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	<title>Europa Archive - tuerkische-allgemeine.de</title>
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	<description>Ihre Zeitung für Türkische News aus dem Deutschsprachigen Raum</description>
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		<title>Schülerproteste erschüttern Frankreich vor der Präsidentschaftswahl</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Oct 2026 18:58:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Paris,  20.10.2026 „Was in Frankreich als Protest an den Gymnasien begann, hat&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/10/20/schuelerproteste-erschuettern-frankreich-vor-der-praesidentschaftswahl/">Schülerproteste erschüttern Frankreich vor der Präsidentschaftswahl</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-pm-slice="1 1 []">Paris,  20.10.2026</p>
<p>„Was in Frankreich als Protest an den Gymnasien begann, hat sich inzwischen zu Massenprotesten gegen die steigenden Lebenshaltungskosten ausgeweitet. Die Wut der Jugendlichen, das harte Vorgehen der Polizei und die zunehmende politische Polarisierung bestimmen die öffentliche Debatte, während sich der Blick bereits auf die Präsidentschaftswahl 2027 richtet.“ Mit diesen Worten beschreibt der in Paris lebende Mediziner, leidenschaftliche Hobbyfotograf und wortgewandte Autor <strong>Prof. Dr. Mehmet Ömür</strong>  die aktuellen Entwicklungen in Frankreich. In seiner für das türkische Nachrichtenportal Odatv verfassten Analyse  ( hier in verkürzter Form) schildert er die Ereignisse in Paris aus seiner persönlichen Perspektive und beleuchtet deren gesellschaftliche und politische Hintergründe.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Paris zwischen Jugendprotesten, Polizeigewalt und dem Wahlkampf 2027</strong></h3>
<p>&#8222;Ich lebe in Paris. Was ich in Frankreich im vergangenen Monat erlebt habe, habe ich seit Jahren nicht gesehen: Im ganzen Land wurden Gymnasien blockiert, Jugendliche gingen auf die Straße. Am 17. Oktober demonstrierten Hunderttausende gegen die hohen Lebenshaltungskosten. Was mit konkreten Problemen an einer Schule begann, hat sich zu einer landesweiten Protestbewegung entwickelt, die inzwischen auch die Debatte über die Präsidentschaftswahl im kommenden Frühjahr prägt.</p>
<p><strong>Der Anfang in Créteil</strong></p>
<p>Am 17. September traten Lehrkräfte am Lycée Saint-Exupéry in Créteil, südöstlich von Paris, in den Streik. Für mehrere Fächer fehlte Personal. Vier Tage später blockierten Schülerinnen und Schüler den Schuleingang mit Müllcontainern, Tischen und Absperrungen. In Frankreich nennt man das einen „blocus“.</p>
<p>Die Forderungen waren zunächst ganz alltäglich: mehr Lehrkräfte, kleinere Klassen, ausreichend Tische und bessere Schulgebäude. Hinzu kam die Unzufriedenheit mit Parcoursup, dem umstrittenen Verfahren zur Vergabe von Studienplätzen. Über TikTok und Snapchat verbreiteten sich die Bilder der Blockade. Innerhalb einer Woche griffen die Proteste auf Hunderte Gymnasien über. Nach Angaben des Innenministeriums waren am 2. Oktober etwa 1.000 Schulen betroffen. An mehr als 560 fiel Unterricht aus, rund 400 blieben vollständig geschlossen. Bald schlossen sich Studierende an.</p>
<p><strong>Gewalt und eine härtere staatliche Reaktion</strong></p>
<p>Die Regierung bot zunächst Gespräche mit den Jugendlichen an. Doch mit der Ausweitung der Bewegung nahm auch die Gewalt zu. Am 1. Oktober kam es in mehreren Städten zu Bränden und Angriffen auf Schulleitungen. Mehr als 300 Polizisten und Gendarmen wurden verletzt. Premierminister Sébastien Lecornu machte unter Berufung auf Geheimdienstberichte die linke Partei La France Insoumise (LFI) und linksradikale Kreise mitverantwortlich. LFI wies die Vorwürfe als Verschwörungstheorie zurück.</p>
<p>Auch das Vorgehen der Polizei sorgte für Empörung. Am 5. Oktober verlor ein 15-jähriger Schüler in Lens eine Hand, nachdem ein von der Polizei eingesetzter Knallkörper in seiner Hand explodiert war. Innenminister Laurent Nuñez setzte die Verwendung solcher Sprengkörper bei Schülerprotesten daraufhin aus, ließ aber eine erneute Anwendung bei besonders schwerer städtischer Gewalt ausdrücklich offen.</p>
<p>Nach Angaben des Justizministeriums wurden seit Beginn der Bewegung rund 6.100 Menschen festgenommen, darunter zahlreiche Minderjährige. Bei den Ereignissen am 17. Oktober sollen zudem mehr als 1.400 Geschäfte geplündert worden sein.</p>
<p>Für viele Franzosen wecken diese Bilder Erinnerungen an Dezember 2018. Damals verbreitete sich ein Video aus Mantes-la-Jolie, auf dem etwa 150 Schüler mit den Händen hinter dem Kopf knieten, während ein Polizist sie als „brave Klasse“ bezeichnete. Gerade in den Vorstädten ist diese Szene bis heute nicht vergessen.</p>
<p>Die Regierung plant inzwischen ein Gesetz nach dem Grundsatz „Wer etwas kaputt macht, bezahlt“. Wer öffentliches Eigentum beschädigt, soll für den Schaden aufkommen; notfalls könnten Beträge von Familienleistungen abgezogen werden. Am 27. Oktober soll sich der Senat damit befassen.</p>
<p>Natürlich kann niemand akzeptieren, dass Schulen angezündet oder Lehrkräfte angegriffen werden. Ebenso wenig kann man hinnehmen, dass ein 15-Jähriger bei einem Polizeieinsatz eine Hand verliert. Zwischen diesen beiden Tatsachen steckt Frankreich gegenwärtig fest.</p>
<p><strong>Ein Protestaufruf verbreitet sich auf TikTok</strong></p>
<p>Während die Schulproteste anwuchsen, entstand im Internet eine zweite Mobilisierung. Bereits Anfang September kursierten auf TikTok Videos, die für den 17. Oktober zu Demonstrationen aufriefen. Zu sehen waren Bilder von Gelbwesten und Zapfsäulen, begleitet von der Aufforderung, nicht länger nur zu klagen, sondern auf die Straße zu gehen.</p>
<p>Nach Recherchen von Le Monde stammten die ersten Videos von einem jungen Nutzer ohne bekannte Verbindung zu einer politischen Organisation. Auslöser waren steigende Benzinpreise und die hohen Lebenshaltungskosten.</p>
<p>Anders als bei den Gelbwesten 2018, die sich vor allem über Facebook organisierten und Kreisverkehre in kleineren Städten besetzten, kamen diesmal mit künstlicher Intelligenz gestaltete Plakate, Animefiguren und kurze Videos mit düsterer Musik zum Einsatz. Die Protestbewegung spricht unverkennbar die Sprache einer jüngeren Generation.</p>
<p>Am 17. Oktober füllten sich tatsächlich die Straßen. Das Innenministerium zählte landesweit 550.000 Demonstrierende, die Organisatoren sprachen von 800.000. Allein in Paris nahmen 110.000 Menschen teil. Schüler, Studierende, ehemalige Gelbwesten, Gewerkschafter, Landwirte und Klimaaktivisten marschierten gemeinsam.</p>
<p>Der Tag endete allerdings erneut mit Gewalt. Nach Angaben des Premierministers wurden 1.200 Menschen festgenommen und 150 Polizisten und Gendarmen verletzt. In Saint-Étienne verlor ein 17-Jähriger ebenfalls durch einen Sprengkörper eine Hand.</p>
<p>Präsident Emmanuel Macron verurteilte die Gewalt, unterschied aber ausdrücklich zwischen friedlichen und berechtigten Forderungen einerseits und Zerstörung andererseits. Er rief Parteien und Gewerkschaften dazu auf, Gewalt klar zurückzuweisen. Über Frankreichs Zukunft müsse an den Wahlurnen und in friedlichen Debatten entschieden werden. Die Regierung bleibe gesprächsbereit, werde Rechtsverstöße jedoch nicht dulden.</p>
<p>Macron darf 2027 nicht erneut kandidieren. Seine Worte lassen sich deshalb auch als Versuch verstehen, das Land vor dem Ende seiner Präsidentschaft zusammenzuhalten. Ob die Jugendlichen ihm noch glauben, ist eine andere Frage.</p>
<p><strong>Eine jüngere Bewegung als 2018</strong></p>
<p>Die Gelbwesten von 2018 waren überwiegend Menschen mittleren Alters aus kleineren Städten und ländlichen Regionen, die für ihren Arbeitsweg auf das Auto angewiesen waren. Die heutigen Protestierenden sind deutlich jünger. Viele kommen aus ärmeren Vorstädten, in denen zahlreiche Familien eine Einwanderungsgeschichte haben.</p>
<p>Unter ihnen sind Jugendliche, die als Essens- oder Paketkuriere arbeiten und unmittelbar unter steigenden Benzinpreisen leiden. Forschende sehen hier eine Verbindung von sozialer Benachteiligung und Diskriminierung aufgrund der Herkunft.</p>
<p>Frankreich hat zudem eine lange Tradition erfolgreicher Schülerproteste. 1986 wurde nach Demonstrationen eine Hochschulreform zurückgezogen. 1990 folgte ein milliardenschweres Notprogramm für Gymnasien. 1994 musste die Regierung einen Arbeitsvertrag aufgeben, der niedrigere Löhne für junge Beschäftigte vorgesehen hatte.</p>
<p>Die heutige Generation kennt diese Geschichte. Sie organisiert sich allerdings zunehmend über eigene Koordinierungsgruppen und soziale Medien statt über die traditionellen Gewerkschaften.</p>
<p><strong>Die Präsidentschaftswahl rückt in den Mittelpunkt</strong></p>
<p>Am 18. April und 2. Mai 2027 wählt Frankreich einen neuen Präsidenten. Die Proteste sind längst Teil der politischen Auseinandersetzung.</p>
<p>Auf der Linken unterstützt Jean-Luc Mélenchon mit seiner Partei La France Insoumise die Jugendlichen besonders deutlich. Der Bürgermeister von Saint-Denis, Bally Bagayoko, stellte sich an Schultoren an ihre Seite. Mélenchon forderte Parteimitglieder auf, sich zwischen Polizei und Jugendliche zu stellen.</p>
<p>Der Sozialdemokrat Raphaël Glucksmann wurde nach einer Vorwahl am 11. Oktober zum Kandidaten seines Lagers bestimmt. Boris Vallaud, Vorsitzender der sozialistischen Parlamentsfraktion, kündigte einen Gesetzentwurf an, der besonders gefährliche Waffen bei Demonstrationen mit Minderjährigen verbieten soll. Die Linke möchte offenbar vermeiden, erneut zu spät auf eine gesellschaftliche Protestbewegung zu reagieren.</p>
<p>Für Rechte und politische Mitte steht dagegen vor allem die öffentliche Ordnung im Vordergrund. Bruno Retailleau von Les Républicains wirft LFI vor, Gewalt anzuheizen, und brachte sogar ein Verbot der Partei ins Gespräch. Die ehemaligen Premierminister Gabriel Attal und Édouard Philippe betonen ebenfalls die Autorität des Staates. Marine Le Pen und Éric Zemmour dürften die Ereignisse vor allem im Zusammenhang mit Sicherheit und Einwanderung behandeln.</p>
<p>Bei Wählern, die sich nach Ruhe und Ordnung sehnen, könnten solche Botschaften auf Zustimmung stoßen.</p>
<p><strong>Welche politischen Szenarien sind möglich?</strong></p>
<p>In Frankreich wird bereits intensiv über die möglichen Konstellationen der Stichwahl diskutiert. Eine davon wäre ein Duell zwischen Marine Le Pen und einem Kandidaten der politischen Mitte, etwa Philippe oder Attal. Dann würde sich zeigen, ob die sogenannte „republikanische Front“, mit der Wähler bisher Kandidaten der extremen Rechten verhinderten, noch einmal funktioniert.</p>
<p>Eine Stichwahl zwischen Le Pen und Mélenchon oder Glucksmann könnte die politische Polarisierung weiter verschärfen. Allerdings ist auch offen, ob die Jugendlichen, die heute auf der Straße stehen, im Frühjahr tatsächlich zur Wahl gehen werden.</p>
<p>Hinzu kommt die große Zahl möglicher Kandidaten. Teilen mehrere Bewerber die Stimmen ihrer politischen Lager untereinander auf, sind auch unerwartete Konstellationen denkbar.</p>
<p>Nach einer Umfrage möchten 65 Prozent der Befragten eine Stichwahl zwischen Le Pen und Mélenchon vermeiden. Ein linker Wähler bezeichnete ein solches Duell gegenüber dem Meinungsforschungsinstitut IFOP sogar als „politische Katastrophe vom Juni 1940“ – eine Anspielung auf Frankreichs militärischen Zusammenbruch gegen Nazi-Deutschland.</p>
<p>Die Angst vor einer solchen Konstellation könnte viele Franzosen dazu bringen, bereits im ersten Wahlgang nicht für ihren eigentlichen Wunschkandidaten zu stimmen, sondern für jemanden, dem sie bessere Chancen gegen den politischen Gegner zutrauen. Die Franzosen nennen das „vote utile“, die taktische Stimme.</p>
<p>Le Pen erreicht derzeit in Umfragen 33 bis 35 Prozent und liegt damit deutlich vor Mélenchon. Auch in Befragungen zu einer direkten Stichwahl zwischen beiden liegt sie vorn. Ihre eigene Kandidatur hängt allerdings weiterhin von der rechtlichen Entwicklung ihres Verfahrens ab.</p>
<p>Ich schreibe diese Zeilen am 19. Oktober 2026. Mein Eindruck aus Paris ist, dass sich etwas Grundsätzliches verändert hat. Was mit fehlenden Tischen, zu wenigen Lehrkräften und der Unzufriedenheit an einzelnen Gymnasien begann, ist zu einer breiten Wut über hohe Lebenshaltungskosten, soziale Ungleichheit und das Verhältnis zwischen Staat und Jugend geworden.</p>
<p>Der Staat reagiert darauf mit Gesprächsangeboten, aber auch mit Polizeieinsätzen und Tausenden Festnahmen. Die Jugendlichen wiederum haben erfahren, dass sie über soziale Medien Hunderttausende mobilisieren können, ohne auf die etablierten politischen Organisationen angewiesen zu sein.</p>
<p>Die Präsidentschaftswahl im kommenden Frühjahr wird deshalb nicht nur darüber entscheiden, wer künftig im Élysée-Palast sitzt. Sie wird auch zeigen, ob Frankreichs junge Generation und der Staat wieder miteinander ins Gespräch kommen können. (  Tansu Sarıtaylı -Türkische Allgemeine Foto-Creativ )</p>
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		<title>Gökçek-Familie investierte Millionen in Düsseldorf-Immobilien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 17:40:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wien, 28.08.2026 – Neue Enthüllungen um die Familie des ehemaligen Bürgermeisters von&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/28/goekcek-familie-investierte-millionen-in-duesseldorf-immobilien/">Gökçek-Familie investierte Millionen in Düsseldorf-Immobilien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wien, 28.08.2026 – Neue Enthüllungen um die Familie des ehemaligen Bürgermeisters von Ankara, Melih Gökçek, sorgen für Aufsehen: Offizielle Dokumente zeigen, dass die Familie signifikante Immobilieninvestitionen – insbesondere in Deutschland und Europa – getätigt hat. Nach Recherchen der Cumhuriyet-Zeitung erwarb die Gökçek-Familie in Düsseldorf ein Millionenobjekt über die eigens gegründete HAMAG Holding.</p>
<p class="article-subheading"><strong>HAMAG Holding und auffällige Kapitalbewegungen</strong></p>
<p>Journalist Murat Ağırel untersuchte vor Ort in Deutschland die Hintergründe. Demnach gründete Ahmet Gökçeks Ehefrau, Hülya Gökçek, mit Sitz in Köln und Düsseldorf die HAMAG Holding – der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von Hülya, Ahmet und Melih Ahmet Gökçek zusammen. Die 2022 gegründete Gesellschaft verfügte zum Start über ein Stammkapital von 30.000 Euro und keine eigenen Mitarbeiter oder nennenswerte Umsätze. In kurzer Zeit verzeichnete sie jedoch millionenschwere Kontobewegungen.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Kauf und Umnutzung eines Luxus-Objekts</strong></p>
<p>Laut offiziellen Papieren erwarb HAMAG Holding ein zwischen 3,85 und 4,5 Millionen Euro teures Gebäude im teuersten Teil Düsseldorfs. Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten wurde das Objekt – bestehend aus 15 bis 18 Wohneinheiten – zu einem Studentenwohnheim umgebaut. Es steht nun im Eigentum der Gökçek-Familie.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Auffällige Familienstruktur und neue Generation</strong></p>
<p>Ein weiteres Detail in der Firmenstruktur ist die Ernennung des 2003 geborenen Enkels, İbrahim Melih Gökçek, zum Geschäftsleiter, wodurch der Einfluss der nächsten Gökçek-Generation gestärkt wird.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Weitere Großinvestitionen und rechtliche Auseinandersetzungen</strong></p>
<p>Die Aktivitäten der Familie konzentrieren sich nicht allein auf dieses Objekt: Die HAMAG Holding plante laut Unterlagen auch den Kauf eines 8,5 Millionen Euro teuren Einkaufszentrums in Wilbert, etwa 40 bis 50 Kilometer von Düsseldorf entfernt. Nach Vertragsunterzeichnung wurde die Transaktion jedoch nicht vollzogen, woraufhin beide Parteien sich gegenseitig auf Schadensersatz verklagten. Zugleich führten die Gökçeks Verhandlungen in Luxemburg über den Zukauf des 280 Millionen Euro teuren Massen Shopping Center.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Diskrepanz zwischen Einnahmen und Investitionen</strong></p>
<p>Unterschiede zwischen den offiziell in der Türkei deklarierten Einkünften von Hülya Gökçek (über HL Yapı und AC Sportif İnşaat) und den Investitionen im Ausland werfen Fragen auf: Trotz angeblich null versteuerbarem Einkommen wurden hohe Summen über türkische Banken nach Deutschland transferiert und in Immobilien investiert.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Angriffe gegen den Berichterstatter Murat Ağırel</strong></p>
<p>Nach Publikation der Enthüllungen berichtete Journalist Murat Ağırel von einer massiven organisierten Troll-Kampagne gegen ihn in sozialen Netzwerken. „Die Trollangriffe haben begonnen&#8230; Gleiche Bilder, gleiche Fragen, gleiche Sätze werden nacheinander ausgespielt. Offenbar haben die heutigen Veröffentlichungen einige Leute schon vorab beunruhigt“, erklärte Ağırel und kündigte an, weitere Details und Belege zu Herkunft und Transfer des Vermögens ins Ausland öffentlich zu machen.</p>
<p>Quellen:<br />
<a href="https://www.youtube.com/live/NIvty1zdGws">https://www.youtube.com/live/NIvty1zdGws</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/28/goekcek-familie-investierte-millionen-in-duesseldorf-immobilien/">Gökçek-Familie investierte Millionen in Düsseldorf-Immobilien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<title>נעלמו בווינה, אותרו בארגנטינה: סוף בלתי צפוי לפרשה שהסעירה שתי מדינות</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2026 07:42:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>פרטים חדשים: הכספים שנאספו במימון המונים לאיתור האם ובתה יוחזרו לתורמים. והשאלה&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/15/%d7%a0%d7%a2%d7%9c%d7%9e%d7%95-%d7%91%d7%95%d7%95%d7%99%d7%a0%d7%94-%d7%90%d7%95%d7%aa%d7%a8%d7%95-%d7%91%d7%90%d7%a8%d7%92%d7%a0%d7%98%d7%99%d7%a0%d7%94-%d7%a1%d7%95%d7%a3-%d7%91%d7%9c%d7%aa%d7%99/">נעלמו בווינה, אותרו בארגנטינה: סוף בלתי צפוי לפרשה שהסעירה שתי מדינות</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1 class="mt-3 -mb-1 text-[1.375rem] font-bold" dir="rtl" data-sourcepos="1:1-1:72;0-71"></h1>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="3:1-3:152;73-224"><strong>פרטים חדשים: הכספים שנאספו במימון המונים לאיתור האם ובתה יוחזרו לתורמים. והשאלה שנותרה פתוחה — כיצד חצו השתיים כ-12 אלף קילומטרים מבלי שאותרו בדרך?</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="5:1-5:354;226-579">אם ובתה הישראליות, שנעלמו בווינה לפני כשבוע &#8222;בנסיבות מסתוריות&#8220;, אותרו בחיים בתוך אוטובוס בארגנטינה, בתום חיפוש בינלאומי שבו נטלו חלק מאות אנשי כוחות ביטחון. גורמי משטרה מסרו כי מדובר בהיעלמות שתוכננה מראש, כי השתיים עזבו מרצונן החופשי וכי לא נמצא כל חשד לפלילים. את השמועה בדבר &#8222;מעילה&#8220;, שאף הפילה את מניית הבנק שבו הועסקה האם, הכחישו הן הבנק והן המשפחה.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="7:1-7:351;581-931"><strong>וינה, 15.8.2026</strong> — הפרשה שתפסה במשך ימים את סדר היום בישראל ובאוסטריה, לוותה בפנייה פומבית של השגרירות ובצו איסור פרסום בישראל, והלכה והפכה כמעט ל&#8220;עניין ממלכתי&#8220; — הגיעה לסיומה באופן בלתי צפוי. מלי יהלומי, בת 50, ובתה ליאל, בת 23, שאיבדו קשר עם משפחתן ב-7 באוגוסט בווינה, אותרו כעבור שבעה ימים בבירת ארגנטינה, בואנוס איירס, בתוך אוטובוס בין-עירוני.</p>
