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	<description>Ihre Zeitung für Türkische News aus dem Deutschsprachigen Raum</description>
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	<item>
		<title>Türkische Kulturgemeinde rät von Schulboykott ab</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2026 14:42:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Österreich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wien, 14.09.2026 – Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) spricht sich klar&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/09/14/tuerkische-kulturgemeinde-raet-von-schulboykott-ab/">Türkische Kulturgemeinde rät von Schulboykott ab</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wien, 14.09.2026 – Die Türkische Kulturgemeinde in Österreich (TKG) spricht sich klar gegen einen Aufruf aus, das derzeit geltende Kopftuchverbot an österreichischen Schulen für Mädchen unter 14 Jahren zu boykottieren. Die Organisation bekräftigt zugleich, dass sie jeglichen Einsatz gegen Rassismus, antimuslimische Diskriminierung und pauschale Stigmatisierungen von Musliminnen und Muslimen ausdrücklich begrüßt.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Protest ja, Boykott nein: Differenzierter Appell an muslimische Familien</strong></p>
<p>Konkret wurde im Rahmen einer Demonstration vor dem Bildungsministerium gegen das seit diesem Schuljahr gültige Kopftuchverbot protestiert; eine politische Initiative hatte zum offenen Boykott aufgerufen. Die TKG distanziert sich von diesem Schritt und empfiehlt muslimischen Familien, die aktuell geltenden Regelungen einzuhalten und die Entscheidung des Verfassungsgerichtshofes abzuwarten. Das demokratische Recht zum Protest, zur politischen Kritik und zur Anrufung des Gerichts bleibe davon unberührt, ein bewusster Boykott sei aus Sicht der TKG jedoch problematisch.</p>
<p>Die Organisation warnt davor, muslimische Eltern und ihre Kinder mit Schulen, Lehrenden, Behörden oder dem Gesetzgeber durch einen Boykottaufruf in offene Konfrontation zu bringen. Vielmehr bestehe die Möglichkeit, mit rechtsstaatlichen Mitteln einen verfassungsrechtlichen Klärungsprozess zu erreichen.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Gerichtliche Überprüfung abwarten, gesellschaftliche Realität beachten</strong></p>
<p>Das Gesetz zum Kopftuchverbot wurde im Juni 2026 erstmals verfassungsrechtlich geprüft, damalige Beschwerden wurden aus formalen Gründen abgewiesen, weil die Bestimmungen noch nicht gültig waren. Nachdem das Gesetz in Kraft getreten ist, läuft erneut ein Verfahren vor dem Verfassungsgerichtshof. Die TKG spricht sich dafür aus, dieses Ergebnis, wie auch immer es ausfallen mag, zu respektieren.</p>
<p>Ein weiterer wichtiger Punkt der TKG: Die Mehrheit muslimischer Schülerinnen in Österreich trägt kein Kopftuch. Eine staatliche Studie von 2019 nennt für die Sekundarstufe I einen Anteil von nur 10,7 Prozent, in Wien von 13,1 Prozent. Die öffentliche Debatte dürfe nicht den Eindruck erwecken, sämtliche muslimischen Familien seien von der Thematik betroffen. Das Gesetz betreffe eine Minderheit, dürfe aber nicht zu einer allgemeinen gesellschaftlichen Stigmatisierung von Musliminnen und Muslimen führen.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Zwangsmaßnahmen und Pauschalurteile werden abgelehnt</strong></p>
<p>Die TKG verwehrt sich gegen die Behauptung, muslimische Eltern zwängen ihre minderjährigen Töchter häufig zum Tragen des Kopftuchs. Insbesondere viele türkeistämmige Familien kennen das „Kinderkopftuch“ aus ihrer eigenen Schulzeit nicht. Es gelte, Zwang abzulehnen – sowohl, wenn Kinder zum Kopftuch verpflichtet werden, als auch, wenn muslimischen Eltern pauschal solche Absichten unterstellt werden. Bei erwachsenen Frauen müsse die Entscheidung für oder gegen das Kopftuch stets freiwillig bleiben.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Geschichte, religiöse Herkunft und parlamentarische Mehrheit</strong></p>
<p>Die historischen und gesellschaftlichen Erfahrungen von Menschen aus der Türkei hebt die TKG hervor: Seit 1937 war die Trennung von Religion und Staat in der Türkei eminent, religiöse Kleidung im Schulalltag lange nicht vorgesehen. Erst 2014 wurde das Kopftuch in Schuluniformen in der Türkei erlaubt – ein Wandel, zu dem die TKG ebenfalls eine differenzierte Haltung einnimmt und für einen vernünftigen, kindzentrierten Umgang plädiert.</p>
<p>Auch argumentiert die TKG, dass das Wort „Kopftuch“ in den meistzitierten Koranstellen gar nicht explizit vorkomme; Forderungen zum Tragen des Kopftuchs seien Ergebnisse späterer theologischer Interpretation, nicht des wörtlichen Korantexts.</p>
<p>Das österreichische Gesetz zum Kopftuchverbot wurde im Nationalrat von einer breiten Koalition aus FPÖ, ÖVP, SPÖ und NEOS beschlossen – lediglich die Grünen stimmten dagegen. Damit handelt es sich nicht um ein parteipolitisch isoliertes Vorhaben.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Keine Stigmatisierung von Musliminnen und Muslimen</strong></p>
<p>Bereits zuvor hatte die TKG gegen die politische Instrumentalisierung des ÖIF-Integrationsbarometers und eine als stigmatisierend empfundene Kommunikation über Muslime protestiert. Die Organisation bleibt auch weiterhin bei ihrer Linie, sich sowohl gegen pauschale Stigmatisierungen als auch gegen Boykottaufrufe zu positionieren. Kinder sollten, so der Aufruf, nicht zu politischen Konfliktfeldern gemacht werden.</p>
<p>Bis zur endgültigen Klärung durch den Verfassungsgerichtshof ruft die TKG muslimische Familien dazu auf, die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten und appelliert zugleich an alle politischen und gesellschaftlichen Akteure, Kinder aus politischen Auseinandersetzungen herauszuhalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/09/14/tuerkische-kulturgemeinde-raet-von-schulboykott-ab/">Türkische Kulturgemeinde rät von Schulboykott ab</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<title>Präsident Erdoğan plant offiziellen Besuch in Syrien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2026 16:48:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wien, 13.09.2026 – Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat während eines zweitägigen&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/09/13/praesident-erdogan-plant-offiziellen-besuch-in-syrien/">Präsident Erdoğan plant offiziellen Besuch in Syrien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wien, 13.09.2026 – Der türkische Außenminister Hakan Fidan hat während eines zweitägigen offiziellen Besuchs in Syrien den bevorstehenden Besuch von Präsident Recep Tayyip Erdoğan in Damaskus angekündigt. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem syrischen Amtskollegen Esad Hasan Şeybani in Damaskus berichtete Fidan über die jüngsten Entwicklungen in den Beziehungen zwischen beiden Ländern.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Beziehungen zwischen Türkei und Syrien auf neuem Kurs</strong></p>
<p>Fidan betonte, dass die Beziehungen zwischen der Türkei und Syrien in den vergangenen zwei Jahren deutliche Fortschritte gemacht haben. Nach seinen Worten hat sich Syrien nicht nur zur Türkei, sondern zur gesamten Welt neu positionieren müssen. Er stellte fest, dass der Übergang von der alten zur neuen syrischen Staatsführung ein Element für Frieden und Stabilität in der Region geworden sei. Die syrische Regierung bemühe sich verstärkt um die Zusammenarbeit mit den Nachbarstaaten in allen Bereichen und es sei spürbar, wie Syrien täglich weitere Fortschritte bei der Bewältigung der Folgen des langen Bürgerkriegs mache.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Geplanter Besuch Erdoğans in Damaskus</strong></p>
<p>Fidan erklärte, dass ein offizieller Besuch von Präsident Erdoğan in Syrien in naher Zukunft geplant sei. Dies verleihe der aktuellen Visite besondere Bedeutung, da dadurch der politische Dialog weiter vertieft werden solle.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Bewertung der SDG-Auflösung und israelische Angriffe</strong></p>
<p>Der Außenminister äußerte sich auch zur Ankündigung der Selbstauflösung der YPG/SDG und bezeichnete diese Entwicklung als wichtig und bedeutend. Es sei nun entscheidend, diese Absichten rasch praktisch umzusetzen. Zugleich kritisierte Fidan Israels Vorgehen in der Region deutlich. Die Politik Israels stelle das größte Hindernis für die positive Entwicklung im Kampf gegen den Terrorismus dar und schade der Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen. Israel trage mit seinen Angriffen dazu bei, Syrien zu destabilisieren, unterstütze sogar Organisationen wie den IS und sei direkt in die Instabilität verwickelt. Die Türkei setze sich weiterhin dafür ein, dass Syrien seine volle Souveränität wiedererlangt und als stabiler Nachbarstaat auftreten könne.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Wirtschaft und Infrastruktur im Mittelpunkt der Gespräche</strong></p>
<p>Themen wie gemeinsame Wirtschaftsprojekte, Investitionen und der Ausbau der Infrastruktur standen im Vordergrund. Der Minister hob insbesondere das Engagement türkischer und syrischer Unternehmer und deren großes Interesse an bilateraler Zusammenarbeit hervor. Zudem spiele die Rückkehr und Integration syrischer Flüchtlinge, die teils seit über zehn Jahren in der Türkei leben, eine bedeutende Rolle.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Detaillierter Ablauf der offiziellen Visite</strong></p>
<p>Im Rahmen seines Syrien-Besuchs traf Fidan nicht nur Außenminister Şeybani, sondern wurde nach Angaben aus türkischen Regierungskreisen auch von Staatspräsident Ahmed Şara empfangen und sprach mit Innenminister Enes Hattab. Die Gespräche umfassten die Entwicklung der Beziehungen seit dem 8. Dezember 2024 sowie Themen wie Handel, Energie, Verkehr und regionale Kooperationsprojekte. Außerdem sollte die rechtliche und institutionelle Basis der Zusammenarbeit gefestigt werden.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Integration und regionale Sicherheit</strong></p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Integrationsprozess innerhalb Syriens, insbesondere der Implementierung der Auflösung der SDG. Auch sollte darauf geachtet werden, dass die Staatsautorität gestärkt sowie alle gesellschaftlichen Gruppen, inklusive der Turkmenen, auf der Grundlage gleichberechtigter Staatsbürgerschaft in den Prozess einbezogen werden.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Regionale Entwicklungen und Unterstützung aus der Türkei</strong></p>
<p>Die Türkei bekräftigte ihre Unterstützung für die territoriale Integrität, Souveränität und wirtschaftliche Stabilisierung Syriens. Darüber hinaus standen die Entwicklungen im Süden Syriens und die Auswirkungen der israelischen Angriffe auf die Sicherheitslage im Mittelpunkt der Beratungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/09/13/praesident-erdogan-plant-offiziellen-besuch-in-syrien/">Präsident Erdoğan plant offiziellen Besuch in Syrien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>Öcalan’ın Avukatı Türk Kimliği ve Kökenleri Hakkında Güldüren İddialar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Sep 2026 12:50:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Türkische Welt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kabul edilen ikinci KCK iddianamesine Öcalan&#8217;ın avukatı İrfan Dündar&#8217;ın ifadeleri, damgasını vurdu.&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/09/03/oecalanin-avukati-tuerk-kimligi-ve-koekenleri-hakkinda-gueldueren-iddialar/">Öcalan’ın Avukatı Türk Kimliği ve Kökenleri Hakkında Güldüren İddialar</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="post__header">
<h2 class="post__summary">Kabul edilen ikinci KCK iddianamesine Öcalan&#8217;ın avukatı İrfan Dündar&#8217;ın ifadeleri, damgasını vurdu.</h2>
</div>
<div class="grid lg:grid-cols-[1fr_300px] gap-5">
<div class="space-y-5"></div>
</div>
<p>Viyana, 03.09.2026 – Terör örgütü PKK lideri Abdullah Öcalan’ın uzun yıllar avukatlığını üstlenen <strong>Ahmet Zeki Okçuoğlu’nun</strong> Türk kimliği ve tarihine dair dile getirdiği iddialar, sosyal medyada tartışma yarattı. Okçuoğlu, sosyal medyada yayılan bir video kesitinde, &#8222;Türk diye bir şey yoktur&#8220;, &#8222;Türklerin tarihi yoktur&#8220;, &#8222;Türkmenler aslında Kürt&#8217;tür&#8220; ve &#8222;Türk, Batı&#8217;nın bir uydurmasıdır&#8220; gibi ifadeler kullanarak dikkat çekti. Bu açıklamalar kısa sürede sosyal medyanın konusu olurken, Türkiye’de kimlik ve tarih tartışmalarını yeniden alevlendirdi.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Kimi tezler yeniden gündemde </strong><strong>Kürt uygarlığına dair iddialar</strong></p>
<p>Halıcı’nın kitabında; Gutiler ve Kassitlerin Kürt olduğu, ilk kerpicin, takvimin, matematik ve geometri prensiplerinin Kürtlerce geliştirildiği, ilk rasathanenin Kürtler tarafından Urfa’da kurulduğu, petrolün ve tekerleğin Kürtler tarafından bulunduğu, Sümerler ile birlikte insanlık tarihinde uygarlığın temel taşlarının Kürt halkınca atıldığı gibi çarpıcı iddialar yer alıyor. Kitapta ayrıca halı ve kilim dokumacılığının, cirit oyununun ve tarihteki ilk uluslararası anlaşmaların da Kürtlere ait olduğu öne sürülüyor. Halıcı’nın, Mevlevilik ve Kadirilik gibi tarikatların yanı sıra, Aleviliğin kökenine dair yorumları da iddialar arasında bulunuyor.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Soner Yalçın: Bu tartışmalar büyüyecek</strong></p>
<p>Kürt tarihciler ise bu tezleri &#8222;akıl dışı&#8220; olarak değerlendirmiş ve kimlik tartışmalarının yalnızca dil ve özerklikle sınırlı kalmayacağını, tarihin ve uygarlığın kökeni ekseninde yeni polemiklerin çıkacağı uyarısında bulunmuştu. Yalçın ayrıca Abdullah Öcalan’ın “Sümer Rahip Devletinden Halk Cumhuriyetine Doğru” adlı kitabındaki tarih anlatısına dikkat çekerek, benzer görüş ve tartışmaların ilerleyen yıllarda da süreceğini ifade etmişti.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Kimlik ve tarih tartışmaları bitmiyor</strong></p>
<p>Aradan geçen yılların ardından</p>
<div style="width: 548px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-8366-1" width="548" height="360" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/09/ssstwitter.com_1788440081604.mp4?_=1" /><a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/09/ssstwitter.com_1788440081604.mp4">https://www.tuerkische-allgemeine.de/wp-content/uploads/2026/09/ssstwitter.com_1788440081604.mp4</a></video></div>
<p>&#8222;Türk diye bir şey yoktur&#8220; ve &#8222;Türklerin tarihi yoktur&#8220; şeklindeki sözleri, Yalçın’ın yıllar önce işaret ettiği tarih ve kimlik polemiğini tekrar gündeme taşıdı. Özellikle sosyal medyada hararetli tartışmalara neden olan bu açıklamalar, Türkiye’de kimlik ve tarih algısının ne derece hassas olduğunu bir kez daha gösterdi.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/09/03/oecalanin-avukati-tuerk-kimligi-ve-koekenleri-hakkinda-gueldueren-iddialar/">Öcalan’ın Avukatı Türk Kimliği ve Kökenleri Hakkında Güldüren İddialar</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Die Presse: &#8222;Müslümanların temsilcisi, başörtüsü yasağı konusunda “ZiB 2”de kendi kendisiyle nasıl çelişti?&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2026 11:39:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viyana, 02.09.2026 –Avusturya’da okullarda 14 yaşından küçük kız çocuklarına yönelik ve yeni&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/09/02/uemit-vuraldan-basoertuesue-yasasiyla-ilgili-celiskili/">Die Presse: &#8222;Müslümanların temsilcisi, başörtüsü yasağı konusunda “ZiB 2”de kendi kendisiyle nasıl çelişti?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Viyana, 02.09.2026 –</strong>Avusturya’da okullarda 14 yaşından küçük kız çocuklarına yönelik ve yeni öğretim yılıyla birlikte uygulanacak başörtüsü yasağı konusundaki gelişmeler, <em>Die Presse</em> gazetesinin analizinde eleştirel biçimde ele alındı. “ZiB 2” sunucusu Armin Wolf, İslam Cemaati Başkanı Ümit Vural’ın karşısına cemaatin internet sitesindeki şu ifadeyi çıkardı: “Önemli olan şu: Anne ve baban yanında olmadan okul seninle başörtün hakkında konuşamaz.” Wolf, Eğitim Bakanlığının genelgesine göre okulun öğrenciyi ilk aşamada ailesi yanında bulunmadan da uyarabileceğini belirterek bu bilginin yanlış olduğunu söyledi. <em>Die Presse</em>ye göre söz konusu ifade, salı akşamı yayımlanan programın ardından çarşamba öğle saatlerine kadar internet sitesinden kaldırıldı. Gelişmeleri yorumsuz biçimde izliyoruz</p>
<p>&nbsp;</p>
<h5 class="isSelectedEnd"><em>Die Presse</em> gazetesinde 02.09.2026´da  aşağıdaki başlıkla yayımlanan analizin Türkçe tercümesi şöyle:</h5>
<p>&nbsp;</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Müslümanların temsilcisi, başörtüsü yasağı konusunda “ZiB 2”de kendi kendisiyle nasıl çelişti?</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">Tepkilere yol açan bir yasa karşısında kaçamak tutum:  IGGÖ İslam Cemaati Başkanı Ümit Vural, yasaya uyulması gerektiğini söylüyor. Aynı zamanda bunun “çocukların kişisel kararı” olduğunu vurguluyor.</p>
<p class="isSelectedEnd">“ZiB 2”, İslam Cemaati’nin internet sitesinde “açıkça yanlış olan” bir tavsiye buldu.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>Televizyon notu: Rosa Schmidt-Vierthaler</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">Satır aralarında konuşmak: İslam Cemaati Başkanı Ümit Vural’ın salı akşamı “ZiB 2” programında yaptığı muhtemelen tam olarak buydu. Konu, 14 yaşından küçük kız çocuklarına yönelik, okulların açılmasıyla birlikte uygulanmaya başlanacak ve her hâlükârda direnişle karşılaşması beklenen yasal başörtüsü yasağıydı.</p>
<p class="isSelectedEnd">İslam Cemaati bu direnişi ne ölçüde destekliyor? Bu, Vural’ın uzun uzun konuşarak yanıtlamaktan kaçınmaya çalıştığı temel sorulardan biriydi. Anayasa Mahkemesinin ilk başvuruyu usule ilişkin nedenlerle reddetmesinin ardından Vural şöyle dedi: “Yasanın anayasaya aykırı olduğunu söyleyen ve bu konuda yasal bir sürece girmek isteyen ailelerin kaygılarını kabul etmek gerekir.” Oldukça belirsiz bir açıklama.</p>
