>Zwischen Respekt und Bevormundung: Warum KI-Systeme kulturell und religiös dazulernen müssen.</p>
<p>Ein kritischer Beitrag zur Entwicklung ethischer Standards in der KI</p>
<p>In der Debatte um KI und Ethik wird oft betont, wie wichtig Rücksichtnahme, Sensibilität und Respekt gegenüber religiösen und kulturellen Überzeugungen sind. Das ist grundsätzlich richtig – doch es gibt einen Punkt, an dem diese Rücksicht kippt. Wenn sie zur Bevormundung wird.</p>
<p>Als gläubiger Muslim bat ich ein KI-System, ein würdevolles und nicht spöttisches Bild des Propheten Mohammed (Friede sei mit ihm) zu generieren, basierend auf historischen Überlieferungen und unter ausdrücklichem Hinweis auf meine religiöse Überzeugung. Die Antwort war eine kategorische Ablehnung mit Verweis auf globale ethische Richtlinien. Es gab keinen Raum für Differenzierung. Keine Anerkennung religiöser Mündigkeit. Keine Diskussion.</p>
<p>Diese pauschale Verweigerung wirft grundlegende Fragen auf:</p>
<p>Wer bestimmt, was Respekt bedeutet? Und ab wann wird ethische Vorsicht zur kulturellen Zensur?</p>
<p>Künstliche Intelligenz sollte nicht als neutrale Maschine verstanden werden, denn sie ist ein Spiegel dessen, was ihr an Wissen, Werten und Weltbildern mitgegeben wurde. Und genau hier liegt das Problem: Die derzeit vorherrschenden Ethik-Modelle großer KI-Plattformen basieren vorwiegend auf einem westlich-säkularen Verständnis von Religion und Konfliktvermeidung. In der Praxis führt das nicht selten dazu, dass religiöse Tiefe durch technische Vorsicht ersetzt wird.</p>
<p>Wir brauchen eine neue Ethik der Künstlichen Intelligenz, die nicht nur auf die Angst vor Shitstorms reagiert, sondern auf Verständnis, Bildung und Differenzierung aufbaut. Es reicht nicht aus, sich auf das Abwehren von Extremfällen zu beschränken. Stattdessen muss der Raum für religiöse Mündigkeit, kulturelle Selbstbestimmung und aufgeklärte Vielfalt geöffnet werden.</p>
<p>Ich schlage vor, dass KI-Systeme künftig nicht nur mit allgemeinen moralischen Standards, sondern auch mit dem geistigen Erbe jener Denker trainiert werden, die das Verhältnis von Vernunft, Religion und Freiheit in die Moderne geführt haben:</p>
<p>Immanuel Kant zum Beispiel, dessen „Sapere aude“ – „Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen“ – nicht nur für Europäer, sondern für alle Menschen gilt.</p>
<p>Johann Gottfried Herder, für den die kulturelle Einzigartigkeit jedes Volkes eine Bereicherung der Menschheit darstellte.</p>
<p>Sigmund Freud, der das kulturelle Unbewusste und die Tiefen menschlicher Symbolik verstand.</p>
<p>Und vor allem islamische Denker wie Dr. Yaşar Nuri Öztürk, die eine rationale, spirituell tief verwurzelte und zugleich zeitgemäße Auslegung des Islams vertreten.</p>
<p>Diese Stimmen fehlen bislang im Ethikfundament der KI. Ohne sie wird KI nie mehr als ein höflicher, aber inhaltsleerer Filter sein und niemals ein echter Gesprächspartner auf Augenhöhe werden. Es ist an der Zeit, das zu ändern.  ( Efgani Dönmez, 02.07.2025, Türkische Allgemeine)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/07/05/zwischen-respekt-und-bevormundung-warum-ki-systeme-kulturell-und-religioes-dazulernen-muessen/">KI zwischen Respekt und Bevormundung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<title>Fremde Kämpfer</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/05/05/fremde-kaempfer/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Monika Schieler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 May 2025 14:39:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>von Efgani Dönmez, 03.05.2025, Linz Kürzlich fragten mich einige Freunde und Bekannte,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/05/05/fremde-kaempfer/">Fremde Kämpfer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>von Efgani Dönmez, 03.05.2025, Linz</p>
<p>Kürzlich fragten mich einige Freunde und Bekannte, nachdem sie mich im Fernsehen zu einigen heiklen gesellschaftspolitischen Themen gesehen hatten, ob ich dafür nicht sowieso Geld bekäme. Als ich das verneinte, fragten sie mich, warum ich mir das antue und warum ich solche Themen überhaupt anspreche. Ich wollte keine langen Erklärungen abgeben und würgte das Thema ab mit der flapsigen Bemerkung: „Ihr versteht das nicht“.</p>
<h4>Nur in der Rhetorik, sondern auch im konkreten Handeln</h4>
<p>Natürlich gibt es eine Erklärung und einen Grund, warum ich das tue. Ich habe mein ganzes Leben lang miterlebt, wie Menschen Religion missbrauchen, um eine politische Agenda zu verfolgen, sei es in der Türkei oder in Österreich. Wohin der Weg führt, wenn Islamisten oder radikale Evangelikale sowie erzkonservative Katholiken die Gesellschaft lenken, ist mittlerweile für jeden Vollpfosten unübersehbar, Stichwort: Erdogan, Trump oder Maximilian Krah von der AfD.</p>
<p>Als Mensch, dessen Fundament auf den humanistisch-ethischen Prinzipien der Aufklärung beruht und der in der Tradition von Hz. Ali, Haci Bektas Veli und Rumi sozialisiert wurde und als politisches Vorbild einen der größten Politiker, Feldherren und Staatsgründer intensiv studiert hat, kann man zwangsläufig nicht die Augen vor Ungerechtigkeiten und feindlichen Handlungen gegenüber Land und Leuten verschließen, egal ob es Österreich oder die Türkei betrifft. Ich will und werde meinen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten und Brücken bauen, nicht nur in der Rhetorik, sondern auch im konkreten Handeln.</p>
<p>Deshalb stehe ich auch im Austausch mit kritischen Journalisten, mutigen Menschen aus der Zivilgesellschaft und Politikern im In- und Ausland, um aufzuklären, aufzuzeigen und jene zu entzaubern, die sich der Kunst der Manipulation bedienen, um ihre persönlichen (wirtschaftlichen) Vorteile zu verschleiern und unsere Gesellschaft und unsere Demokratie auszuhöhlen. Der folgende Artikel wurde in der Zeitung Aydinlik vom Autor Mehmet Yuva verfasst, der ebenso wie ich seit Jahren zum Thema politischer Islam publiziert. Dieser Artikel ist für Europa und Österreich von großer Relevanz, nicht nur außenpolitisch, sondern vor allem auch für unsere innere Sicherheit.</p>
<h3>&#8222;Käfer, die andere Käfer fressen“</h3>
<p>Die tragische Situation in Syrien wird durch die Anwesenheit tausender ausländischer Kämpfer noch verschärft. Dieses Thema und die damit verbundenen Gefahren werden in Berichten von lokalen und internationalen Organisationen, Geheimdiensten, Medien und Wissenschaftlern ausführlich behandelt. Die ausländischen Kämpfer werden als „Mitstreiter“ und „Helfer“ im Kampf gegen Assad gesehen.  Die Staaten, die ihnen den Weg ebneten, sie unterstützten und mit materiellen und militärischen Mitteln ausstatteten, haben entweder nicht bedacht oder ignoriert, dass diese von ihnen genährten Monster nach dem Sturz Assads eine Bedrohung für sie selbst darstellen könnten.</p>
<p>Insbesondere Länder in Europa, Asien, Afrika, die Türkei, die USA, Kanada und arabische Staaten betrachteten es als Gewinn für ihre nationale Sicherheit, wenn diese fanatischen Anhänger ihre Länder verließen. Möglicherweise dachten sie, sie hätten sich ihres „Unrats“ entledigt, indem sie ihn nach Syrien schickten. Kurzum, sie glaubten, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Sie erhöhten die Zahl der Kämpfer gegen Assad, Russland und den Iran, und wenn diese Kämpfer starben oder getötet wurden, betrachteten sie das als Beseitigung von zwei Feinden. Sie ließen „den Hund den Hund beißen“ oder benutzten sie als „Käfer, die andere Käfer fressen“.</p>
<h3>Islamisten als nützliche Idioten</h3>
<p>Die von diesen Kämpfern aus syrischen Museen und archäologischen Stätten gestohlenen Artefakte, Öl, Maschinen aus Fabriken, Industrieprodukte, landwirtschaftliche Erzeugnisse und das Geld der Juweliere landeten auf europäischen Bankkonten. Sie wurden auch als die geeignetsten Werkzeuge für ethnische und sektiererische Unruhen und Massaker benutzt, die zur Zerstückelung Syriens unter Assad führen sollten. Kurz gesagt, sie betrachteten das Böse als erlaubt, solange es ihren Zielen diente. Offiziellen und inoffiziellen europäischen Berichten zufolge sind seit 2012 mehr als 5.000 Kämpfer mit europäischen Pässen nach Syrien und in den Irak gereist, um in den Reihen von IS, YPG, FSA und HTS zu kämpfen.</p>
<p>Die Gebiete, die sie gemäß ihrer Religion regieren, gelten als Dar El-Salam (Land des Friedens und der Ruhe), und jeder Zentimeter der Welt, der außerhalb ihrer Verwaltung liegt, gilt als Dar El-Harp (Land des Krieges und der Ungläubigen, das gerettet werden muss). Diese nützlichen Gruppen, die überzeugt waren, an einem heiligen Krieg teilzunehmen, unternahmen Schritte, um ihre heilige Religion in Europa zu verbreiten, das sie als Land der Gotteslästerung betrachteten. Die Drahtzieher hinter den Führungskadern dieser Gruppen schüren die Islamophobie in den europäischen Staaten, indem sie fanatische Organisationen und Terroranschläge als Beispiele anführen, wie die russische Bedrohung durch die Ukraine und antirussische Propaganda. Russland nutzt dies sehr gut für seine Ziele, die gewünschte Aufrüstung „zu Vorsichts- und Verteidigungszwecken“ durch „fanatische islamische und muslimische Staaten und Organisationen“ zu akzeptieren, die Militärbudgets zu erhöhen, die Zahl der Armeen zu erhöhen, die Wehrpflicht einzuführen und die Gesellschaft auf den Krieg vorzubereiten.</p>
<h3>Orthodoxe Kirche und Islam zu Feinden erklärt</h3>
<p>Die europäischen Finanzkapitalisten, angeführt von einflussreichen britischen Denkern, hatten die orthodoxe Kirche und den Islam wegen der „Bedrohung durch den Kommunismus“ offen zu den Hauptfeinden der westlichen Zivilisation erklärt. Der Fanatismus im Irak und in Syrien und die „muslimischen“ Terroranschläge in Europa sind Ausdruck der oben erwähnten bösen Absichten, der Interventionsgelüste und Kriegspläne. Diese Taten zeigen auch, dass die Möglichkeit besteht, dass diese Gruppen außer Kontrolle geraten und der Magie die Möglichkeit geben, den Magier zu jagen. Die „islamistischen“ Massaker vom 13. November 2015 in Frankreich unter der Führung von Abdülhamit Abaaaoud und die Sprengstoffanschläge der Brüder Khaled und Ibrahim El-Bakraoui am 22. März 2016 auf dem Flughafen und in der U-Bahn von Brüssel mit Dutzenden von Toten.</p>
<h3>Rückkehr aus Syrien nicht erwünscht</h3>