<h2 class="mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" dir="rtl" data-sourcepos="9:1-9:20;933-952">&#8222;דאגנו לכן מאוד&#8220;</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="11:1-11:210;954-1163">משטרת ישראל פרסמה תיעוד של הרגע שבו אותרו השתיים. הקטע, שבו נציגי משטרת ישראל ואינטרפול עולים לאוטובוס ומציגים את עצמם בפני האם ובתה — שנראו מבולבלות אך בריאות ושלמות — עורר הד רב בישראל לאחר ימים של אי-ודאות.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="13:1-13:261;1165-1425">השוטר שעלה לאוטובוס פתח במילים: &#8222;שלום מלי, שלום ליאל. אני ולטר, נציג משטרת ישראל בדרום אמריקה, מאגף המודיעין&#8220;. הוא הוסיף: &#8222;אני רוצה לשאול אתכן כמה שאלות. דאגנו לכן מאוד&#8220;. על פי &#8222;טיימס אוף ישראל&#8220;, היו אלה ככל הנראה המילים הראשונות בעברית ששמעו השתיים מזה כשבוע.</p>
<h2 class="mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" dir="rtl" data-sourcepos="15:1-15:34;1427-1460">הכספים שנאספו לאיתורן — יוחזרו</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="17:1-17:548;1462-2009">עם איתורן צפו ועלו פרטים נוספים. לפי דיווח של &#8222;ג&#8217;רוזלם פוסט&#8220;, בהתבסס על N12, מסרה המשפחה כי הכספים שנאספו בקמפיין מימון המונים לאיתור השתיים יוחזרו לתורמים. המשפחה הביעה הקלה רבה על שנמצאו בחיים, אך ציינה כי &#8222;נותרו שאלות פתוחות&#8220; וקראה לגורמי הביטחון להמשיך ולבחון את כלל התרחישים. על פי גורמי משטרה, לאם ולבת — תושבות אזור מודיעין — היו חובות כספיים; השתיים רכשו מכשירי טלפון נפרדים והשתדלו לטשטש את עקבותיהן, בין היתר באמצעות הצגת נתוני מיקום כאילו שהו בקרבת התחנה המרכזית בווינה. משטרת ישראל שבה והדגישה כי לא נמצא בפרשה כל חשד לפלילים או לטרור.</p>
<h2 class="mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" dir="rtl" data-sourcepos="19:1-19:25;2011-2035">&#8222;זה אינו אירוע פלילי&#8220;</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="21:1-21:211;2037-2247">גורם המקורב למשטרת ישראל תיאר ל&#8220;ישראל היום&#8220; את פרטי המבצע: &#8222;עקבנו אחר מסלולן והצלחנו להגיע לאוטובוס שבו נסעו&#8220;. אותו גורם הדגיש כי תמונת המצב הייתה ברורה כמעט מלכתחילה: &#8222;זה אינו אירוע פלילי, ואין כל עילה למעצר&#8220;.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="23:1-23:302;2249-2550">גם בהודעה הרשמית של משטרת ישראל שורטטה תמונה דומה: נמסר כי השתיים עזבו את המדינה מרצונן, כי חייהן אינם בסכנה וכי אין נגדן כל חשד פלילי. לאחר תשאול קצר שוחררו השתיים, והמשטרה ציינה כי לא הייתה עילה חוקית לעכבן. לפי דיווח של &#8222;הארץ&#8220;, שהתבסס על מקור משטרתי, עזבו האם ובתה את ישראל כדי &#8222;להתחיל חיים חדשים&#8220;.</p>
<h2 class="mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" dir="rtl" data-sourcepos="25:1-25:37;2552-2588">עקבות מזויפים, נתוני מיקום שנמחקו</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="27:1-27:294;2590-2883">מה שהפך את הפרשה במשך ימים ל&#8220;תעלומה&#8220; היו העקבות שהשאירו השתיים. לפי גורם בכיר במשטרת ישראל, ניסו האם ובתה ליצור רושם כאילו הן עדיין שוהות בווינה: הן צילמו סרטונים בעיר ושלחו אותם למשפחתן רק לאחר שכבר עברו למדינה אחרת. אותו גורם ציין כי המסקנה שההיעלמות תוכננה מראש התגבשה בשלב מוקדם של החקירה.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="29:1-29:265;2885-3149">לפי דיווח ב-ynet, בחנה המשטרה גם אינדיקציה לכך שנתוני מיקום נמחקו ממכשירי הטלפון ימים אחדים לפני ההיעלמות, וכי ייתכן שהשתיים הצטיידו בסכום מזומן משמעותי. בחקירה, שנטלו בה חלק כ-300 אנשי כוחות ביטחון ושנוהלה ממרכזי פיקוד בישראל ומחוצה לה, בוצעו &#8222;מאות פעולות חקירה&#8220;.</p>
<h2 class="mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" dir="rtl" data-sourcepos="31:1-31:35;3151-3185">השמועה שזעזעה את הבנק — והוכחשה</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="33:1-33:296;3187-3482">הממד שזכה לתשומת הלב הרבה ביותר היה הכספי. העובדה שהחקירה נוהלה בידי היחידה לחקירות פשיעה כלכלית (יאל&#8220;כ) שבלהב 433, לצד צו איסור הפרסום שהוטל, הציתו ברשתות החברתיות שמועה בדבר &#8222;מעילה&#8220; הקשורה לבנק ירושלים, שבו הועסקה מלי יהלומי. השמועות הפילו את מניית הבנק בשיעור של יותר מ-12 אחוזים תוך זמן קצר.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="35:1-35:375;3484-3858">ואולם, טענות אלה הוכחשו נחרצות הן בידי הבנק והן בידי המשפחה. הבנק מסר כי בבדיקה שערך לא נמצאו כל אי-סדרים בכספיו, בנכסיו או בחשבונות לקוחותיו. בהודעה ששיגר יו&#8220;ר הבנק, יאיר קפלן, לעובדים, הודגש כי מלבד העובדה שיהלומי היא עובדת הבנק — לא נמצא כל קשר בין הפרשה לבין המוסד הפיננסי. גם לפי המשפחה, לא נרשמה כל פעילות חריגה בחשבונותיהן של השתיים, והעסקה האחרונה בוצעה ב-3 באוגוסט.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="37:1-37:157;3860-4016">מנגד, גורם משטרתי מסר לאתר Matzav כי לשתיים היו חובות שהצטברו, וכי ייתכן שבשל כך עזבו את ישראל. הערכה זו, הנפרדת מטענת המעילה, נותרה בגדר הערכה בלתי מאומתת.</p>
<h2 class="mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" dir="rtl" data-sourcepos="39:1-39:24;4018-4041">מסלול הבריחה מאירופה</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="41:1-41:356;4043-4398">העיתון האוסטרי &#8222;קרונן צייטונג&#8220; (&#8222;קרונה&#8220;) דיווח כי האם ובתה חצו את הגבול מאוסטריה לגרמניה, ומשם עזבו את אירופה בטיסה — ככל הנראה לדרום אמריקה. &#8222;קרונה&#8220; אף מסר, &#8222;על פי שמועות&#8220;, כי בת ה-50 היא בנקאית וכי ייתכן שהייתה מעורבת בשערורייה פיננסית — אך הציג זאת כשמועה ולא כמידע מבוסס. בהמשך דיווחו התקשורת הישראלית ו&#8220;בילד&#8220; הגרמני כי הטענה הוכחשה בידי הבנק והמשפחה.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="43:1-43:142;4400-4541">גם משטרת אוסטריה אישרה בערב שישי כי שתי הנשים הישראליות עזבו את המדינה מרצונן, ומסרה כי על פי תמונת החקירה הנוכחית אין כל סימן לעבירת אלימות.</p>
<h2 class="mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" dir="rtl" data-sourcepos="45:1-45:15;4543-4557">דברי המשפחה</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="47:1-47:143;4559-4701">לאחר איתורן מסרה משפחת יהלומי הודעה קצרה. לפי אתר Matzav, נמסר מטעם המשפחה כי &#8222;מעל לכול, המשפחה חשה הקלה עצומה על שמלי וליאל אותרו והן בחיים&#8220;.</p>
<h2 class="mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" dir="rtl" data-sourcepos="49:1-49:56;4703-4758">השאלות שנותרו: כיצד לא אותרו לאורך 12 אלף קילומטרים?</h2>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="51:1-51:138;4760-4897">איתורן של האם ובתה בבואנוס איירס, במרחק של כ-12 אלף קילומטרים מווינה, מותיר סימני שאלה. כעיתון, אנו מבקשים למנות את הנקודות המצפות למענה:</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="53:1-53:243;4899-5141">בעוד חיפוש בינלאומי מתנהל והפרשה עומדת ימים אחדים בכותרות ברחבי העולם — כיצד הצליחו שתי נשים לעבור מאירופה לדרום אמריקה מבלי שנעצרו באף נקודה? האם בשדות התעופה, במעברי הגבול ובקווי הרכבת והאוטובוס לא עלתה ולו התרעה אחת, על אף היקפו של החיפוש?</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="55:1-55:360;5143-5502">משטרת ישראל הציגה את המבצע כ&#8220;הוכחה ליכולתה לפעול בכל מקום בעולם&#8220;. אך האם התוצאה היא באמת הישג של מדינה אחת בלבד? בהודעתה שלה הודתה המשטרה לתרומתם של יורופול ושל גופי ביטחון רבים; לאוטובוס שבו נמצאו השתיים עלו לצד נציגי ישראל גם נציגי אינטרפול; והמידע הראשוני הועבר דרך הרשויות המקומיות ומשרד החוץ הישראלי. האין זו, אפוא, עבודה משותפת של רשת משטרתית בינלאומית?</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="57:1-57:184;5504-5687">מהי עלותו של מבצע שבו הוזכר אף שמו של המוסד וגויסו בו מאות אנשי כוחות ביטחון — והאם המשאבים הופנו למקום הנכון? כיצד תשפיע ההודעה על החזרת כספי התרומות על אמון הציבור בהתנהלות הרשויות?</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal" dir="rtl" data-sourcepos="59:1-59:191;5689-5879">ואולי החשוב מכול: הפעם לא עמדה מאחורי הדברים עבירה, אלא היעלמות מרצון — והסיפור הסתיים בכי טוב. אך מה יקרה מחר, אם יתרחש חטיפה או פשע של ממש? האם גם אז, עם אותם פערי בקרה, נזכה לסוף טוב כזה?</p>
<h2 class="mt-3 -mb-1 text-[1.125rem] font-bold" dir="rtl" data-sourcepos="61:1-61:14;5881-5894">כרונולוגיה</h2>
<ul class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-disc flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3 print:block print:space-y-1" dir="rtl" data-sourcepos="63:1-67:100;5896-6401">
<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2" data-sourcepos="63:1-63:129;5896-6024"><strong>7 באוגוסט (שישי):</strong> האם ובתה הגיעו ברכבת מפראג לווינה; ההודעה האחרונה למשפחה נשלחה לפני כניסת השבת, ולאחר מכן כובו הטלפונים.</li>
<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2" data-sourcepos="64:1-64:113;6025-6137"><strong>8 באוגוסט (שבת):</strong> בסביבות השעה 09:30 נקלט אות אחרון מהטלפונים בקרבת התחנה המרכזית בווינה, ומאז אבדו העקבות.</li>
<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2" data-sourcepos="65:1-65:100;6138-6237"><strong>11 באוגוסט (שלישי):</strong> השתיים לא עלו על טיסת החזרה המתוכננת מפראג לתל אביב; מושביהן נותרו ריקים.</li>
<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2" data-sourcepos="66:1-66:64;6238-6301"><strong>13 באוגוסט (רביעי):</strong> שגרירות ישראל פנתה לציבור בבקשת עזרה.</li>
<li class="font-claude-response-body whitespace-normal break-words pl-2" data-sourcepos="67:1-67:100;6302-6401"><strong>14 באוגוסט:</strong> בישראל הוטל צו איסור פרסום; באותו יום אותרו האם ובתה בבואנוס איירס, בתוך אוטובוס.</li>
</ul>
<p><a href="https://www.mako.co.il/breaking_news-2026/m08_w03/shorts-9aedc69ecd100a1027.htm">https://www.mako.co.il/breaking_news-2026/m08_w03/shorts-9aedc69ecd100a1027.htm</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/15/%d7%a0%d7%a2%d7%9c%d7%9e%d7%95-%d7%91%d7%95%d7%95%d7%99%d7%a0%d7%94-%d7%90%d7%95%d7%aa%d7%a8%d7%95-%d7%91%d7%90%d7%a8%d7%92%d7%a0%d7%98%d7%99%d7%a0%d7%94-%d7%a1%d7%95%d7%a3-%d7%91%d7%9c%d7%aa%d7%99/">נעלמו בווינה, אותרו בארגנטינה: סוף בלתי צפוי לפרשה שהסעירה שתי מדינות</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/15/%d7%a0%d7%a2%d7%9c%d7%9e%d7%95-%d7%91%d7%95%d7%95%d7%99%d7%a0%d7%94-%d7%90%d7%95%d7%aa%d7%a8%d7%95-%d7%91%d7%90%d7%a8%d7%92%d7%a0%d7%98%d7%99%d7%a0%d7%94-%d7%a1%d7%95%d7%a3-%d7%91%d7%9c%d7%aa%d7%99/feed/</wfw:commentRss>
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		<item>
		<title>Ein österreichischer Verleger mit türkischen Wurzeln bringt österreichische Erinnerungsgeschichte ins Parlament</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/07/08/ein-oesterreichischer-verleger-mit-tuerkischen-wurzeln-bringt-oesterreichische-erinnerungsgeschichte-ins-parlament/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jul 2026 06:48:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Buch „Die Heimat in der Schultasche“ wurde in den Sonderbereich „Altösterreich“&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/07/08/ein-oesterreichischer-verleger-mit-tuerkischen-wurzeln-bringt-oesterreichische-erinnerungsgeschichte-ins-parlament/">Ein österreichischer Verleger mit türkischen Wurzeln bringt österreichische Erinnerungsgeschichte ins Parlament</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Das Buch „Die Heimat in der Schultasche“ wurde in den Sonderbereich „Altösterreich“ der Parlamentsbibliothek aufgenommen. Die Graphic Novel erzählt eine wahre Fluchtgeschichte aus der Perspektive eines Kindes – und erinnert daran, wie Krieg, Vertreibung und Neubeginn die österreichische Nachkriegsgeschichte bis heute prägen.</h4>
<p><strong>Wien, 08.07.2026</strong> – Das 2023 im Wiener Neue Welt Verlag erschienene Buch „Die Heimat in der Schultasche“ wurde in den Sonderbereich „Altösterreich“ der Bibliothek des Österreichischen Parlaments aufgenommen. Der Direktor der Parlamentsbibliothek, <strong>Mag. Harald Böck,</strong> empfing Vertreter des Verlags gemeinsam mit dem Autor, Historiker und Publizisten Christoph Bathelt, der die Geschichte seiner eigenen Familie dokumentiert hat, sowie dessen Mutter. Ebenfalls anwesend war der Verleger des Buches und CEO des Neue Welt Verlags, der Publizist Birol Kılıç. Böck gab dabei auch einen kurzen Überblick über die Parlamentsbibliothek und stellte das Werk persönlich in den Ausstellungsbereich.</p>
<p>Die Programmphilosophie des Neue Welt Verlags wird auf der Webseite als österreichisch beschrieben, aber stets mit dem Blick über die Grenzen hinaus in die „Neue Welt“. Genau in diesem Sinne steht auch dieses Buch: Es erzählt eine österreichische und mitteleuropäische Geschichte, öffnet sie aber zugleich für eine breitere europäische und menschliche Perspektive.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-2102 size-full entered litespeed-loading" src="https://neueweltverlag.at/wp-content/uploads/2026/07/Bildschirmfoto-2025-03-24-um-16.58.37.png" alt="" width="1648" height="1738" data-lazyloaded="1" data-ll-status="loading" /></p>
<p><strong>Eine Graphic Novel über ein Kriegskind</strong></p>
<p>Bei dem Buch handelt es sich um eine Graphic Novel, die auf einer wahren Flucht- und Vertreibungsgeschichte beruht. Im Mittelpunkt steht <strong>Heinz Herwig Bathelt,</strong> der am Ende des Zweiten Weltkriegs als sechsjähriges Kind aus Schlesien nach Österreich kam. Die Geschichte wird aus der Perspektive eines Kindes erzählt und macht erfahrbar, was Krieg, Heimatverlust, Angst, Unsicherheit und Entwurzelung für jene bedeuteten, die als Kinder keine Entscheidung über ihr Schicksal treffen konnten und dennoch die Folgen der großen politischen Katastrophen Europas tragen mussten.</p>
<p><strong>„Altösterreich“ als historischer Erinnerungsraum</strong></p>
<p>Dass dieses Buch in der Parlamentsbibliothek im Sonderbereich<strong> „Altösterreich“</strong> Platz findet, ist mehr als die bloße Aufnahme eines einzelnen Titels in eine Sammlung. Es berührt einen größeren historischen Zusammenhang: die Erinnerung an das alte Österreich, an die ehemalige Habsburgermonarchie, an die nach dem Zerfall alter Ordnungen entstandenen Brüche, an Krieg, Zerstörung, Flucht, Vertreibung und an jene Menschen, die nach 1945 ihre Heimat verloren, in Österreich eine neue Heimat fanden, obwohl sie dort lange nicht willkommen waren. In diesem Zusammenhang wird „Die Heimat in der Schultasche“ zu einem Werk, das nicht nur eine Familiengeschichte erzählt, sondern ein Stück europäischer Erfahrungsgeschichte sichtbar macht.</p>
<p><strong>Der Begriff „Altösterreich“</strong></p>
<p>Der Begriff „Altösterreich“ verweist auf eine historische Welt, die nach dem Ersten Weltkrieg politisch zerbrach, deren kulturelle, familiäre und biografische Spuren aber bis heute in vielen Lebensgeschichten fortwirken. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Millionen Menschen aus Regionen Mittel- und Osteuropas vertrieben oder mussten fliehen. Viele von ihnen kamen nach Österreich. Unter ihnen befanden sich Menschen, deren Familiengeschichten mit dem alten Österreich, mit der Habsburgermonarchie, mit Schlesien, Böhmen, Mähren, der Bukowina, Galizien oder anderen Regionen des einstigen mitteleuropäischen Raumes verbunden waren.</p>
<p><strong>Das Parlament als Ort demokratischer Erinnerung</strong></p>
<p>Die Aufnahme eines solchen Buches in die Bibliothek des Österreichischen Parlaments ist daher auch erinnerungspolitisch von Bedeutung. Das Parlament ist nicht nur ein Ort der Gesetzgebung. Es ist auch ein Ort des demokratischen Gedächtnisses. Dort wird sichtbar, welche Themen eine Republik als Teil ihrer historischen Verantwortung versteht. Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg gehören zu diesen Themen. Sie betreffen nicht nur Statistiken, Grenzverschiebungen oder politische Abkommen, sondern konkrete Menschen, Familien, Kinder und Biografien.</p>
<p><strong>Erinnerung ohne Hass</strong></p>
<p>„Die Heimat in der Schultasche“ nähert sich diesem Thema nicht mit einer Sprache der Anklage, der Verbitterung oder der Rache. Das Buch erzählt von Schmerz, Verlust und Armut, aber es verwandelt diese Erfahrung nicht in Hass. Gerade darin liegt seine besondere Stärke. Es zeigt, dass Erinnerung nicht spalten muss. Erinnerung kann auch verbinden, wenn sie menschliches Leid ernst nimmt und zugleich den Willen zur Versöhnung bewahrt.</p>
<p><strong>Die Heimat in der Schultasche</strong></p>
<p>Der Titel des Buches ist dabei programmatisch. <strong>Die Heimat passt nicht wirklich in eine Schultasche.</strong> <strong>Und doch trägt ein Kind, das aus seiner Welt herausgerissen wird, Reste dieser Heimat mit sich:</strong> Erinnerungen, Bilder, Gerüche, Ängste, einzelne Gegenstände, Bruchstücke von Sprache und Familie. Die Schultasche wird so zu einem Symbol für eine verlorene Kindheit und für den Versuch, in einer neuen Umgebung weiterzuleben. Das Buch macht diese Erfahrung in einer Form zugänglich, die auch junge Leserinnen und Leser erreichen kann.</p>
<p><strong>Frauen und Kinder als Opfer von Krieg und Gewalt</strong></p>
<p>Der Neue Welt Verlag beschreibt das Werk als eine wahre Fluchtgeschichte am Ende des Zweiten Weltkriegs. Frauen und Kinder seien oft die hilflosesten Opfer von Krieg und Gewalt. Diese Feststellung bildet den humanitären Kern des Projekts. Fast täglich sehen Menschen heute in den Medien Bilder von Kriegen, Vertreibungen und zerstörten Lebenswelten. Der Krieg im ehemaligen Jugoslawien in den 1990er-Jahren und der aktuelle Krieg in der Ukraine oder anderen Ländern haben erneut gezeigt, dass Flucht und Heimatverlust keine fernen historischen Begriffe sind. Sie können jederzeit auch in unmittelbarer europäischer Nachbarschaft Realität werden.</p>
<p><strong>Das lange Schweigen über Vertreibung</strong></p>
<p>Gleichzeitig erinnert das Buch daran, dass auch Deutschland und Österreich selbst in großem Ausmaß von Flucht und Vertreibung betroffen waren. Millionen deutschsprachige Menschen verloren nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat. In vielen Familien blieb diese Erfahrung lange unausgesprochen. Trauerarbeit, Traumabewältigung und eine breitere öffentliche Beschäftigung mit den sogenannten Kriegskindern setzten vielerorts erst spät ein. Gerade deshalb kommt Werken, die diese Erfahrungen verständlich, empathisch und ohne ideologische Verhärtung erzählen, eine besondere Bedeutung zu.</p>
<p><strong>Ein schwieriges Thema in zugänglicher Form</strong></p>
<p>Die Entscheidung, die Geschichte von <strong>Heinz Herwig Bathelt</strong> als Graphic Novel zu erzählen, ist ebenfalls bemerkenswert. Umfangreiche wissenschaftliche Werke über Flucht, Vertreibung und Kriegskinder sind wichtig, erreichen aber oft nur ein spezialisiertes Publikum. Eine Graphic Novel kann einen anderen Zugang eröffnen. Sie verbindet Text und Bild, historische Erfahrung und emotionale Anschaulichkeit. Sie kann jungen Menschen einen Einstieg in ein schwieriges Thema ermöglichen, ohne die Schwere des Stoffes zu verharmlosen.</p>