<p class="isSelectedEnd">Armin Wolf aynı soruyu defalarca yöneltti ve İslam Cemaati Başkanının şu açık tavrı göstermemesine “şaşırdığını” söyledi: “Bu yasa şu anda yürürlüktedir. Biz bu yasaya karşı mahkemede mücadele ediyoruz, ancak yürürlükte kaldığı sürece ona uyulması gerekir.”</p>
<p class="isSelectedEnd">Bunun üzerine Vural, bunu “çok açık biçimde söylediğini” ve yasanın uygulanması gerektiğini belirtti. Ancak aynı zamanda şunu söyledi: “Fakat benim çocukların yerine karar verme hakkım yok. Bakın, bu çocukların kişisel kararıdır.” Böylece kendi kendisiyle çelişti.</p>
<p class="isSelectedEnd">Bu, yasaya hem uymak hem de uymamak için yapılan bir denge gösterisi mi? Direnişin sorumluluğunu kız çocuklarının üzerine atmak mı? Üstelik Armin Wolf’un hemen hatırlattığı üzere bu çocuklar 14 yaşından küçük oldukları için hukuken karar verme ehliyetine sahip değiller.</p>
<p class="isSelectedEnd">Wolf, “Ama Sayın Başkan, siz hukukçusunuz” dedi ve şöyle devam etti: “On iki yaşındaki bir kız çocuğu sigara içmek veya uyuşturucu kullanmak istediğini söylese bile buna kendi başına karar veremez.” Vural bunu hemen doğruladı, ancak ortadaki çelişkiyi gideremedi.</p>
<p class="isSelectedEnd"><strong>İnternet sitesindeki “açıkça yanlış” bir tavsiye</strong></p>
<p class="isSelectedEnd">İslam Cemaati’nin bu konuda sorunlu bir tutum benimsediğini, kendi internet sitesindeki bir ifade de ortaya koydu. Wolf, siteden şu cümleyi okudu: “Önemli olan şu: Anne ve baban yanında olmadan okul seninle başörtün hakkında konuşamaz.”</p>
<p class="isSelectedEnd">Wolf, bunun doğru olmadığını belirtti. Çünkü Eğitim Bakanlığının, kız öğrencilerin önce uyarılması gerektiğini öngören bir genelgesi bulunuyor: “Bunun için anne ve babanın gelmesini beklemek gerekmez.”</p>
<p class="isSelectedEnd">Ancak Vural yine soruya doğrudan yanıt vermekten kaçındı. Son derece ciddi bir yüz ifadesiyle, “Bütün bu tartışmanın çocukların sırtından yürütülmemesi için çaba göstermek istiyorum” dedi ve çocukların okulda kendilerini iyi hissetmelerinin ne kadar önemli olduğu hakkında uzun uzun konuştu.</p>
<p class="isSelectedEnd">Ardından, “Umarım durumu genel olarak kontrol altında tutabiliriz” diye ekledi.</p>
<p class="isSelectedEnd">Wolf ise, “O hâlde öğrencilerinize internet sitenizde neden açıkça yanlış bir tavsiyede bulunduğunuzu anlamıyorum” dedi.</p>
<p class="isSelectedEnd">Bu soru Vural’ı pek zor durumda bırakmadı. “Bunun yanlış olduğunu düşünmüyorum” diyen Vural, “Konuyu ayrıntılı biçimde incelemem gerekiyor” ifadesini kullandı.</p>
<p class="isSelectedEnd">Anlaşılan o ki bu inceleme çarşamba öğle saatlerine kadar yapılmıştı: Söz konusu ifade, “Başörtüsü yasağı hakkında soru ve cevaplar” bölümünde artık bu şekliyle yer almıyor.</p>
<p><strong>Kaynak:</strong> <a href="https://www.diepresse.com/41224167/wie-sich-der-vertreter-der-muslime-beim-kopftuchverbot-in-der-zib-2">Die Presse – Wie sich der Vertreter der Muslime beim Kopftuchverbot in der „ZiB 2“ widerspricht</a></p>
<p><a href="https://on.orf.at/video/14337279/zib-2-vom-01092026">https://on.orf.at/video/14337279/zib-2-vom-01092026</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/09/02/uemit-vuraldan-basoertuesue-yasasiyla-ilgili-celiskili/">Die Presse: &#8222;Müslümanların temsilcisi, başörtüsü yasağı konusunda “ZiB 2”de kendi kendisiyle nasıl çelişti?&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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					<wfw:commentRss>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/09/02/uemit-vuraldan-basoertuesue-yasasiyla-ilgili-celiskili/feed/</wfw:commentRss>
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		<title>Aleviten im Visier : „Sie alle massakrieren“</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/29/aleviten-im-visier-sie-alle-massakrieren/</link>
					<comments>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/29/aleviten-im-visier-sie-alle-massakrieren/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Birol Kilic]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 13:42:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aleviten im Visier : „Sie alle massakrieren“ von Birol Kilic , Analysen &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/29/aleviten-im-visier-sie-alle-massakrieren/">Aleviten im Visier : „Sie alle massakrieren“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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<p>von Birol Kilic , Analysen  und Beobachtungen aus Wien, 29.08.2026</p>
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<p>Der kurdisch-islamisch-konservative Politiker und frühere HDP-Abgeordnete Altan Tan teilt Aleviten in „traditionelle“, „atheistische“ und „Pseudo-Aleviten“ ein und unterstellt Teilen von ihnen eine „Abrechnung mit dem Islam“. Wenige Tage später spricht ehemalige Generaldirektor der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu, Kemal Öztürk, im Fernsehsender NTV pauschal von „allen Nusayriern“ und davon, man könne angesichts der geschilderten Verbrechen beinahe denken, „sie alle zu massakrieren“ sei gerechtfertigt.</p>
<p class="p1"><span class="s1">Gleichzeitig treibt Ankara einen neuen sunnitisch‑konservativen türkisch‑kurdischen Verständigungsprozess voran. </span>Ausgerechnet das Bündnis Sultan Selims I., Yavuz, mit dem <span class="s1">sunnitisch‑</span>kurdischen Gelehrten und Politiker İdris-i Bitlisi aus dem frühen 16. Jahrhundert wird dabei als historisches Beispiel türkisch-kurdischer Zusammenarbeit bemüht. Für Aleviten und Kızılbaş ist diese Epoche jedoch mit Verfolgung, Vertreibung, Enteignung und Tötungen verbunden. In einer der größten religiösen Gemeinschaften der Türkei wächst deshalb die Sorge, dass eine alte politische Logik in neuer Sprache zurückkehrt: kollektive Zuschreibung, religiöse Ausgrenzung und die Unterscheidung zwischen erwünschten und unerwünschten Aleviten.</p>
<h5><strong data-start="1730" data-end="1792">Eine neue  Allianz gegen die Aleviten– und eine alte Frage</strong></h5>
<p>Im Zentrum dieser neuen Verständigung steht ausgerechnet Abdullah Öcalan, Gründer und weiterhin wichtigste politische Bezugsperson der PKK, die auf der Terrorliste der Europäischen Union geführt wird. Auffällig ist dabei die politische Verschiebung: Öcalan würdigt inzwischen ausdrücklich den von Recep Tayyip Erdoğan und MHP-Chef Devlet Bahçeli getragenen politischen Willen und stellt historische türkisch-kurdische Bündnisse positiv heraus.Gleichzeitig wird aus Teilen des kurdisch-islamisch-konservativen Milieus eine Sprache hörbar, in der säkulare, linke und alevitische Kurden als Gegner oder Hindernis des neuen Prozesses erscheinen. Damit stellt sich besonders für kurdische und zazaische Aleviten eine unangenehme Frage: Soll die jahrzehntelange türkisch-kurdische Konfrontation durch eine neue, stärker konservativ-sunnitisch geprägte politische Verständigung beendet werden – und wer befindet sich danach außerhalb dieses neuen Konsenses?</p>
<h5><strong data-start="2748" data-end="2811">Wenn frühere PKK-Sympathisanten selbst ins Zweifeln geraten</strong></h5>
<p>Besonders sensibel ist diese Entwicklung für jene kurdischen und zazaischen Aleviten, die der PKK in der Vergangenheit aus ethnischen, linken, säkularen oder antistaatlichen Motiven politisch nahestanden oder Sympathien für sie hegten. Für viele von ihnen präsentierte sich die PKK über Jahrzehnte nicht als religiös-konservative, sondern als säkulare, linke und revolutionäre Bewegung.Wenn dieselbe Bewegung nun unter Öcalans politischer Führung eine Verständigung mit Erdoğan, Bahçeli und einem konservativ geprägten Staatsprojekt sucht, entsteht in diesem Milieu ein erheblicher Widerspruch. Auch in der europäischen Diaspora, in der zahlreiche kurdische und zazaische Aleviten leben, wird diese Entwicklung mit Aufmerksamkeit und teilweise erheblicher Skepsis verfolgt.</p>
<h5><strong data-start="3590" data-end="3652">Aus politischer Opposition wird „Abrechnung mit dem Islam“</strong></h5>
<p>Genau in dieser Phase erklärt Altan Tan, bestimmte Aleviten hätten eine „Abrechnung mit dem Islam“, bezeichnet andere als „atheistische Pseudo-Aleviten“ und zieht damit faktisch eine Grenze zwischen einem aus seiner Sicht legitimen und einem problematischen Alevitentum.Kurz darauf fällt im Fernsehen Kemal Öztürks Satz über die arabischen Aleviten, die Nusayrier. Er spricht nicht von konkreten Tätern, sondern von „allen Nusayriern“ und davon, man könne angesichts der ihm geschilderten Verbrechen beinahe zu dem Gedanken kommen, „sie alle zu massakrieren“.Das macht Aleviten nicht automatisch zu den „ersten Opfern“ eines geheimen politischen Plans. Für einen solchen Plan gibt es keinen Beleg. Es zeigt jedoch, wo eine neue gesellschaftliche Bruchlinie entstehen könnte: Während Erdoğan, Bahçeli, Öcalan und Teile der kurdischen Politik nach einer neuen staatlichen und regionalen Ordnung suchen, geraten ausgerechnet jene Aleviten unter Rechtfertigungsdruck, die religiös, säkular oder politisch nicht in diese neue Ordnung passen.</p>
<h5><strong data-start="4696" data-end="4747">Zwei unabhängige Aussagen, ein ähnliches und trauriges Muster</strong></h5>
<p>Altan Tan und Kemal Öztürk haben ihre Aussagen nach allem, was öffentlich bekannt ist, nicht miteinander abgestimmt. Es gibt keinen Beleg für eine gemeinsame Kampagne. Gerade deshalb ist die Ähnlichkeit des sprachlichen Mechanismus bemerkenswert.Aus Individuen werden Kollektive. Aus politischer Opposition wird eine Eigenschaft einer Glaubensgemeinschaft. Aus der Schuld konkreter Täter wird eine Zuschreibung an „alle“.Bei Altan Tan beginnt dies mit einer scheinbar theologischen Unterscheidung. Er spricht von „traditionellen Aleviten“, von „Aleviten ohne Ali“, von „Atheisten“, von „Pseudo-Aleviten“ und von „politischen Aleviten“. Problematisch ist nicht, dass ein konservativer Muslim eine bestimmte theologische Auffassung vom Alevitentum vertritt. Problematisch wird es dort, wo aus dieser Auffassung eine politische Sortierung von Menschen entsteht.Tan bleibt nicht bei der Frage, wer aus seiner Sicht religiös ist und wer nicht. Er behauptet, die von ihm so genannten „politischen Aleviten“ hätten nicht nur mit Erdoğan und der AKP, sondern mit dem „gesamten islamischen Lager“ und „im Kern auch mit dem Islam“ eine Rechnung offen.Damit verschiebt er die Ebene. Wer gegen Erdoğan ist, ist nicht automatisch gegen den Islam. Wer die AKP ablehnt, lehnt nicht den sunnitischen Glauben ab. Wer den politischen Islam kritisiert, führt keinen Glaubenskrieg gegen Muslime. Genau diese Grenzen werden jedoch verwischt, wenn politische Gegnerschaft als „Abrechnung mit dem Islam“ beschrieben wird.</p>
<h5><strong><span style="color: #000000; font-size: 2rem; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, 'Helvetica Neue', Arial, 'Noto Sans', sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol', 'Noto Color Emoji';">Wenn aus Opposition eine religiöse Gegnerschaft wird</span></strong></h5>
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<p data-start="2685" data-end="2966">Tans Argumentation gewinnt zusätzliche Schärfe dadurch, dass er eine historische Reihe konstruiert: Menderes, Özal, Erbakan, Erdoğan. Derselbe angebliche alevitische politische Block habe sich immer wieder gegen konservative und religiös geprägte Führungspersönlichkeiten gestellt.</p>
<p data-start="2968" data-end="3228">Das ist mehr als eine parteipolitische Analyse. Es erzeugt das Bild eines dauerhaften gesellschaftlichen Gegners: auf der einen Seite das „islamische Lager“, auf der anderen bestimmte Aleviten, denen eine tiefere Feindschaft gegen den Islam zugeschrieben wird.</p>
<p data-start="3230" data-end="3481">In einem Land, in dem die Grenzen zwischen religiöser, politischer und ethnischer Identität immer wieder gewaltsam aufgeladen wurden, ist eine solche Konstruktion riskant. Sie kann aus einem politischen Streit eine konfessionelle Frontstellung machen.</p>
<p data-start="3483" data-end="3683">Noch deutlicher wird das in Tans Formulierung von den „atheistischen Pseudo-Aleviten“. Damit beansprucht er letztlich, von außen zu entscheiden, wer zur alevitischen Gemeinschaft gehört und wer nicht.</p>
<p data-start="3685" data-end="3917">Der religiöse Alevit, der Ali, Mohammed und die Zwölf Imame anerkennt, erscheint als legitim. Der säkulare, linke, sozialistische oder atheistische Mensch alevitischer Herkunft wird dagegen zum fragwürdigen oder „falschen“ Aleviten.</p>
<p data-start="3919" data-end="4016">Politisch entsteht so eine gefährliche Kategorie: der akzeptable und der nicht akzeptable Alevit.</p>
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<h4 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-section-id="50k3a4" data-start="0" data-end="37">Wenn Glaube zur Machttechnik wird</h4>
<p data-start="39" data-end="352">Nicht der sunnitische Glaube ist hier Gegenstand der Kritik, ebenso wenig die kurdische oder türkische Herkunft eines politischen Akteurs. Interessant ist vielmehr ein Mechanismus, der weit über den konkreten Fall hinausweist: Religion kann vom persönlichen Glauben zu einem Instrument politischer Ordnung werden.</p>
<p data-start="354" data-end="784">Wenn ein Politiker beginnt festzulegen, wer ein „echter“ und wer ein „falscher“ Alevit sei, geht es nicht mehr ausschließlich um eine theologische Meinungsverschiedenheit. Religiöse Kategorien werden dann zur politischen Sortierung von Menschen benutzt. Der Andersdenkende erscheint zunächst als religiös fragwürdig, anschließend als politischer Gegner und schließlich möglicherweise als Teil eines kollektiv definierten Problems.</p>
<p data-start="786" data-end="1012">Ein solcher Mechanismus lässt sich als eine <strong data-start="830" data-end="860">„Theologie der Verachtung“</strong> beschreiben: Nicht die konkrete Handlung eines Menschen steht im Mittelpunkt, sondern seine vermeintlich richtige oder falsche religiöse Zugehörigkeit.</p>
<p data-start="1014" data-end="1608">Diese politische Versuchung ist älter als der moderne Islamismus. Bereits die frühe islamische Geschichte ist von Konflikten darüber geprägt, wie religiöse Legitimation und weltliche Herrschaft miteinander verbunden werden dürfen. Die Schlacht von Siffin, die Herausbildung dynastischer Herrschaft unter Muawiya und schließlich Kerbela gehören zu den zentralen historischen Erinnerungsorten dieses Konflikts. Besonders in schiitischen und alevitischen Traditionen wurden sie später zu Symbolen für die Frage, was geschieht, wenn politische Macht mit religiösem Wahrheitsanspruch verbunden wird.</p>
<p data-start="1610" data-end="2011">Der moderne politische Islam ist deshalb nicht einfach eine Fortsetzung der Umayyaden. Eine solche direkte historische Linie wäre zu grob. Vergleichbar ist jedoch ein bestimmtes Herrschaftsprinzip: Religion kann entweder eine moralische Grenze politischer Macht darstellen – oder sie kann dazu verwendet werden, Macht zu legitimieren, Gehorsam einzufordern und politische Gegner religiös zu markieren.</p>
<p data-start="2013" data-end="2269">Gerade deshalb sind Begriffe wie „echte Aleviten“, „Pseudo-Aleviten“ oder eine angebliche „Abrechnung mit dem Islam“ politisch nicht belanglos. Sie verschieben eine gesellschaftliche und politische Auseinandersetzung auf die Ebene religiöser Zugehörigkeit.</p>
<p data-start="2271" data-end="2514">Aus der Perspektive eines außenstehenden Beobachters liegt darin der entscheidende Punkt: Nicht mehr nur politische Positionen werden beurteilt, sondern zunehmend auch die religiöse Legitimität der Menschen, die diese Positionen vertreten.</p>
<p data-start="2516" data-end="2763" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Politisch entscheidend ist deshalb nicht die Frage, welche Definition des Alevitentums „richtig“ ist, sondern wer überhaupt das Recht beansprucht, eine solche Definition zur Grundlage gesellschaftlicher und politischer Zugehörigkeit zu machen.</p>
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<h4 class="z-0 flex min-h-[46px] justify-start"><span style="color: #000000; font-family: -apple-system, BlinkMacSystemFont, 'Segoe UI', Roboto, 'Helvetica Neue', Arial, 'Noto Sans', sans-serif, 'Apple Color Emoji', 'Segoe UI Emoji', 'Segoe UI Symbol', 'Noto Color Emoji'; font-size: 2rem;">Eine alte konfessionelle Bruchlinie</span></h4>
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</section>
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<p data-start="4058" data-end="4111">Diese Sprache fällt nicht in ein historisches Vakuum.</p>
<p data-start="4113" data-end="4396">Das Alevitentum ist keine bloße politische Identität. Für viele seiner Angehörigen ist die Erinnerung an Ali, an die Familie des Propheten und an Kerbela zentral. Ebenso gehört die Erfahrung staatlicher und gesellschaftlicher Ausgrenzung über Jahrhunderte zum kollektiven Gedächtnis.</p>
<p data-start="4398" data-end="4460">Hier berührt die aktuelle Debatte eine viel ältere Geschichte.</p>
<p data-start="4462" data-end="4951">In der Schlacht von Siffin im Jahr 657 standen sich Ali ibn Abi Talib und Muawiya ibn Abi Sufyan gegenüber. Nach der klassischen islamischen Überlieferung ließ die Seite Muawiyas in einer kritischen Phase Koranseiten oder Koranhandschriften auf Lanzen erheben und forderte, das „Buch Gottes“ zum Schiedsrichter zu machen. Der religiöse Appell hatte unmittelbare politische Wirkung: Alis Lager geriet unter Druck, die militärische Entscheidung wurde verhindert, ein Schiedsverfahren folgte.</p>
<p data-start="4953" data-end="5166">Es wäre historisch falsch, daraus eine direkte Linie zum modernen politischen Islam zu ziehen. Der politische Islam im heutigen Sinn entstand unter völlig anderen Bedingungen, vor allem im 19. und 20. Jahrhundert.</p>
<p data-start="5168" data-end="5334">Doch Siffin steht bis heute symbolisch für eine ältere und wiederkehrende Frage: Was geschieht, wenn religiöse Autorität im Kampf um politische Macht eingesetzt wird?</p>