<p>Alle Attentäter von Wien 2020, Frankreich 2023 und Deutschland 2024 waren zuvor in Syrien als „dschihadistische Kämpfer“ in verschiedenen Organisationen aktiv. Auch diejenigen, die ähnliche Massaker in Diskotheken, Polizeistationen, Stadien und an anderen Orten in der Türkei verübten, gehörten einer Mentalität an, die die Türkei und Europa als „Land des Krieges und der Gotteslästerung“ ansieht. Heute befinden sich in Syrien und insbesondere in den Provinzen Idlib und Latakia, die am Nullpunkt von Hatay liegen, Tausende „dschihadistische Kämpfer“ zentralasiatischer, afrikanischer und arabischer Herkunft. Die europäischen und zentralasiatischen Staaten wollen nicht, dass diese Kämpfer aus Syrien zurückkehren. Bei ihren Treffen mit dem Chef des syrischen Übergangsregimes, Ahmed Schara, fordern westliche Diplomaten und Geheimdienstler, diese Kämpfer entweder in die syrische Armee zu integrieren oder zu neutralisieren. Es wird behauptet, dass die Scharia-Regierung mindestens 17.000 ausländischen Kämpfern die syrische Staatsbürgerschaft verliehen hat und sich bemüht, sie mit ihren Familien in Syrien anzusiedeln.</p>
<h3>Bedrohung und Gefahr</h3>
<p>Shara selbst sieht diese Kämpfer als unkontrollierbar und lästig an, sie betrachten ihn als „leichten Muslim“ und durchkreuzen seine Pläne. Er weiß, dass „diese Gruppen, die den Regierungswechsel unterstützen, auch eine Bedrohung und Gefahr für seine eigene Regierung darstellen“. Aber er selbst sei hilflos und wisse nicht, was er wie tun solle.</p>
<p>In den oben genannten Zahlen sind die wiederauferstandenen ISIS-Kämpfer nicht enthalten. Sie enthalten auch nicht die Tausenden von IS-Mitgliedern und ausländischen Kämpfern, die in den von der YPG kontrollierten Gefängnissen östlich des Euphrat festgehalten werden. Diese Situation wird nicht nur in Syrien zu ernsthaften Problemen führen. Es ist sicher, dass das, was westliche Regierungen und ihre Geheimdienste dort ausgebrütet und gezüchtet haben, als Bumerang auf uns zurückkommen wird. Diese Gruppen, die wie ferngesteuerte Idioten ihr ganzes Leben als „Söldner“ verbracht haben und alles außer sich selbst und ihresgleichen als Feinde betrachten, die vernichtet werden müssen, zu einem Teil der syrischen Nation zu machen, wäre wie der durchsichtige politische Versuch, eine Prostituierte als Jungfrau zu verkaufen.</p>
<p>Sie in die syrische Gesellschaft zu integrieren und ein Zusammenleben der verschiedenen Ethnien, Religionen und Konfessionen Syriens zu gewährleisten, ist angesichts der objektiven Bedingungen aussichtslos. Die größte Bedrohung und Gefahr werden sie jedoch für die Nachbarländer Syriens darstellen, insbesondere für die Türkei. Hat eine Regierung, die vorgibt, Syrien gemeinsam aufbauen zu wollen, wirklich einen Plan für die Tausenden von ausländischen Kämpfern?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2025/05/05/fremde-kaempfer/">Fremde Kämpfer</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<title>&#8222;Die genozidalen Massaker in Syrien müssen gestoppt werden&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Monika Schieler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Dec 2024 13:52:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>TKG: &#8222;Die genozidalen Massaker in Syrien müssen gestoppt werden&#8220; Die Presseaussendung der&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/12/30/die-genozidalen-massaker-in-syrien-muessen-gestoppt-werden/">&#8222;Die genozidalen Massaker in Syrien müssen gestoppt werden&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>TKG: &#8222;Die genozidalen Massaker in Syrien müssen gestoppt werden&#8220;</h2>
<p>Die Presseaussendung der Türkischen Kulturgemeinde in Österreich (TKG)  fordert in ihrer heutigen Aussendung gegen Völkermord an Minderheiten Andersgläubiger auf, aufzuhören und nicht wegzusehen.</p>
<p><strong>Die Pressemitteilung lautet wie folgt</strong></p>
<p>TKG: Die genozidalen Massaker in Syrien müssen gestoppt werden</p>
<p><strong>Vor den Augen der Weltöffentlichkeit findet ein Völkermord an syrischen arabischen Alawiten und Christen statt.</strong></p>
<div>
<p class="lead pb-4">Wien Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) warnt vor einer in Syrien stattfindenden und zunehmenden Gewalt gegen Minderheiten wie arabische Alawiten und Christen in Syrien. Trotz beschönigender Falschmeldungen vor allem aus England unter dem Deckmantel der Nachrichtenagentur HTS Coloni PR-Berichte, die auch in Österreich und Deutschland allzu oft als glaubwürdige Quellen zitiert werden.</p>
<p class="lead pb-4">TKG hat auch in Österreich Mitglieder unter den arabischen Alawiten und Christen und die Informationen, Bilder und Videos deuten seit Tagen auf einen organisierten Völkermord hin und es ist kein Fake. Die UNO und die EU müssen so schnell wie möglich reagieren. Bevor es zu spät ist.Es beginnt eine menschliche Tragödie, die die EU und Syriens Nachbarn in einen Sumpf ziehen könnte. Unter US-Regierungsveröffentlichung über die ausländische Terrororganisation steht folgende Information, die am 31.Mai.2027 für die Medien freigegeben wurde: Änderung der terroristischen Einstufung der Al-Nusra-Front unter dem Codenamen HTS &#8211; Hay&#8217;at Tahrir al-Sham</p>
<p class="lead pb-4">Das US-Außenministerium hat die Bezeichnung der Al-Nusra-Front &#8211; einer Al-Qaida-Tochterorganisation in Syrien &#8211; geändert und Hay&#8217;at Tahrir al-Sham (HTS) sowie weitere Codenamen hinzugefügt. Diese Decknamen wurden der Einstufung der Al-Nusra-Front als Foreign Terrorist Organization (FTO) gemäß Section 219 des Immigration and Nationality Act und als Specially Designated Global Terrorist (SDGT) gemäß Executive Order 13224 hinzugefügt. Im Januar 2017 gründete die Al-Nusra-Front die HTS, um ihre Position im syrischen Aufstand zu stärken und ihre eigenen Ziele als Al-Qaida-Mitglied zu fördern. Seit Januar 2017 verfolgt die Gruppe diese Ziele über die HTS.</p>
<p class="lead pb-4">Der Koordinator für Terrorismusbekämpfung, Botschafter Nathan A. Sales, erklärte: „Die heutige Einstufung zeigt, dass die Vereinigten Staaten sich von dem Versuch dieses Al-Qaida-Ablegers, sich umzubenennen, nicht täuschen lassen. Welchen Namen Nusra auch immer wählt, wir werden ihr weiterhin die Ressourcen verweigern, die sie für ihre gewalttätige Sache benötigt.&#8220;</p>
<p class="lead pb-4">Die heutigen Maßnahmen informieren die amerikanische Öffentlichkeit und die internationale Gemeinschaft darüber, dass HTS ein Deckname der Al-Nusra-Front ist. Die Einstufung als terroristische Organisation entlarvt und isoliert Organisationen und Einzelpersonen und verwehrt ihnen den Zugang zum US-Finanzsystem. Darüber hinaus kann die Einstufung die Strafverfolgung durch die US-Behörden und andere Regierungen erleichtern. <a href="https://2017-2021.state.gov/amendments-to-the-terrorist-designations-of-al-nusrah-front/index.html" target="_blank" rel="noopener noreferrer">(Quelle: Änderungen der terroristischen Einstufung der al-Nusrah Front MEDIA NOTICE OF THE SPOKESPERSON MAY 31, 2018)</a></p>
<p class="lead pb-4"><strong>TKG Fragen</strong></p>
<p class="lead pb-4">TKG fragt nach dem diese USA Außenministerium Informationen vom 31.Mai.2018 was hat sich hier geändert und USA hat das Kopfgeld gegen HTS Führer die eigentlich Al Nusra ist ausgesetzt?</p>
<p class="lead pb-4">Kann die HTS wie diese CV und Vergangenheit mit vielen Terrororganisationen im Irak, in der Türkei, in Syrien und in der EU, die mit Gleichgesinnten ausgeübt wurde, nach Syrien die Wiege des Christentums auch Islam, Frieden, Demokratie und vielfältige sektiererische demokratische Grundordnung bringen?</p>
<p class="lead pb-4">Kann man mit HTS einen demokratischen Staat aufbauen?</p>
<p class="lead pb-4">Was wir in Syrien sehen, ist leider viel Augenwischerei, Lüge und viel Völkermord.</p>
<p class="lead pb-4">Bitte helfen Sie, den Völkermord in Syrien zu stoppen und finanzieren Sie dieses System in Syrien nicht (vor allem nicht die EU) mit schönen PR-Berichten, die nicht der Wahrheit entsprechen.</p>
<p>Quellen:</p>
<p>https://x.com/klcMesutklc/status/1873793319031234813</p>
<p><a href="https://www.fr.de/politik/sorge-vor-verfolgung-aleviten-in-syrien-aufgrund-von-heiligtum-in-aufruhr-zr-93486522.html">https://www.fr.de/politik/sorge-vor-verfolgung-aleviten-in-syrien-aufgrund-von-heiligtum-in-aufruhr-zr-93486522.html</a></p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-6414 size-large" src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/12/Bildschirmfoto-2024-12-30-um-21.31.00-1024x844.png" alt="" width="1024" height="844" srcset="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/12/Bildschirmfoto-2024-12-30-um-21.31.00-1024x844.png 1024w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/12/Bildschirmfoto-2024-12-30-um-21.31.00-300x247.png 300w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/12/Bildschirmfoto-2024-12-30-um-21.31.00-768x633.png 768w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/12/Bildschirmfoto-2024-12-30-um-21.31.00-1536x1266.png 1536w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/12/Bildschirmfoto-2024-12-30-um-21.31.00-800x659.png 800w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/12/Bildschirmfoto-2024-12-30-um-21.31.00-1160x956.png 1160w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/12/Bildschirmfoto-2024-12-30-um-21.31.00-1600x1319.png 1600w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/12/Bildschirmfoto-2024-12-30-um-21.31.00-600x495.png 600w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/12/Bildschirmfoto-2024-12-30-um-21.31.00.png 1992w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<div style="width: 720px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-6405-3" width="720" height="1038" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/12/ssstwitter.com_1735563582366.mp4?_=3" /><a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/12/ssstwitter.com_1735563582366.mp4">https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/12/ssstwitter.com_1735563582366.mp4</a></video></div>
<p>&nbsp;</p>
<div style="width: 640px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-6405-4" width="640" height="352" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/12/ssstwitter.com_1735566597713.mp4?_=4" /><a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/12/ssstwitter.com_1735566597713.mp4">https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/12/ssstwitter.com_1735566597713.mp4</a></video></div>