<p><strong>Der Autor Christoph Bathelt über seinen Vater Heinz Herwig Bathelt</strong></p>
<p>Der Autor, Historiker und Publizist <strong>Christoph Bathel</strong>t, der die Geschichte seines Vaters dokumentiert hat, beschreibt die Bedeutung des Projekts mit persönlichen Worten. Das Trauma der Flucht und die darauffolgende arme Kindheit hätten seinen Vater <strong>Heinz Herwig Bathelt </strong> tief geprägt, ihn aber nie verbittert oder verhärtet. Die Erfahrungen seines Vaters bestätigten für ihn ein Wort <strong>Viktor Frankls,</strong> wonach es nur zwei menschliche „Rassen“ gebe: die „Rasse“ der anständigen Menschen und die „Rasse“ der unanständigen Menschen.</p>
<p>Bathelt betont, er sei froh, dass der Neue Welt Verlag und sein Freund Birol Kılıç diese Absicht verstanden und das Buch veröffentlicht hätten, weil es das Verbindende und damit Versöhnende dokumentiere. Das Buch könne auch für heutige Migrantinnen und Migranten ein Tor sein, um sich besser mit den Empfindlichkeiten ihrer neuen Heimat auseinanderzusetzen, wenn sie verstehen, wie diese Gesellschaft entstanden ist.</p>
<p><strong>Brücke zur Gegenwart</strong></p>
<p>Diese Aussage verweist auf eine zweite Ebene des Buches. Es geht nicht nur um die Vergangenheit der Vertriebenen nach 1945. Es geht auch um die Frage, wie heutige Gesellschaften mit Erinnerung umgehen. Wer selbst eine Migrationsgeschichte hat oder aus einer Familie stammt, die Vertreibung, Flucht, Krieg oder Entwurzelung erlebt hat, kann in solchen historischen Erfahrungen Anknüpfungspunkte finden. Die Geschichte der Heimatvertriebenen ist daher nicht nur eine Geschichte der Vergangenheit. Sie kann auch helfen, heutige Debatten über Zugehörigkeit, Integration, Heimat und Verantwortung differenzierter zu führen.</p>
<p><strong>Neue Welt Verlag: Österreichisch mit Blick in die „Neue Welt“</strong></p>
<p>Der Verleger Birol Kılıç beschreibt die Programmphilosophie des Neue Welt Verlags als österreichisch, aber zugleich offen für den Blick über Grenzen hinaus. Der Verlag wolle seit vielen Jahren Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Generationen bauen – mit Humanismus, Friedensverständnis und Empathie. Mit diesem Projekt sei nicht nur formal etwas Neues geschaffen worden. Es sei auch ein Thema gewählt worden, das die Vergangenheit des europäischen Kontinents bis heute präge.</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-2108 aligncenter entered litespeed-loading" src="https://neueweltverlag.at/wp-content/uploads/2026/07/Bildschirmfoto-2026-07-07-um-20.56.06-936x1024.jpeg" alt="" width="417" height="456" data-lazyloaded="1" data-ll-status="loading" /></p>
<p><strong>Europäische Fluchtgeschichten</strong></p>
<p>Kılıç verweist in diesem Zusammenhang auch auf andere Flucht- und Vertreibungserfahrungen in Europa. Er habe viele Geschichten von Türken, Albanern und Bosniaken gehört, die vom Balkan vertrieben wurden und in die Türkei geflüchtet waren, sowie von Menschen, die vor und nach dem Ersten Weltkrieg durch Gewalt, Massaker und politische Umbrüche ihr Hab und Gut verloren hätten. Österreich, Ungarn und Deutschland waren im Ersten Weltkrieg Waffenbrüder. Auch die Erfahrungen von Bosniaken, die aus Bosnien flohen, und von Menschen aus dem Kosovo, die seit den 1990er-Jahren als Flüchtlinge nach Wien und Österreich kamen, sich hier ein neues Leben aufbauten und integrierten, seien Teil einer europäischen Erinnerung, die dokumentiert werden müsse.</p>
<p>Damit spannt das Buch einen Bogen zwischen verschiedenen historischen Erfahrungen von Flucht und Vertreibung. Die Geschichte eines schlesischen Kindes am Ende des Zweiten Weltkriegs steht nicht isoliert. Sie verweist auf ein Grundthema Europas: Menschen verlieren ihre Heimat durch Krieg, Nationalismus, Gewalt, Zusammenbruch von Staaten und politische Radikalisierung. Manche schaffen es, in einer neuen Umgebung Fuß zu fassen. Andere bleiben ein Leben lang von Verlust und Trauma geprägt. Eine demokratische Erinnerungskultur muss diese Erfahrungen ernst nehmen, ohne sie gegeneinander auszuspielen.</p>
<p><strong>Frieden als Grundhaltung: „Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt“</strong></p>
<p>In der Stellungnahme des Verlegers wird auch der Friedensgedanke ausdrücklich betont. Kılıç verweist auf Mustafa Kemal Atatürks Grundsatz „Frieden in der Heimat, Frieden in der Welt“ und auf die Überzeugung, dass Krieg nur dann legitim sein könne, wenn er der Verteidigung des Vaterlandes diene. Daraus leitet er eine klare Haltung ab: Europa, Österreich und die Welt bräuchten eine Kultur des Friedens, der Wachsamkeit und der demokratischen Verantwortung. Für die freiheitlich-demokratische <span class="s1">säkulare  </span>Grundordnung des Rechtsstaates müsse man jeden Tag eintreten.</p>
<p><strong>Eine typische und zugleich außergewöhnliche Geschichte</strong></p>
<p>Die Geschichte von <strong>Heinz H. Bathelt</strong> ist nach Angaben des Verlags einerseits typisch für viele Menschen seiner Generation, andererseits aber wegen seiner genauen Beobachtungsgabe und zahlreicher überraschender Details außergewöhnlich. Illustriert wurde das Buch von der slowakischen Grafikerin <strong>Klára Štefanovičová.</strong> Es erschien im DIN-A4-Format, als Softcover, und umfasst 32 farbige Seiten.</p>
<p><strong>Österreichische Erinnerungsgeschichte</strong></p>
<p>Ein österreichischer Verleger mit türkischen Wurzeln publiziert österreichische Erinnerungsgeschichte. Das ist für den Neue Welt Verlag kein Einzelfall. Der Verlag hat sich bereits in früheren Publikationen mit historischen Verbindungslinien zwischen Österreich, Europa und der Türkei beschäftigt. Dazu zählen unter anderem das gemeinsam mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften herausgegebene Werk <a href="https://neueweltverlag.at/buchpraesentation-orient-okzident-das-neue-buch-des-neue-welt-verlag/">„Orient und Okzident – 500 Jahre Erinnerungen und Wahrnehmungen“,</a> Publikationen zu dem bedeutenden <a href="https://neueweltverlag.at/neues-buch-andreas-tietze-und-die-oesterreichische-turkologie/">Turkologen Prof. Dr. Andreas Tietze s</a>owie das Buch über den <a href="https://neueweltverlag.at/heinrich-krippelatatuerks-bildhauer-aus-wien/">Altösterreicher Heinrich Krippel,</a> der als Bildhauer zentraler Atatürk-Denkmäler in die Geschichte einging. Der Verlag unterstützte zudem das<a href="https://www.facebook.com/www.turkischegemeinde.at/videos/870231334756162/"> Denkmal für Krippel in Ober-St.-Veit</a>.</p>
<p><strong>„Nicht nur eine biografische Randnotiz“</strong></p>
<p>Besonders hervorzuheben ist der verlegerische Hintergrund dieses Projekts. Birol Kılıç, Publizist und Verleger des Neue Welt Verlags in Wien, hat mit „Die Heimat in der Schultasche“ ein Werk über eines der sensibelsten Kapitel der österreichischen und mitteleuropäischen Nachkriegsgeschichte herausgegeben: Flucht, Vertreibung, Heimatvertriebene, Kriegskinder und die Suche nach einer neuen Heimat.</p>
<p>Aus Sicht von Birol Kılıç ist „Die Heimat in der Schultasche“ nicht nur eine biografische Randnotiz, sondern ein kulturpolitisch bedeutsames Erinnerungsprojekt. Ein österreichischer Verlag mit türkisch geprägter Verlegerbiografie widmet sich damit einem österreichischen und mitteleuropäischen Thema, das tief in die Geschichte dieses Landes hineinreicht: Flucht, Vertreibung, Heimatverlust und der schwierige Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg.</p>
<p>Damit steht auch <strong>„Die Heimat in der Schultasche“</strong> in einer verlegerischen Linie, die österreichische Geschichte nicht eng national, sondern als Teil eines größeren europäischen und kulturellen Gedächtnisses versteht. Österreich erscheint in dieser Perspektive als ein Land mit Höhen und Tiefen, mit großen Söhnen und Töchtern unterschiedlicher Herkunft, aber mit einer gemeinsamen Verantwortung für Erinnerung, Demokratie und Frieden.</p>
<p><strong>Zugehörigkeit durch Verantwortung und Taten</strong></p>
<p>In einer Zeit, in der Herkunft oft als Trennlinie verstanden wird, zeigt dieses Buch das Gegenteil. Ein österreichischer Verleger mit türkischer und migrantischer Biografie trägt dazu bei, eine österreichische Schmerzerfahrung sichtbar zu machen und in die öffentliche Erinnerung einzuschreiben. Er macht damit deutlich, dass Zugehörigkeit zu Österreich nicht nur über Abstammung, sondern auch über Verantwortung, Respekt vor der Geschichte des Landes und aktive Teilnahme an seiner demokratischen Kultur entsteht. Ohne diese Menschen und alle Menschen in Österreich wäre der demokratische und wirtschaftliche Neuanfang nach dem Zweiten Weltkrieg in dieser Form nicht möglich gewesen.</p>
<p><strong>Ein Beitrag zur gemeinsamen Erinnerung</strong></p>
<p>Die Aufnahme von „Die Heimat in der Schultasche“ in den Sonderbereich „Altösterreich“ der Parlamentsbibliothek ist deshalb nicht nur für den Neue Welt Verlag von Bedeutung. Sie ist auch ein Zeichen dafür, dass Erinnerungskultur offen, verbindend und dialogfähig sein kann. Das Werk zeigt, dass ein österreichischer Verleger mit türkischen Wurzeln in Österreich nicht auf Themen wie Migration, Integration oder Minderheiten reduziert werden muss, sondern auch über die historischen Wunden und Schmerzen der österreichischen Mehrheitsgesellschaft publizieren kann. Genau darin liegt die eigentliche Stärke dieses Buches: Es verbindet historische Sensibilität mit humanistischer Haltung und macht aus einer Familiengeschichte einen Beitrag zur gemeinsamen österreichischen und europäischen Erinnerung.</p>
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<p>Weitere Informationen zum Buch:</p>
<p><a href="https://oe1.orf.at/ugcsubmission/view/40fadb02-68d7-45a0-8a0b-1c2248443707/Die-Flucht-aus-Sicht-eines-sechsjaehrigen-Kindes">https://oe1.orf.at/ugcsubmission/view/40fadb02-68d7-45a0-8a0b-1c2248443707/Die-Flucht-aus-Sicht-eines-sechsjaehrigen-Kindes</a></p>
<p><a href="https://neueweltverlag.at/krieg-und-kriegsfolgen-als-graphic-novel/">https://neueweltverlag.at/krieg-und-kriegsfolgen-als-graphic-novel/</a></p>
<p><a href="https://neueweltverlag.at/">https://neueweltverlag.at/</a></p>
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		<title>Authors, Journalists and Cultural Figures from Europe Call for the Release of Deniz Göktaş</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/07/05/authors-journalists-and-cultural-figures-from-europe-call-for-the-release-of-deniz-goektas/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 10:56:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>More than 185 writers, illustrators, journalists, publishers, theatre professionals, musicians, folk poets,&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/07/05/authors-journalists-and-cultural-figures-from-europe-call-for-the-release-of-deniz-goektas/">Authors, Journalists and Cultural Figures from Europe Call for the Release of Deniz Göktaş</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2></h2>
<h4>More than 185 writers, illustrators, journalists, publishers, theatre professionals, musicians, folk poets, cartoonists and artists living across Europe have issued a joint statement calling for the release of Turkish stand-up satirist Deniz Göktaş. The signatories stressed that humour, satire and art are indispensable elements of democratic societies and called for the pre-trial detention order to be reviewed in light of Article 10 of the European Convention on Human Rights.</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BRUSSELS, 05.07.2026-</strong>A broad group of writers, illustrators, journalists, publishers and artists living in Europe has issued a joint appeal calling for the release of Turkish stand-up satirist Deniz Göktaş.</p>
<p>The statement was signed more than 185 names from Germany, Belgium, the Netherlands, Austria, Sweden, France, the United Kingdom, Switzerland and Ireland. Among the signatories are one of Germany’s first Turkish-origin cabaret artists, Şinasi Dikmen; theatre figures Atilla Cansever, İbrahim Yarar, Şaban Ol and Hilal Nesin; folk poets Âşık Şahturna and Ozan Emekçi; artist Ferhat Tunç; rapper Ezhel; journalists and writers Doğan Özgüden, İnci Tuğsavul, Osman Okkan, Gürsel Köksal, Atilla Keskin, Can Dündar, Nihat Kemal Ateş, Haydar Eroğlu and Murat Tuncel; cartoonists İsmail Doğan, Hayati Boyacıoğlu and Erdoğan Karayel; and humour writer Erdinç Utku.</p>
<h4><strong>Freedom of expression at the centre</strong></h4>
<p>In the joint statement, the signatories emphasized that freedom of thought and expression, art and humour are inseparable parts of democratic life.</p>
<p>They underlined that artists and satirists have, throughout history, produced works that critically examine those in power, social contradictions and everyday life. Such creative expression, they said, is one of the most vital domains of freedom of expression.</p>
<h4><strong>“Criticism, humour and art must be protected”</strong></h4>
<p>The statement stressed that criticism, humour and art are not areas to be punished in democratic societies, but values that must be protected.</p>
<p>According to the signatories, disagreeing with an opinion can never justify silencing it through criminal sanctions. They also recalled the fundamental principles of the rule of law, including the presumption of innocence, the right to a fair trial and the principle of proportionality.</p>
<h4><strong>Reference to Article 10 of the European Convention on Human Rights</strong></h4>
<p>The signatories drew attention to Article 10 of the European Convention on Human Rights, to which Türkiye is a party. They noted that freedom of expression protects not only ideas that are welcomed or considered harmless, but also those that are disturbing, critical or humorous.</p>
<p>The statement also referred to the European Court of Human Rights’ ruling in <em>Eon v. France</em>, in which the Court emphasized that satire is a legitimate form of expression which, by its nature, may involve exaggeration and provocation, and that punishing such expression can have a chilling effect on democratic public debate.</p>
<h4><strong>“Humour that refuses to remain silent is thought that cannot be silenced”</strong></h4>
<p>One of the central sentences of the appeal reads:</p>
<p>“Humour that refuses to remain silent is thought that cannot be silenced.”</p>
<p>The signatories placed the case of Deniz Göktaş within a broader discussion on artistic freedom, satire and democratic culture.</p>
<h4><strong>Anatolia’s tradition of humour and satire</strong></h4>
<p>The statement also referred to Anatolia’s long tradition of humour and satire, mentioning Nasreddin Hodja, Bektashi anecdotes, Mevlana, and Karagöz and Hacivat.</p>
<p>It also pointed to <em>Diyojen</em>, founded in 1870 during the Ottoman era, as part of the institutionalization of modern written humour and satire. Against this cultural background, the signatories argued, artists and satirists must be able to express themselves freely without fear of criminal sanctions.</p>
<h4><strong>Concern over pre-trial detention</strong></h4>
<p>The signatories described the pre-trial detention order against Deniz Göktaş as deeply troubling from the perspective of freedom of expression and condemned it.</p>
<p>They called for the decision to be reconsidered in light of Article 10 of the European Convention on Human Rights.</p>
<h4><strong>Call for immediate release</strong></h4>
<p>Göktaş was remanded in pre-trial detention over several humorous remarks in his latest performance on allegations of “insulting the President” and “publicly denigrating religious values.”</p>
<p>The signatories said they expect Deniz Göktaş to be released immediately, with due regard for fundamental rights and freedoms.</p>
<h4><strong>A call to the democratic public</strong></h4>
<p>The statement concludes with a call for a future in which polarization once again gives way to peace and tolerance, free thought prevails, and joy also has its rightful place.</p>
<p>The joint appeal was signed by 186 writers, illustrators, journalists, publishers, theatre professionals, musicians, folk poets, cartoonists and artists living across Europe.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=ksaVzHyClto">https://www.youtube.com/watch?v=ksaVzHyClto</a></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal">1- İbrahim Yarar (Theatre Director – Netherlands)<br />
2- Erdinç Utku (Humour Writer and Theatre Director – Belgium)<br />
3- Aşık Şahturna (Folk Poet and Activist – Germany)<br />
4- Ezhel (Rapper – Germany)<br />
5- Doğan Özgüden (Journalist, Writer – Belgium)<br />
6- İnci Tuğsavul (Journalist, Writer – Belgium)<br />
7- Can Dündar (Journalist, Writer – Germany)<br />
8- Ozan Şiar (Writer, Artist, Poet and Journalist – Germany)<br />
9- Haydar Eroğlu (Poet – Netherlands)<br />
10- İsmail Doğan (Cartoonist – Belgium)<br />
11- Birol Kılıç (Publisher, Writer – Austria)<br />
12- Gürsel Köksal (Journalist, Writer – Germany)<br />
13- Attilla Keskin (Writer – Germany)<br />
14- Erdoğan Karayel (Cartoonist – Germany)<br />
15- Ali Cabbar (Artist and Writer – Belgium)<br />
16- Nihat Kemal Ateş (Poet – Belgium)<br />
17- Tanar Çatalpınar (Artist – Belgium)<br />
18- Sibel Dinçer (Theatre Artist and Musician – Belgium)<br />
19- Atilla Cansever (Director, Theater Ulüm – Germany)<br />
20- Mehmet Tanlı (Journalist – Germany)<br />
21- Mehmet Emin Alkanlar (Journalist – Netherlands)<br />
22- Adil Yiğit (Journalist – Germany)<br />
23- Süheyla Kaplan (Journalist – Germany)<br />
24- Ufuk Evlâ Bostan (Journalist – Germany)<br />
25- Ali Bağseven (Arts Organiser – Belgium)<br />
26- Assoc. Prof. Dr. Hıdır Eren Çelik (Writer – Germany)<br />
27- Murat Çakır (Writer – Germany)<br />
28- Murat Saydam (Poet, Writer and Radio Host – Belgium)<br />
29- Selçuk Şahin Polat (Writer – Germany)<br />
30- Ferman F. Karayığit (Theatre Director – Germany)<br />
31- Kasım Palabıyık (Theatre Actor – Germany)<br />
32- Leyla Dönmez Suveren (Painter – Germany)<br />
33- Ali Temiz (Musician – Germany)<br />
34- Nida Sevindik (Actor – Germany)<br />
35- Meryem Ağgül (Actor – Germany)<br />
36- Nuhmettin Karagül (Theatre Group Manager – Germany)<br />
37- Serpil Yıldız (Actor – Germany)<br />
38- Pakize Palabıyık (Theatre Group Manager – Germany)<br />
39- Maviş Güneşer (Musician – Germany)<br />
40- Reyhan Kuyumcu (Director – Germany)<br />
41- Fatma Çiftçi (Actor – Germany)<br />