<p data-start="5336" data-end="5571">Unter Muawiya entwickelte sich das Kalifat zunehmend zu einer dynastischen Herrschaft. Sein Sohn Yazid wurde als Nachfolger etabliert. Unter Yazids Herrschaft wurde 680 Husain, der Enkel des Propheten und Sohn Alis, in Kerbela getötet.</p>
<p data-start="5573" data-end="5753">Für Aleviten und Schiiten ist Kerbela keine historische Randnotiz. Es ist eine zentrale Chiffre für die Verbindung von Macht, religiöser Legitimation, Unterdrückung und Widerstand.</p>
<p data-start="5755" data-end="5977">Gerade deshalb reagieren Aleviten empfindlich, wenn heutige politische Auseinandersetzungen wieder in Kategorien von „richtiger Religion“, „Abweichung“, „Islamfeindschaft“ und gesellschaftlicher Loyalität übersetzt werden.</p>
<h4 data-section-id="5rmqp2" data-start="5979" data-end="6027">Warum ausgerechnet  Sultan Yavuz und İdris-i Bitlisi?</h4>
<p data-start="6029" data-end="6135">Noch brisanter wird die aktuelle Lage durch die Geschichtspolitik des neuen türkisch-kurdischen Prozesses. Abdullah Öcalan, der Gründer und weiterhin zentrale Bezugspunkt der PKK, hat das Bündnis von Sultan Selim I., Yavuz, mit İdris-i Bitlisi ausdrücklich als wichtiges historisches Beispiel osmanisch-kurdischer Zusammenarbeit hervorgehoben.</p>
<p data-start="6375" data-end="6480">Auch der türkische Parlamentspräsident Numan Kurtulmuş hat auf diese historische Konstellation verwiesen. Für eine türkisch-kurdische Staats- und Bündniserzählung kann dieses Beispiel attraktiv erscheinen. Unter Selim wurden kurdische Fürstentümer stärker in das osmanische System eingebunden; İdris-i Bitlisi spielte dabei eine wichtige Vermittlerrolle.</p>
<p data-start="6732" data-end="6799">Für Aleviten erzählt dieselbe Epoche jedoch eine andere Geschichte.</p>
<p data-start="6801" data-end="7275">Der Konflikt mit dem safawidischen Iran ging mit der Verfolgung von Kızılbaş-Gruppen in Anatolien einher. Kızılbaş wurden nicht nur als politische Sicherheitsgefahr, sondern in religiösen Texten und staatlichen Diskursen auch als häretisch und strafwürdig dargestellt. Über Opferzahlen und einzelne historische Details wird gestritten. Dass die Epoche für das alevitisch-kızılbaşische Gedächtnis eine Geschichte von Verfolgung und Gewalt darstellt, ist jedoch unbestreitbar.</p>
<p data-start="7277" data-end="7484">Deshalb ist die Frage berechtigt: Warum wird für einen Friedensprozess des 21. Jahrhunderts ausgerechnet ein historisches Bündnismodell gewählt, dessen andere Seite für Aleviten mit Verfolgung verbunden ist?</p>
<p data-start="7486" data-end="7549">Allein daraus folgt selbstverständlich keine heutige Bedrohung. Aber politische Symbole sind nicht neutral.</p>
<p data-start="7596" data-end="7946">Wenn ein historisches türkisch-kurdisches Bündnis positiv beschworen wird, dessen Entstehungszeit für Kızılbaş eine traumatische Bedeutung hat, und gleichzeitig ein prominenter kurdisch-islamisch-konservativer Politiker Teile der Aleviten als „Pseudo-Aleviten“ und als Gegner des Islam bezeichnet, entsteht ein Spannungsfeld, das erklärt werden muss.</p>
<h4 data-section-id="gm5m6z" data-start="7948" data-end="7998">Der neue Deal verändert die politischen Fronten</h4>
<p data-start="8000" data-end="8411">Der sogenannte Prozess für eine „terrorfreie Türkei“ hat die politische Landschaft verändert. AKP, MHP und die prokurdische DEM-Partei tragen inzwischen wesentliche Teile eines parlamentarischen Rahmens gemeinsam. Öcalan lobt den politischen Willen von Erdoğan und MHP-Chef Devlet Bahçeli. Altan Tan selbst spricht von einer erzielten „Übereinkunft“ und von einem möglichen türkisch-kurdisch-arabischen Bündnis.</p>
<p data-start="8413" data-end="8582">Ein öffentlich vorliegender, von Staat und PKK unterzeichneter Vertrag existiert nicht. Deshalb wäre es unseriös, von einem geheimen Abkommen gegen Aleviten zu sprechen. Doch politische Allianzen verändern immer auch die Definition von Freund und Gegner.</p>
<p data-start="8670" data-end="8719">Genau an diesem Punkt wird Tans Sprache relevant. Wenn der bisherige türkisch-kurdische Konflikt politisch entschärft werden soll, stellt sich zwangsläufig die Frage, welche inneren Gegensätze in der neuen Ordnung an Bedeutung gewinnen. Werden säkulare, linke oder alevitische Kritiker plötzlich als Hindernis einer großen konservativ-nationalen Versöhnung dargestellt?</p>
<p data-start="9042" data-end="9148">Das ist keine Behauptung über einen geheimen Plan. Es ist eine Frage an die öffentlich verwendete Sprache. Und diese Sprache gibt Anlass, genau hinzuhören.</p>
<h4 data-section-id="1ib6kiz" data-start="9200" data-end="9234">Dann sagte Kemal Öztürk: „alle“</h4>
<p data-start="9236" data-end="9306">Kemal Öztürks Aussage verschärfte diese Debatte noch einmal erheblich.</p>
<p data-start="9308" data-end="9458">Öztürk ist kein unbedeutender Kommentator. Er war Berater Recep Tayyip Erdoğans und später Generaldirektor der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu.</p>
<p data-start="9460" data-end="9812">In einer NTV-Sendung berichtete er über Verbrechen unter dem Assad-Regime, über Sednaya, Idlib, Afrin und das Umland von Aleppo. Er schilderte Grausamkeiten und sagte anschließend über die Nusayrier, also die arabischen Alawiten, sinngemäß, man könne angesichts dieser Berichte zu dem Gedanken kommen, es sei gerechtfertigt, „sie alle“ zu massakrieren.</p>
<p data-start="9814" data-end="9907">Danach fügte er hinzu, die neuen Machthaber hätten sich gerade nicht auf diese Weise gerächt.</p>
<p data-start="9909" data-end="9978">Dieser Zusatz gehört zum Kontext. Er darf nicht unterschlagen werden.</p>
<p data-start="9980" data-end="10025">Aber er löscht den vorherigen Satz nicht aus.</p>
<p data-start="10027" data-end="10067">Denn der zentrale Begriff lautet „alle“.</p>
<p data-start="10069" data-end="10087">Nicht „die Täter“.</p>
<p data-start="10089" data-end="10118">Nicht „die Verantwortlichen“.</p>
<p data-start="10120" data-end="10167">Nicht „jene, die gefoltert und gemordet haben“.</p>
<p data-start="10169" data-end="10195">Sondern: „alle Nusayrier“.</p>
<p data-start="10197" data-end="10257">Damit wird aus individueller Schuld kollektive Zuschreibung.</p>
<p data-start="10259" data-end="10522">Ein Nusayrier, der Assad bekämpft hat, fällt unter das Wort „alle“. Ein Kind fällt darunter. Ein Bauer, eine Ärztin, ein oppositioneller Intellektueller, ein Mensch, der mit keinem Verbrechen etwas zu tun hat – alle verschwinden sprachlich in derselben Kategorie. Genau hier beginnt eine Sprache, die in pluralistischen Gesellschaften gefährlich wird.</p>
<h4 data-section-id="1f7xjpq" data-start="10613" data-end="10649">Kollektivschuld ist keine Analyse</h4>
<p data-start="10651" data-end="10939">Die Verantwortung für Verbrechen kann nur individuell oder institutionell festgestellt werden. Ein Geheimdienst kann verantwortlich sein. Ein Gefängniskommandant kann verantwortlich sein. Ein militärischer Verband kann verantwortlich sein. Ein politischer Führer kann verantwortlich sein.</p>
<p data-start="10941" data-end="11001">Eine Glaubensgemeinschaft kann nicht pauschal schuldig sein.</p>
<p data-start="11003" data-end="11164">In dem Moment, in dem ethnische oder religiöse Identität an die Stelle konkreter Verantwortung tritt, endet politische Analyse und beginnt Kollektivzuschreibung. Genau deshalb ist die Verbindung zwischen den Aussagen Tans und Öztürks analytisch interessant, obwohl keine Koordination zwischen beiden nachgewiesen ist.</p>
<p data-start="11323" data-end="11399">Tan sagt im Kern: Ein Teil der Aleviten steht dem Islam feindlich gegenüber. Öztürk sagt im Kontext Syriens einen Satz, in dem „alle Nusayrier“ mit einem Massaker verbunden werden. In beiden Fällen wird religiöse Zugehörigkeit zum politischen Erklärungsmodell.</p>
<h4 data-section-id="1cijxii" data-start="11587" data-end="11656">Maraş, Çorum, Sivas Massaken: Warum Worte in diesem Fall nicht neutral sind</h4>
<p data-start="11658" data-end="11837">Die Türkei hat Erfahrung damit, was geschieht, wenn Aleviten nicht mehr als Individuen, Nachbarn und Bürger, sondern als geschlossene gesellschaftliche Kategorie behandelt werden.</p>
<p data-start="11839" data-end="12046">Maraş 1978, Çorum 1980 und Sivas 1993 sind unterschiedliche historische Ereignisse mit unterschiedlichen Akteuren und Ursachen. Sie dürfen nicht zu einer einzigen einfachen Erzählung zusammengedrängt werden. Aber eine Gemeinsamkeit ist relevant: Gewalt entstand nicht aus dem Nichts.</p>
<p data-start="12125" data-end="12318">Ihr gingen Gerüchte, politische Feindbilder, konfessionelle Zuschreibungen und die Vorstellung voraus, eine bestimmte Bevölkerungsgruppe bedrohe Religion, Nation oder gesellschaftliche Ordnung. Das bedeutet nicht, dass die Türkei heute unmittelbar vor einer vergleichbaren Entwicklung steht. Eine solche Behauptung wäre unbelegt und verantwortungslos.</p>
<p data-start="12480" data-end="12662">Es bedeutet aber sehr wohl, dass Begriffe wie „Islamfeind“, „Pseudo-Alevi“, „alle Nusayrier“ oder „massakrieren“ in diesem historischen Kontext eine besondere Verantwortung erzeugen. Gerade öffentliche Personen müssen wissen, welche Erinnerungen solche Begriffe aktivieren.</p>
<h4 data-section-id="13i5ldo" data-start="12756" data-end="12813">Frieden kann keine neue Minderheit zum Gegner brauchen</h4>
<p data-start="12815" data-end="12998">Der türkisch-kurdische Konflikt hat über Jahrzehnte unermessliches Leid verursacht. Wenn er tatsächlich auf politischem Weg beendet werden kann, wäre das ein historischer Fortschritt.</p>
<p data-start="13000" data-end="13136">Doch ein Friedensprozess beweist seine demokratische Qualität nicht allein daran, dass zwei bisher verfeindete Seiten sich verständigen. Entscheidend ist, was mit jenen geschieht, die nicht Teil dieses neuen Machtarrangements sind.</p>
<p data-start="13234" data-end="13468">Ein türkisch-kurdischer Frieden, der säkulare Aleviten, linke Aleviten oder andere kritische Gruppen als „gegen den Islam“, als „unecht“ oder als störende politische Elemente markiert, wäre kein umfassender gesellschaftlicher Frieden. Er würde lediglich eine Konfliktlinie schließen und möglicherweise eine andere verschärfen.</p>
<p data-start="13563" data-end="13656">Deshalb sollte die Frage nicht lauten, ob Aleviten „für“ oder „gegen“ den neuen Prozess sind. Die Frage lautet, ob sie ihre politischen Positionen frei vertreten können, ohne dass ihnen aufgrund ihrer religiösen oder kulturellen Identität eine Feindschaft gegen den Islam unterstellt wird.</p>
<p data-start="13855" data-end="14111">Und ebenso muss für arabische Aleviten gelten: Assad und seine Verbrechen können untersucht, verurteilt und strafrechtlich verfolgt werden, ohne Millionen Menschen allein wegen ihrer konfessionellen Herkunft in eine Kategorie kollektiver Schuld zu stecken.</p>
<h4 data-section-id="1me88wn" data-start="14113" data-end="14153">Die Warnzeichen liegen in der Sprache</h4>
<p data-start="14155" data-end="14311">Es gibt keinen Beleg für eine koordinierte anti-alevitische Strategie von Tan, Öztürk, Regierung und Öcalan. Eine seriöse Analyse sollte das deutlich sagen.</p>
<p data-start="14313" data-end="14402">Doch man braucht keine Verschwörung, damit gesellschaftlich gefährliche Sprache entsteht. Es genügt, wenn politische Akteure beginnen, Menschen nach religiöser Zugehörigkeit zu sortieren; wenn „richtige“ und „falsche“ Angehörige einer Minderheit definiert werden; wenn politische Opposition als religiöse Feindschaft interpretiert wird; wenn die Verbrechen einzelner auf eine ganze Gemeinschaft übertragen werden.</p>
<p data-start="14729" data-end="14794">Genau deshalb ist die Häufung der vergangenen Tage bemerkenswert.</p>
<p data-start="14796" data-end="14823">„Abrechnung mit dem Islam.“ , „Aleviten ohne Ali.“, „Atheistische Pseudo-Aleviten.“</p>
<p data-start="14880" data-end="14897">„Alle Nusayrier.“ „Massakrieren.“</p>
<p data-start="14916" data-end="15024">Jeder dieser Begriffe hat einen anderen Kontext. Zusammen ergeben sie keinen Beweis für einen geheimen Plan. Aber sie bilden eine politische Atmosphäre, die Aleviten mit guten Gründen aufmerksam macht. Die entscheidende Frage des neuen Prozesses lautet daher nicht nur, ob Ankara und die kurdische Bewegung Frieden schließen können.</p>
<p data-start="15252" data-end="15268">Sie lautet auch: <strong data-start="15270" data-end="15480">Kann eine neue türkisch-kurdische Verständigung entstehen, ohne dass Aleviten – religiöse wie säkulare, türkische wie kurdische – erneut zum inneren Gegenbild einer neuen politischen Ordnung gemacht werden?</strong></p>
<p data-start="15482" data-end="15607" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Daran wird sich zeigen, ob es tatsächlich um gesellschaftlichen Frieden geht – oder nur um eine Neuordnung politischer Macht.</p>
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<div class="text-center"><strong>Quellen</strong></div>
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<p data-start="135" data-end="334"><strong>Independent Türkçe – Altan Tan: „Was wollen die atheistischen Pseudo-Aleviten ohne Ali?“</strong><br />
Independent Türkçe – Altan Tan, “Ali’siz ateist sözde Aleviler neyin peşinde?”<br data-start="213" data-end="216" /><a href="https://www.indyturk.com/node/781786/t%C3%BCrki%CC%87yeden-sesler/alisiz-ateist-s%C3%B6zde-aleviler-neyin-pe%C5%9Finde?utm_source=">https://www.indyturk.com/node/781786/t%C3%BCrki%CC%87yeden-sesler/alisiz-ateist-s%C3%B6zde-aleviler-neyin-pe%C5%9Finde</a></p>
<p><strong>Medyascope – Interview mit Altan Tan von Ruşen Çakır vom 17. August 2026</strong></p>
<p data-start="336" data-end="491">Medyascope – Altan Tan’ın Ruşen Çakır’la 17 Ağustos 2026 tarihli söyleşisi<br data-start="410" data-end="413" /><a class="decorated-link" href="https://medyascope.tv/2026/08/17/cozum-surecinin-kaderini-kimler-belirleyecek/?utm_source=" target="_new" rel="noopener" data-start="413" data-end="491">https://medyascope.tv/2026/08/17/cozum-surecinin-kaderini-kimler-belirleyecek/</a></p>
<p><strong>Cumhuriyet – Äußerungen von Kemal Öztürk über Nusayrier in einer NTV-Sendung</strong></p>
<p data-start="493" data-end="703">Cumhuriyet – Kemal Öztürk’ün NTV’de Nusayriler hakkında kullandığı sözler<br data-start="566" data-end="569" /><a class="decorated-link" href="https://www.cumhuriyet.com.tr/siyaset/ntv-canli-yayininda-katliam-gondermesi-nusayrileri-hedef-alan-kemal-ozturk-e-buyuk-tepki-2533192?utm_source=" target="_new" rel="noopener" data-start="569" data-end="703">https://www.cumhuriyet.com.tr/siyaset/ntv-canli-yayininda-katliam-gondermesi-nusayrileri-hedef-alan-kemal-ozturk-e-buyuk-tepki-2533192</a></p>
<p><strong>PİRHA – Erklärung der Demokratischen Alevitischen Vereinigungen zu Altan Tan und Kemal Öztürk</strong><br data-start="687" data-end="690" />PİRHA – Demokratik Alevi Dernekleri’nin Altan Tan ve Kemal Öztürk açıklaması<br data-start="781" data-end="784" /><a class="decorated-link" href="https://pirha.org/dad-alevilere-yonelik-nefret-soyleminin-normallestirilmesine-izin-vermeyecegiz-525908.html/29/08/2026/?utm_source=" target="_new" rel="noopener" data-start="784" data-end="904">https://pirha.org/dad-alevilere-yonelik-nefret-soyleminin-normallestirilmesine-izin-vermeyecegiz-525908.html/29/08/2026/</a></p>
<p><strong>YOL TV – Reaktionen alevitischer Organisationen auf Altan Tans Äußerungen über Aleviten</strong></p>
<p data-start="906" data-end="1124">YOL TV – Altan Tan’ın Alevilere yönelik sözlerine Alevi kurumlarının tepkisi<br data-start="982" data-end="985" /><a class="decorated-link" href="https://www.yoltv.com/2026/08/28/aleviligi-tanimlamak-da-alevilere-baris-dersi-vermek-de-senin-ve-senin-gibilerin-haddi-degildir-altan-tan/?utm_source=" target="_new" rel="noopener" data-start="985" data-end="1124">https://www.yoltv.com/2026/08/28/aleviligi-tanimlamak-da-alevilere-baris-dersi-vermek-de-senin-ve-senin-gibilerin-haddi-degildir-altan-tan/</a></p>
<p><strong>YOL TV – Alevitische Organisationen kritisieren Altan Tan und fordern juristische Schritte</strong><br data-start="1133" data-end="1136" />YOL TV – Alevi örgütlerinden Altan Tan’a tepki ve yargıya çağrı<br data-start="1189" data-end="1192" /><a class="decorated-link" href="https://www.yoltv.com/2026/08/26/alevi-orgutlerinden-yargiya-altan-tan-cagrisi-nefret-soylemleri-karsisindaki-cifte-standart-son-bulsun/?utm_source=" target="_new" rel="noopener" data-start="1192" data-end="1328">https://www.yoltv.com/2026/08/26/alevi-orgutlerinden-yargiya-altan-tan-cagrisi-nefret-soylemleri-karsisindaki-cifte-standart-son-bulsun/</a></p>
<p data-start="1330" data-end="1620"><strong>T24 – Reaktion der DEM-Partei auf Kemal Öztürks Aussage über „alle Nusayrier</strong><br />
T24 – DEM Parti’den Kemal Öztürk’ün “Nusayrilerin hepsini katletseler” sözlerine tepki<br data-start="1416" data-end="1419" /><a class="decorated-link" href="https://t24.com.tr/gundem/dem-partiden-kemal-ozturkun-bu-nusayrilerin-hepsini-katletseler-yeridir-diyesiniz-geliyor-sozlerine-tepki-bu-dil-acikca-suc-teskil-etmektedir-sorusturma-baslatilmali%2C1344660?utm_source=chatgpt.com" target="_new" rel="noopener" data-start="1419" data-end="1620">https://t24.com.tr/gundem/dem-partiden-kemal-ozturkun-bu-nusayrilerin-hepsini-katletseler-yeridir-diyesiniz-geliyor-sozlerine-tepki-bu-dil-acikca-suc-teskil-etmektedir-sorusturma-baslatilmali%2C1344660</a></p>
<p data-start="1622" data-end="1838"><strong>Anadolu Ajansı (AA) – Bericht über Kemal Öztürks Ausscheiden als Generaldirektor der Anadolu Ajansı sowie biografische Angaben</strong><br />
Anadolu Ajansı – Kemal Öztürk’ün Anadolu Ajansı Genel Müdürlüğü görevinden ayrılmasına ilişkin haber ve biyografik bilgiler<br data-start="1745" data-end="1748" /><a class="decorated-link" href="https://www.aa.com.tr/tr/kurumsal-haberler/aa-genel-muduru-ozturk-gorevinden-ayrildi/96450" target="_new" rel="noopener" data-start="1748" data-end="1838">https://www.aa.com.tr/tr/kurumsal-haberler/aa-genel-muduru-ozturk-gorevinden-ayrildi/96450</a></p>