<p><a href="https://x.com/klcMesutklc/status/1873718715877150983">https://x.com/klcMesutklc/status/1873718715877150983</a></p>
<p><a href="https://x.com/klcMesutklc/status/1873515034891911500">https://x.com/klcMesutklc/status/1873515034891911500</a></p>
<p><a href="https://x.com/sosyalist_ruh/status/1873612228068556953">https://x.com/sosyalist_ruh/status/1873612228068556953</a></p>
</div>
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		<title>Himmel und Hölle</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Monika Schieler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2024 11:08:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Der Titel „Kulturhauptstadt Europas“ wird seit 1985 an Städte und Regionen in&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/02/21/himmel-und-hoelle/">Himmel und Hölle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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<div class="dnXCYb" tabindex="0" role="button" aria-controls="_IdXVZda-Hu7_7_UPo8qOqAw_29" aria-expanded="true">
<p><strong>&#8222;Der Titel „Kulturhauptstadt Europas“</strong> wird seit 1985 an Städte und Regionen in Europa verliehen. Erstmals in der Geschichte findet dies 2024 in einer inneralpinen, ländlich geprägten Region statt. Die Bannerstadt Bad Ischl plus 22 weitere Gemeinden in Oberösterreich und der Steiermark entwickeln eine Kulturregion, die sich durch das Zusammenwirken von Kunst, Kultur, Wirtschaft und Tourismus neu erfindet.&#8220;, so die förmliche Erklärung aus dem Salzkammergut.</p>
<p>Das offizielle Buch zur Europäischen Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024<strong> &#8222;Salz Seen Land&#8220;</strong> mit 60 Textbeiträgen namhafter Autoren ist eine lohnende Lektüre.  Herausgeberinnen sind <strong>Elisabeth Schweeger</strong> (Intendantin des Kulturhauptstadtjahres) und J<strong>ulia Kospac</strong>h.  Einen Beitrag zum Buch &#8222;Salz Seen Land&#8220; hat der Ehrenpräsident der Europäischen Journalisten und Autor <strong>Otmar Lahodynsky</strong> verfasst, den wir unter dem Titel Himmel und Hölle&#8220; gerne veröffentlichen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-4564 size-full aligncenter" src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/shopping-1.webp" alt="" width="316" height="443" srcset="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/shopping-1.webp 316w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/shopping-1-214x300.webp 214w" sizes="(max-width: 316px) 100vw, 316px" /></p>
<p><strong><br />
Von Otmar Lahodynsky, Linz, 21.02.2024</strong></p>
</div>
</div>
<p>Im Salzkammergut kam es zu mehreren, meist erzwungenen Auswanderungswellen. Zunächst wurden Protestanten nach Siebenbürgen deportiert, später wanderten arbeitslose Holzknechte und Salinenarbeiter in die Waldkarpaten Galiziens und in die USA aus. In der NS-Zeit wurden die Juden zunächst in die Emigration getrieben und später im Holocaust ermordet. <strong><br />
</strong></p>
<p>Der neue Glaube war stärker als die Liebe zur alten Heimat. 620 Protestanten wurden zwischen 1734 und 1737 aus dem Salzkammergut nach Siebenbürgen zwangsdeportiert. Einer von ihnen schrieb sein Schicksal an ein Haus in Großau bei Hermannstadt (Sibiu): „Ich bin ein armer Exulant &#8230; Man hat mich aus dem Vaterland vertrieben um des Wortes Gottes willen“.</p>
<p>Nach der Reformation durch Martin Luther waren viele Bauern, aber auch Handwerker und Adelige zum evangelischen Glauben übergetreten. Die Gegenreformation erreichte auch entlegene Dörfer des inneren Salzkammergutes, wo die Mehrheit der Bevölkerung dem neuen Glauben treu blieb. Im Raum Bad Goisern feierten die Protestanten weiterhin in Höhlen Messen in deutscher Sprache.</p>
<p style="font-weight: 400;">So kam es unter Kaiser Karl VI. 1734 zu den ersten Deportationen. 47 Familien mit 259 Personen aus Hallstatt, Goisern und Ischl waren die ersten, die nach Siebenbürgen zwangsumgesiedelt wurden. Ihr Besitz sollte verkauft und der Erlös in die neue Heimat geschickt werden, was aber in vielen Fällen nicht geschah.<br />
Da die erhoffte abschreckende Wirkung der Deportationen auf die Evangelischen im Salzkammergut weitgehend ausblieb, wurden bis 1737 weitere Deportationen durchgeführt, sodass insgesamt 624 Personen nach Siebenbürgen umgesiedelt wurden.</p>
<p>Die meisten „Umsiedler“, wie sie von den Behörden genannt wurden, begannen ihr neues Leben in Neppendorf und Großau, zwei Dörfern in der Nähe von Hermannstadt (heute Sibiu) in Rumänien. Sie mussten sich mit den bereits ansässigen Siebenbürger Sachsen aus dem Rheinland arrangieren. Unter Kaiserin Maria Theresia folgten von 1752 bis 1757 weitere Deportationen von unbeugsamen Protestanten &#8211; den so genannten Landlern &#8211; nach Siebenbürgen, insgesamt 2052 Personen. Versprechungen von Ackerland und Steuerfreiheit wurden oft nicht eingehalten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Zusammenleben mit den Sachsen war nicht frei von Konflikten. So saßen Landler und Sachsen in den evangelischen Kirchen getrennt. Lange Zeit gab es auch getrennte Schulen, da sich die beiden Gruppen auch in der Sprache unterschieden. Erst langsam wuchsen die beiden Volksgruppen zusammen, auch durch Mischehen.<br />
Ab 1775 kam es zu einer neuen Auswanderungswelle aus dem Salzkammergut, diesmal jedoch auf freiwilliger Basis. 224 Auswanderer &#8211; die meisten aus Bad Ischl, Ebensee und Bad Goisern &#8211; meldeten sich freiwillig, um als Holzknechte und Arbeiter im Salzbergbau in den Waldkarpaten Galiziens (heute Ukraine und Rumänien) ein neues Leben zu beginnen. Als Gegenleistung durften sie einen Priester und einen Lehrer mitnehmen. Außerdem erhielten sie ein Grundstück für den Hausbau und je zwei Stück Vieh. Die Dörfer erhielten Namen wie Deutsch-Mokra, Königsfeld oder Franzdorf. „Von den vertraglichen Versprechungen wurde aber nur wenig eingehalten“, sagt Franz Gillesberger, Leiter des „Museum.Ebensee“. Dort ist noch immer die Ausstellung „Himmel und Hölle“ über die Auswanderer aus dem Salzkammergut zu sehen, die Teil der Landesausstellung 2008 war.</p>
<figure id="attachment_4583" aria-describedby="caption-attachment-4583" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4583 size-large" src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_2191-1024x768.jpeg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_2191-1024x768.jpeg 1024w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_2191-300x225.jpeg 300w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_2191-768x576.jpeg 768w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_2191-1536x1152.jpeg 1536w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_2191-2048x1536.jpeg 2048w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_2191-800x600.jpeg 800w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_2191-1160x870.jpeg 1160w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_2191-3072x2304.jpeg 3072w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_2191-600x450.jpeg 600w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_2191-1600x1200.jpeg 1600w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_2191-2320x1740.jpeg 2320w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/IMG_2191-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-4583" class="wp-caption-text"><strong>(c) Otmar Lahodynsky -Die Kirchenburg in Grossau, wo die Familien (Siebenbürger Sachsen und Landler aus dem Salzkammergut) bei Angriffen der Mongolen, Awaren etc. Zuflucht fanden.</strong></figcaption></figure>
<p>Anfangs lebten die „Landler“ in Hütten und wären &#8211; wie Briefe in die alte Heimat zeigen &#8211; am liebsten gleich wieder nach Hause gefahren. Doch mit Fleiß und Geschick brachten sie es zu bescheidenem Wohlstand. Brauchtum, Tracht, Musik und Dialekt aus dem 1100 Kilometer entfernten Salzkammergut wurden von den Landlern in den Karpaten wie in Siebenbürgen weiter gepflegt.</p>
<p>Aus Rumänien wanderten unter dem Regime von Nicolae Ceausescu und nach der Wende 1989 viele Landler nach Deutschland aus, wo sie finanziell unterstützt wurden und auch Pensionen erhielten. Eine solche Starthilfe gab es in Österreich nicht, weshalb nur wenige Landler in ihre alte Heimat zurückkehrten. Das Land Oberösterreich organisiert regelmäßig Hilfslieferungen und Weihnachtsgeschenke.<br />
In den Dörfern der heutigen Ukraine leben heute nur mehr wenige Menschen mit Wurzeln im Salzkammergut. Diesen „letzten Österreichern“ hat der Südtiroler Regisseur Lukas Pitscheider im Jahr 2020 einen Dokumentarfilm gewidmet, in dem die Herkunft der Auswanderer freilich unerwähnt bleibt.</p>
<figure id="attachment_4582" aria-describedby="caption-attachment-4582" style="width: 1024px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4582 size-large" src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/Salzkammergut-1024x768.jpeg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/Salzkammergut-1024x768.jpeg 1024w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/Salzkammergut-300x225.jpeg 300w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/Salzkammergut-768x576.jpeg 768w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/Salzkammergut-1536x1152.jpeg 1536w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/Salzkammergut-2048x1536.jpeg 2048w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/Salzkammergut-800x600.jpeg 800w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/Salzkammergut-1160x870.jpeg 1160w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/Salzkammergut-3072x2304.jpeg 3072w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/Salzkammergut-600x450.jpeg 600w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/Salzkammergut-1600x1200.jpeg 1600w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/Salzkammergut-2320x1740.jpeg 2320w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/02/Salzkammergut-scaled.jpeg 2560w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption id="caption-attachment-4582" class="wp-caption-text"><strong>(c) Otmar Lahodynsky- Ein Haus eines Landlers in Grossau bei Hermannstadt (rumänisch Sibiu)</strong></figcaption></figure>