42- Gülşure Keskin (Musician – Germany)<br />
43- Taner Tanrıverdi (Musician – Germany)<br />
44- Orhan Çelik (Writer – Germany)<br />
45- Ümmü Yılmaz (Actor – France)<br />
46- Nurcan Keskin (Theatre Artist – Germany)<br />
47- Mehmet Esatoğlu (Theatre Director – Germany/Türkiye)<br />
48- Sevim Tarhan (Poet/Writer – Germany)<br />
49- Ali Rıza Korkut (Theatre Artist/Instructor – Germany)<br />
50- Erdal Boyoğlu (Writer – Germany)<br />
51- Ali Haydar Nergis (Journalist – Sweden)<br />
52- Faruk Eskioğlu (Journalist, Writer – United Kingdom)<br />
53- İbrahim Eroğlu (Writer/Poet – Netherlands)<br />
54- Yalçın Baykul (Writer – Germany)<br />
55- Arif Bektaş (Journalist – United Kingdom)<br />
56- Hasan Boz (Journalist, Writer – United Kingdom)<br />
57- Sedat Sarıcı (Musician, Writer – United Kingdom)<br />
58- Fergül Yücel (Sculptor, Writer – United Kingdom)<br />
59- Nevzat Çopur (Painter – Belgium)<br />
60- Kadir Kankılıç (Composer, Musician – Belgium)<br />
61- Ali Çarman (Journalist, Writer – Germany)<br />
62- Mevlüt Asar (Writer – Germany)<br />
63- Prof. Dr. H. Neşe Özgen (Writer – Germany)<br />
64- Zeki Rüzgar (Journalist – Germany)<br />
65- Cem Duman (Publisher, Writer – Netherlands)<br />
66- Medine Durmann (Journalist – Germany)<br />
67- Aslı Filiz (Painter – Germany)<br />
68- Kazım Gündoğan (Researcher and Writer – Germany)<br />
69- Ozan Emekçi (Folk Poet – Germany)<br />
70- Ümit Kaya (Poet, Musician – Germany)<br />
71- Şükrü Yıldız (Journalist – Germany)<br />
72- Kenan Taşkesen (Theatre Artist – Germany)<br />
73- Zerrin Buğday (Musician – Germany)<br />
74- Işın Ertürk (Journalist – Germany)<br />
75- Ferhat Tunç (Artist – Germany)<br />
76- Hasan Hayri Ateş (Writer – Germany)<br />
77- Yaşar Kahraman (Musician – Germany)<br />
78- Seher Yeğin (Writer – Germany)<br />
79- İlhan Atasoy (Cabaret Artist and Writer – Germany)<br />
80- Canan Kayışlı (Writer – Germany)<br />
81- Kazım Cumert (Writer – Netherlands)<br />
82- Cemal Akça (Writer, Photographer – Netherlands)<br />
83- Recai Aksu (Journalist – Germany)<br />
84- Ahmet Sefa (Writer – Netherlands)<br />
85- Aytekin Kılıç (Saz Artist – Belgium)<br />
86- Kamil Aydemir (Poet – Netherlands)<br />
87- Bülent Kaya (Writer – Switzerland)<br />
88- Agop Yıldız (Folk Poet – Netherlands)<br />
89- Sırrı Ayhan (Writer – Germany)<br />
90- Serap Varan (Poet – Netherlands)<br />
91- Cahide Özer (Poet – Germany)<br />
92- Gani Cansever (Poet, Folk Poet – Germany)<br />
93- Ali Yıldırım (Writer, Artist – Netherlands)<br />
94- Sabri Varan (Writer, Photographer – Germany)<br />
95- Yaşar Çiçekdemir (Writer – Netherlands)<br />
96- Murat Tuncel (Writer, Journalist – Netherlands)<br />
97- Ali Gümüş (Poet – Netherlands)<br />
98- İrfan Erdoğan (Writer – Germany)<br />
99- Halit Umar (Writer, Poet – Netherlands)<br />
100- Hilal Nesin (Theatre Artist and Writer – France)<br />
101- Şinasi Dikmen (Cabaret Artist and Writer – Germany)<br />
102- Şaban Ol (Theatre Director and Writer – Netherlands)<br />
103- Hıdır Murat Doğan (Artist, Writer – Germany)<br />
104- Mustafa Temel (Journalist – Germany)<br />
105- Selma Koçiva (Writer – Germany)<br />
106- Mehmet Taş (Writer – United Kingdom)<br />
107- Hayati Boyacıoğlu (Cartoonist – Germany)<br />
108- Osman Okkan (Journalist – Germany)<br />
109- Selman Şimşek (Poet, Writer, Publisher – Netherlands)<br />
110- Gülnar Meral (Poet, Theatre Artist – Netherlands)<br />
111- Berin Uyar (Writer – Germany)<br />
112- Nilüfer Yıldırım (Poet – Netherlands)<br />
113- Erkan Pehlivan (Journalist – Germany)<br />
114- Seda Şanlıer (Journalist – Sweden)<br />
115- Yener Orkunoğlu (Writer – Germany)<br />
116- Çağdaş Gökbel (Journalist, Writer – Ireland)<br />
117- Vicdan Özerdem (Writer – Germany)<br />
118- Sultan Karataş (Poet, Writer – United Kingdom)<br />
119- Olcay Jennings (Translator – United Kingdom)<br />
120- Aslı Erdoğan (Writer – Germany)<br />
121- Erhan Eren (Producer-Director – Germany)<br />
122- Mustafa Bozdurgut (Journalist – Germany)<br />
123- Haydar Doğan (Poet, Writer – Germany)<br />
124- Bektaş Tosun (Poet, Writer, Researcher – Netherlands)</p>
<div dir="auto">125- Hüseyin Eryılmaz (Poet – Belgium)<br />
126- Öncü Göçebe (Musician – United Kingdom)<br />
127- Bülent Koçuroğlu (Writer and Artist – Netherlands)<br />
128- Hakan Erol (Journalist and Author – Germany)<br />
129- Sevim Ünal (Painter and Author – Belgium)<br />
130- Birgül Göker Perdisa (Journalist and Author – Italy)<br />
131- Şükran Bağcık (Poet – Germany)<br />
132- Gülsen Gülbeyaz (Author – Germany)<br />
133- Vehbi Koca (Photographic Artist – United Kingdom)<br />
134- Bahar Kimyongür (Author – Belgium)<br />
135- Nedim Şahin (Artist – Germany)<br />
136- Hasan Subaşı (Journalist – Germany)<br />
137- Cumali Yağmur (Journalist – Germany)<br />
138- Birol Keskin (Journalist – Germany)<br />
139- Yunus Ülger (Journalist and Author – Germany)<br />
140- Mehmet Yıldız (Journalist and Author – Germany)<br />
141- Özcan Buze (Journalist and Author – Norway)<br />
142- İlhan İşözen (Cartoonist – Germany)<br />
143- Orhan İşözen (Ebru Artist – Germany)<br />
144- Demir Sönmez (Journalist, Author and Photographic Artist – Switzerland)<br />
145- Kemal Yalçın (Author – Germany)<br />
146- Necdet Yüksekbaş (Poet – Netherlands)<br />
147- Sidem Samsun (Author – Germany)<br />
148- Ufuk Uyanık (Cartoonist – United Kingdom)<br />
149- Hüseyin Kaplan (Musician – United Kingdom)<br />
150- Temel Işık (Journalist – Germany)<br />
151- Mehmet Ötün (Musician – Germany)<br />
152- Kazım Doğan (Journalist – Germany)<br />
153- Başak Canda (Journalist and Author – Belgium)<br />
154- Dilek Dizdar (Author – Germany)<br />
155- Nafiz Özbek (Author – Germany)<br />
156- Hüseyin Şenol (Journalist and Author – Germany)<br />
157- Alirıza Güler (Journalist – Germany)<br />
158- Muzaffer Topgüme (Musician – Belgium)<br />
159- Ekin Kapusuz (Press Spokesperson – Germany)<br />
160- Bahattin Gemici (Poet and Author – Germany)<br />
161- Adnan Aytaç (Journalist – Germany)<br />
162- Gülay Kılıçdoğan (Director – Germany)<br />
163- Hilmi Tozan (Public Relations Expert – Germany)<br />
164- Mehmet Tepebaşı (Author – Netherlands)<br />
165- Ali Çolak (Musician – Germany)<br />
166- Yusuf Demir (Author and TV Program Producer – Germany)<br />
167- Ömer Yaprakkıran (Graphic Designer – Germany)<br />
168- Ali Baran (Artist – Germany)<br />
169- Halil İçöz (Author – Germany)<br />
170- Turan Akpınar (Author – Germany)<br />
171- Nafize Can (Painter – Belgium)<br />
172- Enver Enli (Journalist and Author – Germany)<br />
173- Yaşar Ekin (Poet and Author – Germany)<br />
174- Halil Beran (Author – Germany)<br />
175- Tuncay Yıldırım (Journalist – Germany)<br />
176- Prof. Dr. Kemal Bozay (Academic and Author – Germany)<br />
177- Ozan Özgür Çağdaş (Musician – Switzerland)<br />
178- Ümit Erzurumlu (Painter – United Kingdom)<br />
179- Ahmetcan Uzlaşık (Journalist, Author and Poet – Belgium)<br />
180- Ahmet Güven (Author – United Kingdom)<br />
181- Akman Gedik (Poet and Author – Germany)<br />
182- Yaver Zeytinoğlu (Author – Belgium)<br />
183- Ali Rıza Orman (Author – Germany)<br />
184- Cafer Cebe (Poet – Germany)<br />
185- Zafer Yörük (Academic and Author)<br />
186- Birgül Solmaz (Poet – Netherlands)</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/07/05/authors-journalists-and-cultural-figures-from-europe-call-for-the-release-of-deniz-goektas/">Authors, Journalists and Cultural Figures from Europe Call for the Release of Deniz Göktaş</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<title>Deniz Göktaş’a Avrupa’dan destek ve çağrı</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/07/05/deniz-goektasa-avrupadan-destek-ve-cagri/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 07:24:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Avrupa’da yaşayan 186 yazar, çizer, gazeteci, yayıncı ve sanatçı( sayı yükseliyor), ortak&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/07/05/deniz-goektasa-avrupadan-destek-ve-cagri/">Deniz Göktaş’a Avrupa’dan destek ve çağrı</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Avrupa’da yaşayan 186 yazar, çizer, gazeteci, yayıncı ve sanatçı( sayı yükseliyor), ortak açıklamayla <strong>stand-up satiristi ve metin yazarı Deniz Göktaş’ın</strong> serbest bırakılmasını istedi. Açıklamada, mizahın ve hicvin demokratik toplumların vazgeçilmez unsurları olduğu vurgulanarak, tutuklama kararının Avrupa İnsan Hakları Sözleşmesi’nin 10. maddesi ışığında yeniden değerlendirilmesi talep edildi. Açıklamanın Türkçe metniyle birlikte İngilizce, Fransızca, Hollandaca ve Almanca çevirileri de yayımlandı.</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BRÜKSEL, 05.07.2026</strong>-Avrupa’da yaşayan yazar, çizer, gazeteci, yayıncı ve sanatçılardan Deniz Göktaş için ortak destek çağrısı geldi. Aralarında Almanya’nın ilk Türk kökenli kabare sanatçısı Şinasi Dikmen; tiyatrocular Atilla Cansever, İbrahim Yarar, Şaban Ol ve Hilal Nesin; halk ozanları Âşık Şahturna ve Ozan Emekçi; sanatçı Ferhat Tunç; rapçi Ezhel; gazeteci ve yazarlar Doğan Özgüden, İnci Tuğsavul, Osman Okkan, Gürsel Köksal, Atilla Keskin, Can Dündar, Nihat Kemal Ateş, Haydar Eroğlu ve Murat Tuncel; karikatüristler İsmail Doğan, Hayati Boyacıoğlu ve Erdoğan Karayel ile mizah yazarı Erdinç Utku’nun da bulunduğu Almanya, Belçika, Hollanda, Avusturya, İsveç, Fransa, İngiltere, İsviçre ve İrlanda’da yaşayan 124 isim, ortak açıklamada Göktaş’ın serbest bırakılmasını talep etti.</p>
<h4><strong>İfade özgürlüğü vurgusu</strong></h4>
<p>Açıklamada, düşünce ve ifade özgürlüğü, sanat ve mizahın demokratik yaşamın ayrılmaz parçaları olduğu belirtilerek, sanatçıların eleştirel ve mizahi ifadeleri nedeniyle cezalandırılmasının hukuk devleti, adil yargılanma hakkı, masumiyet karinesi ve ölçülülük ilkesiyle bağdaşmadığı vurgulandı.</p>
<h4><strong>AİHS 10. madde hatırlatması</strong></h4>
<p>İmzacılar, Türkiye’nin de taraf olduğu Avrupa İnsan Hakları Sözleşmesi’nin 10. maddesine dikkat çekerek, ifade özgürlüğünün yalnızca beğenilen ya da zararsız görülen düşünceleri değil, rahatsız edici, eleştirel ve mizahi ifadeleri de koruduğunu kaydetti. Açıklamada, Avrupa İnsan Hakları Mahkemesi’nin <em>Eon v. France</em> kararına da atıfta bulunularak, hicvin abartı ve kışkırtma unsurları taşıyan meşru bir ifade biçimi olduğu ve bu tür ifadelerin cezalandırılmasının demokratik kamusal tartışma üzerinde caydırıcı etki yaratacağı ifade edildi.</p>
<h4><strong>“Susmayan mizah, susturulamayan düşüncedir”</strong></h4>
<p>Ortak açıklamada, “Susmayan mizah, susturulamayan düşüncedir” denilerek, Nasrettin Hoca’dan Bektaşi fıkralarına, Mevlana’dan Karagöz ile Hacivat’a ve Osmanlı’da Diyojen ile kurumsallaşan modern yazılı mizah geleneğine uzanan kültürel mirasa vurgu yapıldı.</p>
<h4><strong>Tutuklama kararına tepki</strong></h4>
<p>İmzacılar, Deniz Göktaş hakkında verilen tutuklama kararını ifade özgürlüğü açısından kaygı verici bulduklarını belirterek, kararın Avrupa İnsan Hakları Sözleşmesi’nin 10. maddesi ışığında yeniden değerlendirilmesini istedi.</p>
<h4><strong>Serbest bırakılma talebi</strong></h4>
<p>Açıklamada, son gösterisinde kullandığı bazı mizahi ifadeler gerekçe gösterilerek “Cumhurbaşkanına hakaret” ve “dini değerleri alenen aşağılama” suçlamalarıyla tutuklanan Göktaş’ın, temel hak ve özgürlükler çerçevesinde serbest bırakılması beklendiği kaydedildi.</p>
<h4><strong>Ortak açıklamanın tam metni</strong></h4>
<p><strong>Deniz Göktaş Serbest Bırakılsın!</strong></p>
<p>Avrupa’da yaşayan yazarlar, çizerler, gazeteciler ve sanatçılar olarak; düşünce ve ifade özgürlüğünü, sanatı ve mizahı demokratik yaşamın ayrılmaz parçaları olarak görüyoruz.</p>
<p>Toplumu düşündüren, güldürürken sorgulatan mizah, demokratik yaşamın vazgeçilmez unsurlarından biridir. Sanatçılar ve mizahçılar, tarih boyunca iktidarı, toplumsal çelişkileri ve gündelik hayatı eleştiren eserler üretmiş; bu üretim, ifade özgürlüğünün en önemli alanlarından biri olmuştur.</p>
<p>Eleştiri, mizah ve sanat, demokratik toplumlarda cezalandırılması gereken değil, korunması gereken alanlardır. Bir düşünceye katılmamak, onu cezai yaptırımla susturmanın gerekçesi olamaz. Hukukun temel ilkeleri; masumiyet karinesi, adil yargılanma hakkı ve ölçülülük ilkesinin her koşulda gözetilmesini gerektirir.</p>
<p>Türkiye’nin de taraf olduğu Avrupa İnsan Hakları Sözleşmesi’nin 10. maddesi uyarınca ifade özgürlüğü; yalnızca beğenilen ya da zararsız görülen düşüncelerin değil, rahatsız edici, eleştirel ve mizahi ifadelerin de güvencesidir. Sanatın ve mizahın özgür olmadığı bir toplumda demokrasinin de eksik ve güdük kalması kaçınılmazdır. Nitekim Avrupa İnsan Hakları Mahkemesi, <em>Eon v. France</em> kararında, hicvin abartı ve kışkırtma unsurları taşıyan meşru bir ifade biçimi olduğunu, bu tür ifadelerin cezalandırılmasının ise demokratik kamusal tartışma üzerinde caydırıcı bir etki yaratacağını vurgulamıştır.</p>
<p>Susmayan mizah, susturulamayan düşüncedir.</p>
<p>Dünyaya mal olmuş bir halk filozofu ve mizah ustası olan Nasrettin Hoca’yı yetiştiren, Nasrettin Hoca ve Bektaşi fıkralarıyla kıvrak zekâsını ve hoşgörüsünü sergileyen, Mevlana gibi bir hoşgörü sembolünün filizlendiği, Karagöz ile Hacivat’ın doğduğu Anadolu’da sanatçılar ve mizahçılar cezai yaptırım korkusu olmadan kendilerini özgürce ifade edebilmelidir.</p>
<p>Bu nedenle, Osmanlı’da Diyojen (1870) ile modern yazılı mizahın kurumsallaştığı bir kültürün mirasçıları olarak tüm demokratik kamuoyunu; ifade özgürlüğüne, hukukun üstünlüğüne ve adil yargılanma hakkına sahip çıkmaya davet ediyor, Deniz Göktaş hakkında verilen tutuklama kararını, ifade özgürlüğü açısından kaygı verici buluyor ve kınıyoruz.</p>
<p>Özgür bir toplumun, eleştiri ve mizahla barışık bir toplum olduğuna olan inancımızı yineliyor; kararın Avrupa İnsan Hakları Sözleşmesi’nin 10. maddesi ışığında yeniden değerlendirilmesini talep ediyoruz.</p>
<p>Son gösterisinde kullandığı bazı mizahi ifadeler gerekçe gösterilerek “Cumhurbaşkanına hakaret” ve “dini değerleri alenen aşağılama” suçlamalarıyla tutuklanan Göktaş’ın temel hak ve özgürlükler çerçevesinde hemen salıverilmesini bekliyor, kutuplaşmanın yerini tekrar barışa ve hoşgörüye bıraktığı, özgür düşüncenin egemen olduğu neşeli bir gelecek diliyoruz.</p>
<p>Kamuoyuna saygıyla duyururuz.</p>
<p><strong>124 imzacıdan destek</strong></p>
<p>Açıklama, Avrupa’da yaşayan 186 yazar, çizer, gazeteci, yayıncı, tiyatrocu, müzisyen, halk ozanı, karikatürist ve sanatçı tarafından imzalandı.</p>
<div dir="auto">1-İbrahim Yarar (Tiyatro Yönetmeni- Hollanda)</div>
<div dir="auto">2- Erdinç Utku (Mizah Yazarı ve Tiyatro Yönetmeni &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">3- Aşık Şahturna (Halk Ozanı Aktivist &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">4- Ezhel (Rapçi &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">5- Doğan Özgüden (Gazeteci, Yazar &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">6- İnci Tuğsavul (Gazeteci, Yazar &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">7- Can Dündar (Gazeteci Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">8- Ozan Şiar (Yazar- Sanatçı, Şair ve Gazeteci &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">9- Haydar Eroğlu (Şair &#8211; Hollanda)</div>
<div dir="auto">10- İsmail Doğan (Karikatürist &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">11- Birol Kılıç (Yayıncı Yazar &#8211; Avusturya)</div>
<div dir="auto">12- Gürsel Köksal (Gazeteci Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">13- Attilla Keskin (Yazar- Almanya)</div>
<div dir="auto">14- Erdoğan Karayel (Karikatürist &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">15- Ali Cabbar (Sanatçı ve Yazar &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">16- Nihat Kemal Ateş (Şair &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">17- Tanar Çatalpınar (Sanatçı &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">18- Sibel Dinçer (Tiyatrocu Müzisyen &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">19- Atilla Cansever ( Theater Ulüm Tiyatro Yönetmeni &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">20- Mehmet Tanlı (Gazeteci &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">21- Mehmet Emin Alkanlar (Gazeteci-Hollanda)</div>
<div dir="auto">22- Adil Yiğit, (Gazeteci &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">23- Süheyla Kaplan (Gazeteci &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">24-Ufuk Evlâ Bostan (Gazeteci &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">25- Ali Bağseven (Sanat Organizatörü &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">26- Doç.Dr. Hıdır Eren Çelik (Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">27- Murat Çakır (Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">28- Murat Saydam (Şair Yazar Radyo Programcısı &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">29- Selçuk Şahin Polat (Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">30- Ferman F. Karayığit (Tiyatro Yönetmeni &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">31- Kasım Palabıyık (Tiyatro Oyuncusu &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">32-Leyla Dönmez Suveren ( Ressam &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">33-Ali Temiz (Müzisyen &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">34- Nida Sevindik (Oyuncu &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">35- Meryem Ağgül (Oyuncu &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">36- Nuhmettin Karagül (Tiyatro Grubu Yöneticisi &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">37- Serpil Yıldız ( Oyuncu &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">38- Pakize Palabıyık ( (Tiyatro Grubu Yöneticisi &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">39- Maviṣ Güneșer (Müzisyen &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">40- Reyhan Kuyumcu (Yönetmen &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">41- Fatma Çiftçi (Oyuncu- Almanya)</div>
<div dir="auto">42- Gülşure Keskin (Müzisyen &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">43- Taner Tanrıverdi (Müzisyen &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">44- Orhan Çelik (Yazar- Almanya)</div>
<div dir="auto">45- Ümmü Yılmaz (Oyuncu &#8211; Fransa)</div>
<div dir="auto">46- Nurcan Keskin (Tiyatrocu &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">47- Mehmet Esatoğlu (Tiyatro Yönetmeni- Almanya/Türkiye)</div>
<div dir="auto">48- Sevim Tarhan (Șair/Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">49- Ali Riza Korkut (Tiyatrocu/Eğitmen &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">50- Erdal Boyoğlu (Yazar- Almanya)</div>