<p><strong>Parlement-Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) – Abgeordneteneintrag zu Altan Tan</strong></p>
<p data-start="1840" data-end="2017">TBMM – Altan Tan milletvekili kaydı<br data-start="1875" data-end="1878" /><a class="decorated-link" href="https://www.tbmm.gov.tr/Milletvekili/MilletvekiliDetay?DonemId=f72877c2-f509-037b-e050-007f01005610&amp;id=f72877c2-bf6f-037b-e050-007f01005610" target="_new" rel="noopener" data-start="1878" data-end="2017">https://www.tbmm.gov.tr/Milletvekili/MilletvekiliDetay?DonemId=f72877c2-f509-037b-e050-007f01005610&amp;id=f72877c2-bf6f-037b-e050-007f01005610</a></p>
<p><strong>Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) – Gesetz Nr. 7595 zur Stärkung der nationalen Solidarität und gesellschaftlichen Integration</strong></p>
<p data-start="1840" data-end="2017">Parlement-TBMM – 7595 sayılı Millî Dayanışma ve Toplumsal Bütünleşmenin Güçlendirilmesine Dair Kanun<br data-start="2109" data-end="2112" /><a class="decorated-link" href="https://tbmm.gov.tr/Yasama/Kanun/3270cca3-ed00-434b-aa64-019fd1c2dd00" target="_new" rel="noopener" data-start="2112" data-end="2181">https://tbmm.gov.tr/Yasama/Kanun/3270cca3-ed00-434b-aa64-019fd1c2dd00</a></p>
<p data-start="2183" data-end="2321"><strong>Große Nationalversammlung der Türkei (TBMM) – Gesetzesvorlage, Initiatoren und parlamentarisches Verfahren</strong><br />
TBMM – Kanun teklifi, teklif sahipleri ve yasama süreci<br data-start="2238" data-end="2241" /><a class="decorated-link" href="https://www.tbmm.gov.tr/Yasama/KanunTeklifi/3270cca3-ed00-434b-aa64-019fd1c2dd00" target="_new" rel="noopener" data-start="2241" data-end="2321">https://www.tbmm.gov.tr/Yasama/KanunTeklifi/3270cca3-ed00-434b-aa64-019fd1c2dd00</a></p>
<p><strong>Medyascope – Abdullah Öcalans Einschätzungen zum Bündnis zwischen Yavuz Sultan Selim und İdris-i Bitlisi</strong></p>
<p data-start="2323" data-end="2519">Medyascope – Abdullah Öcalan’ın Yavuz Sultan Selim–İdris-i Bitlisi ittifakına ilişkin değerlendirmeleri<br data-start="2426" data-end="2429" /><a class="decorated-link" href="https://medyascope.tv/2025/06/04/abdullah-ocalan-cumhuriyetin-kurt-politikasini-elestirdi/" target="_new" rel="noopener" data-start="2429" data-end="2519">https://medyascope.tv/2025/06/04/abdullah-ocalan-cumhuriyetin-kurt-politikasini-elestirdi/</a></p>
<p><strong>Türk Kültürü ve Hacı Bektaş Veli Araştırma Dergisi – Wissenschaftliche Studie zur Zeit Yavuz Sultan Selims, zu den Kızılbaş und zu İdris-i Bitlisi</strong></p>
<p data-start="2521" data-end="2714">Türk Kültürü ve Hacı Bektaş Veli Araştırma Dergisi – Yavuz Sultan Selim dönemi, Kızılbaşlar ve İdris-i Bitlisi üzerine akademik çalışma<br data-start="2656" data-end="2659" /><a class="decorated-link" href="https://dergipark.org.tr/tr/pub/tkhcbva/article/1157234" target="_new" rel="noopener" data-start="2659" data-end="2714">https://dergipark.org.tr/tr/pub/tkhcbva/article/1157234</a></p>
<p><strong>Cambridge University Press – <em data-start="2830" data-end="2894">Warrant for Genocide? Ottoman Propaganda Against the Qizilbash</em></strong></p>
<p data-start="2716" data-end="3016">Cambridge University Press – <em data-start="2745" data-end="2809">Warrant for Genocide? Ottoman Propaganda Against the Qizilbash</em><br data-start="2809" data-end="2812" /><a class="decorated-link" href="https://www.cambridge.org/core/books/abs/violence-in-islamic-thought-from-the-mongols-to-european-imperialism/warrant-for-genocide-ottoman-propaganda-against-the-qizilbash/EA6979F5D1FD38159D1A3AE6FDC2F6AC" target="_new" rel="noopener" data-start="2812" data-end="3016">https://www.cambridge.org/core/books/abs/violence-in-islamic-thought-from-the-mongols-to-european-imperialism/warrant-for-genocide-ottoman-propaganda-against-the-qizilbash/EA6979F5D1FD38159D1A3AE6FDC2F6AC</a></p>
<p data-start="3018" data-end="3216"><strong>Bianet – Abdullah Öcalans Äußerung über den „starken politischen Willen“ von Erdoğan und Bahçeli</strong><br />
Bianet – Abdullah Öcalan’ın Erdoğan ve Bahçeli’nin “güçlü siyasi iradesi”ne ilişkin açıklaması<br data-start="3112" data-end="3115" /><a class="decorated-link" href="https://bianet.org/haber/ocalan-sosyal-medyaya-yansiyan-ve-bana-atfedilen-ifadeler-gercek-disi-322806" target="_new" rel="noopener" data-start="3115" data-end="3216">https://bianet.org/haber/ocalan-sosyal-medyaya-yansiyan-ve-bana-atfedilen-ifadeler-gercek-disi-322806</a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/29/aleviten-im-visier-sie-alle-massakrieren/">Aleviten im Visier : „Sie alle massakrieren“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<title>Aleviler yine hedefte: Barış adı altında Yavuz–İdris-i Bitlisi işbirliği?</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/29/aleviler-yine-hedefte-baris-adi-altinda-yavuz-idris-i-bitlisi-isbirligi/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birol Kilic]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 11:21:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.tuerkische-allgemeine.de/?p=8317</guid>

					<description><![CDATA[<p>Barış adı altında Yavuz–İdris-i Bitlisi işbirliği? Aleviler yine hedefte — Tan’dan “İslam’la&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/29/aleviler-yine-hedefte-baris-adi-altinda-yavuz-idris-i-bitlisi-isbirligi/">Aleviler yine hedefte: Barış adı altında Yavuz–İdris-i Bitlisi işbirliği?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h1 class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-section-id="yz8pin" data-start="287" data-end="362">Barış adı altında Yavuz–İdris-i Bitlisi işbirliği?</h1>
<h5>Aleviler yine hedefte — Tan’dan “İslam’la hesaplaşma”, Öztürk’ten “hepsini katletseler”</h5>
<p><strong><a href="https://eur-lex.europa.eu/legal-content/EN/TXT/PDF/?uri=CELEX%3A32026D1882&amp;utm_source=">AB’nin terör örgütleri listesinde yer alan PKK’nın lideri Abdullah Öcalan</a>’ın Yavuz Sultan Selim–İdris-i Bitlisi ittifakını tarihsel bir Türk-Kürt ortaklığı modeli olarak öne çıkarması dikkat çekiyor. Altan Tan’ın “Ali’siz Aleviler” çıkışı ve Kemal Öztürk’ün Arap Alevilerine yönelik “Bu Nusayrilerin hepsini katletseler yeridir diyesiniz geliyor” sözleri ise şu soruyu gündeme getiriyor: “Barış” adı verilen yeni siyasal denklem kurulurken Aleviler neden yeniden hedef gösteriliyor?</strong></p>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-section-id="yz8pin" data-start="287" data-end="362">Birol Kılıç, Viyana&#8217;dan gözlem ve analizler, 29.08.2026<br />
<strong><br />
</strong>Son birkaç gün içinde kullanılan ifadeler sıradan bir siyasi polemiğin sınırlarını aştı. Eski HDP milletvekili Altan Tan, Alevileri “geleneksel”, “siyasal”, “Ali’siz”, “ateist” ve “sözde Alevi” diye tasnif ederken, “siyasal Aleviler” olarak adlandırdığı kesimin yalnız Erdoğan ve AKP ile değil, “topyekûn İslami kesimle” ve “özünde İslam’la” hesaplaştığını ileri sürdü. Gazeteci ve eski Anadolu Ajansı Genel Müdürü Kemal Öztürk ise Suriye’deki Nusayrileri konuşurken bütün bir inanç topluluğunu “hepsi” sözcüğüyle katliam cümlesinin içine yerleştirdi. İki kişinin aynı siyasi plan doğrultusunda hareket ettiğine ilişkin bir veri yok. Ancak iki açıklamadaki ortak nokta dikkat çekici: Tek tek kişilerin siyasi tercihleri veya somut fiilleri yerine, geniş bir inanç topluluğu kimliği üzerinden topluca tanımlanıyor.</p>
<h5><strong>Altan Tan&#8217;ın tepki çeken sözleri : “Hepsinin özünde İslam’la hesaplaşmaları var”</strong></h5>
<p>Altan Tan’ın sözleri yalnız “Ali’siz Aleviler” ifadesinden ibaret değil. Tan, “siyasal Aleviler” diye adlandırdığı kesimin geçmişten bugüne muhafazakâr ve İslamcı siyasi aktörlerle karşı karşıya geldiğini savundu; Adnan Menderes, Turgut Özal, Necmettin Erbakan ve Recep Tayyip Erdoğan’ı aynı tarihsel-siyasi çizginin içine yerleştirdi. Ardından bu kesimin “topyekûn İslami kesimle” ve “özünde İslam’la da bir hesaplaşması” bulunduğunu söyledi.</p>
<p>Buradaki ayrım önemli. Bir siyasi iktidara, Milli Görüş’e, AKP’ye veya siyasal İslam anlayışına karşı çıkmak ile İslam dinine karşı olmak aynı şey değil. Tan’ın kullandığı çerçeve ise siyasi muhalefeti daha geniş bir dinsel çatışmanın içine taşıyor. Böylece kendi “siyasal Alevi” kategorisine yerleştirdiği insanların tutumu yalnız bir hükümete veya ideolojiye muhalefet olarak değil, “İslami kesimle” ve nihayet “İslam’la hesaplaşma” biçiminde sunuluyor. Türkiye’nin mezhepsel hafızası düşünüldüğünde bu küçük bir kelime tercihi değil; Alevilerin geniş Sünni-Müslüman toplumun karşısında ayrı bir blok gibi algılanmasına yol açabilecek bir çerçeve.</p>
<p>Tan, 28 Ağustos’ta yayımlanan yazısında da geri adım atmadı. Yazının başlığı doğrudan “Ali’siz ateist sözde Aleviler neyin peşinde?” idi. Metinde “Ali’siz, ateist Alevi asıllılar” ifadesini kullandı ve ardından “Bakın, Alevi demiyorum” diye ekledi. Anne ve babaları Alevi olsa bile bugün Alevilikle veya herhangi bir dinle ilişkileri bulunmadığını düşündüğü kişilerin Alevi olarak tanımlanmasına karşı çıktı. Alevilik üzerinden “solculuk, sosyalistlik, Marksistlik, ateistlik” yapıldığını ileri sürdü; bunu “dolandırıcılık” ve “sahtekârlık” sözleriyle nitelendirdi.</p>
<p>Mesele Tan’ın Alevilik üzerine teolojik bir görüş taşıması değil. Tartışmalı olan, milyonlarca insanın taşıdığı bir kimliğin bir siyasetçi tarafından “geleneksel”, “Ali’siz”, “ateist”, “Marksist” veya “sözde” diye dışarıdan tasnif edilmesi ve ardından belirli Alevilerin “İslam’la hesaplaşan” bir siyasi kategori içinde sunulması. Bu yaklaşım kaçınılmaz olarak “makbul Alevi–makbul olmayan Alevi” tartışmasını doğuruyor. Alevi kuruluşlarının itirazı da tam burada yoğunlaşıyor: Aleviliğin sınırlarının dışarıdan çizilemeyeceği, kimin “gerçek” veya “sözde” Alevi olduğuna bir siyasetçinin karar veremeyeceği belirtiliyor.</p>
<h5><strong>Yavuz–İdris-i Bitlisi göndermesi neden Alevileri rahatsız ediyor?</strong></h5>
<p>Tartışmanın bir de tarihsel arka planı var. PKK lideri Abdullah Öcalan, örgütün 2025’teki kongresine gönderdiği değerlendirmede “Yavuz Sultan Selim ile İdris-i Bitlisi ittifakı çok önemlidir” diyerek bu ilişkiyi Osmanlı-Kürt ortaklığının önemli tarihsel örneklerinden biri olarak sundu. Çaldıran, Mercidabık ve Ridaniye savaşlarını da Kürt-Osmanlı ittifakının sonuçları arasında değerlendirdi.</p>
<p>Bu tarihsel örneği yakın dönemde yalnız Öcalan gündeme getirmedi. TBMM Başkanı Numan Kurtulmuş da Şırnak’ta yaptığı bir konuşmada Yavuz Sultan Selim ile İdris-i Bitlisi arasındaki ittifakı Türklerle Kürtlerin tarihsel ortaklığı açısından olumlu bir örnek olarak anlattı. Sözleri Alevi kuruluşlarının sert tepkisine yol açtı; çeşitli Alevi federasyonları ve dernekleri, Yavuz döneminin Kızılbaş-Alevi hafızasında taşıdığı ağır anlamı hatırlattı.</p>
<p>Çünkü Yavuz Sultan Selim–İdris-i Bitlisi ilişkisi yalnız Osmanlı’nın doğuya doğru genişlemesinin veya bazı Kürt emirlikleriyle kurduğu ittifakın tarihi değil. Aynı dönem Alevi-Kızılbaş hafızasında Çaldıran, Kızılbaşların takibi, ağır baskılar, fetvalar, sürgünler ve öldürmelerle birlikte anılıyor. Öldürülenlerin sayısı ve olayların kapsamı tarihçiler arasında tartışmalı olsa da Kızılbaşların dönemin siyasi ve dinî dilinde tehlikeli, sapkın ve cezalandırılması gereken bir topluluk olarak gösterildiği tarihsel bir gerçek.</p>
<p>Bu nedenle Yavuz–İdris-i Bitlisi ittifakının bugün yeniden bir “Türk-Kürt birlik modeli” olarak sunulması Aleviler açısından nötr bir tarih göndermesi değil. Alevi hafızasında ister istemez başka bir soru doğuyor: Geçmişte bu ittifakın karşısında kalan Kızılbaşların bugünkü torunları, kurulmak istenen yeni siyasi denklemde nerede duracak?</p>
<p>Elbette tarihsel bir ittifakın bugün anılması, kendi başına Alevilere yönelik bir tehdit bulunduğunu göstermez. Böyle bir sonuç çıkarmak için somut kanıt gerekir. Fakat aynı dönemde Alevilerin bir bölümünün “İslam’la hesaplaşan”, “Ali’siz”, “ateist” veya “sözde Alevi” olarak tanımlanması; hemen ardından Arap Alevilerinin tamamını kapsayan “hepsini katletseler” gibi bir cümlenin ulusal televizyonda kurulabilmesi, tarihsel göndermenin yarattığı hassasiyeti büyütüyor.</p>
<p>Ortaya çıkan soru bu nedenle basit değil: <strong>Yeni bir Türk-Kürt siyasi uzlaşması kurulurken Aleviler bunun eşit yurttaşları mı olacak, yoksa itiraz eden Aleviler yeniden “sorunlu kesim” olarak mı tarif edilecek? Başka bir ifadeyle: Bu barış kimler arasında ve kimin pahasına kuruluyor?</strong></p>
<h4><strong>Milli Görüş’ten HDP’ye, HDP’den Saadet’e</strong></h4>
<p>Altan Tan’ın siyasi geçmişi de bugünkü sözlerini değerlendirirken önem taşıyor. 1958 Batman doğumlu Tan, mühendislik eğitiminin ardından uzun yıllar muhafazakâr ve İslamcı Kürt siyasetinde yer aldı. 1987’de Refah Partisi’ne katıldı ve partinin Güneydoğu müfettişliği görevini üstlendi. Daha sonra Kürt siyasi hareketine yöneldi; üç dönem Diyarbakır milletvekilliği yaptı ve HDP çatısı altında parlamentoda bulundu.</p>
<p>HDP, özellikle AKP-MHP iktidarı tarafından yıllarca PKK’nın “parlamentodaki siyasi uzantısı” olmakla suçlandı. Cumhurbaşkanı Recep Tayyip Erdoğan bu nitelemeyi açık biçimde kullandı. Bu, iktidarın siyasi ve hukuki iddiasıdır; HDP ise bu tanımı reddetti. Parti hakkında açılan kapatma davasında da Yargıtay Cumhuriyet Başsavcılığı tarafından devletin ülkesi ve milletiyle bölünmez bütünlüğüne aykırı eylemlerin odağı haline geldiği ileri sürüldü.</p>
<p>Tan ise 2018’de HDP’den ayrılarak Milli Görüş geleneğinin devamındaki Saadet Partisi’nden İstanbul milletvekili adayı oldu. Ayrılırken HDP içindeki “marjinal sol” etkisini eleştiriyor, HDP ile HÜDA PAR arasında bir Kürt siyasi ittifakını tercih edeceğini söylüyordu. Bu geçmiş, bugün Aleviler hakkında kullandığı “Marksist”, “ateist” ve “İslam’la hesaplaşan” kategorilerini tek başına açıklamaz; ancak kullandığı siyasi dilin hangi düşünsel çevreden geldiğini anlamak açısından göz ardı edilemez.</p>
<h4><strong>“Madem bu anlaşma imzalandı, mutabakat sağlandı”</strong></h4>
<p>Altan Tan’ın Alevilere ilişkin çıkışlarının Türkiye’de yeni “çözüm” veya iktidarın kullandığı ifadeyle “Terörsüz Türkiye” sürecinin hızlandığı bir döneme rastlaması tartışmayı daha da hassas hale getiriyor. Tan, 17 Ağustos’ta Ruşen Çakır’a verdiği söyleşide devlet ile PKK arasındaki süreci değerlendirirken “Madem bu anlaşma imzalandı, mutabakat sağlandı” dedi; PKK’nın kampları boşaltması ve devletin bunu tespit etmesi gerektiğini savundu. Aynı söyleşide bölgesel perspektifini “Türk-Kürt-Arap ittifakı”, “Türkiye’nin havzasal genişlemesi” ve “entegrasyon süreci” kavramlarıyla anlattı.</p>
<p>Burada sınırı açık tutmak gerekiyor. Tan’ın “anlaşma imzalandı” sözü kendi ifadesidir. Kamuoyuna açıklanmış, devlet ile PKK temsilcilerinin imzalarını taşıyan bir anlaşma belgesi bulunmuyor. Dolayısıyla gizli veya yazılı bir anlaşmanın içeriği konusunda kesin hükümler vermek mümkün değil.</p>
<p>Buna karşılık sürecin artık yalnız görüşmelerden ibaret olmadığı da açık. TBMM’nin 10 Ağustos 2026’da kabul ettiği Millî Dayanışma ve Toplumsal Bütünleşmenin Güçlendirilmesine Dair Kanun, PKK/KCK’nin fiilî varlığını sona erdirmesi ve silahlarını teslim etmesinin güvenlik kurumlarınca tespit edilmesinden sonraki hukuki işlemleri düzenliyor. Teklifin ilk imzacıları arasında AKP’den Numan Kurtulmuş ve Abdullah Güler, MHP Genel Başkanı Devlet Bahçeli ile DEM Parti eş genel başkanları Tülay Hatimoğulları Oruç ve Tuncer Bakırhan bulunuyor.</p>
<p>Öcalan da sürecin geldiği aşamayı değerlendirirken Cumhurbaşkanı Erdoğan ile MHP lideri Bahçeli’nin ortaya koyduğu “güçlü siyasi irade”den söz etti. Dolayısıyla Ankara ile İmralı arasında hiçbir siyasi örtüşme bulunmadığını söylemek artık mümkün değil. Ancak bu siyasi yakınlaşmadan hareketle Alevilere karşı gizli bir plan veya anlaşma bulunduğu sonucuna varmak da mevcut belgelerin taşıyabileceğinden daha ileri bir iddia olur.</p>
<p>Asıl dikkat edilmesi gereken nokta başka: Yeni Türk-Kürt uzlaşmasının konuşulduğu günlerde, bazı Alevilerin aynı süreç içinde “İslam’la hesaplaşan”, “Marksist”, “Ali’siz” veya “sözde” bir kesim olarak tarif edilmeye başlanması.</p>
<h4><strong>Kemal Öztürk’ün cümlesindeki kritik sözcük: “Hepsi”</strong></h4>
<p>Altan Tan tartışması sürerken bu kez eski Anadolu Ajansı Genel Müdürü Kemal Öztürk’ün NTV’deki sözleri gündeme geldi. Öztürk, Suriye’de Esad yönetimi döneminde yaşandığını söylediği ağır insan hakları ihlallerini anlatırken Sednaya Cezaevi, İdlib, Afrin ve Halep kırsalından söz etti. Önce Sednaya için, “Orada çalışmış çöpçüyü bile assalar, kurşuna dizseler yeridir dersiniz” dedi.</p>
<p>Ardından kapsamı çok daha geniş bir cümle kurdu:</p>
<p><strong>“İdlib’de, Afrin’de ve Halep kırsallarında öyle korkunç hikâyeler dinledim ki, ‘Bu Nusayrilerin hepsini katletseler yeridir’ diyesiniz geliyor.”</strong></p>
<p>Öztürk daha sonra “Ama bakın intikam almadılar” diyerek sözünü sürdürdü. Bu devam cümlesi bağlam açısından önemlidir ve görmezden gelinmemelidir. Ancak tepkinin merkezindeki sorun da böylece ortadan kalkmıyor: <strong>“Nusayrilerin hepsi.”</strong></p>
<p>Bir rejimin, ordunun veya tek tek faillerin işlediği suçları araştırmak, suçluların yargılanmasını istemek başka şeydir; sorumluluğu milyonlarca insanın mensup olduğu bir inanç kimliğine genişletmek başka. Rejim yanlısı veya karşıtı, çocuk veya yetişkin, suç işlemiş veya hiçbir suça karışmamış olmasına bakılmaksızın “Nusayrilerin hepsi” denildiğinde bireysel sorumluluğun yerini kolektif suçlama alıyor.</p>
<p>Sorun bu nedenle yalnız “katletmek” fiili değildir. Ondan önce gelen <strong>“hepsi”</strong> sözcüğüdür.</p>
<p>Öztürk de sıradan bir sosyal medya kullanıcısı değil. Uzun yıllar Türkiye’nin siyasi ve medya merkezinde çalıştı; dönemin Başbakanı Recep Tayyip Erdoğan’ın basın danışmanlığını yaptı, daha sonra Anadolu Ajansı Yönetim Kurulu Başkanı ve Genel Müdürü oldu. Böyle bir geçmişe sahip bir gazetecinin ulusal televizyon ekranında bütün bir Nusayri toplumunu “hepsini katletseler” cümlesinin içine yerleştirmesi, sözlerin yarattığı tepkiyi daha da büyüttü.</p>