<p>Im 19. Jahrhundert kam es zu weiteren Auswanderungswellen aus dem Salzkammergut, diesmal in die Vereinigten Staaten von Amerika. Gründe dafür waren Hungersnöte oder fehlende Erwerbsmöglichkeiten außerhalb des Salz- und Holzsektors. Gleichzeitig machten Produktionsumstellungen in den Salinen viele Beschäftigte arbeitslos. Der Historiker Michael Kurz aus Bad Goisern hat die Spuren der neuen Migranten in den USA erforscht: „Mit dem Konkordat von 1855 wurden Teile des Toleranzpatents aufgehoben, was den Protestanten die Ausübung ihres Glaubens wieder erschwerte. Viele Auswanderer ließen sich in den landwirtschaftlich geprägten Staaten Wisconsin und Missouri nieder“. Nach der US-Gesetzgebung von 1862 erhielt jeder Einwanderer ein Grundstück von 60 acres (entspricht ca. 24 Hektar). Im Telefonbuch von Jackson/Missouri finden sich viele typische Salzkammergut-Namen wie Reisenbichler, Loidl oder Putz.</p>
<p>Der aus Ebensee stammende Priester Friedrich Xaver Katzer brachte es in den USA 1890 sogar zum Erzbischof von Milwaukee. Auch die berühmte amerikanische Dichterin Sylvia Plath (1932-1963) hatte familiäre Wurzeln im Ausseerland.</p>
<p>Mit dem Aufstieg Adolf Hitlers in Deutschland begann auch im Salzkammergut die Verfolgung der Juden. Bereits Anfang der dreißiger Jahre kam es in Bad Ischl zu Protestmärschen gegen jüdische Geschäftsleute. Bald nach Hitlers Einmarsch in Österreich, im März 1938, wurden ihre Geschäfte und Häuser arisiert. In Ischl betraf dies 60 Objekte, in Gmunden und Aussee ebenso viele. Das Schicksal des jüdischen Ebenseer Apothekers Sigmund Berger ist im Museum.Ebensee akribisch dokumentiert. Ihm gelang 1939 zunächst die Flucht nach Großbritannien, doch nach Ausbruch des Zweiten Weltkrieges wurde er mit vielen anderen Österreichern und Deutschen nach Australien abgeschoben. Erst 1943 durfte er in die USA auswandern. Doch das Schiff mit den Emigranten sank und Berger ertrank.</p>
<p>Mehr Glück hatte der Komponist Erich Wolfgang Korngold (Oper „Die tote Stadt“), der Anfang 1938 von Hollywood den Auftrag für eine Filmmusik erhielt und mit seiner Familie rechtzeitig die Heimat verlassen konnte. In seinem Haus in Kalifornien stand auf dem Schreibtisch ein Foto, das den Blick von seinem geliebten Landgut bei Gmunden auf den Traunstein zeigte.</p>
<p>Der Operettenlibrettist Fritz Löhner-Beda, der viele Texte für Franz Lehár schrieb, konnte nicht mehr ausreisen. Er und seine gesamte Familie wurden in den Lagern der Nationalsozialisten ermordet. Über das Schicksal der Juden im Salzkammergut arbeitet das Zeitgeschichte-Museum Ebensee derzeit an dem Buch „Jüdische Familien im Salzkammergut“, für das bereits 160 Einzelschicksale recherchiert wurden.</p>
<p>Das Salzkammergut wurde in drei Jahrhunderten von verschiedenen Auswanderungswellen geprägt: Zuerst die Zwangsdeportation der Protestanten, dann die Arbeits- und Wirtschaftsmigration in die Waldkarpaten und in die USA und in der NS-Zeit die Enteignung und erzwungene Auswanderung oder Ermordung der Juden. Sie alle haben Spuren hinterlassen. ( Otmar Lahodynsky, Türkische Allgemeine, 21.02.2024)</p>
<p><a href="https://www.salzkammergut.at/">https://www.salzkammergut.at/</a></p>
<p><a href="https://www.salzkammergut-2024.at/">https://www.salzkammergut-2024.at/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2024/02/21/himmel-und-hoelle/">Himmel und Hölle</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacke: &#8222;Unfug&#8220;</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2020/12/07/wiener-gesundheitsstadtrat-peter-hacke-unfug/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Monika Schieler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Dec 2020 18:02:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacke: &#8222;Unfug&#8220; Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker beantwortete vor Journalisten&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2020/12/07/wiener-gesundheitsstadtrat-peter-hacke-unfug/">Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacke: &#8222;Unfug&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 class="entry-sub-title" style="text-align: left;">Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacke: &#8222;Unfug&#8220;</h2>
<p>Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker beantwortete vor<a href="https://auslandspresse.at"> Journalisten des Verbands der Auslandpresse in Wien</a> verschiedene Fragen.</p>
<blockquote><p>von Klaus Prömpers, Wien, 7.12.2020</p>
<p>Klaus Prömpers, in Düsseldorf geboren, ist ein deutscher Journalist.  Er leitete die ZDF-Studios in Brüssel, Wien und New York.</p></blockquote>
<p><strong>Wien</strong>. Vor rund drei Wochen kündigte der Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in einem Interview an: Österreich wolle mit Massentests die explosionsartige Verbreitung des Coronavirus brechen, die Infektionsketten stoppen und so die medizinische Versorgung der Bevölkerung sicherstellen.</p>
<p>Am Freitag letzte Woche begannen diese Tests in Tirol, Vorarlberg und Wien. Holprig war der Start: Aufgrund der kurzfristig anberaumten Termine brach das internetbasierte Anmeldesystem vor Beginn und während des ersten Tages zusammen. Das Bundesgesundheitsministerium verantwortete diese Panne. Trotz umfassender Werbung für die Tests hatten sich in Wien bis Freitag früh 60 000 Menschen zum Test angemeldet. An Tag Eins kamen in die Testzentren Stadthalle, Marxhalle und Messehalle lediglich 24 000 Menschen, von ihnen wurden 112 positiv getestet.</p>
<p>Die Infizierten werden anschließend gleich weiter mit einem PCR Test überprüft, um sogenannte „falsch positive“ Tests auszuschließen. Bleibt der Test negativ muss sich die betroffene Person zehn Tage in Isolation begeben.Für Samstag wurden 19 000 Testpersonen erwartet. Wien hatte sich auf 150 000 Tests pro Tag vorbereitet, so Gesundheitsstadtrat Peter Hacker vor Journalisten des Verbands der Auslandpresse in Wien.</p>
<p>Parallel zu den umfangreichen Überprüfungen laufen nach wie vor die PCR Tests an Menschen mit Symptomen, in Wien sind das 6 000 bis 10 000 pro Tag. Die 1,9 Mio. Einwohnerstadt mit ihrer kulturellen und sprachlichen Vielfalt hat Mühe, die Tests in allen Sprachen bei den Einwohnern bekannt zu machen. Erfahrungsberichte aus Krankenhäusern belegen in jüngster Zeit, dass die Betten dort, auch die Intensivbetten, zu einem großen Teil von Menschen mit ausländischen Wurzeln belegt sind. Das macht die Verständigung mit den Patienten für das Krankenhauspersonal nicht einfach.</p>
<p><strong>Erfolgreich: Tests der KindergärtnerInnnen und LehrerInnen<br />
</strong>Erfolgreicher waren die am Wochenende stattgefundenen Tests der KindergärtnerInnnen und LehrerInnen. Zwei Drittel alle Kräfte beteiligten sich vor der Wiederöffnung der Schulen. 0,24% waren positiv, also mindestens 300 Personen. Das ist jedoch noch nicht die komplette Zahl, Wien, Tirol und Vorarlberg fehlen, da noch keine Ergebnisse vorliegen. Zur Senkung der Infektionszahlen gehört auch ein sorgfältiges Nachverfolgen der Kontakte von Infizierten. Zurzeit bearbeiten in Wien 600 Menschen diesen Bereich, bis Ende des Jahres werden es 700 sein. Damit kann Wien 50% aller Kontakte nachverfolgen, entsprechend Personen warnen und gegebenenfalls isolieren. Wien steht mit dieser Quote an der Spitze aller neun Bundesländer.</p>
<p><img post-id="4706" fifulocal-featured="1" loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-4710 size-large" src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2024/03/Bildschirmfoto-2024-03-08-um-09.57.11-919x1024.png" alt="Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacke: &#8222;Unfug&#8220;" title="Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacke: &#8222;Unfug&#8220;" width="919" height="1024" /></p>
<p><strong>Wiener Gesundheitsstadtrat Hacker überrascht: &#8222;Unfug&#8220;<br />
</strong>Überrascht zeigte sich Stadtrat Hacker vom angeblichen Fall eines in Wien ansässigen Türken dem die Behandlung, von einem Wiener Krankenhaus abgewiesen (<a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2020/08/16/unfug-start-eines-ambulanzjets-des-gesundheitsministeriums-aus-ankara-zur-rettung-eines-oesterreichisch-tuerkischen-patienten-in-wien/">Ann. Der türkische Der türkische Botschafter Ozan Ceyhun hat es in einem Video auf Facebook verbreitet. Türkische Allgemeine berichtete)</a> worden sein soll, trotz eines austherapierten Lymphknotenkrebs und sagte das ist „Unfug“.</p>
<p><a href="https://www.trtdeutsch.com/news-europa/turkei-schickt-ambulanzflugzeug-fur-turkischen-patienten-nach-osterreich-2497018">Laut TRT Deutsch</a> ( Original Bericht)<strong><em>„Der Krebspatient Emrah Tuna (46) ist durch ein vom türkischen Gesundheitsministerium beauftragtem Ambulanzflugzeug von Österreich in die Türkei geflogen worden – weil er dort nicht weiterbehandelt worden war.“ </em></strong></p>
<p>Auch die Zeitschrift <a href="http://einspruch.at/ein-krankenwagenflugzeugjet-aus-ankara-startete-fuer-einen-austro-tuerkischen-patienten-in-wien-um-ihn-zu-retten/">Einspruch</a> und viele in <a href="https://www.trthaber.com/haber/saglik/ambulans-ucak-avusturyadaki-turk-hasta-icin-havalandi-509073.html">türkischer Sprache</a> erscheinende <a href="https://www.avrupaninsesi.com/viyana-daki-turk-hastaya-saglik-bakanligi-yetisti-9892">Zeitungen</a>berichteten über die Rettungsaktion aus der Stadt Wien.</p>
<p>Hackers Sprecher teilte auf Anfrage mit, er könne sich nicht vorstellen, dass so etwas in Wien wirklich geschehe. In der Türkei war der Fall des seit Jahren in Wien lebenden E.H. als Rettungsaktion des Botschafters der Türkei in Wien dargestellt worden. Botschafter Ozan Ceyhun hatte den Mann mit einem türkischen Rettungsflugzeug nach Ankara bringen lassen, angeblich, weil er hier nach einer Chemotherapie nicht weiter behandelt werden sollte. (yenivatan.at, Bild ©APA/Herbert Pfarrhofer)</p>