<div dir="auto">51- Ali Haydar NERGİS (Gazeteci &#8211; İsveç)</div>
<div dir="auto">52- Faruk Eskioğlu (Gazeteci Yazar &#8211; İngiltere)</div>
<div dir="auto">53- İbrahim Eroğlu (Yazar/Şair &#8211; Hollanda)</div>
<div dir="auto">54- Yalçın Baykul (Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">55- Arif Bektas (Gazeteci &#8211; İngiltere)</div>
<div dir="auto">56- Hasan Boz (Gazeteci Yazar &#8211; İngiltere)</div>
<div dir="auto">57- Sedat SARICI (Müzisyen Yazar &#8211; İngiltere)</div>
<div dir="auto">58- Fergül Yücel (Heykeltraş Yazar &#8211; İngiltere)</div>
<div dir="auto">59- Nevzat Çopur (Ressam &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">60- Kadir Kankılıç ( Besteci Müzisyen &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">61- Ali Çarman (Gazeteci Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">62- Mevlüt Asar (Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">63- Prof. de. H. Neşe Özgen (Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">64-Zeki Rüzgar ( Gazeteci &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">65- Cem Duman (Yayıncı-Yazar-Hollanda)</div>
<div dir="auto">66- Medine Durmann (Gazeteci &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">67- Aslı Filiz (Ressam -Almanya)</div>
<div dir="auto">68- Kazım Gündoğan (Araştırmacı Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">69- Ozan Emekçi (Halk Ozanı &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">70- Ümit Kaya (Şair Müzisyen &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">71- Şükrü Yıldız (Gazeteci &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">72- Kenan Taşkesen (Tiyatrocu &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">73- Zerrin Buğday ( Müzisyen &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">74- Işın Ertürk (Gazeteci &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">75- Ferhat Tunç (Sanatçı &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">76- Hasan Hayri Ateş (Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">77- Yaşar Kahraman ( Müzisyen &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">78- Seher Yeğin (Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">79- İlhan Atasoy (Kabaretist ve yazar &#8211; Almanya )</div>
<div dir="auto">80- Canan Kayışlı (Yazar- Almanya)</div>
<div dir="auto">81- Kazım Cumert (Yazar- Hollanda)</div>
<div dir="auto">82- Cemal Akça (Yazar, Fotoğraf Sanatçısı- Hollanda)</div>
<div dir="auto">83-Recai Aksu (Gazeteci,- Almanya)</div>
<div dir="auto">84- Ahmet Sefa (Yazar- Hollanda)</div>
<div dir="auto">85- Aytekin Kılıç (Saz Sanatçısı- Belçika)</div>
<div dir="auto">86- Kamil Aydemir (Şair- Hollanda)</div>
<div dir="auto">87- Bülent Kaya (Yazar &#8211; İsviçre)</div>
<div dir="auto">88- Agop Yıldız (Halk Ozanı- Hollanda)</div>
<div dir="auto">89- Sırrı Ayhan (Yazar- Almanya)</div>
<div dir="auto">90- Serap Varan (Şair- Hollanda)</div>
<div dir="auto">91- Cahide Özer (Şair- Almanya)</div>
<div dir="auto">92- Gani Cansever (Şair Halk Ozanı- Almanya)</div>
<div dir="auto">93- Ali Yıldırım (Yazar, Sanatçı- Hollanda)</div>
<div dir="auto">94- Sabri Varan (Yazar Fotoğraf Sanatçısı &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">95- Yaşar Çiçekdemir (Yazar- Hollanda)</div>
<div dir="auto">96- Murat Tuncel (Yazar Gazeteci- Hollanda)</div>
<div dir="auto">97- Ali Gümüş (Şair- Hollanda)</div>
<div dir="auto">98- İrfan Erdoğan (Yazar- Almanya)</div>
<div dir="auto">99- Halit Umar (Yazar, Şair- Hollanda)</div>
<div dir="auto">100- Hilal Nesin (Tiyatrocu ve Yazar &#8211; Fransa)</div>
<div dir="auto">101- Şinasi Dikmen (Kabaretist ve yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">102- Şaban Ol (Tiyatro Yönetmeni ve Yazar &#8211; Hollanda)</div>
<div dir="auto">103- Hıdır Murat Doğan (Sanatçı Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">104- Mustafa Temel (Gazeteci -Almanya)</div>
<div dir="auto">105- Selma Koçiva (Yazar- Almanya)</div>
<div dir="auto">106-Mehmet Tas (Yazar &#8211; İngiltere)</div>
<div dir="auto">107- Hayati Boyacıoğlu (Karikatürist &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">108- Osman Okkan (Gazeteci &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">109- Selman Şimsek (Şair, Yazar, Yayıncı- Hollanda)</div>
<div dir="auto">110- Gülnar Meral (Şair, Tiyatro Sanatçısı- Hollanda)</div>
<div dir="auto">111- Berin Uyar (Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">112- Nilüfer Yıldırım (Şair- Hollanda)</div>
<div dir="auto">113- Erkan Pehlivan (Gazeteci &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">114- Evet: Seda Şanlıer (Gazeteci- İsveç)</div>
<div dir="auto">115- Yener Orkunoğlu &#8211; (Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">116- Çağdaş Gökbel (Gazeteci Yazar &#8211; İrlanda)</div>
<div dir="auto">117- Vicdan Özerdem( Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">118- Sultan Karataş( Şair yazar &#8211; İngiltere)</div>
<div dir="auto">119- Olcay Jennings (Çevirmen &#8211; İngiltere)</div>
<div dir="auto">120- Aslı Erdoğan (Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">121- Erhan Eren (Yapımcı-Yönetmen Almanya)</div>
<div dir="auto">122- Mustafa Bozdurgut (Gazeteci &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">123- Haydar Doğan (Şair Yazar &#8211; Almanya)<br />
<span style="font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, 'Helvetica Neue', Arial, 'Noto Sans', sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol', 'Noto Color Emoji';"><span style="font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, 'Helvetica Neue', Arial, 'Noto Sans', sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol', 'Noto Color Emoji';">124- Bektaş Tosun (Şair Yazar Araştırmacı &#8211; Hollanda)</p>
<p></span></span></p>
<div dir="auto">125- Hüseyin Eryılmaz (Şair &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">126- Öncü Göçebe (Müzisyen &#8211; İngiltere)</div>
<div dir="auto">127- Bülent Koçuroğlu (Yazar sanatçı &#8211; Hollanda)</div>
<div dir="auto">128- Hakan Erol (Gazeteci Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">129- Sevim Ünal (Ressam Yazar &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">130- Birgül Göker Perdisa ( Gazeteci Yazar &#8211; İtalya )</div>
<div dir="auto">131- Şükran Bağcık ( Şair &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">132- Gülsen Gülbeyaz (Yazar- Almanya)</div>
<div dir="auto">133- Vehbi Koca (Fotograf Sanatçısı &#8211; İngiltere)</div>
<div dir="auto">134- Bahar Kimyongür (Yazar &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">135- Nedim Şahin (Sanatçı- Almanya)</div>
<div dir="auto">136- Hasan Subaşı (Gazeteci- Almanya)</div>
<div dir="auto">137- Cumali Yağmur (Gazeteci &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">138-Birol Keskin (Gazeteci- Almanya)</div>
<div dir="auto">139- Yunus Ülger (Gazeteci Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">140- Mehmet Yıldız (Gazeteci Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">141- Özcan Buze (Gazeteci Yazar &#8211; Norveç)</div>
<div dir="auto">142- İlhan İşözen (Karikatürist &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">143- Orhan İşözen (Ebru Şanatçısı -Almanya)</div>
<div dir="auto">144- Demir SÖNMEZ (Gazeteci Yazar Fotoğraf Sanatçısı &#8211; İsviçre)</div>
<div dir="auto">145- Kemal Yalçın (Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">146- Necdet Yüksekbaş (Şair &#8211; Hollanda)</div>
<div dir="auto">147- Sidem Samsun ( Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">148- Ufuk Uyanık ( Karikatürist &#8211; İngiltere)</div>
<div dir="auto">149- Hüseyin Kaplan ( Müzisyen &#8211; İngiltere)</div>
<div dir="auto">150- Temel Işık (Gazeteci- Almanya)</div>
<div dir="auto">151- Mehmet Ötün (Müzisyen &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">152- Kazım Doğan (Gazeteci &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">153- Başak Canda (Gazeteci Yazar &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">154- Dilek Dizdar (Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">155- Nafiz Özbek (Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">156- Hüseyin Şenol (Gazeteci Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">157- Alirıza Güler ( Gazeteci-Almanya)</div>
<div dir="auto">158- Muzaffer Topgume (Müzisyen &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">159- Ekin Kapusuz (Basın Sözcüsü &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">160- Bahattin Gemici (Şair Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">161- Adnan Aytaç ( Gazeteci- Almanya)</div>
<div dir="auto">162- Gülay Kılıçdoğan (Rejisör &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">163- Hilmi Tozan (Halkla İlişkiler Uzmanı &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">164- Mehmet Tepebaşı (Yazar &#8211; Hollanda)</div>
<div dir="auto">165- Ali Çolak (Müzisyen &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">166- Yusuf Demir (Yazar TV Program Yapımcısı &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">167- Ömer Yaprakkıran (Grafiker &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">168- Ali Baran (Sanatçı-Almanya)</div>
<div dir="auto">169- Halil İçöz (Yazar -Almanya)</div>
<div dir="auto">170- Turan Akpınar (Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">171- Nafize Can (Ressam &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">172- Enver Enli (Gazeteci Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">173- Yaşar Ekin (Şair Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">174- Halil Beran (Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">175- Tuncay Yıldırım (Gazeteci- Almanya)</div>
<div dir="auto">176 &#8211; Prof. Dr. Kemal Bozay (Akademisyen Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">177- Ozan Özgür Çağdaş (Müzisyen &#8211; İsviçre)</div>
<div dir="auto">178- Ümit Erzurumlu (Ressam &#8211; İngiltere)</div>
<div dir="auto">179- Ahmetcan Uzlaşık (Gazeteci Yazar/ Şair- Belçika)</div>
<div dir="auto">180- Ahmet Güven (Yazar &#8211; İngiltere)</div>
<div dir="auto">181- Akman Gedik (Şair Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">182- Yaver Zeytinoğlu (Yazar &#8211; Belçika)</div>
<div dir="auto">183- Ali Rıza Orman (Yazar &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">184- Cafer Cebe (Şair &#8211; Almanya)</div>
<div dir="auto">185- Zafer Yörük (Akademisyen &#8211; Yazar)</div>
<div dir="auto">186- Birgül Solmaz (Şair &#8211; Hollanda)</div>
</div>
<div dir="auto">
<h3><strong>ENGLISH:</strong></h3>
<p><strong>The stand-up comedian Deniz Göktaş should be released!</strong></p>
<p><strong>Joint statement by journalists, writers, cartoonists, and artists living in Europe</strong></p>
<p>Deniz Göktaş is a Turkish humorous writer, stand-up comedian and satirist whose work is characterized by black humour, political satire, self-irony, and incisive observations of society. He takes aim at power structures as well as the opposition, his own social milieu, and not least himself.</p>
<p><strong>Free Deniz Göktaş!</strong></p>
<p>As writers, cartoonists, journalists, and artists living across Europe, we regard freedom of thought and expression, art, and humour as indispensable pillars of democratic life.</p>
<p>Humour that makes society think and question while making it laugh is one of the essential elements of democracy. Throughout history, artists and humorists have produced works that critically examine those in power, social inconsistencies, and everyday life. Such creative expression has always constituted one of the most vital domains of freedom of expression.</p>
<p>Criticism, humour and art are not to be punished in democratic societies; they are among the most important domains that must be protected. Disagreeing with an opinion can never justify silencing it through the imposition of criminal sanctions. The fundamental principles of the rule of law require that the presumption of innocence, the right to a fair trial, and the principle of proportionality be respected in all circumstances.</p>
<p>Pursuant to Article 10 of the European Convention on Human Rights, to which Türkiye is a party, freedom of expression protects not only ideas that are welcomed or considered harmless, but also those that are disturbing, critical, or humorous. In a society where art and humour are not free, democracy itself is inevitably diminished. Indeed, in its ruling in the case of Eon v. France, the European Court of Human Rights emphasized that satire is a legitimate form of expression characterized by exaggeration and provocation, and that punishing such expressions would have a chilling effect on democratic public debate.</p>
<p>Humour that refuses to remain silent is thought that cannot be silenced.</p>
<p>In the land that gave the world Nasreddin Hodja, the beloved folk philosopher and master of wit; that nurtured the spirit of tolerance embodied by Mevlana; that displayed its sharp intelligence through the tales of Nasreddin Hodja and Bektaşi; and that gave birth to Karagöz and Hacivat, artists and humorists in Anatolia should be able to express themselves freely without fear of criminal sanctions.</p>
<p>As heirs to a cultural tradition in which modern written humour became institutionalized in Ottoman times with the periodical Diyojen (1870), we call upon the entire democratic international community to defend freedom of expression, the rule of law, and the right to a fair trial. We consider the detention order issued against Deniz Göktaş deeply troubling from the perspective of freedom of expression, and we condemn it.</p>
<p>Reaffirming our belief that a free society is one that is comfortable with criticism and humour, we call for this decision to be reconsidered in light of Article 10 of the European Convention on Human Rights.</p>
<p>Göktaş was detained on charges of “insulting the President” and “publicly denigrating religious values” on the basis of certain humorous remarks made during his most recent performance. We call for his immediate release in accordance with fundamental rights and freedoms, and we hope for a future in which polarization gives way once again to peace and tolerance, and where free thought can flourish.</p>
<p>We respectfully submit this statement to the public.</p>
<h3><strong>DEUTSCH:</strong></h3>
<p><strong>Der türkische Stand-up-Satiriker Deniz Göktaş soll freigelassen werden!</strong></p>
<p><strong>Gemeinsame Erklärung von in Europa lebenden Journalistinnen und Journalisten, Autorinnen und Autoren, Zeichnerinnen und Zeichnern sowie Künstlerinnen und Künstlern</strong></p>
<p>Deniz Göktaş ist ein türkischer Humorautor, Stand-up-Künstler und Satiriker, dessen Arbeit von schwarzem Humor, politischer Satire, Selbstironie und scharfen gesellschaftskritischen Beobachtungen geprägt ist. Er nimmt Machtverhältnisse ebenso aufs Korn wie die Opposition, das eigene gesellschaftliche Milieu und nicht zuletzt sich selbst.</p>
<p>Seine Stand-up-Show „Ölü Deniz“ wurde auf YouTube fast zehn Millionen Mal angesehen; nachdem sie viral gegangen war, wurden gegen ihn Ermittlungen wegen der Vorwürfe der „Beleidigung des Staatspräsidenten“ und der „öffentlichen Herabwürdigung religiöser Werte“ eingeleitet. Medienberichten zufolge wurde Göktaş bei seiner Rückkehr aus dem Ausland am Flughafen Istanbul festgenommen; nach der Gesundheitskontrolle wurde er mit auf dem Rücken angelegten Handschellen zur Polizei gebracht. Diese Form der Behandlung erfüllt uns im Hinblick auf Meinungsfreiheit, Menschenwürde und den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit mit großer Sorge und Betroffenheit.</p>
<p>Als in Europa lebende Journalistinnen und Journalisten, Autorinnen und Autoren, Zeichnerinnen und Zeichner sowie Künstlerinnen und Künstler betrachten wir die Gedanken- und Meinungsfreiheit, die Kunst und den Humor als unverzichtbare Bestandteile demokratischen Lebens.</p>
<p>Humor, der die Gesellschaft zum Nachdenken bringt und sie beim Lachen zum Hinterfragen anregt, gehört zu den unverzichtbaren Elementen einer demokratischen Ordnung. Künstlerinnen und Künstler sowie Satirikerinnen und Satiriker haben im Laufe der Geschichte Werke geschaffen, die Machtverhältnisse, gesellschaftliche Widersprüche und den Alltag kritisch beleuchten; diese schöpferische Arbeit zählt zu den wichtigsten Bereichen der Meinungsfreiheit.</p>
<p>Kritik, Humor und Kunst sind in demokratischen Gesellschaften keine Bereiche, die bestraft, sondern solche, die geschützt werden müssen. Die Ablehnung einer Meinung kann niemals ein Grund sein, sie mit strafrechtlichen Mitteln zum Schweigen zu bringen. Die Grundprinzipien des Rechts verlangen, dass die Unschuldsvermutung, das Recht auf ein faires Verfahren und der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit unter allen Umständen gewahrt bleiben.</p>
<p>Gemäß Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention, die auch die Türkei ratifiziert hat, schützt die Meinungsfreiheit nicht nur allgemein akzeptierte oder als harmlos empfundene Äußerungen, sondern auch störende, kritische und humoristische Ausdrucksformen. Wo Kunst und Humor nicht frei sind, bleibt auch die Demokratie zwangsläufig unvollständig und verkümmert. So hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte im Urteil <em>Eon gegen Frankreich</em> (2013) hervorgehoben, dass Satire eine legitime Ausdrucksform ist, die ihrem Wesen nach Elemente der Übertreibung und Provokation enthalten kann, und dass die Bestrafung solcher Äußerungen eine abschreckende Wirkung auf die demokratische öffentliche Debatte entfaltet.</p>
<p>Humor, der nicht schweigt, ist Denken, das sich nicht zum Schweigen bringen lässt.</p>
<p>In Anatolien, das den weltweit bekannten Volksphilosophen und Meister des Humors Nasreddin Hodscha hervorgebracht hat, das in den Erzählungen von Nasreddin Hodscha und den Bektaschi-Anekdoten seinen scharfen Geist und seine Toleranz sichtbar macht, in dem ein Symbol der Toleranz wie Mevlana aufblühte und in dem Karagöz und Hacivat entstanden sind, müssen Künstlerinnen und Künstler sowie Satirikerinnen und Satiriker sich frei äußern können, ohne strafrechtliche Sanktionen befürchten zu müssen.</p>
<p>Als Erbinnen und Erben einer Kultur, in der sich mit „Diyojen“ im Jahr 1870 die moderne schriftliche Satire im Osmanischen Reich institutionalisierte, rufen wir daher die gesamte demokratische Öffentlichkeit dazu auf, für Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit und das Recht auf ein faires Verfahren einzutreten. Die gegen Deniz Göktaş verhängte Untersuchungshaft betrachten wir aus Sicht der Meinungsfreiheit als besorgniserregend und verurteilen sie.</p>