<p>Alevi kuruluşları bu ifadeyi bir dil sürçmesi olarak görmedi. Arap Alevi ve diğer Alevi kuruluşlarından gelen açıklamalarda, herhangi bir toplumun işlediği iddia edilen suçların o toplumun bütün üyelerine yüklenemeyeceği vurgulandı. Bazı kuruluşlar sözleri nefret söylemi olarak nitelendirirken, soruşturma çağrıları da yapıldı. Demokratik Alevi Dernekleri ise Altan Tan ile Kemal Öztürk’ün açıklamalarını aynı değerlendirmede ele alarak Alevilere yönelik nefret dilinin normalleştirilmemesi gerektiğini bildirdi.</p>
<h5><strong>Eski bir fay hattında yeni siyasi dönem</strong></h5>
<p>Altan Tan ile Kemal Öztürk’ün aynı siyasi plan doğrultusunda hareket ettiğini gösteren bir veri yok; böyle bir bağlantı kurmak eldeki bilgilerin ötesine geçer. Ancak kullanılan dilin ortak bir yönü var. Tan, Alevilerin bir bölümünü “İslam’la hesaplaşan” siyasi bir kategoriye yerleştiriyor ve bu kesimi “Ali’li”, “Ali’siz”, “geleneksel”, “Marksist”, “ateist” ve “sözde” diye ayırıyor. Öztürk ise Suriye’de belirli kişi ve kurumlara yüklenebilecek suçları “Nusayrilerin hepsi” ifadesiyle bir inanç topluluğunun tamamına doğru genişletiyor.</p>
<p>Türkiye’de Alevilerin tarihsel hafızası nedeniyle bu tür genellemeler sıradan sayılamaz. Maraş, Çorum ve Sivas gibi kitlesel şiddet olaylarının öncesinde ve sırasında da Aleviler hakkında siyasi, dinsel ve ahlaki suçlamalar dolaşıma sokulmuş; toplumun bir kesimi diğerine karşı kuşku ve düşmanlıkla beslenmişti. Bugünkü Türkiye’nin aynı noktaya sürüklendiğini söylemek için ortada kanıt yok ve böyle bir hüküm doğru olmaz. Fakat geçmişin bıraktığı ders de açık: Bir topluluğun önce kimliği üzerinden genellenmesi, ardından siyasi veya dinsel bir tehdit gibi sunulması hafife alınabilecek bir dil değildir.</p>
<p>Üstelik bugün tartışılan siyasi süreç “barış”, “kardeşlik”, “toplumsal bütünleşme” ve “Türk-Kürt ortaklığı” kavramları üzerinden yürütülüyor. Böyle bir dönemde Alevilerin bir bölümünü “İslam’la hesaplaşan” kesim olarak göstermek veya Arap Alevilerinin tamamını “katletmek” kelimesiyle aynı cümleye sokmak yalnız Alevileri ilgilendiren bir mesele değil. Türkiye’nin Sünni, Alevi, Kürt, Türk, seküler ve muhafazakâr kesimleri arasındaki kırılgan toplumsal dengeleri ilgilendiriyor.</p>
<p>Bir siyasetçiyi eleştirmek başka, onun inancını tartışma konusu yapmak başka; suç işlemiş kişileri yargılamak başka, onların mensup olduğu toplumun “hepsini” aynı suç ve katliam cümlesinin içine sokmak başkadır.</p>
<p>Altan Tan’ın “İslam’la hesaplaşma”, “Ali’siz”, “ateist” ve “sözde Alevi” sözleriyle Kemal Öztürk’ün “Nusayrilerin hepsi” ve “katletseler yeridir” ifadelerinin aynı günlerde gündeme gelmesi, Alevi kuruluşlarının neden sert tepki gösterdiğini anlamak için yeterince ağır bir tablo oluşturuyor.</p>
<p>Ve Yavuz Sultan Selim–İdris-i Bitlisi ittifakının yeniden olumlu bir tarihsel model olarak dolaşıma sokulduğu bu yeni siyasi dönemde Alevilerin sorduğu soru da ortada duruyor:</p>
<p><strong>Bu yeni “barış” ve ittifak düzeninde Alevilere biçilen yer gerçekten eşit yurttaşlık mı olacak; yoksa itiraz eden Aleviler yeniden “İslam’la hesaplaşan”, “sözde” veya “sorun çıkaran” bir toplumsal kesim olarak mı gösterilecek?</strong></p>
<p class="PDq2pG_selectionAnchorContainer" data-start="120" data-end="133"><strong data-start="120" data-end="133">Kaynaklar</strong></p>
<p data-start="135" data-end="334">Independent Türkçe – Altan Tan, “Ali’siz ateist sözde Aleviler neyin peşinde?”<br data-start="213" data-end="216" /><a href="https://www.indyturk.com/node/781786/t%C3%BCrki%CC%87yeden-sesler/alisiz-ateist-s%C3%B6zde-aleviler-neyin-pe%C5%9Finde?utm_source=">https://www.indyturk.com/node/781786/t%C3%BCrki%CC%87yeden-sesler/alisiz-ateist-s%C3%B6zde-aleviler-neyin-pe%C5%9Finde</a></p>
<p data-start="336" data-end="491">Medyascope – Altan Tan’ın Ruşen Çakır’la 17 Ağustos 2026 tarihli söyleşisi<br data-start="410" data-end="413" /><a class="decorated-link" href="https://medyascope.tv/2026/08/17/cozum-surecinin-kaderini-kimler-belirleyecek/?utm_source=" target="_new" rel="noopener" data-start="413" data-end="491">https://medyascope.tv/2026/08/17/cozum-surecinin-kaderini-kimler-belirleyecek/</a></p>
<p data-start="493" data-end="703">Cumhuriyet – Kemal Öztürk’ün NTV’de Nusayriler hakkında kullandığı sözler<br data-start="566" data-end="569" /><a class="decorated-link" href="https://www.cumhuriyet.com.tr/siyaset/ntv-canli-yayininda-katliam-gondermesi-nusayrileri-hedef-alan-kemal-ozturk-e-buyuk-tepki-2533192?utm_source=" target="_new" rel="noopener" data-start="569" data-end="703">https://www.cumhuriyet.com.tr/siyaset/ntv-canli-yayininda-katliam-gondermesi-nusayrileri-hedef-alan-kemal-ozturk-e-buyuk-tepki-2533192</a></p>
<p data-start="705" data-end="904">PİRHA – Demokratik Alevi Dernekleri’nin Altan Tan ve Kemal Öztürk açıklaması<br data-start="781" data-end="784" /><a class="decorated-link" href="https://pirha.org/dad-alevilere-yonelik-nefret-soyleminin-normallestirilmesine-izin-vermeyecegiz-525908.html/29/08/2026/?utm_source=" target="_new" rel="noopener" data-start="784" data-end="904">https://pirha.org/dad-alevilere-yonelik-nefret-soyleminin-normallestirilmesine-izin-vermeyecegiz-525908.html/29/08/2026/</a></p>
<p data-start="906" data-end="1124">YOL TV – Altan Tan’ın Alevilere yönelik sözlerine Alevi kurumlarının tepkisi<br data-start="982" data-end="985" /><a class="decorated-link" href="https://www.yoltv.com/2026/08/28/aleviligi-tanimlamak-da-alevilere-baris-dersi-vermek-de-senin-ve-senin-gibilerin-haddi-degildir-altan-tan/?utm_source=" target="_new" rel="noopener" data-start="985" data-end="1124">https://www.yoltv.com/2026/08/28/aleviligi-tanimlamak-da-alevilere-baris-dersi-vermek-de-senin-ve-senin-gibilerin-haddi-degildir-altan-tan/</a></p>
<p data-start="1126" data-end="1328">YOL TV – Alevi örgütlerinden Altan Tan’a tepki ve yargıya çağrı<br data-start="1189" data-end="1192" /><a class="decorated-link" href="https://www.yoltv.com/2026/08/26/alevi-orgutlerinden-yargiya-altan-tan-cagrisi-nefret-soylemleri-karsisindaki-cifte-standart-son-bulsun/?utm_source=" target="_new" rel="noopener" data-start="1192" data-end="1328">https://www.yoltv.com/2026/08/26/alevi-orgutlerinden-yargiya-altan-tan-cagrisi-nefret-soylemleri-karsisindaki-cifte-standart-son-bulsun/</a></p>
<p data-start="1330" data-end="1620">T24 – DEM Parti’den Kemal Öztürk’ün “Nusayrilerin hepsini katletseler” sözlerine tepki<br data-start="1416" data-end="1419" /><a class="decorated-link" href="https://t24.com.tr/gundem/dem-partiden-kemal-ozturkun-bu-nusayrilerin-hepsini-katletseler-yeridir-diyesiniz-geliyor-sozlerine-tepki-bu-dil-acikca-suc-teskil-etmektedir-sorusturma-baslatilmali%2C1344660?utm_source=chatgpt.com" target="_new" rel="noopener" data-start="1419" data-end="1620">https://t24.com.tr/gundem/dem-partiden-kemal-ozturkun-bu-nusayrilerin-hepsini-katletseler-yeridir-diyesiniz-geliyor-sozlerine-tepki-bu-dil-acikca-suc-teskil-etmektedir-sorusturma-baslatilmali%2C1344660</a></p>
<p data-start="1622" data-end="1838">Anadolu Ajansı – Kemal Öztürk’ün Anadolu Ajansı Genel Müdürlüğü görevinden ayrılmasına ilişkin haber ve biyografik bilgiler<br data-start="1745" data-end="1748" /><a class="decorated-link" href="https://www.aa.com.tr/tr/kurumsal-haberler/aa-genel-muduru-ozturk-gorevinden-ayrildi/96450" target="_new" rel="noopener" data-start="1748" data-end="1838">https://www.aa.com.tr/tr/kurumsal-haberler/aa-genel-muduru-ozturk-gorevinden-ayrildi/96450</a></p>
<p data-start="1840" data-end="2017">TBMM – Altan Tan milletvekili kaydı<br data-start="1875" data-end="1878" /><a class="decorated-link" href="https://www.tbmm.gov.tr/Milletvekili/MilletvekiliDetay?DonemId=f72877c2-f509-037b-e050-007f01005610&amp;id=f72877c2-bf6f-037b-e050-007f01005610" target="_new" rel="noopener" data-start="1878" data-end="2017">https://www.tbmm.gov.tr/Milletvekili/MilletvekiliDetay?DonemId=f72877c2-f509-037b-e050-007f01005610&amp;id=f72877c2-bf6f-037b-e050-007f01005610</a></p>
<p data-start="2019" data-end="2181">TBMM – 7595 sayılı Millî Dayanışma ve Toplumsal Bütünleşmenin Güçlendirilmesine Dair Kanun<br data-start="2109" data-end="2112" /><a class="decorated-link" href="https://tbmm.gov.tr/Yasama/Kanun/3270cca3-ed00-434b-aa64-019fd1c2dd00" target="_new" rel="noopener" data-start="2112" data-end="2181">https://tbmm.gov.tr/Yasama/Kanun/3270cca3-ed00-434b-aa64-019fd1c2dd00</a></p>
<p data-start="2183" data-end="2321">TBMM – Kanun teklifi, teklif sahipleri ve yasama süreci<br data-start="2238" data-end="2241" /><a class="decorated-link" href="https://www.tbmm.gov.tr/Yasama/KanunTeklifi/3270cca3-ed00-434b-aa64-019fd1c2dd00" target="_new" rel="noopener" data-start="2241" data-end="2321">https://www.tbmm.gov.tr/Yasama/KanunTeklifi/3270cca3-ed00-434b-aa64-019fd1c2dd00</a></p>
<p data-start="2323" data-end="2519">Medyascope – Abdullah Öcalan’ın Yavuz Sultan Selim–İdris-i Bitlisi ittifakına ilişkin değerlendirmeleri<br data-start="2426" data-end="2429" /><a class="decorated-link" href="https://medyascope.tv/2025/06/04/abdullah-ocalan-cumhuriyetin-kurt-politikasini-elestirdi/" target="_new" rel="noopener" data-start="2429" data-end="2519">https://medyascope.tv/2025/06/04/abdullah-ocalan-cumhuriyetin-kurt-politikasini-elestirdi/</a></p>
<p data-start="2521" data-end="2714">Türk Kültürü ve Hacı Bektaş Veli Araştırma Dergisi – Yavuz Sultan Selim dönemi, Kızılbaşlar ve İdris-i Bitlisi üzerine akademik çalışma<br data-start="2656" data-end="2659" /><a class="decorated-link" href="https://dergipark.org.tr/tr/pub/tkhcbva/article/1157234" target="_new" rel="noopener" data-start="2659" data-end="2714">https://dergipark.org.tr/tr/pub/tkhcbva/article/1157234</a></p>
<p data-start="2716" data-end="3016">Cambridge University Press – <em data-start="2745" data-end="2809">Warrant for Genocide? Ottoman Propaganda Against the Qizilbash</em><br data-start="2809" data-end="2812" /><a class="decorated-link" href="https://www.cambridge.org/core/books/abs/violence-in-islamic-thought-from-the-mongols-to-european-imperialism/warrant-for-genocide-ottoman-propaganda-against-the-qizilbash/EA6979F5D1FD38159D1A3AE6FDC2F6AC" target="_new" rel="noopener" data-start="2812" data-end="3016">https://www.cambridge.org/core/books/abs/violence-in-islamic-thought-from-the-mongols-to-european-imperialism/warrant-for-genocide-ottoman-propaganda-against-the-qizilbash/EA6979F5D1FD38159D1A3AE6FDC2F6AC</a></p>
<p data-start="3018" data-end="3216">Bianet – Abdullah Öcalan’ın Erdoğan ve Bahçeli’nin “güçlü siyasi iradesi”ne ilişkin açıklaması<br data-start="3112" data-end="3115" /><a class="decorated-link" href="https://bianet.org/haber/ocalan-sosyal-medyaya-yansiyan-ve-bana-atfedilen-ifadeler-gercek-disi-322806" target="_new" rel="noopener" data-start="3115" data-end="3216">https://bianet.org/haber/ocalan-sosyal-medyaya-yansiyan-ve-bana-atfedilen-ifadeler-gercek-disi-322806</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<ul data-start="12948" data-end="13409">
<li data-section-id="o1n7hx" data-start="13368" data-end="13409"></li>
</ul>
<p data-start="10671" data-end="10977"><span class="contents" data-content-reference-start="11599" data-content-reference-end="11768"><span class="" data-state="closed"> </span></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/29/aleviler-yine-hedefte-baris-adi-altinda-yavuz-idris-i-bitlisi-isbirligi/">Aleviler yine hedefte: Barış adı altında Yavuz–İdris-i Bitlisi işbirliği?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<title>Aleviten erneut im Zentrum scharfer Debatten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Aug 2026 07:57:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wien, 29.08.2026 – In der Türkei haben jüngste Äußerungen prominenter Persönlichkeiten eine&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/29/aleviten-erneut-im-zentrum-scharfer-debatten/">Aleviten erneut im Zentrum scharfer Debatten</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wien, 29.08.2026 – In der Türkei haben jüngste Äußerungen prominenter Persönlichkeiten eine hitzige Debatte über die Behandlung der Aleviten und anderer Glaubensgemeinschaften ausgelöst. Zwei Vorfälle in kurzer Folge rückten die Frage, warum gerade die Aleviten immer wieder ins Visier geraten, erneut in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen Diskussion.</p>
<p><strong>Altan Tan mit kontroversen Äußerungen über die Aleviten</strong><br />
Der ehemalige Abgeordnete für Diyarbakır, Altan Tan, der dem Parlament in den Legislaturperioden 24, 25 und 26 angehörte, äußerte sich jüngst abwertend über Bestrebungen, Politik mit und über die Alevitische Gemeinschaft zu machen. Er warf Einzelnen vor, den Alevitismus instrumentalisieren zu wollen und erklärte: „Es gibt Menschen, die meinen, die Alevitische Gemeinschaft in ihrem Sinne lenken zu müssen. Über die Aleviten wird Linkssein, Sozialismus, Marxismus und Atheismus gespielt. Da liegt Betrug vor, da liegt Heuchelei vor &#8230; Wenn jemand nicht an Gott, den Propheten und die Religion glaubt, gibt es für ihn kein Sunnitentum mehr. Heute beschreibt auch niemand Nazım Hikmet als Sunniten.“</p>
<p>Diese Aussagen von Tan führten zu heftigen Reaktionen in der Öffentlichkeit und ernteten breite Kritik, weil sie religiöse und gesellschaftliche Identitäten in problematischer Weise miteinander verknüpften.</p>
<p><strong>Kemal Öztürk schockiert mit Äußerungen zu Nusairiern</strong><br />
Inmitten der noch anhaltenden Aufregung sorgte der Autor Kemal Öztürk in einer Livesendung bei NTV für neuen Empörung. Beim Bericht über die Entwicklung in Syrien äußerte sich Öztürk gezielt zu den arabischen Aleviten (Nusairiern) und sagte: „Ich habe in Afrin, Idlib und ländlichen Gebieten von Aleppo derart erschütternde Dinge gehört, von Erschießungen bis zu Kindstoden. Es kommt einem fast so vor, als könne man sagen: Es hätte ihnen recht getan, wenn man alle diese Nusairier getötet hätte – aber schauen Sie, es wurde keine Rache geübt, es gab keine Massenhinrichtungen.“</p>
<p><strong>Starke Reaktionen von Zivilgesellschaft und Alevitischen Organisationen</strong><br />
Diese aufeinanderfolgenden Äußerungen riefen sowohl auf Social Media als auch bei Nichtregierungsorganisationen großes Unbehagen hervor. Alevitische Vereinigungen und Gruppen, die sich gegen rassistische und konfessionelle Hetze einsetzen, kritisierten scharf, dass derartige Kommentare das gesellschaftliche Miteinander gefährden und bestimmte Glaubensgruppen zur Zielscheibe machen.</p>
<p><strong>Erneute Diskussion um die Rolle der Aleviten in der Gesellschaft</strong><br />
Die gleichzeitige Verbreitung solcher Äußerungen aus unterschiedlichen Kanälen beleuchtete erneut eine zentrale Frage: „Warum stehen die Aleviten in der Türkei kontinuierlich im Fadenkreuz?“ Der Zeitpunkt und die Inhalte der Kommentare befeuern die Sorge, dass die Aleviten immer wieder zur Zielscheibe gesellschaftlicher Spannungen und Debatten gemacht werden.</p>
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		<item>
		<title>Gökçek-Familie investierte Millionen in Düsseldorf-Immobilien</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2026 17:40:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wien, 28.08.2026 – Neue Enthüllungen um die Familie des ehemaligen Bürgermeisters von&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/28/goekcek-familie-investierte-millionen-in-duesseldorf-immobilien/">Gökçek-Familie investierte Millionen in Düsseldorf-Immobilien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wien, 28.08.2026 – Neue Enthüllungen um die Familie des ehemaligen Bürgermeisters von Ankara, Melih Gökçek, sorgen für Aufsehen: Offizielle Dokumente zeigen, dass die Familie signifikante Immobilieninvestitionen – insbesondere in Deutschland und Europa – getätigt hat. Nach Recherchen der Cumhuriyet-Zeitung erwarb die Gökçek-Familie in Düsseldorf ein Millionenobjekt über die eigens gegründete HAMAG Holding.</p>
<p class="article-subheading"><strong>HAMAG Holding und auffällige Kapitalbewegungen</strong></p>
<p>Journalist Murat Ağırel untersuchte vor Ort in Deutschland die Hintergründe. Demnach gründete Ahmet Gökçeks Ehefrau, Hülya Gökçek, mit Sitz in Köln und Düsseldorf die HAMAG Holding – der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben von Hülya, Ahmet und Melih Ahmet Gökçek zusammen. Die 2022 gegründete Gesellschaft verfügte zum Start über ein Stammkapital von 30.000 Euro und keine eigenen Mitarbeiter oder nennenswerte Umsätze. In kurzer Zeit verzeichnete sie jedoch millionenschwere Kontobewegungen.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Kauf und Umnutzung eines Luxus-Objekts</strong></p>
<p>Laut offiziellen Papieren erwarb HAMAG Holding ein zwischen 3,85 und 4,5 Millionen Euro teures Gebäude im teuersten Teil Düsseldorfs. Nach aufwendigen Renovierungsarbeiten wurde das Objekt – bestehend aus 15 bis 18 Wohneinheiten – zu einem Studentenwohnheim umgebaut. Es steht nun im Eigentum der Gökçek-Familie.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Auffällige Familienstruktur und neue Generation</strong></p>
<p>Ein weiteres Detail in der Firmenstruktur ist die Ernennung des 2003 geborenen Enkels, İbrahim Melih Gökçek, zum Geschäftsleiter, wodurch der Einfluss der nächsten Gökçek-Generation gestärkt wird.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Weitere Großinvestitionen und rechtliche Auseinandersetzungen</strong></p>
<p>Die Aktivitäten der Familie konzentrieren sich nicht allein auf dieses Objekt: Die HAMAG Holding plante laut Unterlagen auch den Kauf eines 8,5 Millionen Euro teuren Einkaufszentrums in Wilbert, etwa 40 bis 50 Kilometer von Düsseldorf entfernt. Nach Vertragsunterzeichnung wurde die Transaktion jedoch nicht vollzogen, woraufhin beide Parteien sich gegenseitig auf Schadensersatz verklagten. Zugleich führten die Gökçeks Verhandlungen in Luxemburg über den Zukauf des 280 Millionen Euro teuren Massen Shopping Center.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Diskrepanz zwischen Einnahmen und Investitionen</strong></p>
<p>Unterschiede zwischen den offiziell in der Türkei deklarierten Einkünften von Hülya Gökçek (über HL Yapı und AC Sportif İnşaat) und den Investitionen im Ausland werfen Fragen auf: Trotz angeblich null versteuerbarem Einkommen wurden hohe Summen über türkische Banken nach Deutschland transferiert und in Immobilien investiert.</p>