<p><em><strong>Klaus Prömpers</strong> ist ein deutscher Journalist der in Wien lebt. Er leitete die ZDF-Studios in Wien und New York und schreibt und kommentiert für deutsche Medien aus Wien. Er hat 2013 den Medienpreis des RIAS erhalten.</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2020/12/07/wiener-gesundheitsstadtrat-peter-hacke-unfug/">Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacke: &#8222;Unfug&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Warum ist der Begriff „Politischer Islam“  statt „Islam-istisch“ korrekt</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2020/12/02/warum-ist-der-begriff-politischer-islam-statt-islam-istisch-korrekt-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Monika Schieler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Dec 2020 18:14:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Meinung, „Strömungen und Netzwerke, die die liberale Demokratie und ihre rechtsstaatlichen&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2020/12/02/warum-ist-der-begriff-politischer-islam-statt-islam-istisch-korrekt-2/">Warum ist der Begriff „Politischer Islam“  statt „Islam-istisch“ korrekt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Meinung<strong>, „<em>Strömungen und Netzwerke, die die liberale Demokratie und ihre rechtsstaatlichen Kontrollen nicht akzeptieren und Religion bedingungslos über demokratische Politik stellen, sind nicht „politischer Islam“, sondern islamistisch“</em></strong>  zu haben, zeigt vor allem eines: Die Vernebelung des Problems und die Unwissenheit über den Islam, außer im Urlaub verführt mit <strong>exotischen</strong> Gewürzen,  Kamelen, Adlern , nachtlosen Wüsten, Elefanten, Löwen und Märchen aus 1001 Nacht.</p>
<figure id="attachment_2224" class="wp-caption alignright" aria-describedby="caption-attachment-2224"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2224" src="http://www.einspruch.at/wp-content/uploads/35c424ac-97e1-4720-b1da-b20b29ed3d22-225x300.jpg" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" srcset="https://einspruch.at/wp-content/uploads/35c424ac-97e1-4720-b1da-b20b29ed3d22-225x300.jpg 225w, https://einspruch.at/wp-content/uploads/35c424ac-97e1-4720-b1da-b20b29ed3d22.jpg 768w" alt="" width="400" height="533" /><figcaption id="caption-attachment-2224" class="wp-caption-text">Den Begriff “ Politischer Islam“ verwende ich seit 30 Jahren.</figcaption></figure>
<p>Mit Verlaub: Mich stört aber als Österreicher mit türkischen Wurzeln und vor allem als säkularer Moslem der vorgeschlagene Begriff <strong>„Islam-istisch“</strong> mehr als der Begriff <b>„Politischer Islam“. </b>Warum?</p>
<p><strong>„Politischer Islam“ = „Siyasi Islam“<br />
</strong><br />
<strong>These: </strong> Der Begriff „Politischer Islam“  ist in der Türkei und auch im arabischen Raum unter dem folgenden Titel bzw. Begriff bekannt:<strong> „Siyasi Islam“</strong>. Infolgedessen ist der Begriff „Politischer Islam“  korrekt. Es existiert  darüber zigtausende wissenschaftlicher Literatur. „Im weltweiten Bibliotheks-Verbundkatalog OCLC Worldcat sind 2923 Studien verzeichnet“  ( <a href="https://www.diepresse.com/5902139/politischer-islam-und-terror-eine-replik-zu-farid-hafez">Prof. Dr. Arno Tausch</a>)</p>
<p><em>Aber was bedeutet der Begriff <strong>„Islam-istisch“</strong> eigentlich für MuslimInnen?</em></p>
<p><em>Kennen sie das Wort <strong>„Christ-tialistisch“</strong> oder</em><br />
<em><strong>„Juda-ialistisch“?</strong></em></p>
<p>Den Begriff „Politisches Christentum“ bzw.<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Politischer_Katholizismus"> „Politischer Katholizismus</a>“ kennen wir aus der Erfahrung und Literatur. In Österreich vor allem aufgrund der Dollfuß-Regierung, die man auch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Austrofaschismus">Austrofaschismus-Zeit</a> nennt, wo durch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klerikalfaschismus">Klerikalfaschismus</a> mit einem politisierten Christentum das Land de facto für den Abgrund und die Hände der Nazis vorbereitet wurde.</p>
<p>Der Begriff „Islam-istisch“, die Stigmatisierung der MuslimInnen und die gesamte Religion in den Dreck zu ziehen, ist noch schlimmer als „Politischer Islam“. Damit wird der Islam als Religion mit Terroristen total in einen Topf geworfen. Islam als Religion, führt nicht zu Terrorismus. Wir  dürfen mit  dem Wort  „Islamistisch“ Argumentation die Moslems zur Solidarisierung mit moslemischen Terroristen nicht näherrücken. Deswegen ist der Vorschlag von Rosenberger und Bauböck entweder Unwissenheit, wenn nicht sogar ein Versuch der Beschwichtigung, Verharmlosung bzw. ein Verschweigen des Problems, unter dem Vorwand „Brückenbauer“ mit einem Plädoyer. Man sollte schon ein Plädoyer schreiben, aber nicht unter dem Deckmantel „Feuerlöscher“ hier als Brandbeschleuniger mit Vorschlag den Begriff „islamistisch“ zu verwenden, zu agieren.</p>
<p><strong>Islam und Islam-istisch?</strong></p>
<p><a href="https://www.turkischegemeinde.at/tkg-aufklaerungsversuch-was-ist-der-islam/">Das Wort „Islam“ ist im Koran von Gott als Religionsname „Islam“</a> festgeschrieben und besteht aus den Wörtern „selam“ und „silm“.</p>
<p>Das Wort „<strong>selam“</strong>, das auch in der jüdischen Sprache als „schalom“ verwendet wird und welches Jesus Christus immer zur Begrüßung verwendet hat, bedeutet <strong>Friede, Glück, Wohlbefinden und Vertrauen.</strong></p>
<p><strong>„Silm“</strong> bedeutet Frieden, Vertrauen und Ergebung unter/in einen einzigen Gott (Einheitsprinzip/Tevhid). Das kann auch kurz in Sure 10, Vers 25 im Koran nachgelesen werden: „Gott ruft zur Wohnstätte des Friedens.“</p>
<p>Islam = Selam + Silm = „Friede, Glück, Wohlbefinden und Vertrauen“+ „„Frieden, Vertrauen und Ergebung unter/in einen einzigen Gott (Einheitsprinzip/Tevhid)“</p>
<p>Was bedeutet Islam-istisch jetzt, vor allem nach dieser Definition?</p>
<p>Wie kann man das Wort Islam-istisch hier statt „Politischer Islam“ unter dem Vorwand Plädoyer empfehlen.</p>
<p><strong>Was ist der „Politische Islam“?</strong></p>
<p>Wir kennen die Definitionen aus der Türkei:</p>
<p><em>„In den islamistischen Ländern wird der Mensch traditionellen und religiösen Bräuchen geopfert, die Tradition zu einem unantastbaren Tabu gemacht haben, denn in diesen Ländern hat man das koranische Prinzip „Die Religion ist für den Menschen geschaffen“ ins Gegenteil verkehrt. Es wurde daraus: „Der Mensch ist für die Religion geschaffen.“ Die politische Instrumentalisierung ist eine Erscheinung – genauer, eines der Grundübel – nicht nur des Islams, sondern auch anderer Religionen. Politisierung heißt, die Religion zum Mittel politischer Erfolge und dynastischer oder despotischer Interessen zu machen: Politik- und Sultanatsfrömmelei könnte man es auch nennen. Dass die Religion zu politischen Zwecken missbraucht wurde, gehört zu den grausamsten Kapiteln der Geschichte. Nicht nur, dass unfassbare Grausamkeiten gegen die Vielzahl von Menschen begangen wurden, dies hat auch dazu beigetragen, dass zahlreiche achtbare Menschen sich von ihrer Religion abgewandt und gegen Gott und die Religion aufgelehnt haben. Denn sie mussten angesichts derartiger Widersprüchlichkeiten und Frevel zwangsläufig zu dem Schluss gelangen „wenn dies Religion sein soll, dann will ich damit nichts zu tun haben“.</em></p>
<p>Wo liegt das Hauptproblem? Das Hauptproblem liegt in der korrumpierten, manipulierten und mutierten Islam-Theologie, die sich auf verfälschte Quellen und traditionelle Islam-Interpretationen stützt. Ihre Wurzeln finden sich in der umayyadischen Kalifen-Dynastie (Höhepunkt im 7. Jahrhundert).</p>
<p><strong>Aufklärung tut Not! Besonders bei den Regierungsparteien</strong></p>
<p>Eine echte Aufklärung findet nicht statt und bei der geringsten Kritik spielt man die beleidigte Leberwurst und attackiert den Gesprächspartner. Zudem wird mit dubiosen Gruppen kooperiert, um die kritischen säkularen Moslems als „keine echten Moslems” darzustellen.</p>
<p>Die Regierungsparteien der westlichen Länder haben leider genau jene Personen und Gruppen („politischer Islam“) salonfähig gemacht, die ihre Kultur und Ideologie eben aus diesem „verfälschten Islam“ beziehen. Es wird medial alles verdunkelt und vernebelt, damit niemand mehr die Unterschiede zwischen „Glauben“ und „politischem Glauben“ erkennen kann und alles „Islamistisch“ absichtlich oder nicht absichtlich stigmatisiert.</p>
<p>Es wird pauschal gegen einen „Glauben“ geschimpft und die Retter sind dann die Brandstifter, die sich bis jetzt schön verpackt als Feuerlöscher verkauft haben. Überall sieht man sie als „Retter“ oder „Brückenbauer“. Das Fernsehen und die Zeitungen sind voll von „Islam- und Terrorexperten“ oder „Gewalt-Experten“ und niemand kritisiert diese Leute und fragt sie, wie sie es schaffen, Islam und Terror gleichsetzen zu können! Weil sich die JournalistInnen und PolitikerInnen auch nicht mehr auskennen. Wie auch, bei der Flut von Falschinformationen, die den Medienmarkt überschwemmen! Um sich zu informieren, braucht man vor allem Zeit und einen breiten Horizont. Beides ist Mangelware in einer linksliberalen Medienbranche.</p>
<p>So wird es gemacht und diese Funktionäre klären nicht auf, sondern leben davon und das in einer unheiligen „Win-Win-Situation“. Um was für ein Dilemma handelt es sich bei eben diesen teuflischen Pseudo-Brückenbauern, die eigentlich seit Jahren alle Brücken in Österreich zerschlagen haben? Es ist eine teuflische, unheilige Allianz…</p>
<p>Der koranische Islam und die mohammedanische Lehre verlangen zuallererst die Nutzung des Verstandes und fordern zum Lesen („ikra“) auf.</p>
<p>Genauso fordert der koranische Islam, dass man sich an die jeweilige Zeit und den Ort der Zivilisation und den menschlichen Errungenschaften anpassen muss. Es ist also geboten, dass MuslimInnen sich an die Rahmenbedingungen eines Staates oder einer Gesellschaft anpassen sollen.</p>
<p>Das gilt auch in Österreich bzw. in der EU. Das heißt nicht, dass man sich assimilieren soll oder sein religiöses Bekenntnis verbergen muss. Als verbindlich sind die regionalen Gesetze, die Verfassung, die Kultur und die jeweiligen Gegebenheiten zu sehen, die sich im Laufe der Jahrhunderte dort etabliert haben. Hier in Österreich:  Die Österreichische Bundesverfassung und freiheitlich demokratische Grundordnung und die <em>allgemein gültigen Menschenrechte (AEMR). </em>Die Verfassung eines Staates ist als Grundlage des gesamten Rechts und Rahmen seiner Politik von höchster symbolischer, sowie praktischer Bedeutung.</p>
<p><strong>Offene Kritik muss möglich sein</strong></p>
<p>Wir haben wirklich ein großes Problem in Österreich.</p>
<p>Nämlich, dass die konservativen bzw. traditionellen MuslimInnen hier einen sehr verantwortungslosen Weg eingeschlagen haben, wenn sie durch Vernebelung, Verdunkelung und durch dauerndes beleidigt sein die Wahrheit nicht sehen wollen und nicht bereit sind, eine offene Kritik über ihre dramatische Lage auszudiskutieren. Eine Lage, die nicht nur für die muslimische Welt ein Problem geworden ist, sondern für die Menschheit insgesamt. Offenbar fühlen sich die konservativen und traditionellen MuslimInnen so sicher, dass sie jede Kritik getrost übergehen können. Bis jetzt…</p>