<p>Wir bekräftigen unsere Überzeugung, dass eine freie Gesellschaft eine Gesellschaft ist, die mit Kritik und Humor im Frieden lebt, und fordern, dass die Entscheidung im Lichte von Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention erneut geprüft wird.</p>
<p>Wir erwarten, dass Deniz Göktaş, der wegen einiger humoristischer Äußerungen in seiner letzten Vorstellung unter den Vorwürfen der „Beleidigung des Staatspräsidenten“ und der „öffentlichen Herabwürdigung religiöser Werte“ inhaftiert wurde, unter Wahrung der Grund- und Freiheitsrechte unverzüglich freigelassen wird.</p>
<p>Wir wünschen uns eine Zukunft, in der die Polarisierung wieder dem Frieden und der Toleranz weicht, in der freies Denken herrscht und auch die Freude ihren Platz hat.</p>
<p>Diesen Appell richten wir mit Respekt an die demokratische Öffentlichkeit.</p>
<h3><strong>FRANÇAIS :</strong></h3>
<p><strong>Que Deniz Göktaş soit libéré !</strong></p>
<p>En tant qu’écrivains, dessinateurs, journalistes et artistes vivant en Europe, nous considérons la liberté de pensée et d’expression, l’art et l’humour comme des composantes indissociables de la vie démocratique.</p>
<p>L’humour, qui fait réfléchir la société tout en la faisant rire et s’interroger, est l’un des éléments indispensables de la vie démocratique. Tout au long de l’histoire, les artistes et les humoristes ont produit des œuvres critiquant le pouvoir, les contradictions sociales et la vie quotidienne ; cette production a été l’un des domaines les plus importants de la liberté d’expression.</p>
<p>La critique, l’humour et l’art sont, dans les sociétés démocratiques, des domaines à protéger et non à sanctionner. Le désaccord avec une idée ne peut justifier de la faire taire par une sanction pénale. Les principes fondamentaux du droit exigent le respect en toutes circonstances de la présomption d’innocence, du droit à un procès équitable et du principe de proportionnalité.</p>
<p>Conformément à l’article 10 de la Convention européenne des droits de l’homme, dont la Turquie est signataire, la liberté d’expression garantit non seulement les idées bien accueillies ou jugées inoffensives, mais aussi les expressions dérangeantes, critiques et humoristiques. Dans une société où l’art et l’humour ne sont pas libres, la démocratie ne peut être qu’incomplète et rabougrie. La Cour européenne des droits de l’homme, dans l’arrêt Eon c. France, a d’ailleurs souligné que la satire est une forme d’expression légitime comportant des éléments d’exagération et de provocation, et que la sanction de ce type d’expression aurait un effet dissuasif sur le débat public démocratique.</p>
<p>L’humour qui ne se tait pas est une pensée qu’on ne peut réduire au silence.</p>
<p>En Anatolie, terre qui a vu naître Nasreddin Hodja — philosophe populaire et maître de l’humour connu dans le monde entier —, où l’esprit de tolérance incarné par Mevlana s’est épanoui, où les récits de Nasreddin Hodja et des Bektachis témoignent d’un esprit vif et de tolérance, et où sont nés Karagöz et Hacivat, les artistes et les humoristes doivent pouvoir s’exprimer librement, sans crainte de sanction pénale.</p>
<p>C’est pourquoi, en tant qu’héritiers d’une culture où l’humour écrit moderne s’est institutionnalisé avec Diyojen (1870) sous l’Empire ottoman, nous invitons l’ensemble de l’opinion démocratique à défendre la liberté d’expression, l’État de droit et le droit à un procès équitable. Nous jugeons préoccupante, du point de vue de la liberté d’expression, la décision d’arrestation prise à l’encontre de Deniz Göktaş, et nous la condamnons.</p>
<p>Nous réaffirmons notre conviction qu’une société libre est une société en paix avec la critique et l’humour, et demandons que cette décision soit réexaminée à la lumière de l’article 10 de la Convention européenne des droits de l’homme.</p>
<p>Göktaş, arrêté pour « insulte au président de la République » et « dénigrement public des valeurs religieuses » en raison de certaines expressions humoristiques utilisées lors de son dernier spectacle, doit être immédiatement remis en liberté dans le cadre des droits et libertés fondamentaux. Nous souhaitons qu’à la polarisation succèdent de nouveau la paix et la tolérance, et qu’advienne un avenir joyeux où règne la liberté de pensée.</p>
<p>Nous portons ceci respectueusement à la connaissance de l’opinion publique.</p>
<h3><strong>NEDERLANDS:</strong></h3>
<p><strong>Laat Deniz Göktaş vrij!</strong></p>
<p>Als schrijvers, cartoonisten, journalisten en kunstenaars die in Europa wonen, beschouwen wij de vrijheid van denken en meningsuiting, kunst en satire als onlosmakelijke onderdelen van een democratische samenleving.</p>
<p>Satire die mensen aan het lachen maakt én tegelijkertijd aan het denken zet, is een wezenlijk onderdeel van de democratie. Door de geschiedenis heen hebben kunstenaars en satirici werken gecreëerd waarin machthebbers, maatschappelijke tegenstellingen en het dagelijkse leven kritisch worden belicht. Dergelijke artistieke expressie vormt een van de belangrijkste uitingen van de vrijheid van meningsuiting.</p>
<p>Kritiek, satire en kunst zijn in een democratische samenleving geen zaken die bestraft moeten worden, maar waarden die bescherming verdienen. Het oneens zijn met een mening kan nooit een rechtvaardiging vormen om die met strafrechtelijke middelen het zwijgen op te leggen. De fundamentele beginselen van de rechtsstaat vereisen dat het vermoeden van onschuld, het recht op een eerlijk proces en het proportionaliteitsbeginsel onder alle omstandigheden worden gerespecteerd.</p>
<p>Overeenkomstig artikel 10 van het Europees Verdrag voor de Rechten van de Mens, waarbij ook Turkije partij is, beschermt de vrijheid van meningsuiting niet alleen opvattingen die worden gewaardeerd of als onschadelijk worden beschouwd, maar ook uitingen die schokkend, kritisch of satirisch zijn. In een samenleving waar kunst en satire niet vrij zijn, blijft ook de democratie onvermijdelijk onvolledig en verzwakt. Het Europees Hof voor de Rechten van de Mens heeft in de zaak Eon t. Frankrijk bevestigd dat satire een legitieme vorm van meningsuiting is die wordt gekenmerkt door overdrijving en provocatie, en dat het bestraffen ervan een afschrikkend effect heeft op het democratische publieke debat.</p>
<p>Satire die niet zwijgt, is een gedachte die niet het zwijgen kan worden opgelegd.</p>
<p>In Anatolië – het land dat Nasreddin Hodja, de wereldwijd bekende volksfilosoof en meester van de humor, heeft voortgebracht; waar de geest van verdraagzaamheid, belichaamd door Mevlana, tot bloei kwam; waar de verhalen van Nasreddin Hodja en Bektaşi getuigen van scherpe geest en tolerantie; en waar Karagöz en Hacivat zijn ontstaan – moeten kunstenaars en satirici zich vrij kunnen uiten zonder vrees voor strafrechtelijke vervolging.</p>
<p>Als erfgenamen van een cultuur waarin de moderne geschreven satire in het Ottomaanse Rijk werd geïnstitutionaliseerd met Diyojen (1870), roepen wij de volledige democratische publieke opinie op om de vrijheid van meningsuiting, de rechtsstaat en het recht op een eerlijk proces te verdedigen. Wij beschouwen het bevel tot voorlopige hechtenis tegen Deniz Göktaş als bijzonder zorgwekkend vanuit het oogpunt van de vrijheid van meningsuiting en veroordelen deze beslissing.</p>
<p>Wij herhalen onze overtuiging dat een vrije samenleving een samenleving is die kritiek en satire omarmt en vragen dat deze beslissing opnieuw wordt beoordeeld in het licht van artikel 10 van het Europees Verdrag voor de Rechten van de Mens.</p>
<p>Deniz Göktaş werd aangehouden op beschuldiging van “belediging van de president” en “het publiekelijk beledigen van religieuze waarden”, uitsluitend op basis van enkele satirische uitspraken tijdens zijn meest recente voorstelling. Wij roepen op tot zijn onmiddellijke vrijlating met eerbiediging van zijn fundamentele rechten en vrijheden en spreken de hoop uit op een toekomst waarin polarisatie opnieuw plaatsmaakt voor vrede en verdraagzaamheid, en waarin vrij denken kan bloeien.</p>
<p>Wij brengen deze verklaring met alle respect onder de aandacht van het publiek.</p>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/07/05/deniz-goektasa-avrupadan-destek-ve-cagri/">Deniz Göktaş’a Avrupa’dan destek ve çağrı</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<title>&#8222;Üç perdeli skandal&#8220;: Devletin Entegrasyon Barometresi 02/2025 sessizce silindi, içeriği değiştirildi ve değişiklik notu düşülmeden yeniden yüklendi</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Apr 2026 10:18:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viyana,29.04.2026- Avusturya Türk Kültür Düşünce Fabrikası TKG-Think Tank, Avusturya Uyum Bakanlığı&#8217;na bağlı&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/04/29/uec-perdeli-skandal-devletin-entegrasyon-barometresi-02-2025-sessizce-silindi-icerigi-degistirildi-ve-degisiklik-notu-duesuelmeden-yeniden-yueklendi/">&#8222;Üç perdeli skandal&#8220;: Devletin Entegrasyon Barometresi 02/2025 sessizce silindi, içeriği değiştirildi ve değişiklik notu düşülmeden yeniden yüklendi</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p data-path-to-node="1">Viyana,29.04.2026- <span class="citation-280">Avusturya Türk Kültür Düşünce Fabrikası TKG-Think Tank</span>, Avusturya Uyum Bakanlığı&#8217;na bağlı Avusturya Entegrasyon Fonu (ÖIF) tarafından hazırlanan ve kamu kaynaklarıyla finanse edilen <b data-path-to-node="0" data-index-in-node="141">Integrationsbarometer 02/2025</b> raporuyla ilgili tüm skandalı ortaya çıkardı. TKG&#8217;nin resmi açıklamasına göre, söz konusu rapor usulsüz bir şekilde silinmiş, değiştirilmiş ve herhangi bir düzeltme ibaresi konulmadan sessizce yeniden yayımlanmıştır.</p>
<p data-path-to-node="4">Avusturya Türk Kültür Cemiyeti (TKG), kamu kaynaklarıyla finanse edilen &#8222;Entegrasyon Barometresi 02/2025&#8220; raporunun usulsüz bir şekilde değiştirildiğini belgeleriyle ifşa etti. TKG’nin &#8222;Üç Perdelik Skandal&#8220; olarak nitelendirdiği süreç, devlet destekli bilimsel bir yayının şeffaflık ilkelerine aykırı şekilde &#8222;gece yarısı operasyonuyla&#8220; nasıl başkalaştırıldığını gözler önüne seriyor.</p>
<p data-path-to-node="5"><b data-path-to-node="5" data-index-in-node="0">Silindi, değiştirildi, habersizce değiştirildi notu koymadan yerine Kondu<br />
</b> TKG tarafından belgelenen verilere göre, raporun orijinali 23 Nisan 2026 tarihinde sessizce silindi. Orijinal bağlantının &#8222;404&#8220; hatası verdiği bu sürecin ardından, 26 Nisan’da raporun yeni bir versiyonu yüklendi. Ancak bu yeni dosyanın; herhangi bir revizyon ibaresi taşımadığı, 40 sayfadan 48 sayfaya çıkarıldığı, anket sorularının (Fragebogen) sonradan eklendiği ve bazı sayısal veriler ile metin pasajlarının değiştirildiği tespit edildi. TKG soruyor: &#8222;ÖIF neden bu değişiklikler hakkında sessiz kalıyor ve eleştirilere içeriksel bir yanıt vermeden her şeyi reddediyor?&#8220;</p>
<p data-path-to-node="1"><span data-path-to-node="1,1"><span class="citation-280">Avusturya Entegrasyon Fonu&#8217;nun (ÖIF) kamu kaynaklarıyla finanse edilen </span><b data-path-to-node="1,1" data-index-in-node="87"><span class="citation-280">Entegrasyon Barometresi 02/2025</span></b><span class="citation-280"> çalışması, 23.04.2026 tarihinde sessiz sedasız silindi</span></span><span data-path-to-node="1,3">. </span><span data-path-to-node="1,5"><span class="citation-279">Orijinal bağlantı bugüne kadar bir Error-404 (Sayfa bulunamadı) hatasına yönlendirdiğini TKG ifşa etti.  Ortada asıl kamu araştırması artık yok.  </span><a class="ng-star-inserted" href="https://www.integrationsfonds.at/fileadmin/content/AT/Produkte/%c3%96IF_Integrationsbarometer_2025-02.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="0" data-ved="0CAAQ_4QMahgKEwiQlfi6wZKUAxUAAAAAHQAAAAAQsQM"><span class="citation-279">https://www.integrationsfonds.at/fileadmin/content/AT/Produkte/%c3%96IF_Integrationsbarometer_2025-02.pdf</span></a> </span></p>
<p data-path-to-node="1"><img post-id="8054" fifulocal-featured="1" decoding="async" class="alignnone wp-image-8057 size-full" src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/04/WEG-Int.baro_.2025-2-750x400-1.jpg" alt="&#8222;Üç perdeli skandal&#8220;: Devletin Entegrasyon Barometresi 02/2025 sessizce silindi, içeriği değiştirildi ve değişiklik notu düşülmeden yeniden yüklendi" title="&#8222;Üç perdeli skandal&#8220;: Devletin Entegrasyon Barometresi 02/2025 sessizce silindi, içeriği değiştirildi ve değişiklik notu düşülmeden yeniden yüklendi" width="750" height="400" srcset="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/04/WEG-Int.baro_.2025-2-750x400-1.jpg 750w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/04/WEG-Int.baro_.2025-2-750x400-1-300x160.jpg 300w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/04/WEG-Int.baro_.2025-2-750x400-1-260x140.jpg 260w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/04/WEG-Int.baro_.2025-2-750x400-1-560x300.jpg 560w" sizes="(max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<h3 data-path-to-node="2">Değiştirilmiş hali ama dosya üzerinden değiştirilmiş ibaresi yok</h3>
<p data-path-to-node="2"><span data-path-to-node="2,1"><span class="citation-278">26.04.2026 tarihinde yeni bir adres altında değiştirilmiş bir versiyon yayımlandı; sayfa sayısı 40&#8217;tan 48&#8217;e çıkarılmış, anket formu sonradan eklenmiş, yüzdelik değerler ve metin pasajları değiştirilmiş bir şekilde — ancak revizyon olduğuna dair herhangi bir değişiklik işareti konulmadan </span></span><span data-path-to-node="2,4"><span class="citation-277">: </span><a class="ng-star-inserted" href="https://www.integrationsfonds.at/fileadmin/content/AT/monitor/Integrationsfonds_Integrationsbarometer_2025-02.pdf" target="_blank" rel="noopener" data-hveid="0" data-ved="0CAAQ_4QMahgKEwiQlfi6wZKUAxUAAAAAHQAAAAAQsgM"><span class="citation-277">https://www.integrationsfonds.at/fileadmin/content/AT/monitor/Integrationsfonds_Integrationsbarometer_2025-02.pdf</span></a></span></p>
<p data-path-to-node="1"><strong>Aşağıda, TKG&#8217;nin yayımladığı basın bildirisinin birebir tercümesi</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">APA  OTS, 29.04.2025<br />
Kaynak: <a href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260429_OTS0045/integrationsbarometer-022025-warum-wurde-die-originalstudie-am-2304-geloescht-geaendert-und-am-2604-ohne-kennzeichnung-ersetzt">https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260429_OTS0045/integrationsbarometer-022025-warum-wurde-die-originalstudie-am-2304-geloescht-geaendert-und-am-2604-ohne-kennzeichnung-ersetzt</a></p>
<h3 class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"></h3>
<p>Entegrasyon Barometresi 02/2025: Orijinal çalışma neden 23.04&#8217;te silindi, değiştirildi ve 26.04&#8217;te işaretlenmeden yeniden yayınlandı?</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>&#8222;Üç perdeli skandal&#8220; – Silindi. Değiştirildi. İşaretlenmeden yerini aldı. ÖIF bu değişiklikler hakkında neden sessiz kalıyor? TKG belgeliyor.</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Viyana , APA OTS, 29.04.2026– Devlet parası, silinmiş belge, sessiz değişiklik. Avusturya Entegrasyon Fonu, kamu parasıyla finanse ettiği Entegrasyon Barometresi 02/2025&#8217;i 23 Nisan 2026&#8217;da ortadan kaldırdı. Tek bir açıklama yapmadan. Tek bir duyuru olmadan. Orijinal bağlantı bugün hâlâ ölü: <a class="underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" href="https://www.integrationsfonds.at/fileadmin/content/AT/Produkte/%c3%96IF_Integrationsbarometer_2025-02.pdf">https://www.integrationsfonds.at/fileadmin/content/AT/Produkte/%c3%96IF_Integrationsbarometer_2025-02.pdf</a></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Üç gün sonra, 26 Nisan&#8217;da, yeni bir adres altında tamamen farklı bir belge belirdi. 40 sayfa 48 olmuştu. Soru formu sonradan eklenmiş. Yüzde değerleri değişmişti. Metinler değişmişti. Ama tek bir satır bile &#8222;bu belge güncellenmiştir&#8220; demiyordu: <a class="underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" href="https://www.integrationsfonds.at/fileadmin/content/AT/monitor/Integrationsfonds_Integrationsbarometer_2025-02.pdf">https://www.integrationsfonds.at/fileadmin/content/AT/monitor/Integrationsfonds_Integrationsbarometer_2025-02.pdf</a></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Adı konulmuş haliyle: bir gece yarısı operasyonu. Devlet kurumunun, vergilerle finanse edilmiş bilimsel bir yayın üzerinde sessiz sedasız yaptığı bir değiştirme operasyonu.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>ÖIF reddediyor — ama kamu araştırmasını siliyor</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">ÖIF, 4 Şubat 2026&#8217;da kendi sitesinde bir &#8222;düzeltme&#8220; yayınladı ve şunları söyledi:</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em>&#8222;Avusturya Entegrasyon Fonu (ÖIF), Avusturya Türk Kültür Topluluğu&#8217;nun (TKG) Entegrasyon Barometresi&#8217;ne ilişkin güncel açıklamasındaki değerlendirmeleri kesinlikle reddeder.&#8220;</em> (Kaynak: <a class="underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" href="https://www.integrationsfonds.at/newsbeitrag/richtigstellung-zur-aussendung-der-tkg-zum-integrationsbarometer-28640/">https://www.integrationsfonds.at/newsbeitrag/richtigstellung-zur-aussendung-der-tkg-zum-integrationsbarometer-28640/</a>)</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">TKG&#8217;nin 15 somut eleştirisinden birine bile yanıt verilmedi. Soru formunda Müslümanların mültecilerle aynı ölçeğe konulmasına yanıt yok. On bir yıllık özel izlemeye yanıt yok. &#8222;Siyasi İslam&#8220; kavramının tanımsız bırakılmasına yanıt yok. Sessiz versiyon değişikliğine yanıt yok. ÖIF bunların hepsini reddediyor — ve aynı zamanda araştırmayı siliyor.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Bu noktada TKG, Entegrasyon Fonu denetim kurulu üyelerine doğrudan soruyor: Siz bu kurumun denetim kurulu üyesisiniz. Entegrasyon Barometresi 02/2025&#8217;in kalitesini, tarafsızlığını ve toplumsal etkilerini değerlendirmek için hangi somut adımları attınız? Böyle bir şey nasıl olabildi?</p>
<p><strong>TKG soruyor</p>
<p></strong>TKG soruyor! Sayın Integrationsfonds Denetleme Kurulu, sorumlu olduğunuz ve &#8218;bilimsel kamu araştırması&#8216; adı altında yürütülen bu çalışmada, bireylerin dini inançlarını sorgulama hakkını nereden alıyorsunuz? Kamu kaynaklarıyla yapılan bir araştırmada bir insanın dini aidiyeti sizi ne hakla ilgilendiriyor? Devletin tarafsızlık ilkesi ve bireysel temel haklar çerçevesinde, kamu eliyle yürütülen bir araştırmada bir bireyin dini aidiyetinin sorgulanmasının etik gerekçesi nedir?&#8220;</p>