<p class="article-subheading"><strong>Angriffe gegen den Berichterstatter Murat Ağırel</strong></p>
<p>Nach Publikation der Enthüllungen berichtete Journalist Murat Ağırel von einer massiven organisierten Troll-Kampagne gegen ihn in sozialen Netzwerken. „Die Trollangriffe haben begonnen&#8230; Gleiche Bilder, gleiche Fragen, gleiche Sätze werden nacheinander ausgespielt. Offenbar haben die heutigen Veröffentlichungen einige Leute schon vorab beunruhigt“, erklärte Ağırel und kündigte an, weitere Details und Belege zu Herkunft und Transfer des Vermögens ins Ausland öffentlich zu machen.</p>
<p>Quellen:<br />
<a href="https://www.youtube.com/live/NIvty1zdGws">https://www.youtube.com/live/NIvty1zdGws</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/28/goekcek-familie-investierte-millionen-in-duesseldorf-immobilien/">Gökçek-Familie investierte Millionen in Düsseldorf-Immobilien</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<item>
		<title>EU-Fördergelder gingen  an TÜRGEV und TÜGVA</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/27/eu-foerdergelder-fuer-tuergev-und-tuegva-bereitgestellt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas Günes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2026 18:07:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Türkei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei der türkischen Regierung nahestehende Stiftungen erhalten erneut Mittel aus dem Erasmus-Programm&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/27/eu-foerdergelder-fuer-tuergev-und-tuegva-bereitgestellt/">EU-Fördergelder gingen  an TÜRGEV und TÜGVA</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zwei der türkischen Regierung nahestehende Stiftungen erhalten erneut Mittel aus dem Erasmus-Programm der Europäischen Union. Die Türkische Nationalagentur bewilligte TÜRGEV und TÜGVA im August 2026 zusammen bis zu 273.503 Euro. Bereits 2025 waren den beiden Organisationen mehr als 445.000 Euro zugesprochen worden. Zugleich rückt ein weiteres Netzwerk der türkischen Bildungs- und Diasporapolitik in den Blick: die Türkiye Maarif Vakfı, für deren Wiener Einrichtung Bilal Erdoğan im März öffentlich um Unterstützung warb.</p>
<p></strong>von Andreas Günes</p>
<p><strong>Berlin/Ankara, 27. August 2026 –</strong> Die Türkische Nationalagentur hat neue Entscheidungen über Fördermittel aus dem Erasmus-Programm bekanntgegeben. Unter den begünstigten Organisationen befinden sich erneut zwei Stiftungen, die wegen ihrer Nähe zur türkischen Regierungspartei AKP und zum politischen Umfeld von Präsident Recep Tayyip Erdoğan seit Jahren öffentlich diskutiert werden: die Türkiye Gençlik Vakfı (TÜGVA) und die Türkiye Gençlik ve Eğitime Hizmet Vakfı (TÜRGEV).</p>
<p>Mit Beschluss vom 18. August 2026 wurden TÜGVA maximal 131.541 Euro und TÜRGEV maximal 141.962 Euro zugesprochen.</p>
<p>Die Gelder stammen aus dem Programm für Jugendmobilitätsprojekte von Organisationen und Einrichtungen mit einer Erasmus-Akkreditierung im Jugendbereich für das Jahr 2026. Damit beläuft sich die Summe der neu bekanntgegebenen Förderungen für beide Stiftungen auf 273.503 Euro.</p>
<p>Nach einem Bericht von Mustafa Bildircin in der türkischen Tageszeitung <em>BirGün</em> hatten TÜRGEV und TÜGVA bereits 2025 über die Türkische Nationalagentur insgesamt 445.454 Euro an Fördermitteln erhalten.</p>
<h3><strong>Veränderte Finanzierungsquellen</strong></h3>
<p>Die Entwicklung ist auch vor dem Hintergrund einer Verschiebung bei den Finanzierungsquellen regierungsnaher Stiftungen in der Türkei von Bedeutung.</p>
<p>TÜRGEV und TÜGVA gehörten während der AKP-Regierungszeit zu jenen Organisationen, die wegen Steuerbegünstigungen, ihrer Beziehungen zu staatlichen Institutionen und Kommunen sowie verschiedener Formen öffentlicher Unterstützung immer wieder Gegenstand politischer Kontroversen wurden.</p>
<p>Eine Zäsur bildeten die Kommunalwahlen vom 31. März 2019. Damals verlor die AKP die Kontrolle über mehrere politisch und wirtschaftlich wichtige Grossstadtverwaltungen, darunter Istanbul.</p>
<p>Mit dem politischen Machtwechsel auf kommunaler Ebene rückten auch finanzielle Beziehungen zwischen Gemeinden, Vereinen und Stiftungen stärker in den Blick der Öffentlichkeit. Zahlungen und andere Unterstützungen aus kommunalen Haushalten wurden teilweise überprüft oder reduziert.</p>
<p>In den folgenden Jahren war zu beobachten, dass sich Organisationen wie TÜRGEV und TÜGVA verstärkt internationalen Förderprogrammen zuwandten.</p>
<p>Seit 2021 erhalten beide Stiftungen demnach regelmässig Mittel aus Erasmus-Programmen, die in der Türkei über die Türkische Nationalagentur abgewickelt werden. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Jugendmobilität, Bildung und internationalen Austauschprogrammen.</p>
<p>Damit ist zumindest ein Teil der Finanzierung aus einem stark innenpolitisch geprägten Umfeld in internationale beziehungsweise europäische Förderstrukturen übergegangen.</p>
<p>Dabei ist zu unterscheiden: Die Europäische Union überweist die betreffenden Mittel nicht unmittelbar aufgrund einer politischen Entscheidung in Brüssel an einzelne türkische Stiftungen. Die Erasmus-Programme werden in der Türkei über die zuständige Nationalagentur umgesetzt, die Anträge im Rahmen der entsprechenden Programmregeln prüft und Förderentscheidungen trifft.</p>
<h3><strong>445.454 Euro im Jahr 2025</strong></h3>
<p>Die Grössenordnung wird beim Blick auf das Vorjahr deutlich.</p>
<p>Nach Angaben der Türkischen Nationalagentur erhielt TÜGVA im Jahr 2025 EU-Fördermittel in Höhe von 194.454 Euro. TÜRGEV wurden 251.000 Euro zugesprochen.</p>
<p>Damit belief sich die Gesamtsumme für beide Stiftungen im Jahr 2025 auf 445.454 Euro. Mit der jüngsten Entscheidung vom 18. August 2026 kamen für TÜGVA weitere maximal 131.541 Euro und für TÜRGEV maximal 141.962 Euro hinzu.</p>
<p>Werden die für 2025 und August 2026 bekanntgegebenen Beträge zusammengerechnet, ergibt sich eine Gesamtsumme von 718.957 Euro.</p>
<p>Davon entfallen 325.995 Euro auf TÜGVA und 392.962 Euro auf TÜRGEV.</p>
<p>Bei diesen Summen handelt es sich um bewilligte beziehungsweise maximal vorgesehene Förderbeträge. Aus den Zahlen allein lässt sich nicht ableiten, in welcher Höhe die Gelder am Ende tatsächlich abgerufen und ausgegeben werden.</p>
<h3><strong>TÜRGEV, TÜGVA und Ensar seit Jahren Gegenstand politischer Debatten</strong></h3>
<p>TÜRGEV und TÜGVA gehören zusammen mit Organisationen wie der Ensar Vakfı zu den bekanntesten konservativ-islamisch geprägten Stiftungen, die während der AKP-Regierungszeit stark gewachsen sind.</p>
<p>Wegen ihrer engen Beziehungen zu politischen Entscheidungsträgern stehen sie seit Jahren im Fokus der türkischen Opposition und der Medien.</p>
<p>Diskutiert wurden insbesondere die Überlassung staatlicher Immobilien, kommunale Unterstützungen, Studenten- und Schülerwohnheime, Bildungsprojekte sowie grundsätzlich das Verhältnis formal zivilgesellschaftlicher Organisationen zum Staat und zur Regierungspartei.</p>
<p>Dass diese Einrichtungen in den vergangenen Jahren zunehmend auch in EU-finanzierten Erasmus-Projekten auftreten, fügt der Diskussion um ihre Finanzierungsquellen eine weitere Dimension hinzu.</p>
<p>Die im August 2026 veröffentlichte Liste der Türkischen Nationalagentur zeigt, dass TÜRGEV und TÜGVA weiterhin Fördermittel aus Erasmus-Programmen erhalten.</p>
<p>Mit den neu bewilligten Beträgen von maximal 131.541 Euro für TÜGVA und maximal 141.962 Euro für TÜRGEV setzt sich diese Finanzierung fort.</p>
<p>Ob eine Organisation politisch umstritten ist oder Regierungsvertretern nahesteht, sagt allerdings für sich genommen noch nichts darüber aus, ob ein konkretes Erasmus-Projekt den Förderbestimmungen entspricht.</p>
<p>Für eine solche Beurteilung wären die jeweiligen Projektanträge, Auswahlkriterien, Inhalte, Partnerorganisationen, Laufzeiten sowie die spätere Verwendung und Kontrolle der Mittel entscheidend.</p>
<p>Gerade deshalb ist Transparenz über die einzelnen Projekte von Bedeutung.</p>
<p>Die veröffentlichten Zahlen zeigen die finanzielle Dimension. Eine weitergehende Bewertung setzt jedoch voraus, dass auch Projektziele, Partner und konkrete Mittelverwendung nachvollziehbar dokumentiert werden.</p>
<h2>Bilal Erdoğan warb in Wien für Unterstützung des Maarif Bildungsinstituts</h2>
<p>Die Debatte über türkische Bildungs- und Stiftungsnetzwerke in Europa beschränkt sich nicht auf TÜRGEV und TÜGVA.</p>
<p>Am 2. März 2026 fand in Wien ein Iftar-Abend der Union Internationaler Demokraten, kurz UID, statt. Die Organisation wird vielfach als politische Auslandsstruktur im Umfeld der AKP angesehen.</p>
<p>Ehrengäste des Abends waren Bilal Erdoğan, Sohn des türkischen Staatspräsidenten und AKP-Vorsitzenden Recep Tayyip Erdoğan sowie Vorsitzender des Kuratoriums der İlim Yayma Vakfı, und Zafer Sırakaya, stellvertretender AKP-Vorsitzender, zuständig für Auslandsbeziehungen, und Abgeordneter für Istanbul.</p>
<p>Beide riefen türkische zivilgesellschaftliche Organisationen in Österreich dazu auf, die in Wien tätige Maarif-Bildungseinrichtung zu unterstützen.</p>
<p>An der Veranstaltung nahmen unter anderem der Generalsekretär der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa, Feridun Sinirlioğlu, der türkische Botschafter in Wien, Gürsel Dönmez, Zafer Sırakaya, Bilal Erdoğan, der stellvertretende Präsident des Präsidiums für Auslandstürken und verwandte Gemeinschaften YTB, Abdulhadi Turus, sowie UID-Generalsekretär Kenan Aslan teil.</p>
<p>Unter den Gästen befanden sich überwiegend Vertreter türkischstämmiger Organisationen, die dem Umfeld der AKP zugerechnet werden, sowie Unternehmer und Vertreter kleiner und mittlerer Betriebe.</p>
<p>Der Abend begann mit einer Koranrezitation, anschliessend wurde ein Präsentationsfilm der UID gezeigt.</p>
<p>Vor dem Iftar sprach der türkische Botschafter in Wien, Gürsel Dönmez. Er verwies auf die 62-jährige Geschichte der türkischen Bevölkerung in Österreich.</p>
<p>„Die türkische Gemeinschaft ist inzwischen ein fester Bestandteil dieses Landes“, sagte Dönmez und übermittelte seine Glückwünsche zum Ramadan.</p>
<p>Bilal Erdoğan erklärte, die Delegation habe während ihres Aufenthalts auch die Wiener Maarif-Einrichtung besucht. Deren Bildungsarbeit werde sowohl der türkischen Gemeinschaft als auch Österreich zugutekommen.</p>
<p>Er betonte zudem, dass im Ausland lebende türkische Staatsbürger sich innerhalb zivilgesellschaftlicher Organisationen zusammenschliessen und ihre Verbindungen zur Türkei aufrechterhalten sollten.</p>
<h3><strong>Bilal Erdoğan verweist auf die wirtschaftliche Entwicklung der Türkei</strong></h3>
<p>In seiner Rede ging Erdoğan ausführlich auf die wirtschaftliche Entwicklung der Türkei ein.</p>
<p>Bilal Erdogan sagte: „Die Türkei unter der Führung von Recep Tayyip Erdoğan verfügt heute über eine Wirtschaft, die achtmal so gross ist wie vor 23 Jahren. Die Türkei hatte Exporte von 30 Milliarden Dollar, heute liegen sie bei 275 Milliarden Dollar. Die Türkei hatte ein Nationaleinkommen von 200 Milliarden Dollar, heute beträgt es 2,6 Billionen Dollar. Mit dem Wachstum im Jahr 2025 gehört die Türkei inzwischen zu den Ländern mit hohem Einkommen.“</p>
<p>Erdoğan fügte hinzu: „Die Republik Türkei ist heute ein starker Staat, der überall auf der Welt an der Seite seiner Bürger und Landsleute steht.“</p>
<p>Sein Vater habe die im Ausland lebenden Bürger stets als „einen Teil unserer Lunge“ bezeichnet, sagte Bilal Erdoğan.</p>
<h3><strong>„Wir stellen uns jedem Versuch entgegen, der den Frieden unserer Bürger im Ausland stört“</strong></h3>
<p>Der stellvertretende AKP-Vorsitzende Zafer Sırakaya überbrachte den Teilnehmern die Grüsse von Staatspräsident Erdoğan.</p>
<p>Er bezeichnete den Ramadan als Monat der Solidarität und Brüderlichkeit und betonte die Bedeutung eines geschlossenen Auftretens der türkischen Gemeinschaft im Ausland.</p>
<p>Sırakaya erklärte: „Unter der Führung unseres Staatspräsidenten haben wir uns gegen jeden Versuch gestellt, der den Frieden unserer im Ausland lebenden Bürger stört, und wir werden dies auch weiterhin tun.“</p>
<p>Auch Sırakaya verwies auf den Besuch der Maarif-Einrichtung in Wien. Der Ausbau solcher Bildungsangebote sei wichtig und müsse unterstützt werden.</p>
<h3><strong>„Die türkische Gemeinschaft ist so geschlossen wie nie zuvor“</strong></h3>
<p>Bilal Erdoğan erklärte weiter, er habe die Schwierigkeiten des Lebens im Ausland während seiner Aufenthalte insbesondere in den Vereinigten Staaten und Italien selbst erfahren.</p>
<p>Im Rahmen seiner Europareise halte er sich nun in Wien auf.</p>
<p>„Wir haben gesehen, dass die türkische Gemeinschaft so geschlossen ist wie noch nie“, sagte Erdoğan.</p>
<p>Er verwies zugleich auf rassistische und fremdenfeindliche Strömungen in Europa und hob erneut die Bedeutung eines geschlossenen Auftretens der türkischen Gemeinschaft hervor.</p>
<p>Nach Angaben Erdoğans hatte die Delegation zuvor die Wiener Bildungseinrichtung der Maarif-Stiftung besucht.</p>
<p>Ziel der Institution sei es, in Österreich besser ausgebildete, qualifizierte und starke Persönlichkeiten hervorzubringen.</p>
<p>„Die Bildungsaktivitäten hier werden sowohl unserer Gemeinschaft als auch Österreich einen Beitrag leisten“, sagte Erdoğan.</p>
<p>Nachdem bereits Zafer Sırakaya für Unterstützung geworben hatte, rief damit auch Bilal Erdoğan die türkischen zivilgesellschaftlichen Organisationen in Österreich ausdrücklich dazu auf, die Maarif-Einrichtung zu unterstützen.</p>
<h2>YTB-Jugendtreffen im Wiener InterContinental</h2>
<p>Bei einem weiteren Treffen, das vom Präsidium für Auslandstürken und verwandte Gemeinschaften, YTB, in Wien organisiert wurde, standen die Erwartungen junger Menschen, die Zukunft der Diaspora und die Perspektiven der nächsten Generation im Mittelpunkt.</p>
<p>Nach den vorliegenden Angaben nahmen an dieser Veranstaltung überwiegend junge Menschen aus dem Umfeld der AKP teil.</p>
<p>Das Treffen fand im Hotel InterContinental in Wien unter dem Titel „YTB Gençlik Buluşması“, auf Deutsch „YTB-Jugendtreffen“, statt.</p>
<p>Zu den Teilnehmern gehörten der türkische Botschafter Gürsel Dönmez, Bilal Erdoğan, AKP-Vizechef Zafer Sırakaya, der AKP-Abgeordnete für Istanbul Nurettin Alan, YTB-Vizepräsident Abdulhadi Turus sowie der Präsident der Türkiye Maarif Vakfı, Mahmut Mustafa.</p>
<h2>Was ist die Türkiye Maarif Vakfı?</h2>
<p>Die Türkiye Maarif Vakfı wurde am 17. Juni 2016 mit dem Gesetz Nr. 6721 gegründet.</p>
<p>Sie ist eine öffentlich-rechtliche Stiftung mit Verbindung zum türkischen Bildungsministerium und wird als einzige Institution bezeichnet, die im Namen der Republik Türkei Bildungseinrichtungen im Ausland eröffnen darf.</p>
<p>Zu den Hintergründen ihrer Gründung gehörte nach dem gescheiterten Putschversuch vom 15. Juli 2016 die Absicht, Schulen zu übernehmen, die von der türkischen Regierung der Gülen-Bewegung beziehungsweise der von Ankara als „FETÖ“ bezeichneten Struktur zugerechnet wurden.</p>
<p>Zugleich sollte die türkische Bildungspolitik international stärker vertreten werden.</p>
<p>Die Stiftung betreibt Einrichtungen vom Vorschulbereich bis zur Hochschulbildung, vergibt Stipendien, errichtet Kulturzentren und bietet Türkischunterricht an.</p>
<p>Nach eigenen Angaben ist Maarif in zahlreichen Ländern Europas, Afrikas, Asiens und des Balkans tätig.</p>
<p>Über die Rolle der Stiftung bestehen unterschiedliche politische Bewertungen.</p>
<p>Oppositionsparteien und einige Bildungsgewerkschaften in der Türkei kritisieren die Finanzierung aus öffentlichen Mitteln, die Transparenz der Kontrolle und die Führungsstruktur.</p>
<p>Maarif selbst erklärt, seine Aktivitäten dienten dem Gemeinwohl und würden im Rahmen internationaler Bildungszusammenarbeit durchgeführt.</p>
<h2>Kritik an Maarif in Europa</h2>
<p>Nach eigenen Angaben hat die Türkiye Maarif Vakfı seit ihrer Gründung in 67 Ländern Schulen eröffnet und damit das grösste internationale Bildungsnetzwerk der Türkei aufgebaut.</p>
<p>Die türkische Regierung beschreibt dieses Netzwerk als Teil ihrer „Bildungsdiplomatie“.</p>
<p>Demgegenüber vertreten europäische Medien, Experten und Politiker teilweise die Auffassung, Maarif verfolge neben Bildungszielen auch politische, ideologische und geopolitische Interessen.</p>
<p>Die zentrale Kritik lautet, die Stiftung sei nicht ausschliesslich eine Bildungseinrichtung, sondern zugleich ein Instrument der türkischen Aussen- und Diasporapolitik.</p>
<p>In Teilen der europäischen Presse wird Maarif entsprechend kritisch beschrieben.</p>
<p>Der <em>Kölner Stadt-Anzeiger</em> fasste die Kritik dahingehend zusammen, dass die bildungspolitischen und ideologischen Interessen der türkischen Regierung auch im Ausland umgesetzt werden sollten.</p>
<p>Versuche zum Aufbau von Maarif-Schulen unter anderem in Köln, Berlin und Frankfurt lösten in Deutschland politische Diskussionen auf Bundes- und Landesebene aus.</p>
<p>Kritiker sehen darin den Versuch, politische und gesellschaftliche Vorstellungen aus der Türkei auf Teile der türkischen Bevölkerung in Europa zu übertragen.</p>
<h2>Übernahme früherer Gülen-Schulen</h2>
<p class="p1"><span class="s1">Nach dem Putschversuch von 2016 drängte Ankara weltweit darauf, Schulen, die der von der Regierung in Ankara als FETÖ (Fethullah Gülen Terrororganisation) bezeichneten „Gülen‑Bewegung“ zugerechnet wurden, zu schließen oder an die Maarif‑Stiftung zu übertragen.</span></p>
<p>In verschiedenen Ländern Europas und Zentralasiens wurde der diplomatische Druck der Türkei in diesem Zusammenhang öffentlich thematisiert.</p>
<p>Ein bekanntes Beispiel ist Kirgisistan.</p>
<p>Dort wurde 2025 das angesehene Sapat-Schulnetzwerk nach jahrelangen Auseinandersetzungen an Maarif übertragen. Internationale Medien werteten die Entwicklung teilweise als Ergebnis des langjährigen politischen Drucks der türkischen Regierung.</p>
<h2>Kritik an Finanzierung und Transparenz</h2>