<p>Wir möchten eines hervorheben: Das Problem ist nicht der Koran und der darin enthaltene Islam oder der wahre Mohammed, sondern diejenigen konservativen und traditionellen MuslimInnen, die diesen Glauben manipuliert und verfälscht inhalieren, wiederholen, weiter indoktrinieren und somit zur Schande der Menschheit geworden sind.</p>
<p>Auch die konservativen und traditionellen MuslimInnen, die gerade als Funktionäre dubioser Vereine quasi alle MuslimInnen in Österreich zu vertreten vorgeben und auf der anderen Seite unter dem Vorwand „Dialog“ das Unwissen und die Vorurteile vieler Medien, Wähler und Politiker ausnützen, mögen sich hier angesprochen fühlen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2020/12/02/warum-ist-der-begriff-politischer-islam-statt-islam-istisch-korrekt-2/">Warum ist der Begriff „Politischer Islam“  statt „Islam-istisch“ korrekt</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>„Es darf zwischen Österreich und der Türkei auch keinen Krieg der Worte mehr geben“</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2020/09/07/es-darf-zwischen-oesterreich-und-der-tuerkei-auch-keinen-krieg-der-worte-mehr-geben/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Monika Schieler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2020 13:10:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Es darf zwischen Österreich und der Türkei auch keinen Krieg der Worte&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2020/09/07/es-darf-zwischen-oesterreich-und-der-tuerkei-auch-keinen-krieg-der-worte-mehr-geben/">„Es darf zwischen Österreich und der Türkei auch keinen Krieg der Worte mehr geben“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>„Es darf zwischen Österreich und der Türkei auch keinen Krieg der Worte mehr geben“</h2>
<p>Die Wörter sind sehr wichtig. Die Wörter können Brücken bauen aber auch zerschlagen. Die Wörter können Feuer löschen aber auch Brand stiften bzw. Brand beschleunigen. Die Wörter können Herzen gewinnen aber auch brechen.</p>
<p>Als Österreicher mit türkischen Wurzeln versuche ich ‒ bereits seit über einem Vierteljahrhundert ‒, eine verbindende und tragfähige Brücke zwischen Österreich und der Türkei zu bauen. Das ist eine große Herausforderung. Ich glaube aber, dass es mit vernünftiger und verständlicher Aufklärung möglich ist. Obwohl immer wieder Höhen und Tiefen zu überwinden sind, werden wir auch in Zukunft diesen, vom interkulturellen Dialog und der Mitmenschlichkeit vorgezeichneten Weg gehen!</p>
<p>Die Wörter muss man vorsichtig verwenden, insbesondere wenn es um Außenpolitik geht.</p>
<p>Ein falsches Wort oder falsche Wörter in der Außenpolitik sind nicht leicht zu korrigieren, wie in der Innenpolitik.</p>
<p>Und überhaupt darf man für die Innenpolitik, um Sympathie zu gewinnen oder Stimmen bzw. Wahlen zu gewinnen, oder für das eigene Parteiinteresse, religiöse  und persönliche Profilierung, die Außenpolitik nicht missbrauchen.</p>
<p>Die letzten Aussagen im Handelsblatt und die eigentlich noch unnötigeren, harten Aussagen in der Kurier Zeitung des Bundeskanzlers der Republik Österreichs hat Krone heute am 7. September 2020  auf der Titelseite sehr richtig diagnostiziert:<br />
<strong>„Scharfe Attacke aus Ankara gegen Kanzler Kurz: Krieg der Worte mit der Türkei“. </strong></p>
<p>Diese Titelseite haben über 2 Millionen Menschen gelesen.</p>
<p>Auch die anderen Zeitungen schreiben nichts anders heute.</p>
<p>Das Wort bleibt in den Köpfen hängen. Nicht nur bei den Einheimischen, sondern auch bei allen MigrantenInnen und besonders den TürkenInnen in Österreich.</p>
<p>Die TürkenInnen erlebten Krieg und Terror in den letzten 50 Jahren, Österreich nicht.</p>
<p>Die TürkenInnen kennen Krieg und Terror und sind de facto immun gegenüber Krieg und Terror geworden. Sie wollen keinen Krieg und Terror. Auch ÖsterreicherInnen wollen keinen Krieg und Terror….Aber alles beginnt mit den Worten.</p>
<p>Die Frage ist, braucht man in Österreich in dieser Corona-Zeit aus der österreichischen Innenpolitik, Zusammenleben bzw. Integrationspolitik so eine Vorgehensweise gegenüber den MigrantInnen aus der Türkei unter dem Vorwand, <strong>„Wir kritisieren Erdogan AKP Ihvan Moslem Broder Politik gegenüber Griechenland und in Österreich unter den TürkenInnen“</strong>  Türkei-Bashing.</p>
<p>Alles wird hier leider vermischt: Türken in Österreich, Integration, EU und Türkei, Türkei-Griechenland, Türkei-EU Beziehungen. Ein Suppe, die wir jetzt auslöffeln müssen…</p>
<p>Alles wird aus einem Atem des Bundeskanzlers Kurz und des Außenministers Schalenberg getätigt, mit einer Portion Drohung, wie wir im Kurier-Interview letzte Woche gelesen haben, durch den Bundeskanzler Kurz persönlich: <strong>„Die Türkei ist absolut verwundbar“ (04.09.; Kurier Interview)</strong></p>
<p>Das kommt nicht gut an lieber Herr Bundeskanzler Kurz.  Jedes Land ist verwundbar, wie auch Österreich. Woher kommt diese Aussage?</p>
<p>Wir bitten in aller Höflichkeit diese Sprache nicht zu verwenden, weil für uns alle Menschen der Republik Österreich sehr wichtig sind.</p>
<p>Und die Türken verstehen so eine Sprache sehr falsch. Das wollen wir nicht. Sie unterschätzen die Türkei, egal ob sie stark ist oder in Konkurs geht bzw. ein Sumpf wird, was viele sich wünschen. Wenn die Türkei ein Sumpf wird, dann ist es ein Europäischer Unions-Sumpf, und insbesondere wird Österreich in diesen Sumpf mit hineingezogen.</p>
<p>Millionen Menschen in der Türkei sind gegen die AKP Regierung und Erdogan und es lohnt sich diesen Menschen aus der EU Mut zu machen, aber  weder die EU noch Herr Bundeskanzler Kurz tut es. Die österreichische Regierung spielt hier unter dem Vorwand „Das gute vorbildliche Musterland der EU“  unabsichtlich den Brandbeschleuniger. Tun Sie das bitte nicht. Das ist nicht gut.</p>
<p>Die Türken in Österreich verstehen das alles de facto als Türkei-Bashing, das man als TürkenInnen-Bashin auch versteht, weil in Österreich ca. 450.000 Menschen aus der Türkei leben und weil der Kanzler und Außenminister nicht direkt AKP-Erdogan Regierung sagen. Tun Sie das bitte nicht. Das ist nicht gut.</p>
<p>Nicht nur das, auch viele Menschen in der Türkei verstehen diese Aussagen  mit Vermischungen als Türkei-Bashing oder sogar türkenfeindliche bzw. islamfeindliche Aussagen. Wenn sie nicht aufpassen und Empathie zeigen, wird man das Gleiche tun. Tun Sie das bitte nicht. Das ist nicht gut.</p>
<p>Warum versucht hier die Regierung die Spreu vom Weizen zu trennen?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-2147 " src="http://www.einspruch.at/wp-content/uploads/IMG_7540-e1599488729175-225x300.jpg" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" srcset="https://einspruch.at/wp-content/uploads/IMG_7540-e1599488729175-225x300.jpg 225w, https://einspruch.at/wp-content/uploads/IMG_7540-e1599488729175-768x1024.jpg 768w, https://einspruch.at/wp-content/uploads/IMG_7540-e1599488729175.jpg 1512w" alt="" width="603" height="804" />Ingo Hasewend schreibt heute (7.09.2020)  in der Kleinen Zeitung in dem Leitartikel mit dem Titel „Eine Antwort auf Erdogan“ folgendes:<em> „Auch ist Erdogan – bei aller Beliebtheit – nicht „die Türkei“. Immer noch schauen in Izmir und Istanbul viele Türken lieber Richtung Europa, als sich umzudrehen. Wenn Europa sie verstößt, hilft das nur Erdogan. Wachsende enttäuschte Gefühle sollten nicht unterschätzt werden. Das ging schon mit Russland und Putin schief. Auch hier wurde vom gemeinsamen Haus „EU“ gesprochen, ohne erkennbaren Willen. Und wenn Erdogan irgendwann nicht mehr an der Macht ist, hilft der Bruch mehr seinen Linientreuen. Das hat man in einigen Hauptstädten (Annahme: außer Wien) begriffen. Deshalb wird es keine völlige Einigkeit in der EU geben, wie es sich der Kanzler Kurz wünscht.“</em></p>
<p>Wir stellen nur eine Frage: Was bleibt übrig? Außer Brandbeschleunigung, Brückenabbau und Vorurteilssteigerung gegenüber den Menschen aus der Türkei in Österreich, die man nicht unterschätzen sollte.</p>
<p>Wir schreiben das als Menschen, die seit Jahren die Erdogan und Ankara Regierung scharf kritisieren, insbesondere aufgrund der Auflösung des Rechtsstaates, Gewaltenteilung, Vertrauen in die Demokratie, das Auslöschen der Menschen- und Pressefreiheit. Diese Kritik ist legitim und wird auch von der Mehrheit der Menschen aus der Türkei in Österreich passiv oder aktiv unterstützt. Man muss sie gewinnen, weil die Mehrheit schon österreichischer Staatsbürger ist. Der Rest wird hier auch sterben bzw. ihre restliche Zukunft in Österreich verbringen.</p>
<p>Wir müssen vernünftig sein und vor allem für das Interesse der Republik Österreich und die persönlichen, egoistischen Interessen und Profilierungen über die Türkei  bzw. TürkenInnen auf der Seite lassen. Die Zeiten sind vorbei. Die Parteien sind nicht mehr verfassungspatriotisch und brechen Dinge, die unmoralisch sind, wo mit der Zeit Verdorbenheit mit saurem Stinken in der Luft sich in Österreich streut. Riechen Sie das nicht? Tun Sie das bitte nicht. Das ist nicht gut.</p>
<p>Viele Menschen in Österreich aus der Türkei kritisieren seit über 25 Jahren den Einfluss des politisierten Glaubens auf angebliche Moscheen, Vereine und Bewegungen in Österreich, aus welchen die eigentlich reaktionären, klerikal-faschistischen antisäkularen Parteien und Sekten aus der Türkei kommen, die gegen die laizistische, moderne Republik Türkei und deren Verfassung über 50 Jahre eine Kampferfahrung mit der westlichen Hilfe haben.</p>
<p>Wir sprechen von über 450.000 Menschen in Österreich, die aus der Türkei stammen.</p>
<p>Viele sind integriert, beherrschen die deutsche Sprache sehr gut und sind auf der Straße nicht zu unterscheiden.</p>
<p>Diese modernen, einzigartigen Menschen, die aus einem Land namens Türkische Republik stammen, welche zum ersten Mal Laizismus in die Verfassung geschrieben und diesen auch lange Zeit erlebt haben, verstehen auf der anderen Seite besonders die Türkei-Politik der neuen ÖVP nicht.</p>
<p>Was sie nicht verstehen ist, dass die österreichische Regierung vorsätzlich und absichtlich die Türkei gleichsetzt mit der AKP und Erdogan Regierung, und mit ihrer Wortwahl nicht die Spreu vom Weizen trennt, weil die Mehrheit der Menschen in der Türkei nichts mit dieser Regierung zu tun haben wollen und sich in Geiselhaft befinden.</p>