<p>TKG Soruyor:! Sayın Integrationsfonds Denetleme Kurulu, &#8218;Integrationsbarometer 2025&#8242; araştırmasında dini aidiyetin bir &#8217;sorun kategorisi&#8216; olarak sorgulanması hangi bilimsel standartla açıklanabilir? Devlet fonlarıyla finanse edilen bir projede, bir bireyin dini inancının bir denetim veya analiz konusu haline getirilmesi ne hakla mümkün olmaktadır?</p>
<p>İşte sorulardan bir tanesi</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Integrationsbarometer 2/2025 ( PETER HAJEK, INTEGRATIONSFONDS)-Soru 4:</strong> &#8222;Avusturya&#8217;da Müslümanlar ile Müslüman olmayanlar arasındaki birlikte yaşamı nasıl değerlendiriyorsunuz? Çok iyi, oldukça iyi, oldukça kötü yoksa çok mu kötü?&#8220;</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-pre-wrap leading-[1.7]">1 — Çok iyi 2 — Oldukça iyi 3 — Oldukça kötü 4 — Çok kötü 5 — Bilmiyorum / Yanıt yok</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Yalnızca Avusturya vatandaşlarına yöneltilen bu telefon ve çevrimiçi araştırmada — anketin başında &#8222;Avusturya vatandaşı mısınız?&#8220; sorusuna &#8222;hayır&#8220; yanıtı verenler derhal anketten çıkarılıyor — aşağıdaki soru sorulmaktadır:</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>&#8222;Avusturya&#8217;da Müslümanlar ile Müslüman olmayanlar arasındaki birlikte yaşamı nasıl değerlendiriyorsunuz? Çok iyi, oldukça iyi, oldukça kötü yoksa çok mu kötü?&#8220;</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">TKG&#8217;ye göre bu soru, Avusturya Anayasası&#8217;nın 7. maddesi, AİHM&#8217;nin 9. ve 14. maddeleri ile ICC/ESOMAR Uluslararası Etik Kodu 2025&#8217;e aykırıdır: Yalnızca Avusturya vatandaşlarının katıldığı bir ankette, Müslümanlar — büyük çoğunluğu Avusturya vatandaşı olan 800.000 kişi — bizzat araştırmanın değerlendirme nesnesi haline getirilmekte; üstelik aynı ölçekte mülteciler ve göçmenlerle yan yana sıralanmaktadır.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-8060 size-full" src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/04/MoslemFrage-IntegrationsbaromterPeterHajek.jpeg" alt="" width="1282" height="1512" srcset="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/04/MoslemFrage-IntegrationsbaromterPeterHajek.jpeg 1282w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/04/MoslemFrage-IntegrationsbaromterPeterHajek-254x300.jpeg 254w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/04/MoslemFrage-IntegrationsbaromterPeterHajek-868x1024.jpeg 868w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/04/MoslemFrage-IntegrationsbaromterPeterHajek-768x906.jpeg 768w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/04/MoslemFrage-IntegrationsbaromterPeterHajek-800x944.jpeg 800w, https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/04/MoslemFrage-IntegrationsbaromterPeterHajek-1160x1368.jpeg 1160w" sizes="(max-width: 1282px) 100vw, 1282px" /></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Temel soru şudur: AİHM&#8217;nin 9. maddesiyle güvence altına alınmış bir temel hak olan din, bu araştırmada neden bir göç hukuku statü kategorisi gibi ele alındı? &#8222;Müslümanların&#8220; aynı ölçekte &#8222;göçmenler&#8220; ve &#8222;mültecilerle&#8220; yan yana sıralanması tarafsız bir kategorizasyon değil — dini aidiyeti entegrasyon politikası açısından risk göstergesi olarak kurgulayan normatif bir karardır. Denetim kurulunda bu değerlendirildi mi? Temel haklar incelemesi yapıldı mı? Damgalama riski tartışıldı mı?</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>&#8222;İletişim girişimi olmadı&#8220; yalanı</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">ÖIF düzeltmesinde TKG&#8217;nin &#8222;bugüne kadar hiçbir zaman ÖIF ile iletişime geçmediğini&#8220; ileri sürdü. Bu doğru değil. TKG&#8217;nin eleştirileri 18 Aralık 2025&#8217;ten itibaren kamuoyuyla paylaşıldı: <a class="underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20251218_OTS0086/tkg-stellungnahme-zum-integrationsbarometer-und-zur-einhaltung-des-283-stgb">https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20251218_OTS0086/tkg-stellungnahme-zum-integrationsbarometer-und-zur-einhaltung-des-283-stgb</a></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">24 Aralık ve 31 Aralık 2025&#8217;te ek açıklamalar yapıldı. 7 Ocak 2026&#8217;da VdMI ve VMÖ&#8217;ye resmi şikâyet başvurusunda bulunuldu. Bunların hepsi ÖIF&#8217;in bildiği süreçlerdi.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Ama asıl mesele bu değil. Sivil toplum kuruluşları ve gazeteciler, eleştirdikleri devlet kurumundan izin almak zorunda değildir. Bu ne Avusturya Anayasası&#8217;nın ne de AİHM&#8217;nin 10. maddesinin öngördüğü bir zorunluluktur. Demokratik denetim ikili bir uzlaşma süreci değildir. Anayasal güvence altındaki bir haktır.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Soru formu her şeyi ele veriyor — siyah üzerine beyaz</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">ÖIF TKG&#8217;nin eleştirilerini &#8222;kesinlikle reddetti.&#8220; Sonra bizzat o soru formunu kamuoyundan sakladığı için eleştirilince onu ikinci versiyona ekledi. Ve o soru formu TKG&#8217;yi haklı çıkarıyor.</p>
<ol class="[li_&amp;]:mb-0 [li_&amp;]:mt-1 [li_&amp;]:gap-1 [&amp;:not(:last-child)_ul]:pb-1 [&amp;:not(:last-child)_ol]:pb-1 list-decimal flex flex-col gap-1 pl-8 mb-3" start="4">
<li class="whitespace-normal break-words pl-2">soru kelimesi kelimesine şöyle: <em>&#8222;Avusturyalılar ile Müslümanlar arasındaki birlikte yaşamı nasıl değerlendiriyorsunuz?&#8220;</em> Bu soru; 3. soru (göçmenlerle birlikte yaşam), 5. soru (Ukraynalı savaş mağdurları) ve 6. soru (mülteciler) ile yan yana sıralanmış. Dini aidiyet oturma hukuku statüsüyle aynı düzeye çekilmiş. Bu TKG&#8217;nin yorumu değil — ÖIF&#8217;in bizzat kendi soru formu tasarımı.</li>
</ol>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">&#8222;Siyasi İslam&#8220; ifadesi aynı formda iki farklı biçimde geçiyor: 1. soruda &#8222;siyasi İslam&#8217;ın yayılması&#8220;, 8. soruda &#8222;siyasi İslam ve radikalleşme.&#8220; İki farklı ifade, sıfır tanım. Katılımcılar ne değerlendirdi? Kimse bilmiyor. ÖIF de dahil.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Şekil 13 (S. 24): Müslümanlar için Ekim 2014&#8217;e uzanan on bir yıllık zaman serisi. Mülteciler için 2016, Ukraynalılar için 2023. Bu eşitsizlik için tek satır metodolojik gerekçe yok.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">TKG&#8217;nin eleştirileri soru formuyla birlikte azalmadı. Arttı.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Din oturma statüsü değildir — Anayasa ve insan hakları böyle söylüyor</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Avusturya&#8217;da Müslüman olan biri nesiller boyu bu toprakların vatandaşı olabilir. Doktor, öğretmen, girişimci olabilir. &#8222;Mülteci&#8220; ya da &#8222;göçmen&#8220; kavramıyla hukuki, sosyal ve biyografik olarak hiçbir ortak yanı olmayabilir. Yine de aynı soru formunda, aynı ölçek üzerinde bu kategorilerle yan yana sıralanıyor. Bu kamuoyu araştırması değil. Bu normatif etkisi olan kategori inşasıdır.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Avusturya Anayasası&#8217;nın 7. maddesi açıktır: Kimse inancından dolayı dezavantajlı kılınamaz. AİHM&#8217;nin 14. maddesi din temelinde ayrımcılığı yasaklar. 9. maddesi din özgürlüğünü güvence altına alır. Avrupa İnsan Hakları Mahkemesi, devlet kurumlarının dini gruplara karşı özel tarafsızlık yükümlülüğü taşıdığını defalarca teyit etmiştir.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">ICC/ESOMAR Uluslararası Kodu 2025, Madde 1(b): Araştırmacılar katılımın zarara — itibar kaybı dahil — yol açmamasını güvence altına almak zorundadır. Madde 5(c): Verinin kullanımı ilgili kişilere doğrudan zarar vermemeli, koruyucu tedbirler alınmalıdır. Madde 7(b): Nüfus temsili konusundaki sınırlılıklar şeffaf biçimde açıklanmalıdır. Bu araştırma bu gerekliliklerin hiçbirini karşılamıyor.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">800.000 insanı — nesiller boyu bu toplumun parçası olan Avusturya vatandaşlarını — oturma hukuku statü kategorileriyle aynı ölçeğe koymak hangi hakka dayanıyor? Hangi bilimsel standart buna izin veriyor? Hangi anayasal gerekçe var? Hangi insan hakları meşruiyeti? ÖIF bu soruyu yanıtlamadı. Sormadı bile.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Araştırma parti propagandasına dönüştüğünde</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Volkspartei, 18 Aralık 2025&#8217;te resmi Instagram hesabında bu araştırmaya dayanan grafikler paylaştı: &#8222;Avusturyalıların üçte ikisi Müslümanlarla birlikte yaşamayı zor buluyor.&#8220; Gönderinin altına dökülen yorumlar antisemitik karşılaştırmalar, §283 StGB kapsamında halkı kin ve düşmanlığa tahrik iddiaları ve bir dünya dinine yönelik nefret söylemi içeriyordu. ÖIF tek bir kelime söylemedi.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Devlet parasıyla finanse edilen, metodolojik olarak bir dini grubu sorun kategorisi olarak kurgulayan ve bulgularının siyasi mobilizasyon için kullanılmasına seyirci kalınan bir araştırma temel bir soru doğuruyor: Avusturya&#8217;da kamuoyu araştırması kimin elinde? ESOMAR etik koduna ve insan haklarına uygunluğunu kim denetliyor? TKG bu sorunun kamuoyu önünde tartışılmasını talep ediyor.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>ESOMAR şikâyeti ve VdMI çelişkisi</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Araştırmanın 11. sayfası açıkça şunu söylüyor: <em>&#8222;Peter Hajek Public Opinion Strategies faaliyetlerini ESOMAR yönergelerine uygun olarak sürdürmektedir.&#8220;</em> Bu öz taahhüt artık belgelenmiş gerçeklerle yüzleşmek durumunda.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">TKG, 7 Ocak 2026&#8217;da VdMI ve VMÖ&#8217;ye şikâyet başvurusunda bulundu. VdMI, 8 Nisan 2026&#8217;da Peter Hajek&#8217;i temize çıkardı — tam soru formu henüz kamuoyuna açık değilken. Temel araştırma aracı görülemeden verilen aklanma kararı, TKG&#8217;nin 24 Nisan 2026 tarihli açık mektubunda belgelediği yedi çelişkiden biridir. TKG, 21 Nisan 2026&#8217;da Amsterdam&#8217;daki ESOMAR Profesyonel Standartlar Komitesi&#8217;ne resmi şikâyette bulundu.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">ÖIF her şeyi reddediyor. Soru formu ise ona itiraz ediyor.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>TKG&#8217;nin talepleri</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">1-Entegrasyon Barometresi 02/2025&#8217;in tüm versiyonlarının tam olarak kamuoyuyla paylaşılması. Anlaşılır bir değişiklik özetinin yayınlanması. ÖIF ve denetim kurulunun içeriksel açıklama yapması.</p>
<p>2-Yetkililerin etkilenen nüfus gruplarına yönelik kamuoyu önünde özür dilemesi. &#8212;</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">3-Entegrasyon Fonu yönetim düzeyinde personel değişikliği.</p>
<p>4-ÖIF&#8217;in Peter Hajek Public Opinion Strategies GmbH ile ihale uygulamalarının bağımsız incelemeye tabi tutulması.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">TKG&#8217;nin tüm belgeleri: — 15 maddelik düzeltme kataloğu: <a class="underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" href="https://www.turkischegemeinde.at/wp-content/uploads/Forderungskatalog-der-TKG-Integratiosnbaromter2025.pdf">https://www.turkischegemeinde.at/wp-content/uploads/Forderungskatalog-der-TKG-Integratiosnbaromter2025.pdf</a> —</p>
<p>Orijinal araştırma (404 hatası): <a class="underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" href="https://www.integrationsfonds.at/fileadmin/content/AT/Produkte/%c3%96IF_Integrationsbarometer_2025-02.pdf">https://www.integrationsfonds.at/fileadmin/content/AT/Produkte/%c3%96IF_Integrationsbarometer_2025-02.pdf</a> —</p>
<p>Değiştirilmiş versiyon: <a class="underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" href="https://www.integrationsfonds.at/fileadmin/content/AT/monitor/Integrationsfonds_Integrationsbarometer_2025-02.pdf">https://www.integrationsfonds.at/fileadmin/content/AT/monitor/Integrationsfonds_Integrationsbarometer_2025-02.pdf</a> —</p>
<p>ÖIF düzeltmesi: <a class="underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" href="https://www.integrationsfonds.at/newsbeitrag/richtigstellung-zur-aussendung-der-tkg-zum-integrationsbarometer-28640/">https://www.integrationsfonds.at/newsbeitrag/richtigstellung-zur-aussendung-der-tkg-zum-integrationsbarometer-28640/</a> —</p>
<p>APA-OTS orijinal basın bildirisi: <a class="underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" href="https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260429_OTS0045/integrationsbarometer-022025-warum-wurde-die-originalstudie-am-2304-geloescht-geaendert-und-am-2604-ohne-kennzeichnung-ersetzt">https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20260429_OTS0045/integrationsbarometer-022025-warum-wurde-die-originalstudie-am-2304-geloescht-geaendert-und-am-2604-ohne-kennzeichnung-ersetzt</a></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/04/29/uec-perdeli-skandal-devletin-entegrasyon-barometresi-02-2025-sessizce-silindi-icerigi-degistirildi-ve-degisiklik-notu-duesuelmeden-yeniden-yueklendi/">&#8222;Üç perdeli skandal&#8220;: Devletin Entegrasyon Barometresi 02/2025 sessizce silindi, içeriği değiştirildi ve değişiklik notu düşülmeden yeniden yüklendi</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/04/29/uec-perdeli-skandal-devletin-entegrasyon-barometresi-02-2025-sessizce-silindi-icerigi-degistirildi-ve-degisiklik-notu-duesuelmeden-yeniden-yueklendi/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>Trump-Krise: Der Bruch zwischen dem Weissen Haus, Italien und dem Vatikan</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/04/15/trump-krise-der-bruch-zwischen-dem-weissen-haus-italien-und-dem-vatikan/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2026 08:16:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Trump greift Meloni an, beschimpft den Papst und ignoriert frühere Warnungen katholischer&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/04/15/trump-krise-der-bruch-zwischen-dem-weissen-haus-italien-und-dem-vatikan/">Trump-Krise: Der Bruch zwischen dem Weissen Haus, Italien und dem Vatikan</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section class="text-token-text-primary w-full focus:outline-none [--shadow-height:45px] has-data-writing-block:pointer-events-none has-data-writing-block:-mt-(--shadow-height) has-data-writing-block:pt-(--shadow-height) [&amp;:has([data-writing-block])&gt;*]:pointer-events-auto [content-visibility:auto] supports-[content-visibility:auto]:[contain-intrinsic-size:auto_100lvh] R6Vx5W_threadScrollVars scroll-mb-[calc(var(--scroll-root-safe-area-inset-bottom,0px)+var(--thread-response-height))] scroll-mt-[calc(var(--header-height)+min(200px,max(70px,20svh)))]" dir="auto" data-turn-id="request-699c0ae8-63d0-8326-9ea2-0d4feb60a07d-16" data-testid="conversation-turn-41" data-scroll-anchor="false" data-turn="assistant">
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<h4 data-start="93" data-end="547"><strong data-start="93" data-end="111">Trump greift Meloni an, beschimpft den Papst und ignoriert frühere Warnungen katholischer Geistlicher vor einem Iran-Krieg. Aus dem Nahost-Konflikt wird nun eine offene Machtprobe zwischen Washington, Rom und dem Vatikan.</strong></h4>
<p>WASHINGTON/ROM – Der Ton zwischen Washington, Rom und dem Vatikan wird schärfer. US-Präsident Donald Trump hat die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni öffentlich attackiert und zugleich seine Angriffe auf Papst Leo XIV. verschärft. Aus einem politischen Dissens über den Iran-Konflikt ist inzwischen eine offene diplomatische Krise geworden, die das Verhältnis der Vereinigten Staaten zu zwei ihrer wichtigsten Partner in Europa belastet.</p>
<p data-start="549" data-end="973">Im Zentrum der Auseinandersetzung steht die von den USA und Israel geführte Militäraktion gegen den Iran. Während Trump von seinen Verbündeten politische Rückendeckung und praktische Unterstützung erwartet, verweigert sich Italien einer Beteiligung. Meloni setzt stattdessen auf Zurückhaltung, diplomatische Kanäle und innenpolitische Stabilität. Im Weissen Haus wird diese Haltung jedoch zunehmend als Illoyalität gewertet.</p>
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<div class="z-0 flex min-h-[46px] justify-start"><strong>Bruch  Jahr: 2020</strong></div>
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<p data-start="0" data-end="751" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Bereits 2020 hatten katholische Stimmen in den USA vor einer militärischen Eskalation mit dem Iran gewarnt. Mehrere Geistliche, Theologen und Kirchenvertreter erinnerten damals unter Hinweis auf die traditionelle Lehre vom „gerechten Krieg“ daran, dass ein bewaffneter Angriff nur unter engsten moralischen und völkerrechtlichen Voraussetzungen legitimierbar sei. Besonders deutlich fiel die Kritik des bekannten Paters Richard Heilman aus, der erklärte, ein Krieg gegen den Iran würde unabsehbares Leid über die Zivilbevölkerung bringen und den gesamten Nahen Osten weiter destabilisieren. Die heutigen Spannungen zwischen Trump und Papst Leo XIV. knüpfen damit an einen Konflikt an, der innerhalb katholischer Kreise bereits seit Jahren schwelt</p>
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<p data-start="975" data-end="1009"><strong data-start="975" data-end="1009">Jahr 2026: Trump greift Meloni frontal an</strong></p>
<p data-start="1011" data-end="1220">In einem Gespräch mit der italienischen Zeitung <em data-start="1059" data-end="1080">Corriere della Sera</em> liess Trump seinem Ärger freien Lauf. Noch bevor konkrete Fragen gestellt wurden, stellte er die italienische Regierung öffentlich infrage.</p>
<p data-start="1222" data-end="1454">„Sind Ihre Bürger damit zufrieden, dass Ihre Ministerpräsidentin nichts unternimmt, um die Ölversorgung zu sichern?“, fragte Trump demonstrativ. Die Aussage wurde in Rom als direkter Angriff auf die Souveränität Italiens verstanden.</p>
<p data-start="1456" data-end="1770">Besonders bemerkenswert war Trumps persönliche Abrechnung mit Meloni. Die italienische Regierungschefin galt lange als ideologisch nahestehende Partnerin innerhalb des konservativen Lagers. Umso härter fiel nun Trumps Urteil aus: „Ich dachte, sie sei mutig, aber ich habe mich geirrt. Ich bin schockiert über sie.“</p>
<p data-start="1772" data-end="1899">Mit diesen Worten zog Trump faktisch einen Schlussstrich unter das bislang demonstrativ freundschaftliche Verhältnis zu Meloni.</p>