<p>Auch die Finanzierungsstruktur der Stiftung ist Gegenstand öffentlicher Kritik.</p>
<p>Die <em>Frankfurter Rundschau</em> berichtete über mangelnde Transparenz und thematisierte dabei auch die Frage, ob Maarif indirekt von europäischen Fördermitteln profitieren könne.</p>
<p>Kritiker argumentieren, die Nähe der Stiftung zu staatlichen und politischen Strukturen in Ankara erschwere es, sie in Europa als vollständig unabhängige Bildungsorganisation einzuordnen.</p>
<p>In dieser Perspektive wird Maarif nicht als politisch neutrale Bildungseinrichtung, sondern als ein Akteur mit ideologischem und aussenpolitischem Hintergrund betrachtet.</p>
<p>Auch innerhalb der Türkei wird die Höhe der öffentlichen Finanzierung kritisiert.</p>
<p>Politiker der oppositionellen İYİ Parti und der CHP bezeichneten Maarif unter anderem als „paralleles Bildungsministerium“ und als „schwarzes Loch, das öffentliche Gelder verschlingt“.</p>
<p>Nach einem Bericht von T24 wurde ermöglicht, der Stiftung innerhalb eines Jahres öffentliche Mittel von bis zu 5,7 Milliarden türkischen Lira zur Verfügung zu stellen.</p>
<p>Die Höhe der Finanzierung zeigt zugleich, welche strategische Bedeutung die Institution innerhalb der türkischen Aussen-, Bildungs- und Diasporapolitik erreicht hat.</p>
<h2>Maarif in Wien: die Adresse des früheren WONDER-Netzwerks</h2>
<p>Über das Maarif Bildungsinstitut in Wien liegen bislang nur begrenzte öffentliche Informationen vor.</p>
<p>Aufschlussreich ist jedoch die Adresse.</p>
<p>Die Einrichtung, für deren Unterstützung Bilal Erdoğan am 2. März 2026 in Wien warb, ist unter <strong>Kreitnergasse 4–6, 1160 Wien</strong> registriert.</p>
<p>Die Adresse steht mit einer Struktur in Verbindung, die früher unter dem Namen „WONDER“ bekannt war.</p>
<p>WONDER entstand in den 2000er Jahren als Wiener Struktur von Absolventen türkischer Imam-Hatip-Schulen.</p>
<p>Sie wurde mit dem türkischen Imam-Hatip-Absolventenverband ÖNDER in Verbindung gebracht.</p>
<p>Die Organisation war insbesondere als Zusammenschluss junger Menschen bekannt, die aus der Türkei nach Wien kamen, um von günstigen beziehungsweise teilweise gebührenfreien Studienmöglichkeiten an österreichischen Universitäten Gebrauch zu machen.</p>
<p>Während ihres Studiums lebten sie teilweise gemeinsam und organisierten eigene Aktivitäten.</p>
<p>Zunächst waren die Studenten auf verschiedene Wohnungen verteilt.</p>
<p>Später soll ein eigenes Wohngebäude erworben, renoviert und die Struktur institutionell ausgebaut worden sein.</p>
<p>Auch auf der offiziellen Internetseite von ÖNDER war dokumentiert, dass junge Menschen aus Wien zu Veranstaltungen in die Türkei gebracht wurden.</p>
<p>Während seiner Zeit als türkischer Ministerpräsident hatte Recep Tayyip Erdoğan bei Wien-Besuchen die Ausbildungsmöglichkeiten hervorgehoben, die der österreichische Staat diesen Studenten bot.</p>
<p>Öffentlich wurde damals auch berichtet, Erdoğan habe darauf verwiesen, dass die Absolventen nach ihrem Studium später wichtige Aufgaben in der Türkei übernehmen könnten.</p>
<h2>Maarif Austria ist als gGmbH organisiert</h2>
<p>Die Wiener Maarif-Einrichtung wurde 2024 unter der Bezeichnung <strong>Maarif Educational Institutions gGmbH</strong> gegründet.</p>
<p>Eine gGmbH ist eine gemeinnützige Gesellschaft mit beschränkter Haftung.</p>
<p>Rechtlich handelt es sich um eine GmbH, deren Tätigkeit jedoch gemeinnützigen Zwecken dienen muss.</p>
<p>Eine solche Gesellschaft kann beispielsweise soziale, wissenschaftliche oder karitative Aktivitäten durchführen.</p>
<p>Gewinne dürfen bei Aufrechterhaltung der Gemeinnützigkeit grundsätzlich nicht wie bei einer gewöhnlichen gewinnorientierten GmbH an Gesellschafter ausgeschüttet werden.</p>
<p>Gleichzeitig kann eine gGmbH Rechnungen ausstellen und wirtschaftliche Geschäfte tätigen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann sie zudem steuerliche Begünstigungen beanspruchen.</p>
<h2>Das Gebäude gehört einer Luxemburger Maarif-Gesellschaft</h2>
<p>Nach den zugrunde liegenden Registerangaben befindet sich das Gebäude der Wiener Maarif-Einrichtung im Eigentum der in Luxemburg ansässigen <strong>Maarif Europe S.à r.l.</strong></p>
<p>Die Gesellschaft ist im Luxemburger Handelsregister unter der Nummer <strong>B224887</strong> eingetragen.</p>
<p>Das Stammkapital wird mit 512.000 Euro angegeben.</p>
<p>Den vorliegenden Angaben zufolge verfügt die Gesellschaft über vier Geschäftsführer und einen eingetragenen Gesellschafter.</p>
<p>Die Identität dieses Gesellschafters geht aus den herangezogenen öffentlich zugänglichen Informationen nicht eindeutig hervor.</p>
<p>S.à r.l. steht für „Société à responsabilité limitée“ und entspricht im Wesentlichen einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung.</p>
<p>Die Verantwortung der Gesellschafter ist grundsätzlich auf ihre Einlagen begrenzt.</p>
<p>Da Luxemburg zu den bedeutenden Finanzstandorten der Europäischen Union gehört, wird diese Gesellschaftsform häufig für Holding-, Beteiligungs- und Investitionsstrukturen genutzt.</p>
<p>Die Türkiye Maarif Vakfı selbst wurde 2016 auf Grundlage des Gesetzes Nr. 6721 gegründet und ist befugt, Bildungseinrichtungen im Ausland aufzubauen.</p>
<p>Die Stiftung gibt an, inzwischen auf sechs Kontinenten in 67 Ländern tätig zu sein.</p>
<p>Es gibt Hinweise und öffentliche Einordnungen, wonach Maarif Europe S.à r.l. mit der Türkiye Maarif Vakfı verbunden ist.</p>
<p>Die konkrete Eigentümerstruktur der Luxemburger Gesellschaft ist anhand der bislang herangezogenen öffentlich zugänglichen Angaben jedoch nur begrenzt nachvollziehbar.</p>
<p><strong>Quellen´: </strong>Türkische Nationalagentur, Förderentscheidung vom 18. August 2026</p>
<p><em>BirGün</em>, Mustafa Bildircin, Odatv</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Türkiye Maarif Vakfı:<br />
<a href="https://turkiyemaarif.org/">https://turkiyemaarif.org</a></p>
<p>Maarif Austria:<br />
<a href="http://www.maarif.at/">http://www.maarif.at/</a></p>
<p>Gesetz Nr. 6721 vom 17. Juni 2016:<br />
<a href="https://www.resmigazete.gov.tr/eskiler/2016/06/20160617-7.htm">https://www.resmigazete.gov.tr/eskiler/2016/06/20160617-7.htm</a></p>
<p>Die Presse:<br />
<a href="https://www.diepresse.com/20575762/ploetzlich-ist-er-im-rampenlicht-was-erdogans-sohn-nach-wien-fuehrt">https://www.diepresse.com/20575762/ploetzlich-ist-er-im-rampenlicht-was-erdogans-sohn-nach-wien-fuehrt</a></p>
<p>profil:<br />
<a href="https://www.profil.at/oesterreich/fpoe-mehmet-memo-oezay-erdogan-fastenbrechen-wien/403137220">https://www.profil.at/oesterreich/fpoe-mehmet-memo-oezay-erdogan-fastenbrechen-wien/403137220</a></p>
<p>exxpress:<br />
<a href="https://exxpress.at/politik/erdogans-sohn-kommt-nach-wien-ramadanfeier-mit-terroristen-verehrer/">https://exxpress.at/politik/erdogans-sohn-kommt-nach-wien-ramadanfeier-mit-terroristen-verehrer/</a></p>
<p>Kronen Zeitung:<br />
<a href="https://www.krone.at/4064780">https://www.krone.at/4064780</a></p>
<p>Falter:<br />
<a href="https://www.falter.at/zeitung/20260217/was-will-erdogans-lieblingssohn-bei-den-austro-tuerken">https://www.falter.at/zeitung/20260217/was-will-erdogans-lieblingssohn-bei-den-austro-tuerken</a></p>
<p>oe24:<br />
<a href="https://www.oe24.at/oesterreich/politik/ramadan-erdoan-sohn-zum-fastenbrechen-in-wien/669790909">https://www.oe24.at/oesterreich/politik/ramadan-erdoan-sohn-zum-fastenbrechen-in-wien/669790909</a></p>
<p>.</p>
<h3>Quellen</h3>
<p>Maarif Austria:<br />
<a href="http://www.maarif.at/">www.maarif.at</a></p>
<p>Offizielle Informationen der Türkiye Maarif Vakfı:<br />
<a href="https://turkiyemaarif.org/">https://turkiyemaarif.org</a></p>
<p>Gesetzliche Grundlage – Gesetz Nr. 6721 vom 17. Juni 2016:<br />
<a href="https://www.resmigazete.gov.tr/eskiler/2016/06/20160617-7.htm">https://www.resmigazete.gov.tr/eskiler/2016/06/20160617-7.htm</a></p>
<h3>Berichte österreichischer Medien</h3>
<p>Die Presse:<br />
<a href="https://www.diepresse.com/20575762/ploetzlich-ist-er-im-rampenlicht-was-erdogans-sohn-nach-wien-fuehrt">https://www.diepresse.com/20575762/ploetzlich-ist-er-im-rampenlicht-was-erdogans-sohn-nach-wien-fuehrt</a></p>
<p>profil:<br />
<a href="https://www.profil.at/oesterreich/fpoe-mehmet-memo-oezay-erdogan-fastenbrechen-wien/403137220">https://www.profil.at/oesterreich/fpoe-mehmet-memo-oezay-erdogan-fastenbrechen-wien/403137220</a></p>
<p>exxpress:<br />
<a href="https://exxpress.at/politik/erdogans-sohn-kommt-nach-wien-ramadanfeier-mit-terroristen-verehrer/?aallCommentsyes">https://exxpress.at/politik/erdogans-sohn-kommt-nach-wien-ramadanfeier-mit-terroristen-verehrer/?aallCommentsyes</a></p>
<p>Kronen Zeitung:<br />
<a href="https://www.krone.at/4064780">https://www.krone.at/4064780</a></p>
<p>exxpress:<br />
<a href="https://exxpress.at/politik/erdogans-sohn-kommt-nach-wien-ramadanfeier-mit-terroristen-verehrer/">https://exxpress.at/politik/erdogans-sohn-kommt-nach-wien-ramadanfeier-mit-terroristen-verehrer/</a></p>
<p>Falter:<br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/27/eu-foerdergelder-fuer-tuergev-und-tuegva-bereitgestellt/">EU-Fördergelder gingen  an TÜRGEV und TÜGVA</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
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		<title>Somali’ye milyarlık destek, KKTC’ye ret: Türk milletinin parası nereye akıyor?</title>
		<link>https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/26/somaliye-milyarlik-destek-kktcye-ret-tuerk-milletinin-parasi-nereye-akiyor/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Birol Kilic]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 10:44:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Türkei]]></category>
		<category><![CDATA[Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Somali’ye milyarlık destek, KKTC’ye ret: Türk milletinin parası nereye akıyor? Somali’ye ne&#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de/2026/08/26/somaliye-milyarlik-destek-kktcye-ret-tuerk-milletinin-parasi-nereye-akiyor/">Somali’ye milyarlık destek, KKTC’ye ret: Türk milletinin parası nereye akıyor?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.tuerkische-allgemeine.de">tuerkische-allgemeine.de</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Somali’ye milyarlık destek, KKTC’ye ret: Türk milletinin parası nereye akıyor?</h2>
<h5><strong>Somali’ye ne verdik, karşılığında ne aldık, kim kazandı ve bu hesabı kim denetledi?</strong></h5>
<p>Birol Kılıç, Viyana&#8217;da gözlem ve analizler, 26.08.2026</p>
<p>Türkiye, Somali’ye yalnızca insani yardım göndermiyor; Somali devlet bütçesini destekliyor, bazı kamu görevlileri ile askerlerin maaşlarının finansmanına katkı sağlıyor, ordusunu eğitip donatıyor, donanmasının kurulmasına yardım ediyor ve deniz güvenliğinde sorumluluk üstleniyor. Türkiye’nin Somali’deki toplam insani yardımının yaklaşık 1 milyar dolara ulaştığı belirtiliyor. Buna askerî eğitim, silah, teçhizat, üs, deniz güvenliği ve enerji arama giderlerinin dâhil olup olmadığı ise açık değil.</p>
<p>Buna karşılık Mogadişu, Ankara’nın “millî dava” olarak sunduğu KKTC konusunda Türkiye’nin yanında durmuyor. Ancak olayın asıl düğümü Somali’nin diplomatik tercihi değil; Türk milletinin parasının hangi şartlarla, ne miktarda, kimlerin yararına ve hangi denetim altında harcandığının bugüne kadar bütünüyle açıklanmamış olmasıdır.</p>
<p>Somali Federal Parlamentosu Halk Meclisi Başkanı Abdulkadir Mohamed Nur, seçilmesi dolayısıyla kendisini kutlayan KKTC Cumhuriyet Meclisi Başkanı Ziya Öztürkler’e teşekkür ederken Öztürkler’i “Kuzey Kıbrıs Türk Cumhuriyeti Cumhuriyet Meclisi Başkanı” şeklindeki resmî unvanıyla andı. Nur, 10 Ağustos 2026’da 142 oyla bu göreve seçilmişti. Küçük ama sembolik bir diplomatik jestti. Tepkiler üzerine paylaşım silindi. Dört gün sonra, 21 Ağustos’ta Somali Dışişleri Bakanlığı devreye girerek Federal Hükümet’in Kıbrıs politikasında herhangi bir değişiklik olmadığını, yalnızca Kıbrıs Cumhuriyeti’ni tanıdığını ve Meclis Başkanı’nın paylaşımının Somali dış politikasını temsil etmediğini açıkladı.</p>
<p>Bu noktada çoğu haberin gözden kaçırdığı önemli bir ayrıntı bulunuyor. “KKTC” adını kullanıp daha sonra kendi devletinin resmî çizgisiyle karşı karşıya kalan Nur, sıradan bir Somalili siyasetçi değil. Ankara Üniversitesi Siyasal Bilgiler Fakültesinde uluslararası ilişkiler eğitimi gördü, Türkiye bursuyla okudu, Somali’nin Ankara Büyükelçiliğinde diplomat olarak çalıştı ve Türkiye’yi “ikinci vatanı” diye nitelendirdi.</p>
<p>Nur, 8 Şubat 2024’te dönemin Somali Savunma Bakanı sıfatıyla, Türkiye Millî Savunma Bakanı Yaşar Güler ile Savunma ve Ekonomik İş Birliği Çerçeve Anlaşması’nı imzalayan isimdi. Yani Türkiye’nin Somali’de yetiştirdiği ve en yakın çalıştığı siyasi figürlerden biri bile Kıbrıs meselesinde kişisel yakınlığıyla devletinin resmî çıkarı arasında kaldığında Mogadişu’nun çizgisinin dışına çıkamıyor.</p>
<p>Bunu yalnızca “nankörlük” diye açıklamak kolaycılık olur. Somali kendi devlet aklıyla hareket ediyor. Ankara’nın sorgulanması gereken tarafı ise Türk milletinin parasıyla oluşturulan bu yakınlığın sınırlarını, maliyetini ve Türkiye’ye sağladığı gerçek karşılığı açıklamamasıdır.</p>
<h3><strong>Somali neden KKTC’yi tanımıyor?</strong></h3>
<p>Somali’nin tavrı hukuken sürpriz değildir. Türkiye dışında hiçbir Birleşmiş Milletler üyesi devlet KKTC’yi tanımıyor. Mogadişu yönetimi de BM Şartı ile Güvenlik Konseyinin 541 ve 550 sayılı kararlarına dayanıyor.</p>
<p>Somali bakımından meselenin daha hassas bir yönü de var. Mogadişu, 1991’den beri fiilen ayrı yönetilen Somaliland’ın bağımsızlığını kabul etmiyor ve ülkenin toprak bütünlüğünü savunuyor. İsrail’in Aralık 2025’te Somaliland’ı tanımasının ardından bu konu Somali dış politikasının merkezine yerleşti. Türkiye de İsrail’in kararını “hukuka aykırı ve kabul edilemez” olarak nitelendirerek Somali’nin birlik ve toprak bütünlüğünü savundu.</p>
<p>Dolayısıyla Mogadişu, Somaliland’ın tanınmasına karşı çıkarken KKTC’yi tanımayı kendi hukuki ve diplomatik tezleri bakımından çelişkili görüyor. Somali kendi ulusal çıkarını gözetiyor. Asıl soru şudur: Ekonomik darboğazdaki Türkiye, kendi milletinin parasını ve askerî gücünü Somali için neden bu ölçüde seferber ediyor ve bunun hesabını kime veriyor?</p>
<h3><strong>Somali’de memur ve asker maaşlarına Türk milletinin parası</strong></h3>
<p>Türkiye’nin Somali politikası, 2011’deki büyük kıtlık sırasında başlayan insani yardımın çok ötesine geçti. Ankara zamanla Somali devletinin yeniden inşasını destekleyen başlıca aktörlerden biri oldu. Hastaneler, yollar ve kamu binaları yapıldı; öğrencilere burs verildi; asker, polis ve kamu görevlileri eğitildi. Türk şirketleri Mogadişu Limanı ile havalimanının işletmesine girdi.</p>
<p>İşin en çarpıcı kısmı, doğrudan bütçe yardımının nerede kullanıldığıdır. TBMM Dışişleri Komisyonunda Dışişleri Bakan Yardımcısı Ayşe Berris Ekinci’nin verdiği bilgiye göre Türkiye, 2013’ten bu yana Somali’ye doğrudan bütçe katkısı sağlıyor. Ayrıca 5 Ocak 2023’te imzalanan anlaşmayla Somali Federal Hükümetine 30 milyon dolarlık nakit hibe verildi.</p>
<p>Ekinci’nin açıklamasına göre bu bütçe yardımı Somali Cumhurbaşkanlığı ve Başbakanlık ofislerinin giderleriyle kamu görevlilerinin ve askerlerin maaş ödemelerinde kullanılıyor.</p>
<p>Demek ki mesele yalnızca aç bir Somalili çocuğa ekmek götürmek değildir. Türkiye, başka bir devletin yönetim giderlerinin ve maaş ödemelerinin finansmanına doğrudan katkıda bulunuyor. İnsani yardım insanlık görevidir; ancak yabancı bir hükümetin makam giderlerini, memur ve asker maaşlarını finanse etmek insani yardımın ötesine geçen bir devlet desteğidir.</p>
<p>Türk emeklisi geçim sıkıntısı çekerken, çiftçi borç altındayken, gençler barınma ve iş bulma sorunuyla karşı karşıyayken böyle bir harcamanın miktarı, süresi, denetimi ve Türkiye’ye sağladığı somut karşılık açıkça anlatılmalıdır.</p>
<h3><strong>Türk askeri Somali ordusunun omurgasını kuruyor</strong></h3>
<p>Türkiye’nin Somali’deki varlığı parayla sınırlı değil. 2017’de faaliyete geçen TURKSOM, Türkiye’nin yurt dışındaki en büyük askerî eğitim merkezlerinden biridir. TBMM Dışişleri Komisyonunda açıklanan rakamlar, faaliyetin boyutunu gösteriyor.</p>
<p>TURKSOM’da yaklaşık 600 subay ve 600 astsubay yetiştirildi. Yaklaşık 400 subay ve astsubayın eğitimi sürüyor. Özel kuvvet eğitimi kapsamında ayrıca yaklaşık 400 subay ve astsubay yetiştirildi. “Gorgor” adı verilen dört tugay oluşturuldu; tazeleme ve bütünleme eğitimleriyle birlikte eğitilen erbaş ve er sayısı yaklaşık 11 bine ulaştı. Millî Savunma Üniversitesinde de yaklaşık 1.600 Somalili personele kurs verildi. TBMM’de yapılan açıklamaya göre bu birliklerin donatımı da Türkiye tarafından sağlanıyor.</p>
<p>Bu rakamlar farklı eğitim programlarının bazı katılımcılar bakımından birbiriyle örtüşüp örtüşmediğini göstermediği için toplanarak kesin bir toplam kişi sayısı çıkarılamaz. Ancak ortaya çıkan tablo açıktır: Türkiye, Somali’ye yalnızca para veya silah vermiyor; Somali ordusunun eğitimli birliklerini kuruyor ve donatıyor.</p>
<p>Türk askerinin Eş-Şebab tehdidinin sürdüğü böylesine riskli bir coğrafyada hangi somut millî amaçla bulunduğu, görev sınırlarının ne olduğu, faaliyetlerin yıllık maliyeti ve harcamaların nasıl denetlendiği ise kamuoyuna ayrıntılı biçimde açıklanmıyor.</p>
<h3><strong>Ankara’nın Somali hesabı nedir?</strong></h3>
<p>İktidarın Somali politikasının arkasında birkaç somut hesap bulunuyor. Somali, Aden Körfezi ile Hint Okyanusu arasındaki kritik deniz güzergâhında yer alıyor. Kızıldeniz’e, Süveyş Kanalı’na ve Körfez ülkelerine uzanan ticaret yolları bakımından stratejik bir konuma sahip. Ankara, Somali üzerinden Afrika Boynuzu’nda askerî, diplomatik ve ekonomik nüfuz elde etmek istiyor.</p>
<p>Ekonomik boyut daha da belirleyici. Şubat 2024’te imzalanan on yıllık Savunma ve Ekonomik İş Birliği Çerçeve Anlaşması kapsamında Türkiye’nin Somali donanmasının kurulmasına, eğitimine ve donatılmasına yardım etmesi; Somali kıyılarında yasa dışı balıkçılık, korsanlık, kaçakçılık ve dış müdahalelere karşı deniz güvenliğini desteklemesi öngörülüyor.</p>