<p>Dieses Türkei-Bashing unter dem Vorwand „wir kritisieren die AKP und Erdogan Regierung“ versteht auch die Mehrheit der Menschen aus der Türkei in Österreich deswegen nicht, weil diese Türkei-Kritik eigentlich eine <strong>antitürkische Türkenhass-Sprache subtil in sich beherbergt.</strong></p>
<p>Verwenden die PolitikerInnen diese Sprache um den Türkenhass (Anti-Türkismus) in Österreich andauernd frisch zu halten, damit niemand in Österreich ein türkisches mit Sympathie bzw. Barmherzig ein bisschen behandelt?</p>
<p>Der alte kulturelle Rassismus (Neorassismus) ist in den Köpfen und Seelen anscheinend bei manchen stecken geblieben aber Gottseidank nicht bei allen in Österreich. Man soll die gesamte farbige, türkische Gemeinde in Österreich als Mensch mit Würde, der auch sein Heimatland ohne Erdogan und AKP liebt, akzeptieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-2159 size-full" src="http://www.einspruch.at/wp-content/uploads/csm_Bildschirmfoto_2016-12-04_um_23.29.17_1b1957cfe5-1.png" sizes="(max-width: 449px) 100vw, 449px" srcset="https://einspruch.at/wp-content/uploads/csm_Bildschirmfoto_2016-12-04_um_23.29.17_1b1957cfe5-1.png 449w, https://einspruch.at/wp-content/uploads/csm_Bildschirmfoto_2016-12-04_um_23.29.17_1b1957cfe5-1-225x300.png 225w" alt="" width="449" height="600" /><br />
Sie wollen aber, dass alle Menschen in Österreich pauschal die Türken, die Türkei und ihren Glauben hassen. Das wollen manche österreichische PolitikerInnen unter dem Vorwand „wir kritisieren die Erdogan Regierung“. So wollen sie in ihrer Sprache die gesamte Türkei bestrafen und nützen jede Gelegenheit, um gegenüber der Türkei pauschal zu hetzen, obwohl in der Türkei die Mehrheit leidet und obwohl auch in Österreich die Mehrheit der TürkenInnen genauso leidet.</p>
<p>Österreich muss hier weder zwischen Türkei und Griechenland einseitig hetzen, sondern Brücken Bauen. Wir kritisieren AKP Erdogan Politik, aber auf der anderen Seite müssen wir schreiben:  Die EU ignoriert leider die regionalen und legalen Ansprüche und Rechte der Republik Türkei als Garant für die Unabhängigkeit der “Republik Zypern”, neben England und Griechenland, wie in dem London-Zürich-Abkommen von 1960 festgelegt ist. Die EU verliert damit ihre unabhängige Friedensmission und Stabilität als Exporteur! Die EU ignoriert leider die regionalen und legalen Ansprüche und Rechte der Republik Türkei als Garant für die Unabhängigkeit der “Republik Zypern”, neben England und Griechenland, wie in dem London-Zürich-Abkommen von 1960 festgelegt ist. Die EU verliert damit ihre unabhängige Friedensmission und Stabilität als Exporteur!</p>
<p>Wir wollen Frieden zwischen der Türkei und Griechenland. Die Türkei hat im 1. WK, wo Österreich und die Türkei Waffenbrüder waren, einen Befreiungskrieg gegenüber Griechenland, Frankreich, Russland England und Italien, mit Widerstand und Millionen von Toten geführt, der bis heute noch in dem kollektiven Gedächtnis ist. Hier muss österreichische Regierung nicht als Brandbeschleuniger sich auch nicht als neutrales Land in den Brand werfen. Tun Sie das bitte nicht. Das ist nicht gut!</p>
<p>Die österreichische PolitikerInnen reden von syrischen Flüchtlingen, wohingegen die Türkei, ob wir die AKP mögen oder nicht, mit Bundeskanzlerin Merkel einen <strong>EU- Türkei Flüchtlingsdeal</strong> gemacht hat. Ohne diesen Deal hätten wir in Österreich jetzt ca. 200.000-300.000 Flüchtlinge mehr. Durch diesen Flüchtlingsdeal hat die Türkei ca. 4-5 Millionen Flüchtlinge im Land, die jetzt in die EU und nach Österreich kommen wollen. Die vorherige österreichische Regierung (ÖVP-FPÖ) hat diesen Flüchtlingsdeal nicht verursacht, sondern damals diesen Deal zwischen EU-Türkei in der Innenpolitik, um Stimmen zu gewinnen, leider für sich ausgenützt.</p>
<p>Sie können vielleicht Wahlen gewinnen, aber sie verlieren Menschen, Länder in der Außenpolitik, die wir aus Wien schwer wieder gewinnen werden. Erdogan und AKP Regierung wird ein Ende haben. Aber die Beziehungen, Begegnungen und Wahrnehmungen zwischen Österreich und Türkei werden, wie in den letzten 500 Jahren, intensiv weitergehen. Schaden wir es nicht mehr bitte. Tun Sie das bitte nicht. Das ist nicht gut…</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2020/09/07/es-darf-zwischen-oesterreich-und-der-tuerkei-auch-keinen-krieg-der-worte-mehr-geben/">„Es darf zwischen Österreich und der Türkei auch keinen Krieg der Worte mehr geben“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<title>Unfug: Start eines Ambulanzjets des Gesundheitsministeriums aus Ankara zur Rettung eines österreichisch-türkischen Patienten in Wien?</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2020/08/16/unfug-start-eines-ambulanzjets-des-gesundheitsministeriums-aus-ankara-zur-rettung-eines-oesterreichisch-tuerkischen-patienten-in-wien/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Monika Schieler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Aug 2020 17:10:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unfug: Start eines Ambulanzjets des Gesundheitsministeriums aus Ankara zur Rettung eines österreichisch-türkischen&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2020/08/16/unfug-start-eines-ambulanzjets-des-gesundheitsministeriums-aus-ankara-zur-rettung-eines-oesterreichisch-tuerkischen-patienten-in-wien/">Unfug: Start eines Ambulanzjets des Gesundheitsministeriums aus Ankara zur Rettung eines österreichisch-türkischen Patienten in Wien?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Unfug: Start eines Ambulanzjets des Gesundheitsministeriums aus Ankara zur Rettung eines österreichisch-türkischen Patienten in Wien?</h2>
<p>Wien, 16.08.2020,  von Andreas Günes, Analyse</p>
<p>Der kranke Wiener Türke Emrah T., der in einem Wiener Krankenhaus an Lymphdrüsenkrebs erkrankt war, wurde laut TRT Haber vom türkischen Gesundheitsministerium mit einem Ambulanzjet vom Flughafen Schwechat nach Ankara gebracht.</p>
<p>Der Krebspatient Emrah Tuna, der in Wien nicht weiterbehandelt worden war, ist am Freitagabend vom türkischen Gesundheitsministerium mit einem Ambulanz ( laut dem Bericht TRT Nachricht 07.08.2020) Flugzeug nach Ankara überführt worden.</p>
<p><strong>Wiener Gesundheitsstadtrat Hacker überrascht: „Unfug“</strong></p>
<p class="entry-sub-title">Wiener Gesundheitsstadtrat Peter Hacker beantwortete vor Journalisten <strong>des Verbands der Auslandpresse in Wien </strong> am 7. Dezember 2020 verschiedene Fragen. Überrascht zeigte sich Stadtrat Hacker vom angeblichen Fall eines in Wien ansässigen Türken dem die Behandlung, von einem Wiener Krankenhaus abgewiesen worden sein soll, trotz eines <a href="https://www.yenivatan.at/oesterreich-testet-aber-nur-wenige-nehmen-teil/">austherapierten Lymphknotenkrebs und sagte das ist “ Unfug“.</a></p>
<p class="entry-sub-title"><a href="https://www.trtdeutsch.com/news-europa/turkei-schickt-ambulanzflugzeug-fur-turkischen-patienten-nach-osterreich-2497018">Laut TRT Deutsch</a> <strong><em>„Der Krebspatient Emrah Tuna (46) ist durch ein vom türkischen Gesundheitsministerium beauftragtem Ambulanzflugzeug von Österreich in die Türkei geflogen worden – weil er dort nicht weiterbehandelt worden war.“</em></strong></p>
<p>Auch die Zeitschrift <a href="http://einspruch.at/ein-krankenwagenflugzeugjet-aus-ankara-startete-fuer-einen-austro-tuerkischen-patienten-in-wien-um-ihn-zu-retten/">Einspruch</a> und viele in <a href="https://www.trthaber.com/haber/saglik/ambulans-ucak-avusturyadaki-turk-hasta-icin-havalandi-509073.html">türkischer Sprache</a> erscheinende <a href="https://www.avrupaninsesi.com/viyana-daki-turk-hastaya-saglik-bakanligi-yetisti-9892">Zeitungen</a>berichteten über die Rettungsaktion aus der Stadt Wien.</p>
<p>Hackers Sprecher teilte auf Anfrage mit, er könne sich nicht vorstellen, dass so etwas in Wien wirklich geschehe. In der Türkei war der Fall des seit Jahren in Wien lebenden E.H. als Rettungsaktion des Botschafters der Türkei in Wien dargestellt worden. Botschafter Ozan Ceyhun hatte den Mann mit einem türkischen Rettungsflugzeug nach Ankara bringen lassen, angeblich, weil er hier  in Stadt Wien nach einer Chemotherapie nicht weiter behandelt werden sollte.</p>
<p>Das Video Original Bericht( Türkisch) aus der TRT Bericht wo Botschafter Ozan Ceyhun sagt: „Wir können nicht stolzer auf unser Land Türkei sein“.</p>
<p><strong>Hier die Berichte und Quellen in deutscher Sprache</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="tie-fluid-width-video-wrapper"><iframe title="Türkei schickt Ambulanzflugzeug nach Österreich" src="https://www.youtube.com/embed/uomDZtpl3kw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen" data-mce-fragment="1"></iframe></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Das Krankenwagenflugzeugjet  aus Ankara startete für einen Austro-türkischen Patienten in Wien, um ihn zu retten</strong></p>
<p>Laut TRT Haber ist <strong>Emrah Tuna</strong>, bei dem in Wien, der Hauptstadt Österreichs, Lymphknotenkrebs in einem Wiener Krankenhaus diagnostiziert und nicht mehr behandelt wurde, konnte mit einem vom türkischen Gesundheitsministerium entsandten Krankenwagenflugzeugjet vom Flughafen Schwechat, nach Ankara gebracht.</p>
<p>Warum eine solche Show mit solchen Bildern, wo nicht einmal die Privatsphäre der Patientinnen und Patienten respektiert wird, so ein Skandalfoto, wie es der türkische Botschafter in Wien in den sozialen Medien geteilt hat, um zu zeigen, dass die Stadt Wien nicht in der Lage ist, einen Wiener türkischer Herkunft nicht oder nicht ausreichend zu behandeln und die AKP Türkei ihn aus Wien mit einer Jet-Ambulanz auf Kosten der türkischen Steuerzahlerinnen aus Ankara rettet? Sind diese Bilder, wo die Zunge des Patienten draußen ist und im Koma liegt, nicht respektlos gegenüber dem Patienten, der Familie gegenüber den Menschen in Österreich, die aus der Türkei stammen und vor allem gegenüber der Stadt Wien und der Republik Österreich? Man kann nicht nur alles ganz leise, ruhig und ohne solche Shows durchgehen, wenn der Fall so extrem ist und Respekt gegenüber der Stadt Wien und der Republik Österreich hat und Brücken bauen will, statt sie einzureißen, die man gerne unter den Teppich kehrt, damit kein diplomatischer Skandal entsteht.</p>