<div style="width: 720px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-8037-2" width="720" height="1280" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/04/Donald-Trump-has-attacked-Pope-Leo-XIV-on-social-media-calling-the-pontiff-weak-on-crime-and-.mp4?_=2" /><a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/04/Donald-Trump-has-attacked-Pope-Leo-XIV-on-social-media-calling-the-pontiff-weak-on-crime-and-.mp4">https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/04/Donald-Trump-has-attacked-Pope-Leo-XIV-on-social-media-calling-the-pontiff-weak-on-crime-and-.mp4</a></video></div>
<p data-start="1901" data-end="1928"><strong data-start="1901" data-end="1928">Iran-Krieg als Auslöser</strong></p>
<p data-start="1930" data-end="2247">Hintergrund des Konflikts ist Italiens Weigerung, sich an der seit dem 28. Februar laufenden Offensive gegen den Iran zu beteiligen. Rom lehnt eine militärische Eskalation im Nahen Osten ab und warnt vor neuen Flüchtlingsbewegungen, steigenden Energiepreisen und unkalkulierbaren Sicherheitsrisiken im Mittelmeerraum.</p>
<p data-start="2249" data-end="2433">Trump hingegen fordert von NATO-Partnern klare Positionierungen. Nach Angaben aus diplomatischen Kreisen betrachtet Washington die italienische Zurückhaltung als strategischen Affront.</p>
<p data-start="2435" data-end="2480"><strong data-start="2435" data-end="2480">Trump legt im Streit mit dem Vatikan nach</strong></p>
<p data-start="2482" data-end="2687">Noch brisanter ist die zweite Front des Konflikts: der Vatikan. Nachdem Meloni frühere Aussagen Trumps über Papst Leo XIV. als „inakzeptabel“ bezeichnet hatte, reagierte der US-Präsident mit neuer Schärfe.</p>
<p data-start="2689" data-end="2925">„Sie ist diejenige, die inakzeptabel ist“, sagte Trump über Meloni. Dann fügte er hinzu: „Es ist ihr völlig egal, ob der Iran Atomwaffen besitzt oder nicht – ein Land, das Italien innerhalb von zwei Minuten in die Luft sprengen könnte.“</p>
<p data-start="2927" data-end="3026">Mit dieser Formulierung verband Trump Kritik an Meloni mit massiven Drohszenarien gegenüber Europa.</p>
<p data-start="3028" data-end="3266">Auch Papst Leo XIV. griff Trump erneut persönlich an. Er bezeichnete das Oberhaupt der katholischen Kirche als außenpolitisch „schwach und schrecklich“ und erklärte weiter: „Der Papst hat keine Ahnung, was im Iran wirklich vor sich geht.“</p>
<p data-start="3268" data-end="3300"><strong data-start="3268" data-end="3300">Vatikan setzt auf Diplomatie</strong></p>
<p data-start="3302" data-end="3562">Im Vatikan wurden die Aussagen mit großer Irritation aufgenommen. Papst Leo XIV. hatte in den vergangenen Wochen mehrfach zu Verhandlungen, Waffenruhe und internationaler Vermittlung aufgerufen. Seine Linie lautet: Deeskalation statt weiterer Kriegsausweitung.</p>
<p data-start="3564" data-end="3813">Dass ein amtierender US-Präsident den Papst öffentlich derart angreift, wird in Rom als außergewöhnlicher Vorgang gewertet. Kirchennahe Kreise sprechen von einem schweren Belastungstest für die Beziehungen zwischen Washington und dem Heiligen Stuhl.</p>
<p data-start="3815" data-end="3854"><strong data-start="3815" data-end="3854">Rom zwischen Washington und Vatikan</strong></p>
<p data-start="3856" data-end="4113">Für Giorgia Meloni ist die Situation politisch heikel. Einerseits pflegte sie lange gute Kontakte zum republikanischen Lager in den USA. Andererseits kann sie innenpolitisch weder einen offenen Bruch mit Europa noch einen Konflikt mit dem Vatikan riskieren.</p>
<p data-start="4115" data-end="4371">Italien steht damit zwischen den Fronten: auf der einen Seite der Druck aus Washington, auf der anderen Seite die moralische Autorität des Papstes sowie die skeptische Haltung weiter Teile der italienischen Öffentlichkeit gegenüber einem neuen Nahostkrieg.</p>
<p data-start="4373" data-end="4412"><strong data-start="4373" data-end="4412">Transatlantische Spannungen wachsen</strong></p>
<p data-start="4414" data-end="4738">Beobachter warnen inzwischen vor tieferen Folgen. Sollte Washington seinen Druck auf europäische Regierungen erhöhen, könnten bestehende Risse innerhalb der NATO und der westlichen Allianz weiter aufbrechen. Der Fall Italien zeigt bereits jetzt, dass nicht alle Partner bereit sind, Trumps außenpolitischen Kurs mitzutragen.</p>
<p data-start="4740" data-end="4920" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Was als Streit über den Iran begann, hat sich zu einem Dreifrontenkonflikt entwickelt: Trump gegen Meloni, Trump gegen den Papst – und Washington gegen wachsende Zweifel in Europa.</p>
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<p data-start="0" data-end="751" data-is-last-node="" data-is-only-node="">.</p>
<p>Quellen:</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=lKHlfgmyvkY&amp;t=398s">https://www.youtube.com/watch?v=lKHlfgmyvkY&amp;t=398s</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=lKHlfgmyvkY">https://www.youtube.com/watch?v=lKHlfgmyvkY</a></p>
<p><a href="https://www.euronews.com/video/2026/04/14/trump-refuses-to-apologise-after-clash-with-pope-leo-xiv-over-iran-war?utm_source=chatgpt.com">https://www.euronews.com/video/2026/04/14/trump-refuses-to-apologise-after-clash-with-pope-leo-xiv-over-iran-war?utm_source=chatgpt.com</a></p>
<p><a href="https://www.euronews.com/my-europe/2026/04/15/trump-accuses-italys-meloni-of-not-having-courage-to-back-iran-war?utm_source=chatgpt.com">https://www.euronews.com/my-europe/2026/04/15/trump-accuses-italys-meloni-of-not-having-courage-to-back-iran-war?utm_source=chatgpt.com</a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/04/15/trump-krise-der-bruch-zwischen-dem-weissen-haus-italien-und-dem-vatikan/">Trump-Krise: Der Bruch zwischen dem Weissen Haus, Italien und dem Vatikan</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<title>Deutsch-türkische Informatikerin übernimmt als Retorin das Steuer an der TU Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2026 20:47:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin, 03.04.2026-Sie wuchs in Bursa auf, büffelte in einem türkischen Mädchengymnasium, verbrachte&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/04/03/deutsch-tuerkische-informatikerin-uebernimmt-als-retorin-das-steuer-an-der-tu-berlin/">Deutsch-türkische Informatikerin übernimmt als Retorin das Steuer an der TU Berlin</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="flex-1 flex flex-col px-4 max-w-3xl mx-auto w-full pt-1">
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<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Berlin, 03.04.2026-</strong>Sie wuchs in Bursa auf, büffelte in einem türkischen Mädchengymnasium, verbrachte die Sommer in München – und steht jetzt an der Spitze einer der renommiertesten Technischen Universitäten Deutschlands. Eine Karriere, die sich wie ein Roman liest.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Seit dem 1. April 2026 leitet Prof. Dr. Fatma Deniz die Technische Universität Berlin. Die 42-Jährige ist die erste Frau mit türkischen Wurzeln, die dieses Amt übernimmt – und sie hat sich den Chefsessel nicht geschenkt bekommen.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Klare Ansage im Senat</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Im Senat setzte sie sich klar durch: Während die bisherige Präsidentin Geraldine Rauch gerade einmal 18 Stimmen holte, stimmten 42 Senatsmitglieder für Deniz – weit mehr als die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit. Die Rektorwahl fand in zwei Runden statt; im ersten Wahlgang traten noch fünf Kandidatinnen und Kandidaten an, drei zogen sich vor der Stichwahl zurück. Das Ergebnis war dann eindeutig.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Vom Internat in die Chefetage</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Aufgewachsen in Bursa, Abitur als Jahrgangsbeste im Jahr 2001, Studium der Informatik an der TU München, Forschungsaufenthalt am kalifornischen Caltech, Promotion an der TU Berlin in Kooperation mit dem Bernstein Center for Computational Neuroscience – Deniz hat sich ihren Weg durch die internationale Wissenschaftswelt Schritt für Schritt erarbeitet.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Dass sie dabei auch harte Jahre im Internat durchgestanden hat, erwähnt sie selbst ohne Umschweife: „Ich habe früh gelernt, mit Problemen umzugehen, mit Unsicherheiten zu leben und meinen eigenen Weg zu finden.&#8220; Worte, die nach gelebter Erfahrung klingen – nicht nach PR-Sprache.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Berkeley, Berlin, und dann ganz nach oben</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Nach ihrer Promotion forschte Deniz mehrere Jahre an der University of California, Berkeley, unter anderem am Helen Wills Neuroscience Institute. 2020 kehrte sie nach Berlin zurück, wurde 2023 Professorin an der TU Berlin und leitete das Fachgebiet „Sprache und Kommunikation in biologischen und künstlichen Systemen&#8220;. Von der Professorin zur Präsidentin in gerade einmal drei Jahren – das ist kein Zufall, das ist Programm.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Forschungsgelder vom European Research Council, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, dem Bundesministerium für Forschung sowie der amerikanischen National Science Foundation – Deniz weiß, wie man sich in der hart umkämpften Wissenschaftswelt behauptet und Vertrauen gewinnt.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Nachhaltig, digital, international</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Bundeskanzler Friedrich Merz holte sie im Januar 2026 persönlich in den Rat für Nachhaltige Entwicklung. Deniz erklärte dazu: „Die großen Fragen nachhaltiger Entwicklung lassen sich nicht einzeln lösen. Wissenschaft kann Orientierung geben, um Resilienz in Zeiten des Wandels zu stärken.&#8220; Für Deniz kein Widerspruch zur Technik: Digitalisierung und Klimaschutz gehören für sie zusammen – und beides will sie nun von der Spitze der TU Berlin aus vorantreiben.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Mit ihrer Amtsübernahme trat Deniz gleichzeitig in das Board of Directors der Berlin University Alliance ein – dem höchsten Steuerungsgremium des Exzellenzverbunds aus FU Berlin, HU Berlin, TU Berlin und der Charité. Digitale Infrastruktur, internationale Spitzenforschung und eine starke Berliner Stimme in Europa – das sind ihre erklärten Ziele.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><strong>Ein Jubiläum, ein Neuanfang</strong></p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Dass ausgerechnet im April 2026 auch das 80-jährige Bestehen der TU Berlin gefeiert wird, passt ins Bild. Ein Jubiläum, ein Neuanfang – und eine Frau, die beides verkörpert. Die Inauguration findet im Rahmen eines Festakts statt, zu dem unter anderem der britische Botschafter sowie Vertreter aus Politik und Wissenschaft erwartet werden.</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Deniz selbst gab die Richtung nach ihrer Wahl klar vor: „Unser gemeinsames Ziel ist es, hier im Zentrum der Hauptstadt eine moderne Technische Universität zu schaffen, die wissenschaftliche Exzellenz lebt und atmet – mit verlässlichen Strukturen und einer Kultur, in der Lernen, Entwicklung und Verantwortung im Mittelpunkt stehen.&#8220;</p>
<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]"><em>Quelle: TU Berlin / Berlin University Alliance, 1. April 2026</em></p>
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		<title>“Azınlıkları damgalayan yaklaşım hukuk devletini sınavdan geçiriyor”</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/02/18/azinliklari-damgalayan-yaklasim-hukuk-devletini-sinavdan-geciriyor/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Feb 2026 08:43:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinungen]]></category>
		<category><![CDATA[Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>TKG’den Avusturya Entegrasyon Fonu’na sert tepki: “Azınlıkları damgalayan yaklaşım hukuk devletini sınavdan&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/02/18/azinliklari-damgalayan-yaklasim-hukuk-devletini-sinavdan-geciriyor/">“Azınlıkları damgalayan yaklaşım hukuk devletini sınavdan geçiriyor”</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p data-start="224" data-end="714"><strong>TKG’den Avusturya Entegrasyon Fonu’na sert tepki: “Azınlıkları damgalayan yaklaşım hukuk devletini sınavdan geçiriyor”</strong></p>
<p><strong>Berlin, 18.02.2025/ Türkische Allgemeine-</strong>Avusturya Türk Kültür Toplumu (TKG), Avusturya Cumhuriyeti Entegrasyon Fonu’nun (Österreichischer Integrationsfonds – ÖIF) 2025 Entegrasyon Barometresi etrafında yürüttüğü iletişim ve hukuki adımlara sert tepki gösterdi. TKG, devlet tarafından finanse edilen bir kurumun dini azınlıkları genelleştirici kategorilerle ele almasının ve bu uygulamaya yöneltilen eleştirilerin hukuki baskı araçlarıyla bastırılmaya çalışılmasının, hukuk devleti ilkesini doğrudan sınavdan geçirdiğini vurguladı.</p>
<p data-start="744" data-end="1141">Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG), ÖIF’in 4 Şubat 2026 tarihli “Richtigstellung zur Aussendung der TKG zum Integrationsbarometer” başlıklı açıklamasına kapsamlı ikinci  bir yanıt yayınladı ve Viyana&#8217;daki hükümetin tarihsel sorumluğu konusunda dikkat çekti.</p>
<p>TKG, bu yanıtında tartışmanın özünün teknik bir ayrıntı ya da münferit bir telif meselesi olmadığını belirterek, meseleyi, <strong>“Demokratische Kontrolle statt anwaltlicher Drohkulisse” (</strong><strong>Avukatların tehditleri yerine demokratik kontrol) </strong> başlığı altında ele aldı.</p>
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<p data-start="1143" data-end="1162"><strong data-start="1143" data-end="1162">Tartışmanın özü</strong></p>
<p data-start="1164" data-end="1618">TKG’ye göre yaşananlar, bir PDF dosyasının nerede durduğu veya bir bağlantının nasıl verildiği meselesi değildir. Tartışmanın merkezinde, devlet tarafından finanse edilen bir kurumun yıllar boyunca dini bir azınlığı pauschalisierende Kategorien, yani genelleştirici ve damgalamaya açık kategoriler üzerinden sözde “bilimsel” kamuoyu araştırmalarının odağına yerleştirmesi ve bu pratiğe yönelik eleştirilerin hukuki tehditlerle karşılanması bulunmaktadır.</p>
<p data-start="1620" data-end="1819">TKG, bu yaklaşımın demokratik denetimle bağdaşmadığını ve eleştirinin içerikten kaçırılarak maliyet riski, icra tehdidi ve yüksek dava değerleri üzerinden baskı altına alınmaya çalışıldığını savundu.</p>
<p data-start="1821" data-end="1856"><strong data-start="1821" data-end="1856">Viyana’nın tarihsel sorumluluğu</strong></p>
<p data-start="1858" data-end="2124">TKG açıklamasında, Viyana’nın tarihsel deneyimlerine de dikkat çekti. Hıristiyan-Sosyal Belediye Başkanı Karl Lueger döneminde antisemit söylemin siyasi olarak normalleştirildiğini hatırlatan TKG, bu normalleşmenin dönemin toplumsal iklimini belirlediğini vurguladı.</p>
<p data-start="2126" data-end="2403">O dönemde Sigmund Freud, Arthur Schnitzler, Gustav Mahler ve Stefan Zweig gibi çok sayıda Yahudi aydın, sanatçı ve bilim insanının, etiketleme, değersizleştirme ve siyasi araçsallaştırmanın kamusal hayatın olağan bir parçası hâline geldiği bir ortamda yaşadığına işaret edildi.</p>
<p data-start="2405" data-end="2787">TKG’ye göre bu tarihsel hatırlatma bir benzetme ya da dramatizasyon değil, Avusturya’nın sorumluluk kültürünün doğal bir parçasıdır. Açıklamada, entegrasyondan söz eden her devlet kurumunun anayasal tarafsızlık ilkesini, azınlıkların korunmasını ve hiçbir topluluğun toptan bir “sorun kategorisi” olarak tanımlanmaması gerektiğini göz önünde bulundurmak zorunda olduğu ifade edildi.</p>
<p data-start="2789" data-end="2831"><strong data-start="2789" data-end="2831">Demokratik denetim mi, hukuki baskı mı</strong></p>
<p data-start="2833" data-end="3135">TKG, Integrationsbarometer 2025 etrafındaki tartışmanın özünde şu sorunun bulunduğunu belirtti: Devlet tarafından finanse edilen bir kurum, kendi yöntemlerine ve toplumsal etkilerine yönelik kamusal eleştiriye tahammül edebilir mi; yoksa bu eleştiriyi hukuki tırmanma yoluyla bastırmayı mı tercih eder?</p>
<p data-start="3137" data-end="3307">Açıklamada, “Demokratik denetim hukuki baskı ile ikame edildiğinde sorun sivil toplum kuruluşlarında değil, hukuk devletinin kendisindedir” değerlendirmesine yer verildi.</p>
<p data-start="3309" data-end="3357"><strong data-start="3309" data-end="3357">“800 bin Müslüman homojen bir grup değildir”</strong></p>
<p data-start="3359" data-end="3704">TKG, Avusturya’daki yaklaşık 800 bin Müslümanın tekil ve homojen bir topluluk olarak ele alınamayacağını vurguladı. Açıklamada, 2000–2025 yılları arasında farklı adlar altında tekrarlanan araştırma ve anketlerin, geniş ve heterojen bir topluluğu siyasi olarak sınıflandıran, etiketleyen ve genelleştiren bir pratiğin parçası olduğu ifade edildi.</p>
<p data-start="3706" data-end="3930">TKG’ye göre asıl soru, damgalama kapasitesine sahip olduğu ve siyasi olarak kolayca araçsallaştırılabildiği ortaya konmuş bu yaklaşımın, “bilimsel kamuoyu araştırması” adı altında meşrulaştırılmaya devam edip edemeyeceğidir.</p>
<p data-start="3932" data-end="3973"><strong data-start="3932" data-end="3973">Etik ve hukuki standartlar tartışması</strong></p>
<p data-start="3975" data-end="4205">TKG ayrıca, “Müslüman çalışmaları”ndan 2025 Entegrasyon Barometresi’ne uzanan devlet destekli kamuoyu araştırmalarının, uluslararası kamuoyu araştırması etik standartlarını belirleyen ICC/ESOMAR Kodeksi ile bağdaşmadığını savundu.</p>
<p data-start="4207" data-end="4428">Açıklamada, “Bilimsellik iddiası altında azınlıklara yönelik toplumsal gerilimi artıran devlet destekli araştırmalar, entegrasyona katkı değil; kamusal alanda yeni sorunlar üreten bir yaklaşımdır” ifadelerine yer verildi. (<strong>Berlin, 18.02.2025/ Türkische Allgemeine)</strong></p>
<p>Kaynak:</p>
<p><a href="https://www.turkischegemeinde.at/antwort-der-tkg-auf-die-oeif-stellungnahme-vom-04-02-2026-demokratische-kontrolle-statt-anwaltlicher-drohkulisse/">https://www.turkischegemeinde.at/antwort-der-tkg-auf-die-oeif-stellungnahme-vom-04-02-2026-demokratische-kontrolle-statt-anwaltlicher-drohkulisse/</a></p>
<p>18.12.2025´de başlayarak ilk geniş eleştiriyi yapan TKG&#8217;nin resmi tüm APA OTS paylaşımları buradan okunabilir</p>
<p><a href="https://www.ots.at/suche?query=&amp;seite=1&amp;emittentId=1970">https://www.ots.at/suche?query=&amp;seite=1&amp;emittentId=1970</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/02/18/azinliklari-damgalayan-yaklasim-hukuk-devletini-sinavdan-geciriyor/">“Azınlıkları damgalayan yaklaşım hukuk devletini sınavdan geçiriyor”</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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