<p>Anlaşmanın ayrıntıları kamuoyuna bütünüyle açıklanmadı. Bazı basın haberleri ile Somalili yetkililerin açıklamalarına göre Türkiye’nin, katkıda bulunduğu Somali açıklarındaki bazı enerji projelerinden elde edilecek gelirlerin yüzde 30’una kadar pay alması gündeme geliyor. Fakat bu oran açıklanmış ayrıntılı ve tartışmasız bir uygulama sözleşmesiyle doğrulanmadığı için kesinleşmiş gelir gibi sunulamaz.</p>
<p>Ankara’nın hesabı yalnızca “ümmet kardeşliği” değildir. Deniz yolları, limanlar, askerî nüfuz, savunma sanayisi ve enerji kaynakları bu politikanın gerçek gövdesini oluşturuyor.</p>
<h3><strong>Petrol anlaşmasındaki yüzde 90 ne anlama geliyor?</strong></h3>
<p>Türkiye ile Somali hükümetleri arasında 7 Mart 2024’te hidrokarbon alanında bir anlaşma imzalandı. Bunun ardından devlet kuruluşu TPAO ile Somali Petrol İdaresi arasında hem denizde hem de karada arama ve üretim faaliyetlerine ilişkin uygulama anlaşmaları yapıldı.</p>
<p>Somali kara sahalarında TPAO’ya yaklaşık 16 bin kilometrekarelik üç alanda iki ve üç boyutlu sismik araştırma hakkı verildi. Denizde ise Oruç Reis sismik araştırma gemisinin çalışmalarından sonra Çağrı Bey derin deniz sondaj gemisi 2026’da Somali açıklarındaki Curad-1 kuyusunda sondaja başladı.</p>
<p>Kamuoyunda en çok tartışılan konu, anlaşmada geçen yüzde 90’lık “maliyet petrolü” hükmüdür. Yayımlanan anlaşma metnine göre Türkiye tarafından belirlenen kuruluşlar, arama, geliştirme ve üretim için yaptıkları masrafları karşılamak amacıyla yıllık üretimin yüzde 90’a kadar olan bölümünü “maliyet petrolü” kapsamında kullanabilecek.</p>
<p>Bu, üretimin yüzde 90’ının doğrudan ve sürekli olarak Türkiye’nin net kârı olacağı anlamına gelmiyor. Maliyet petrolü, yatırımcının yaptığı harcamayı üretim üzerinden geri almasına yarayan bir sistemdir. Ancak yüzde 90 gibi yüksek bir tavan, giderlerin nasıl hesaplanacağı ve denetleneceği sorusunu çok önemli hâle getiriyor. Maliyetler yüksek gösterilirse kâr olarak paylaşılabilecek bölüm uzun süre düşük kalabilir.</p>
<p>Somali’nin telif veya devlet hakkı niteliğindeki payı ise anlaşmada yüzde 5 ile sınırlandırılıyor. Bu yüzde 5 de Somali’nin bütün gelirlerden alacağı nihai toplam pay değildir; kalan kâr petrolünün paylaşımı, vergiler ve diğer gelir kalemleri ayrıca değerlendirilmelidir.</p>
<p>Bu nedenle “Türkiye petrolün yüzde 90’ını alıyor, Somali’ye yalnızca yüzde 5 kalıyor” demek teknik olarak doğru değildir. Doğru soru şudur: Hangi masraf maliyet sayılacak, bu masrafları kim denetleyecek, kalan üretim nasıl paylaşılacak ve Türkiye’nin üstlendiği mali riskin gerçek büyüklüğü ne olacaktır?</p>
<p>Üstelik ekonomik olarak çıkarılabilir petrol veya doğal gaz rezervi bulunduğu henüz garanti değildir. Türk milletinden arama, sondaj, gemi, personel ve güvenlik için bugün çıkan para gerçektir; elde edileceği söylenen gelir ise sondaj sonuçlarına ve gelecekteki üretime bağlıdır.</p>
<h3><strong>Özel şirketlere açık kapı</strong></h3>
<p>Hidrokarbon anlaşmasının bir başka önemli hükmü, TPAO’ya veya Türkiye tarafından yetkilendirilen başka kuruluşlara sahip oldukları hakları üçüncü taraflara devretme imkânı tanıyor. Bu hüküm, ileride özel ortakların, alt yüklenicilerin, lojistik ve güvenlik şirketlerinin projeye girebilmesine hukuki zemin oluşturuyor.</p>
<p>Şimdilik petrol sahalarına hangi özel şirketlerin ortak olacağı, sondaj, nakliye, tedarik, güvenlik ve sigorta işlerini kimlerin alacağı kamuoyuna açıklanmış değil. Erdoğan’ın akrabalarının veya belirli AKP’li şirketlerin petrol anlaşmasında doğrudan pay sahibi olduğunu gösteren doğrulanmış bir belge de bulunmuyor.</p>
<p>Ancak Somali’deki diğer büyük ekonomik faaliyetlerde iktidara yakın Türk şirketlerinin varlığı açıkça görülüyor.</p>
<h3><strong>Mogadişu Havalimanı ve AKP adayı Süleyman Kozuva</strong></h3>
<p>Mogadişu’daki Aden Abdulle Uluslararası Havalimanı’nı Favori Airports işletiyor. Şirket, Kozuva Şirketler Grubu’na bağlı. Kozuva Grubu kendi açıklamasında, havalimanı işletmesini Eylül 2013’te 20 yıllığına üstlendiğini belirtiyor.</p>
<p>Grubun yöneticilerinden Süleyman Kozuva, 2019 yerel seçimlerinde AKP’nin Çerkezköy belediye başkan adayıydı. Kozuva, 2023 seçimleri öncesinde de AKP’den Tekirdağ milletvekili aday adayı oldu. Dolayısıyla burada yalnızca dolaylı bir “iktidara yakınlık” iddiası bulunmuyor; şirket ailesinin önde gelen bir üyesinin doğrudan AKP’den siyasi adaylığı söz konusu.</p>
<p>Somali’nin Financial Governance Committee tarafından hazırlanan resmî mali yönetişim raporu da Favori sözleşmesini eleştirdi. Rapora göre Somali Parlamentosu, şirketin seçilme sürecine ve rekabetçi ihale yapılmamasına itiraz etti. Sözleşmede şirketin ücret yapısının ve maliyetleri nasıl hesaplayacağının yeterince açık olmadığı, gelir hedefleri ile mali performans ölçütlerinin belirlenmediği kaydedildi.</p>
<p>Şirket havalimanı işletmesini 20 yıllığına aldığını belirtirken 2016 tarihli Somali raporunda eski sözleşme süresi 15 yıl olarak geçiyor. Bu farklılık sözleşmenin sonradan değiştirilmesinden veya farklı başlangıç tarihlerinden kaynaklanabilir. Güncel sözleşmenin bütün ekleri açıklanmadığı için kesin hüküm vermek mümkün değil.</p>
<h3><strong>Mogadişu Limanı ve Albayrak Grubu</strong></h3>
<p>Mogadişu Limanı’nı ise Albayrak Grubu işletiyor. Anadolu Ajansının haberine göre şirket, 2020’de Somali hükümetiyle limanın işletilmesi ve rehabilitasyonu için yeni bir 14 yıllık sözleşme imzaladı.</p>
<p>Albayrak Grubu, Yeni Şafak gazetesi ve TVNET’in de arkasındaki sermaye grubudur. Media Ownership Monitor, şirketin AKP ve Cumhurbaşkanı Erdoğan ile yakın ilişkilerine dikkat çekiyor. Ancak önemli bir ayrım yapılmalıdır: Mogadişu Limanı’nı işleten Albayrak ailesi, Erdoğan’ın damadı Berat Albayrak’ın ailesi değildir. İki aile arasında belgelenmiş bir akrabalık bulunmuyor. “Liman Erdoğan’ın damadının ailesine ait” demek yanlış olur.</p>
<p>Somali’nin resmî mali yönetişim raporunda Albayrak sözleşmesi hakkında da ciddi eleştiriler yer aldı. Raporda ölçülebilir performans göstergelerinin bulunmadığı, gelir paylaşımının hangi ekonomik hesaba dayandığının açık olmadığı, uyuşmazlık çözüm mekanizmasının yetersiz kaldığı ve güvenilir bir ihale sürecinin bulunmadığı belirtildi.</p>
<p>Rapora göre Albayrak, 2016 başında Somali hazinesine yaptığı gelir ödemelerini önce sınırlandırdı, ardından durdurdu. Somali hükümetiyle geçici bir anlaşmaya varılarak sözleşmenin yeniden görüşülmesi gündeme geldi. Bunlar 2016 tarihli raporda yer alan tarihsel tespitlerdir; 2020’de imzalanan yeni sözleşmenin aynı şartları taşıdığı anlamına gelmez. Fakat eski tartışmalar, güncel sözleşmelerin neden tüm mali ayrıntılarıyla açıklanması gerektiğini gösteriyor.</p>
<h3><strong>Kamu desteğiyle özel kazanç mı yaratılıyor?</strong></h3>
<p>Somali dosyasında kamu yararıyla iktidara yakın özel şirketlerin ticari çıkarlarının nerede ayrıldığı sorusu cevapsızdır.</p>
<p>Türk devleti Somali’ye bütçe yardımı yapıyor. Türk askeri Somali ordusunu eğitiyor ve donatıyor. Türkiye Somali denizlerinin korunmasında sorumluluk üstleniyor. Türk kamu kuruluşu TPAO, Somali’de petrol arıyor. Aynı ekonomik alanda AKP’nin eski belediye başkan adayı ve milletvekili aday adayının ailesine ait şirket havalimanını, iktidara yakın Yeni Şafak grubunun sahibi olan aile ise limanı işletiyor.</p>
<p>Bu durum tek başına yasa dışı bir menfaat aktarımını kanıtlamaz. Bir şirket sahibinin siyasi tercihi, yaptığı bütün işleri kendiliğinden hukuka aykırı hâle getirmez. Fakat kamu kaynaklarıyla kurulan askerî ve diplomatik nüfuzun ekonomik meyvelerini hangi özel şirketlerin topladığı mutlaka sorgulanmalıdır.</p>
<p>Petrol anlaşmasındaki üçüncü taraflara hak devri imkânı da düşünüldüğünde şu sorular cevapsız kalıyor: Petrol ve doğal gaz projelerine hangi özel şirketler alınacak? Alt yükleniciler hangi yöntemle seçilecek? Rekabetçi ve açık ihale yapılacak mı? Bu şirketlerin ortaklık yapıları açıklanacak mı? TPAO’nun üstlendiği maliyetlerle özel şirketlerin elde edeceği kazanç birbirinden nasıl ayrılacak?</p>
<h3><strong>Parayı millet ödüyor, hesabı kim veriyor?</strong></h3>
<p>TURKSOM’un kuruluş ve yıllık işletme maliyeti nedir? Somali ordusuna verilen silah, mühimmat, araç ve diğer teçhizatın toplam değeri kaçtır? Türk askerinin bölgede bulunmasının yıllık bütçesi nedir? Somali’ye yapılan doğrudan bütçe yardımları hangi kurum tarafından denetlenmektedir? Somali hükümeti bu paranın nasıl harcandığına ilişkin Türkiye’ye ayrıntılı hesap vermekte midir?</p>
<p>Türkiye’nin 2011’den bu yana Somali’ye yaptığı insani yardım için yaklaşık 1 milyar dolarlık bir büyüklükten söz ediliyor. Fakat bu toplamda kamu kaynaklarının, belediyelerin, Kızılayın, TİKA’nın, özel bağışların ve sivil toplum kuruluşlarının payları açık biçimde ayrıştırılmıyor. Askerî eğitim, teçhizat, üs, donanma desteği, deniz güvenliği, sismik araştırma ve sondaj harcamalarının bu rakama dâhil olup olmadığı da bilinmiyor.</p>
<p>Bu nedenle “Türkiye Somali’ye toplam ne kadar harcadı?” sorusunun bugün kamuoyuna açık, tek ve denetlenebilir bir cevabı bulunmuyor.</p>
<p>Dahası, TBMM’de muhalefet milletvekilleri, Somali’ye gönderilen bazı yardım ve hibelerin orada faaliyet gösteren Türk şirketlerinin Somali hükümetinden olan alacaklarını karşılamak için kullanıldığı yönündeki basın iddialarını gündeme getirdi. Dışişleri Bakan Yardımcısı ise “bizim tarafımızda basına yansıyan şekliyle bir bilgi bulunmamaktadır” cevabını verdi. Bu yanıt, iddiayı doğrulamıyor; fakat ayrıntılı ödeme zincirini de ortaya koymuyor.</p>
<p>Devlet yardımı ile belirli özel şirketlerin ticari alacağı birbirine karışıyorsa mesele dış politikadan çıkar, kamu kaynağının kimin yararına kullanıldığı sorusuna dönüşür. Bu nedenle anlaşmaların, ödeme listelerinin, şirket isimlerinin ve denetim raporlarının kamuoyuna açılması gerekir.</p>
<h3><strong>KKTC parayla tanıtılamaz, fakat siyasi karşılık sorulur</strong></h3>
<p>Devletlerin tanıma kararları para karşılığında verilmez, verilmemelidir. Türkiye’nin insani yardımı da Somali halkına karşı bir şantaj aracına dönüştürülemez. “Size yardım ettik, KKTC’yi tanımak zorundasınız” yaklaşımı ne hukuken ne de ahlaken savunulabilir.</p>
<p>Ancak diplomasi yalnızca para vermek değildir. Yaklaşık 1 milyar dolarlık insani yardım, doğrudan bütçe desteği, askerî eğitim, silah ve teçhizat, deniz güvenliği ve siyasi destek sağlanan bir ülkeyle ilişkilerde Türkiye’nin temel tezlerinin ne ölçüde karşılık bulduğu sorgulanabilir.</p>
<p>Somali kendi çıkarını açıkça gözetiyor. Somaliland’ın tanınmasına karşı çıkarken KKTC’yi tanımayı kendi toprak bütünlüğü tezine aykırı görüyor. Ankara da Somali’nin toprak bütünlüğünü uluslararası alanda savunuyor. Buna karşılık Mogadişu, Kıbrıs konusunda Ankara’nın tezini değil kendi devlet çıkarını esas alıyor.</p>
<p>Tartışılması gereken, Somali’nin neden kendi çıkarına göre davrandığı değil; Türkiye’nin bu kadar büyük bir ekonomik ve askerî taahhüdü hangi şartlarla üstlendiği ve Türk milletinin karşılığında ne kazandığıdır.</p>
<h3><strong>İnsani yardım başka, hesapsız dış politika başka</strong></h3>
<p>Türkiye’nin Somali halkına 2011 kıtlığı sırasında yardım etmesi değerli ve savunulabilir bir politikadır. Türk doktorlarının, yardım görevlilerinin, diplomatlarının, askerlerinin ve sivil toplum kuruluşlarının emeği küçümsenemez. Fakat bu insani başarı iktidara sınırsız ve denetimsiz harcama yetkisi vermez.</p>
<p>Yoksullaşan Türk milletinin vergisiyle başka bir devletin makam giderlerine, memur ve asker maaşlarına katkı sağlamak; ancak açık bir strateji, şeffaf bir bütçe, güçlü bir denetim ve ölçülebilir bir kamu yararı varsa savunulabilir. “Afrika açılımı”, “ümmet dayanışması” ve “stratejik derinlik” gibi büyük sözler mali hesabın yerine geçemez.</p>
<p>Somali olayının gösterdiği gerçek nettir: Dış politikada karşılıksız ve koşulsuz sadakat yoktur. Mogadişu, aldığı yardıma, bütçe desteğine ve askerî eğitime rağmen kendi millî çıkarına göre hareket ediyor.</p>
<p>O hâlde iktidarın Türk milletine şu soruların cevabını vermesi gerekir: Somali’ye bugüne kadar toplam kaç dolar harcandı? Türk askeri orada hangi somut millî amaç için bulunuyor? Enerji ve denizcilik anlaşmaları Türkiye’ye ne zaman ve ne kadar gelir sağlayacak? Riskleri ve maliyetleri kim üstlenecek? Kamu kaynaklarıyla oluşturulan ekonomik alandan hangi özel şirketler yararlanacak? TPAO’nun hakları üçüncü taraflara devredilirse bu şirketler nasıl seçilecek? Ve bütün bu desteğe rağmen Somali, KKTC konusunda Türkiye’nin karşısında duruyorsa, yıllardır övünülen “stratejik ortaklık” gerçekte ne kadar stratejiktir?</p>
<p>Türkiye Somali’ye yardım edebilir. Fakat iktidar bu parayı kendi kasasından dağıtmıyor. Harcanan para, geçim derdindeki Türk milletinin vergisidir. Son söz de soru da milletindir: Somali’ye ne verdik, karşılığında ne aldık, kim kazandı ve bu hesabı kim denetledi?</p>
<h5>Kaynaklar</h5>
<ol>
<li>Somali Dışişleri Bakanlığının Kıbrıs açıklaması, 21 Ağustos 2026:<br />
<a href="https://www.facebook.com/MOFASomalia/posts/statement-by-the-federal-republic-of-somaliaclarification-on-somalias-position-o/1454313146721460/">Somali Dışişleri Bakanlığı</a></li>
<li>Somali Meclis Başkanı’nın KKTC paylaşımı ve sonrasındaki tartışma:<br />
<a href="https://www.somaliguardian.com/news/somalia-news/somalia-blocks-somaliland-precedent-trnc-cyprus/">Somali Guardian</a></li>
<li>Somali’nin KKTC’yi tanımadığına ilişkin açıklama:<br />
<a href="https://cyprus-mail.com/2026/08/21/somalia-denies-recognising-northern-cyprus-after-parliament-speakers-comment">Cyprus Mail</a></li>
<li>Abdulkadir Mohamed Nur’un 142 oyla Meclis Başkanı seçilmesi:<br />
<a href="https://sonna.so/en/article/Abdulkadir-Mohamed-Nur-elected-Speaker-and-resigns-from-government-and-party-the-same-day">Somali Ulusal Haber Ajansı SONNA</a></li>
<li>Nur’un Ankara Üniversitesi eğitimi ve seçilmesi:<br />
<a href="https://www.aa.com.tr/en/africa/abdulkadir-mohamed-nur-elected-speaker-of-somali-parliament/4023288">Anadolu Ajansı</a></li>
<li>Nur’un Türkiye bursu, Ankara Büyükelçiliği geçmişi ve Türkiye’yi “ikinci vatanı” olarak nitelendirmesi:<br />
<a href="https://www.aa.com.tr/en/africa/top-somali-official-pays-1st-foreign-visit-to-turkey/2090510">Anadolu Ajansı</a></li>
<li>Türkiye ile Somali arasındaki Savunma ve Ekonomik İş Birliği Çerçeve Anlaşması:<br />
<a href="https://www.aa.com.tr/tr/gundem/turkiye-ile-somali-arasinda-savunma-ve-ekonomik-isbirligi-cerceve-anlasmasi-/3131682">Anadolu Ajansı</a></li>
<li>Somali’ye 30 milyon dolar hibe, makam giderleri, maaşlar, TURKSOM, “Gorgor” birlikleri ve askerî eğitim rakamları:<br />
<a href="https://www.tbmm.gov.tr/Tutanaklar/TutanakGoster/5263">TBMM Dışişleri Komisyonu tutanağı</a></li>
<li>Somali’ye yapılan yardım, ticaret, yatırım ve deniz güvenliği anlaşmasının kapsamı:<br />
<a href="https://trendsgroup.org/insight/maritime-security-aspects-of-turkiye-somalia-defense-cooperation-agreement/">TRENDS Research &amp; Advisory</a></li>
<li>Türkiye’nin Somali denizlerinden elde edilecek bazı gelirlerden yüzde 30 pay alacağına ilişkin haber ve değerlendirme:<br />
<a href="https://www.atlanticcouncil.org/blogs/turkeysource/turkey-signed-two-major-deals-with-somalia-will-it-be-able-to-implement-them/">Atlantic Council</a></li>
<li>Hidrokarbon anlaşmasının yüzde 90 maliyet petrolü, yüzde 5 telif payı ve üçüncü taraflara devir hükümleri:<br />
<a href="https://nordicmonitor.com/2025/04/turkey-secures-exceptional-rights-in-somalia-oil-agreement-documents-show/">Nordic Monitor</a></li>
<li>TPAO ile Somali Petrol İdaresi arasındaki kara sahaları anlaşması:<br />
<a href="https://www.iletisim.gov.tr/turkce/dis_basinda_turkiye/detay/tpao-ile-somalinin-petrol-idaresi-karada-petrol-ve-dogal-gaz-arama-anlasmasi-imzaladi">Türkiye Cumhuriyeti İletişim Başkanlığı</a></li>
<li>TPAO’nun Somali’deki kara sahalarında yapacağı çalışmalar:<br />
<a href="https://www.aa.com.tr/tr/ekonomi/turkiye-somalide-karada-da-petrol-ve-dogal-gaz-arayacak-/3374616">Anadolu Ajansı</a></li>
<li>Çağrı Bey gemisinin Somali açıklarındaki Curad-1 sondajı:<br />
<a href="https://drillingcontractor.org/tpaos-cagri-bey-arrives-offshore-somalia-for-curad-1-well-78112">Drilling Contractor</a></li>
<li>Favori Airports ve Mogadişu Havalimanı işletmesi:<br />
<a href="https://www.kozuva.com.tr/kozuva/favori-airports/">Kozuva Şirketler Grubu</a></li>
<li>Süleyman Kozuva’nın 2019’da AKP Çerkezköy belediye başkan adayı olması:<br />
<a href="https://www.cerkezkoy.bel.tr/haber-detay/onemli-olan-cerkezkoyun-kazanmasi">Çerkezköy Belediyesi</a></li>
<li>Süleyman Kozuva’nın 2023’te AKP Tekirdağ milletvekili aday adaylığı:<br />
<a href="https://www.corlutso.org.tr/haber-8653-gecmis_donem_cerkezkoy_ticaret_ve_sanayi_odasi_baskani_ak_parti_tekirdag_milletvekili_aday_adayi__suleyman_kozuva_odamiz_yonetim_kurulu_baskani__izzet_volkanacutea_ziyarette_bulundu.html">Çorlu Ticaret ve Sanayi Odası</a></li>
<li>Albayrak Grubunun Mogadişu Limanı’nı işletme sözleşmesi:<br />
<a href="https://www.aa.com.tr/en/africa/somalia-turkish-company-to-manage-port-of-mogadishu/2004042">Anadolu Ajansı</a></li>
<li>Albayrak Grubunun sahiplik yapısı, Yeni Şafak ve iktidarla ilişkileri:<br />
<a href="https://turkey.mom-rsf.org/en/owners/companies/detail/company//albayrak-media-group-1/">Media Ownership Monitor</a></li>
<li>Albayrak ailesi ile Berat Albayrak’ın ailesi arasında akrabalık bulunmadığına ilişkin doğrulama:<br />
<a href="https://www.malumatfurus.org/yeni-safak-gazetesinin-sahibi-albayrak-ailesi/">Malumatfuruş</a></li>
<li>Favori ve Albayrak sözleşmelerine ilişkin ihale, gelir paylaşımı, maliyet hesabı ve denetim eleştirileri:<br />
<a href="https://mof.gov.so/sites/default/files/2018-10/Third-FGC-Contracts-and-Concessions-Report.pdf">Somali Maliye Bakanlığı – Financial Governance Committee raporu</a></li>
<li>İsrail’in Somaliland’ı tanıması ve Türkiye’nin tepkisi:<br />
<a href="https://www.reuters.com/world/middle-east/turkeys-erdogan-says-israeli-decision-recognise-somaliland-unacceptable-illegal-2025-12-30/">Reuters</a></li>
</ol>
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