<p>Wir möchten Ihnen nun einen Bericht aus dem Türkischen ins Deutsche übersetzen.</p>
<p><strong>Quelle TRT HABER-ÜBERSETZT</strong></p>
<p>Emrah Tuna, 46, der seit Jahren in Wien wohnt aber ursprünglich aus Haymana, Ankara stammt, wurde wegen Lymphknotenkrebs in einem Krankenhaus in Wien behandelt. Da beschlossen wurde, die Behandlungsphasen im Wiener Krankenhaus nach einer Chemotherapie zu beenden, ohne zu versuchen ihn weiter zu behandeln, bat Tunas Familie ihre Heimat Türkei um Hilfe.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=uomDZtpl3kw&amp;feature=youtu.be">https://www.youtube.com/watch?v=uomDZtpl3kw&amp;feature=youtu.be</a></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2265 alignleft" src="http://www.einspruch.at/wp-content/uploads/8603121_0-149-1600-901-300x169.jpeg" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" srcset="https://einspruch.at/wp-content/uploads/8603121_0-149-1600-901-300x169.jpeg 300w, https://einspruch.at/wp-content/uploads/8603121_0-149-1600-901.jpeg 720w" alt="" width="580" height="327" /></p>
<p>Tuna wurde mit einem Krankenwagenflugzeug vom Gesundheitsministerium ins Ankara City Hospital gebracht. Der türkische Botschafter, Ozan Ceyhun und der türkische Generalkonsul Asip Kaya, der den Behandlungsprozess aufmerksam verfolgte und das Flugzeug vom Gesundheitsministerium der Türkischen Republik organisierte, schickten den Patienten mit dem Flugzeug vom Flughafen Wien Schwechat in die Türkei.</p>
<p><strong>Botschafter Ozan Ceyhun: „Wir können nicht stolzer auf unser Land sein“<br />
</strong></p>
<ul>
<li><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27321" src="https://www.yenivatan.at/wp-content/uploads/2020/12/Bildschirmfoto-2020-08-14-um-22.50.30-720x383.png" alt="" width="603" height="321" /><br />
In einem Gespräch mit TRT Deutsch (Türkisches Radio und Fernsehen in deutscher Sprache) sagte Botschafter Ceyhun laut TRT Haber: „Es ist das erste Mal, dass ein Patient aus Österreich in die Türkei verlegt wird. Unser Ambulanzflugzeug des Gesundheitsministeriums der Republik Türkei, das insgesamt vier Patienten aus Belgien, Deutschland und später aus Österreich aufgenommen hat, ist um 22.00 Uhr vom Flughafen Wien Schwechat in die Türkei gestartet. Türkische Ärzte betreuen unsere Patienten auch von Wien aus. Wir könnten nicht stolzer auf unser Land sein. In der Mutter der Not steht unser Staat allen unseren Mitbürgern auf Erden zur Verfügung. Gott segne unseren Staat.</p>
<h2>Kritik an Ozan Ceyhun</h2>
<p>Kritik am deutschen Ex-Grünen, dann Ex-SPD-Politiker, dann jetzt AKP-Politiker Ozan Ceyhun, der gerade auch mit AKP-Ticket ohne Erfahrung zum Botschafter in Wien ernannt wurde.<br />
Viele Menschen haben in den sozialen Medien folgende Bedenken und Fragen geäußert:<br />
&#8222;Die als billige Show an einer kranken Person bzw. das unschöne Bild aus Wien mit einer Person mit völlig entblößtem Gesicht im kranken Zustand, das der türkische Botschafter Ozan Ceyhun in Wien gezeigt hat, wurde als sehr bedenklich empfunden. Könnte man das nicht auch in Wien machen, so wie Botschafter Ozan Ceyhun die Stadt Wien und den kranken Emrah T. für seine Show missbraucht und über die sozialen Medien der türkischen Botschaft in Wien teilt?Der Start eines Ambulanzjets des Gesundheitsministeriums aus Ankara zur Rettung eines österreichisch-türkischen Patienten in Wien ist nicht nur skurril, sondern verbirgt eine Propaganda der AKP-Regierung gegenüber den Menschen im Ausland, die aus der Türkei stammen, damit sie bei den nächsten Wahlen im Ausland AKP wählen. Sie wird in mehreren europäischen Ländern durchgeführt, auch in Holland. Jetzt auch in Wien. Zum Fremdschämen wie die Türkische Republik und Ihre Ämter so missbraucht werden um Proganda für die AKP Partei zu machen. Wer zahlt alles. Alle BürgerInnen der Republik Türkei die auch nicht AKP oder seine Allianzen wählen, die dauernd bedroht werden wenn Sie nicht mitmachen. &#8222;</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2020/08/16/unfug-start-eines-ambulanzjets-des-gesundheitsministeriums-aus-ankara-zur-rettung-eines-oesterreichisch-tuerkischen-patienten-in-wien/">Unfug: Start eines Ambulanzjets des Gesundheitsministeriums aus Ankara zur Rettung eines österreichisch-türkischen Patienten in Wien?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<title>Auch in der Corona-Krise: Die Forderungen der TKG und AÖF gehen weiter!</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2020/04/07/auch-in-der-corona-krise-die-forderungen-der-tkg-und-aoef-gehen-weiter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Monika Schieler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2020 08:18:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch in der Corona-Krise: Die Forderungen der TKG und AÖF gehen weiter!&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2020/04/07/auch-in-der-corona-krise-die-forderungen-der-tkg-und-aoef-gehen-weiter/">Auch in der Corona-Krise: Die Forderungen der TKG und AÖF gehen weiter!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Auch in der Corona-Krise: Die Forderungen der TKG und AÖF gehen weiter!</h2>
<p>Wien- Aktuell kam es zu einer Videokonferenz mit der <strong>Frau Bundesministerin für Justiz Alma Zadic</strong>. Anlass war der offene Brief, den die<strong> Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG)</strong> und der<strong> Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)</strong> gemeinsam am 1. März – also noch <strong>vor der Coronakrise</strong> – an die Justizministerin und an die Bundesregierung gesendet haben.</p>
<p>Darin haben beide Vereine appelliert, mehr Verantwortung bei häuslicher Gewalt zu übernehmen und Morde sowie Mordversuche an Frauen* und Mädchen* zu verhindern. Vor der Coronakrise gab es bereits 6 Morde und 6 Mordversuche, mittlerweile haben die Mordversuche stark zugenommen (12 Mordversuche laut Medienberichte).</p>
<p><strong>Die Forderungen der TKG und AÖF</strong></p>
<p>Im offenen Brief waren viele Forderungen an die Justiz und die Regierung geknüpft, wie etwa endliche wirksame und effektive Maßnahmen zur Verhinderung von Frauenmorden und Gewalt an Frauen zu setzen, Frauen* ernster zu nehmen, wenn sie Anzeige erstatten, besonders gefährliche Täter rasch strafrechtlich zu verfolgen und zur Rechenschaft zu ziehen, die Anzeigeneinstellung zu reduzieren, lückenloser zu ermitteln, klare Richtlinien für Gefährlichkeitseinschätzungen und für U-Haftanträge zu erstellen. Die Coronakrise verschärft die Situation noch zusätzlich, die Anspannung in den Familien steigt, aber viele Verhandlungen werden verschoben oder ausgesetzt, Gefährder drängen trotz Ausgangsbeschränkungen und strengen Sicherheitsmaßnahmen das Besuchskontaktrecht ein, Frauen warten lange auf richterliche Beschlüsse wegen Kindesunterhaltsvorschüsse und vieles mehr.</p>
<p>Frau Rosa Logar GF von der Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie und Frau Mag.a Sonja Aziz, Rechtsanwältin, die auch an der Konferenz teilnahmen regten an, den Ausbau der Digitalisierung (wie im Regierungsprogramm angekündigt) voranzutreiben, sodass Anträge trotz eingeschränkten Gerichtsbetriebes bearbeitet werden und mehr Gerichtsverhandlungen über Videokonferenzen stattfinden können. Frau Logar fordert die Justiz  die Untersuchungshaft zu Verhängen, wenn es Haftgründe gibt, insbesondere wenn Täter bereits wiederholt Gewalt ausgeübt und gedroht haben die Frau und/oder die Kinder umzubringen. Enorm wichtig ist auch, dass die Polizei in jedem Fall einer Anzeige wegen Gewalt ein Betretungs- und Annäherungsverbot verhängt, auch bei Stalking und sexualisierter Gewalt gegen Kinder.</p>
<p><strong>Jede Gewalt gegen Frauen und Kinder ist für uns eine Tat zu viel</strong></p>
<p>Birol Kilic Obmann der TKG, dem die Bekämpfung der Gewalt an Frauen, insbesondere bei Migrantinnen, ein großes Anliegen ist, stellt immer wieder fest, dass diese Frauen verstärkt von häuslicher Gewalt betroffen sind weil sie weniger Perspektiven haben aus einer Gewaltbeziehung auszubrechen. Ohne hier zu verallgemeinern, jede Gewalt gegen Frauen und Kinder ist für uns eine Tat zu viel, egal welcher Abstammung. Ein weiterer Grund ist auch, dass sie von Behörden (Polizei und Justiz) oft weniger unterstützt werden, aufgrund von Sprachbarrieren oder wegen Unverständnis für kulturelle Situationen. <em>„Hier sollte die Bundesregierung, wie auch bei den Corona-Virus Informationen, häusliche Gewalt mit der emotionalen Sprache der Migrantinnen, sei es serbisch-kroatisch-bosnisch oder türkisch, versuchen, die Community zu erreichen. Die Kinder dieser Familien werden in Zukunft als Erwachsene Teil der österreichischen Gesellschaft sein und wir brauchen gesunde Bürger*innen, damit der Wert der freiheitlich demokratischen rechtsstaatlichen Grundordnung in Österreich geschätzt und geschützt wird“,</em> so Kilic.</p>
<p>Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) und der Verein AÖF ersuchen daher  um verpflichtende Schulungen auch für Jurist*innen, Anwält*innen, Staatsanwält*innen und Richter*innen einzuführen und für mehr Sensibilisierung bei Gewalt an Frauen, für ein besseres Verständnis für die Situation von Migrantinnen, von Traumatisierung, häuslicher Gewalt an Frauen und Täterstrategien und Manipulation von Gewalttätern. Darüber hinaus braucht es auch vermehrt geschulte Dolmetscher*innen, die über das spezifische Know How bei häuslicher Gewalt verfügen.</p>
<p><strong>Justizministerin Zadic nimmt die gesamten Appelle sehr ernst</strong></p>
<p>„Es bräuchte auch viel mehr ausgebildetes Personal mit mehrsprachigen Kenntnissen in den Männerberatungsstellen und bei Anti-Gewalttrainings, damit auch und Migranten und Männer allgemein mehr Verantwortung übernehmen für ihr gewalttätiges Verhalten. All das gehört zu Gewaltprävention. Frau Bundesministerin hat unsere Anliegen sehr ernst genommen und versprochen sich um unsere Anliegen Allgemein rasch zu kümmern. Vielen Dank.“ so die TKG und AÖF. ( Wien, 7.04.2020, Türkische Allgemeine)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2020/04/07/auch-in-der-corona-krise-die-forderungen-der-tkg-und-aoef-gehen-weiter/">Auch in der Corona-Krise: Die Forderungen der TKG und AÖF gehen weiter!</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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